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02.11.2020

Erdrutsch am Escher See
Nach einem Rohrbruch (Leitung der Stadtentwässerungsbetriebe) ist an der Westseite des Escher Sees zwischen dem Randkanal und dem Rad- und Gehweg der Böschungsbereich abgerutscht. Der Rad- und Gehweg wurde unterspült, daher hat der städtische Bauhof den Weg gesperrt und mit Zäunen abgesichert. Die Stadtentwässerungsbetriebe sind vor Ort, um die Schadensstelle in Augenschein zu nehmen und weitere Maßnahmen einzuleiten.

Stadtpresse Köln

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02.11.2020

Neue Coronaschutzverordnung tritt am 2. November in Kraft – Dormagen verschärft Kontrollen
Trotz der Maßnahmen, die Bund und Länder vor zwei Wochen vereinbart haben, steigt die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) inzwischen in nahezu allen Regionen Deutschlands weiter an. Zur Vermeidung einer akuten nationalen Gesundheitsnotlage ist es deshalb nun erforderlich, durch eine erhebliche Reduzierung der Kontakte in der Bevölkerung insgesamt das Infektionsgeschehen aufzuhalten. Bereits am Mittwoch, 28. Oktober, fasste die Bundeskanzlerin gemeinsam mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder einen Beschluss, um das aktuelle Infektionsgeschehen einzudämmen. Dieser Beschluss tritt mit der neuen Coronaschutzverordnung am 2. November in Kraft.
„Leider ist zu beobachten, dass die Akzeptanz für die neuen Regelungen sinkt. Nur wenn wir alle an einem Strang ziehen und in Solidarität handeln, sind wir dem Virus nicht machtlos ausgeliefert. Jeder der mitmacht, trägt zur jetzt so wichtigen Eindämmung der Pandemie bei“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld und wirbt um Verständnis für die durch den Bund und die Länder beschlossenen Beschränkungen. Zudem beobachtet der Bürgermeister mit Sorge, dass auch der Widerstand gegenüber den Vollzugskräften steigt. „Verbale als auch körperliche Gewalt werden sofort zur Anzeige gebracht“, kündigt Lierenfeld an.

Für Fragen zu ordnungsrechtlichen Angelegenheiten ist von Montag bis Freitag, 8 bis 16 Uhr, die Bürgerhotline unter der 02133 257 555 erreichbar.
Bürgerinnen und Bürger, die Hilfe benötigen, weil sie beispielweise nicht mehr alleine einkaufen gehen können oder sich in Quarantäne befinden und keine Unterstützung im persönlichen Umfeld haben, können sich per Mail an hilfe@stadt-dormagen.de wenden.
Bei Fragen an die Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderung zu möglichen Hilfsprogrammen und Förderangeboten des Bundes können sich Gewerbetreibende unter wirtschaft@stadt-dormagen.de melden. Weitere wichtige Informationen zum Thema Coronavirus unter www.dormagen.de/coronavirus .


Hier ein Überblick über die aktuelle Coronaschutzverordnung vom 2. November:

Alltagsmasken
Die Verpflichtung zum Tragen einer Alltagsmaske besteht grundsätzlich und unabhängig von der Einhaltung eines Mindestabstandes in geschlossenen Räumen. Zudem gilt eine Maskenpflicht unter freiem Himmel in der Dormagener Fußgängerzone, auf dem Bahnhofsgelände in Dormagen und Nievenheim sowie in der Zonser Altstadt.

Behörden, Bildungseinrichtungen und Jugendzentren
Neben den Schulen, Kindertageseinrichtungen und Jugendzentren bleiben in Dormagen auch die städtischen Rathäuser, die Stadtbibliothek und die Volkshochschule geöffnet. Eine vorherige Terminvereinbarung im Rathaus ist weiterhin erforderlich. Alle weiteren Einrichtungen, Bildungs-, Sport- und Freizeitangebote bleiben bis zum 30. November geschlossen.

Veranstaltungen und Märkte
Alle öffentlichen und privaten Kulturveranstaltungen, Freizeit- und Amateursportveranstaltungen sowie Trödelmärkte sind bis zum 30. November untersagt.

Das Stadtbad Sammys bleibt nur noch für den Schulsport geöffnet. Das Kulturhaus bleibt bis zum 30. November für den Publikumsverkehr geschlossen. Volkshochschulkurse sollen nach Möglichkeit als Online-Unterricht weitergeführt werden – können im Ausnahmefall auch als Präsenzveranstaltung stattfinden.

Musikschulangebote werden ausschließlich online durchgeführt.
Das Geld für bereits gekaufte Eintrittskarten für städtische Kulturveranstaltungen erstattet das Kulturbüro der Stadt Dormagen. Die Eintrittskarten müssen dafür zusammen mit dem ausgefüllten Erstattungsformular in einem Umschlag eingereicht werden. Entweder können die Tickets mit dem Formular per Post geschickt werden an Kulturbüro Dormagen, Langemarkstraße 1-3, 41539 Dormagen oder sie können in die Briefkästen am Kulturhaus und am Neuen Rathaus eingeworfen werden. Die geplanten Musikschul-Konzerte am 7. und 23. November finden nicht statt.
Weitere Informationen erteilt das Kulturbüro telefonisch unter 02133 257 338, die Musikschule unter 02133 257 267 und die Volkshochschule unter 02133 257 238. Die Stadtbibliothek bleibt unter Beachtung der Hygienevorschriften geöffnet.

Dienstleistungsgewerbe und Gastronomie
Dienstleistungen und Handwerksleistungen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zum Kunden nicht eingehalten werden kann, sind bis zum 30 November 2020 untersagt. Davon ausgenommen sind Dienstleistungen im Gesundheitswesen sowie Fußpflege- und Friseurleistungen.
Der Betrieb von Restaurants, Gaststätten, Imbissen, Kneipen, Cafés und anderen gastronomischen Einrichtungen ist ebenfalls bis zum 30. November 2020 untersagt. Außer-Haus-Verkäufe von Speisen sowie Lieferdienste sind zulässig. Der Verzehr der verkauften Speisen ist in einem Umkreis von 50 Metern um die gastronomische Einrichtung untersagt.

Tourismus und Beherbergung
Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken sind bis zum 30. November 2020 untersagt. Davon ausgenommen ist die Nutzung von dauerhaft angemietetem oder im Eigentum befindlichen Immobilien, Wohnwagen und -mobilen. Geschäftsreisen einschließlich der gastronomischen Versorgung sind unter Beachtung der Hygiene- und Infektionsschutzstandards zulässig.

Stadtpresse Dormagen

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02.11.2020

Vandalismus: Schützenzug „Burg-Junge“ säubert Info-Tafel der Burg Hackenbroich
Nachdem Unbekannte die Info-Tafel zur Burg Hackenbroich mit Graffiti beschmiert und die Beleuchtung zerstört haben, zeigte Hackenbroich, dass es zusammenhält. Kurzerhand säuberten Mitglieder des Schützenzugs „Burg-Junge“ um Stefan Buchartz in Eigenregie die historische Schauwand. Deren graffiti-abweisende Beschichtung hat sich dabei erfreulicherweise als praxistauglich erwiesen.

„Ein großes Dankeschön gilt dem Schützenzug ,Burg-Junge‘ für diese schnelle Reaktion. Als der städtische Baubetriebshof die Tafel säubern wollte, war dies schon erledigt“, sagt der städtische Denkmalschutzbeauftragte Harald Schlimgen.

Dennoch sind die Initiatoren der Info-Tafel betroffen über die sinnlose Zerstörungswut. Im Juni war die zwei Meter breite Info-Tafel mit Hilfe einer Spende von Hans-Josef Schlömer in einer Gemeinschaftsaktion des Schützenzugs „Burg-Junge“, der Heimatfreunde Hackenbroich und des Fördervereins der Grundschule Burg errichtet worden. Fachlich unterstützt wurde das Vorhaben von der Unteren Denkmalbehörde bei der Stadt und dem Archiv im Rhein-Kreis Neuss. Die Stadt hat inzwischen Strafanzeige gegen die unbekannten Täter erstattet.

Historie:
Bereits im Jahr 1330 ist die „burch van Hackenbroych“ erstmals urkundlich erwähnt. Ursprünglich handelte es sich um eine Niederungsburg vom Typ „Motte“. Die wehrhafte Anlage wurde 1474 im Zuge der Belagerung der Stadt Neuss durch den Burgunderherzog Karl dem Kühnen zerstört, später aber zumindest in Teilen wiederaufgebaut.
Ihre letzte, für die Erinnerung der Menschen prägende Gestalt erhielt die Burg im 18. Jahrhundert durch einen spätbarocken Neubau. Wie sie zu jener Zeit aussah, zeigt ein um 1770 entstandenes Gemälde, das sich heute auf Schloß Dyck befindet. Die Anlage gehörte die meiste Zeit der Adelsfamilie von Salm-Reifferscheidt(-Dyck). Deren Wappen prangte – von zwei Löwen gehalten – auf dem einstigen Torturm, auf den eine Buchenallee mit einer kleinen Brücke am Burggaben zuführte. Heute ist der Burgbereich ein Bodendenkmal. Unter der Erdoberfläche schlummern dort immer noch Überreste der Grundmauern.

Stadtpresse Dormagen

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26.10.2020

Postfiliale soll in sieben Monaten abgerissen werden - SPD betont die Bedeutung der Infrastruktur im Kölner Norden und erwartet eine langfristige Lösung für die Post noch in diesem Jahr
Kölner Norden/Chorweiler: Das Projekt auf dem Areal der Post schließt städtebaulich an dem Wandel im Stadtteil an und kann als Vorzeigeprojekt für ein modernes Chorweiler stehen. “Wir wollen Chorweiler sozialer, nachhaltiger und vor allem lebenswerter machen. Gleichzeitig haben wir Bedenken, dass mit der Post eine weitere wichtige Infrastruktur im Kölner Norden wegfällt. Der Stadtbezirk Chorweiler wird in den nächsten Jahren stark wachsen und braucht daher nicht nur einen Erhalt, sondern einen Ausbau der Infrastruktur! Die Postfiliale soll nach Plänen des Investors allerdings bereits in sieben Monaten abgerissen werden. Deshalb brauchen wir noch in diesem Jahr eine langfristige Lösung für die Post.
Unsere Partei und Fraktion wünschen sich daher zeitnah einen Austausch mit der Post und der Stadtverwaltung, damit wir gemeinsam eine langfristige Lösung finden können. Wir kämpfen für den Erhalt und den Ausbau der Infrastruktur für die Menschen im Kölner Norden!”

Pressemitteilung der SPD Kölner Norden

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12.10.2020

Straßenbeleuchtung: Dormagen senkt den Stromverbrauch um 76 Prozent und stellt auf Ökostrom um
Seit 2006 werden von der Stadt Dormagen intensive Anstrengungen unternommen, den Stromverbrauch bei öffentlichen Straßenbeleuchtungen zu reduzieren. Von den 8.063 Leuchten sind mittlerweile rund 7.700 mit stromsparenden LED-Leuchten ausgestattet. Sukzessive werden alle Leuchten nach und nach ausgetauscht. Aktuell ist die Vergabe von 213 weiteren LED-Leuchten vorgesehen. Im Vergleich zu 2006 ist der Stromverbrauch 2019 um 76


Ein Elektriker des Bauhofs installiert neue LED-Leuchten

Prozent gesunken und hat eine Kostenersparnis von rund 571.000 Euro jährlich zur Folge. Während 2006 noch 3.161.829 Kilowattstunden (kWh) verbraucht wurden, waren es 2014 noch rund die Hälfte. 2019 liegt der Stromverbrauch für die Leuchten nur noch bei rund 744.960 kWh – und das, obwohl die Anzahl der Leuchten um mehr als 400 Stück gewachsen ist.

„Wir sind auf einem sehr guten Weg“, sagt Peter Kubica, zuständiger Ingenieur für die städtische Straßenbeleuchtung. „Die Arbeit der vergangenen 14 Jahre hat sich ausgezahlt und wir bleiben weiter am Ball.“
Wegen der positiven Ersparnis wurde der Strom für die Straßenbeleuchtungen mittlerweile auf Ökostrom mit 100 Prozent aus erneuerbaren Energien umgestellt. Dies führt zu Mehrkosten in Höhe von rund 2.000 Euro, „die aber sehr gut investiert sind“, erläutert Kubica. „Der CO² -Ausstoß wird dadurch um etwa 186 Tonnen gemindert.“
Nach der Entscheidung in 2006, den Stromverbrauch zu reduzieren, wurden zunächst bis März 2008 rund 4.900 Straßenlampen von Quecksilberdampf- auf Natriumdampf-Hochdrucklampen umgerüstet und damit Stromeinsparungen in Höhe von etwa 44 Prozent erzielt. Ab 2011 werden im Dormagener Stadtgebiet LED-Leuchten eingesetzt. Dabei werden in Neubaugebieten grundsätzlich LED-Leuchten verwendet, alte Leuchten werden nach und nach umgerüstet.
Der Austausch erfolgt nach der Zustandsbewertung und dem Leuchtenalter. Pro Jahr werden rund 200 Stück durch neue LED-Leuchten ersetzt. Somit werden die Leuchten im Mittel alle 40 Jahre erneuert. Die bisher vorhandenen LED-Leuchten verteilen sich über alle Dormagener Stadtteile. Beispielsweise im Fußgängerbereich der Kölner Straße wurden 66 LED-Umbaurüstsätze eingebaut und die Lichtfarbe warmweiß in Abstimmung zur Weihnachtsbeleuchtung gewählt. Die Fußgängerzone ist seitdem deutlich heller ausgeleuchtet. In Zons wurden zudem die verschlissenen Altstadtleuchten erneuert und mit LED-Retrofit bestückt. Die Belange des Denkmalschutzes und Wünsche des Heimatvereins hinsichtlich der warmen gelben Lichtfarbe wurden dabei berücksichtigt.

Stadtpresse Dormagen
Foto: Stadt Dormagen

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07.08.2020
FriedWald Dormagen eröffnet
Bestattung in der Natur ist jetzt auch im Chorbusch möglich
Dormagen:
Die letzte Ruhe in der tröstlichen Atmosphäre eines Waldes finden: Das ist nun auch in Dormagen möglich. Im abwechslungsreichen Laubmischwald, der bei den Menschen der Region als Naherholungsgebiet beliebt ist, wurde auf 64,4 Hektar der FriedWald eingerichtet. Seit dem 29. Juli kann hier die Asche Verstorbener unter den Bäumen des Waldes beigesetzt werden. Dabei kommen ausschließlich biologisch abbaubare Urnen zum Einsatz, die sich mit der Zeit auflösen. Die Asche geht dann in den Boden und in den natürlichen Kreislauf des Waldes über.

FriedWald bietet Vielfalt, Wahlfreiheit und Individualität
„Wir können den Menschen aus Dormagen mit dem FriedWald einen natürlichen Friedhof im Wald anbieten. Das ergänzt unser städtisches Friedhofsangebot und gibt den Bürgern mehr Freiheit in der Wahl ihrer letzten Ruhestelle“, sagt Erik Lierenfeld, Bürgermeister der Stadt Dormagen.
Auch im Wald selbst ist die Wahlmöglichkeit groß. Wer hier seine letzte Ruhe finden möchte, kann sich für einen einzelnen Platz unter einem


Gemeinsam pflanzen (v. l.) Matthias Laufer, Geschäftsleiter der FriedWald GmbH, Thomas Wedowski, Vorstand Technische Betriebe Dormagen, und Björn Hohenstein, Leiter Produktentwicklung Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen, den Eröffnungsbaum.
(Foto: FriedWald GmbH)

gemeinschaftlich genutzten Baum entscheiden. Genauso kann aber auch das Beisetzungsrecht für alle unter einem Baum verfügbaren Grabstellen erworben werden. Der Baum kann dann für Familie und Freunde bis ins Jahr 2119 als Ort der Beisetzung dienen – so lange steht der Bestattungswald als Friedhof zur Verfügung.
„Wir haben hier einen besonders schönen Mischwald, der nicht nur eine Vielzahl unterschiedlicher Baumarten vorweisen kann. Zusammen mit vielen Gräsern, Kräutern und Sträuchern bilden sie ein Biotop, in dem sich auch zahlreiche Wildtiere wohlfühlen.“ So beschreibt Stephan Schütte, Leiter Forstbetrieb vom Regionalforstamt Rhein-Sieg-Erft des Landesbetriebs Wald und Holz Nordrhein-Westfalen, den Wald. Andreas Wiebe, Leiter von Wald und Holz NRW, ergänzt: „Wälder sind hoch emotionale Orte, die uns durch unser Leben begleiten. Da ist es nur konsequent auch für die letzte Ruhe den Ort zu wählen, der uns schon zu Lebzeiten so vielfältig inspiriert hat.“ Es ist bereits der fünfte FriedWald-Standort, den Wald und Holz NRW gemeinsam mit der FriedWald GmbH betreibt.
Die besondere Bindung der Menschen zum Wald kann auch Matthias Laufer aus seiner langjährigen Erfahrung als Geschäftsleiter der FriedWald GmbH bestätigen. „Individualität und Persönlichkeit sind nicht nur Merkmale, die einen Menschen einzigartig machen. Sie sind auch wichtig für den letzten Abschied“, sagt Laufer. Im FriedWald könne dieser sehr frei gestaltet werden, was bei der Trauerbewältigung helfe. „Wer sich der Natur verbunden fühlt, soll auch hier seine letzte Ruhe finden können. Und wer an einem Baum seiner Lieben gedenkt, den diese sich vielleicht sogar selbst noch zu Lebzeiten als Ort der letzten Ruhe ausgewählt haben, kann von der tröstlichen Wirkung des Waldes profitieren.“

Gemeinsam mit den FriedWald-Förstern zur Waldführung
Interessenten haben regelmäßig die Möglichkeit, den FriedWald Dormagen bei einer kostenlosen Waldführung kennenzulernen. An ein bis zwei Samstagen pro Monat geht es mit den FriedWald-Förstern bei einem gemeinsamen Spaziergang durch den Wald. Dabei erklären sie alles Wissenswerte zu FriedWald und beantworten Fragen rund um die Bestattung in der Natur. Nähere Informationen, Termine und Anmeldung unter Tel.: 06155 848-100 oder www.friedwald.de/dormagen.

FriedWald GmbH/Stadtpresse Dormagen

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03.08.2020
„Rabatte satt!“
Aktionswochenende in der City mit verkaufsoffenem Sonntag am 9. August
Dormagen:
Das letzte Ferienwochenende steht ganz im Zeichen der Aktion „Rabatte satt!“ Natürlich in der Dormagener City!“: Wer Samstag, 8. August, nicht fündig geworden ist, hat dann beim Sonntags-Shopping am 9.  August von 13 bis 18 Uhr wieder die Gelegenheit das ein oder andere Schnäppchen zu machen. Ob kleine Überraschung, Rabatt auf die Jeans, Sonnenbrillen im Angebot, die Pizza oder das Eis zum Mitnehmen günstiger, die Innenstadt lockt an diesen beiden Tagen mit attraktiven Preisen, besonderen Angeboten und Rabatten. „Ob Groß oder Klein – für alle ist etwas dabei“, ist sich Stadtmarketingleiter Thomas Schmitt sicher. „An dieser Aktion nimmt eine Vielzahl der ansässigen Einzelhändler und Gastronomen teil. Auch wenn der verkaufsoffene Sonntag jetzt erst sehr kurzfristig genehmigt wird, freuen wir uns über die sehr gute Beteiligung! Dormagen ist eben eine Einkaufsstadt! Gerade an solchen Aktionstagen kann die City zeigen, dass es Spaß macht, sich hier aufzuhalten und zu bummeln. Einfach shoppen, schlemmen und genießen!“ Auch die Stadt Dormagen wird das Wochenende mit einer besonderen Aktion flankieren: auf die Innenstadtbesucher wartet kostenfreies Parken im Parkhaus „Nettergasse“ und auf den Parkplätzen „Unter den Hecken“ und am „Schützenplatz“.

Die Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD) und die City-Offensive Dormagen (CiDo) arbeiten hier Hand in Hand. „Damit wir unsere Kunden auch in Corona-Zeiten unterstützen, haben wir diese Gemeinschaftsaktion ins Leben gerufen“, so Carola Bley, Rathaus Apotheke Dormagen und zweite Vorsitzende der CiDo. Ideengeber der Aktion „Rabatte satt!“, Bürgermeister Erik Lierenfeld, geht sogar noch einen Schritt weiter und wird am verkaufsoffenen Sonntag selbst zum Einzelhändler. „Gemeinsam mit dem Stadtmarketing war ich im Vorfeld in den Geschäften unterwegs, um für die Aktion zu werben. Beim Besuch des Schuhhauses Ermert hat Ingrid Ermert mich dann kurzerhand eingeladen, bei ihr im Geschäft Schuhe zu verkaufen. Da habe ich natürlich gern zugesagt. Auf die neuen Erfahrungen und den direkten Kundenkontakt freue ich mich“, so Bürgermeister Lierenfeld. Schöner Nebeneffekt: Für jedes Paar Schuhe, das der Bürgermeister am 9. August verkauft, wird das Schuhhaus Ermert fünf Euro für den guten Zweck spenden. Bürgermeister Lierenfeld legt je verkauftem Paar noch einmal fünf Euro drauf. Zugutekommen sollen die Spenden dem Raphaelshaus.

Zusätzlich zum 9. August soll es im zweiten Halbjahr 2020 noch weitere drei verkaufsoffene Sonntage am 27. September, 8. November und 6. Dezember geben. „Die verkaufsoffenen Sonntage sind für unsere Geschäftsleute in der Innenstadt, wo der Einzelhandel dominiert, traditionell ganz wichtige Umsatzbringer. Auch an den weiteren drei verkaufsoffenen Sonntagen möchte die SWD gemeinsam mit der CiDo besondere Aktionen anbieten“, richtet Stadtmarketingleiter Thomas Schmitt seinen Blick in die Zukunft.

Stadtpresse Dormagen

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03.08.2020
Sport im Park: Zumba-Kurse fallen kommende Woche urlaubsbedingt aus
Dormagen: Das kostenlose Fitness-Angebot „Sport im Park“ der Stadt Dormagen wird sehr gut angenommen. Viele Sportbegeisterte trainieren seit Wochen unter freiem Himmel in verschiedenen Fitness-Kursen. In der Woche vom 3. bis 9. August müssen die Sportlerinnen und Sportler jedoch auf die Zumba-Kurse verzichten. Sie fallen urlaubsbedingt aus. Das übrige Programm läuft ganz normal weiter.

Der Einstieg in die laufenden Kurse ist jederzeit möglich: kostenlos, unverbindlich und ohne vorherige Anmeldung. Wer mitmachen möchte, benötigt bequeme Sportkleidung, ein Handtuch, eine Sport- oder Isomatte sowie ausreichend Getränke. Es wird darauf hingewiesen, dass vor Ort keine Toiletten und keine Umkleide- oder Duschmöglichkeiten vorhanden sind. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr. Kurzfristige Absagen von Angeboten sind möglich.

Das sind die Termine von Sport im Park:

      Montags, 18 bis 19.30 Uhr, Tai Chi (Treffpunkt: Parkplatz am Geopark Tannenbusch)
      Mittwochs, 12 bis 13.30 Uhr, Intensives Fitnesstraining (Treffpunkt: Bolzplatz am Heidestadion in Zons)
      Donnerstags, 17 bis 18.30 Uhr (außer 6. August), Zumba (Treffpunkt: Parkplatz an der Turnhalle Beethovenstraße)
      Donnerstags, 18 bis 19.30 Uhr, Qi Gong (Treffpunkt: Bolzplatz am Heidestadion Zons/Wilhelm-Busch-Straße)
      Freitags, 17 bis 18.30 Uhr (außer 7. August), Zumba (Treffpunkt: Parkplatz am Geopark Tannenbusch)
      Samstags, 10 bis 11.30 Uhr, Qi Gong (Treffpunkt: Parkplatz an der Turnhalle Beethovenstraße)
      Samstags, 10.30 bis 12 Uhr (außer 8. August), Zumba (Treffpunkt: Parkplatz am Geopark Tannenbusch)

Stadtpresse Dormagen

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03.08.2020
Pia Otto und Robin Goeritz für U23-EM nominiert
KRV-Athleten nach DRV-Leistungsüberprüfung bei Ruder-EM dabei
Köln: Die Mitglieder der KRV-Trainingsmannschaft Pia Otto und Robin Goeritz haben am vergangenen Wochenende in Hamburg-Allermöhe bei der internen U23-Leistungsüberprüfung gut abgeschnitten. Mit ihrer Kampfstärke konnten sie das Trainerteam um U23-Bundestrainerin Brigitte Bielig von sich überzeugen. Beide sind jetzt für die U23-Europameisterschaft

Pia Otto

 Julius Christ (RTHC) und Robin Goeritz

am ersten September-Wochenende in Duisburg nominiert.


Knapp 160 Athletinnen und Athleten waren bei den ersten inoffiziellen Rennen nach der Corona bedingten Zwangspause am Start. Bereits zwei Wochen vorher mussten die Sportlerinnen und Sportler einen Ergo-Test an einem der Bundesstützpunkte ablegen, auf Basis dessen die Laufeinteilung der Vorläufe am Samstag erfolgte.

Als nächstes geht es nun weiter mit der Mannschaftsbildung, für Pia in Essen und für Robin in Dortmund. Dann werden die Bootsklassen final bestimmt. Anschließend gehen beide für etwa vier Wochen in die Vorbereitungs-Trainingslager.

Pia Otto studiert Mathematik in Köln, kam über den Schülerruderverein des Gymnasiums Kreuzgasse zum KRV von 1877. Ihre letzten großen Erfolge waren 2017 und 2018 die Deutsche Jahrgangsmeisterschaft U19 ; Landesmeisterin NRW 2017 und 2018 sowie gute Platzierungen bei der Head of the Charles Regatta, Boston, der Henley Royal Regatta in England und der Coastal WM in Vancouver 2018.

Robin Goeritz ist seit 2011 Mitglied im KRV und war bereits 2015 Sieger beim Head of the Charles in Boston, 2019 Deutscher Jahrgangsmeister im U23-Achter und belegte mit dem U23- Männerachter in Florida den 5. Rang.

Kölner Ruderverein / Fotos: MeinRuderbild.de

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03.08.2020
Frühstück mit den Auerochsen: So sieht der Arbeitstag eines Tierpflegers im Tannenbusch aus
Ein bisschen Mut braucht es schon, um Deniz Lukaszczyk ins Gehege der Auerochsen zu folgen, in dem er jetzt zwei große Eimer aufgeweichte Rübenschnitzel verfüttern wird. Frühstückszeit im Tannenbusch. Die bis zu eine Tonne schweren Tiere können es offensichtlich Deniz Lukaszczykkaum erwarten. Lukaszczyk nähert sich ihnen mit großer Selbstverständlichkeit.
In seinem vorherigen Job als Tierpfleger in der Forschung hat er bereits mit Rindern gearbeitet. Seit dem 1. Juli arbeitet der 26-Jährige in Dormagens beliebtem Tierpark. „Schauen Sie sich hier doch um“, sagt er sichtlich begeistert: „Die Lage, das Gelände, die Tiere – es passt einfach alles.“
Noch pendelt der Tierpfleger täglich aus Monheim in den Tannenbusch. „Ich ziehe aber demnächst nach Zons, dann fällt zumindest die Fährfahrt weg“, so Lukaszczyk, dessen Arbeitstag im Tannenbusch um 7 Uhr mit einer kurzen Teambesprechung beginnt.
„Wir sind ein kleines Team, in dem es sehr kollegial zugeht“ – passenderweise ruft da dem Tannenbusch-Neuzugang gerade ein Kollege zu, ob er auch ein Brötchen wolle. Was er besonders an seinem neuen Job schätzt? „Kein Tag ist wie der andere. Und ich verbringe wirklich nicht viel Zeit am Schreibtisch. Das ist mir wichtig.“
Die Tage vergehen schnell: Esel, Ochsen und Pferde füttern, saubermachen und striegeln. Klauen schneiden, Ohrmarken einziehen. Durchzählen und schauen, dass kein Tier lahmt. „Vergangene Woche hatte ein Esel ein Hufgeschwür, in solchen Fällen rufen wir den Tierarzt und sorgen dafür, dass er vor Ort gut behandeln kann“, erklärt der Forschungstierpflegemeister, der seine Ausbildung als Jahrgangsbester abgeschlossen hat.
Heute soll der Transport von 13 Mufflon-Jungtieren in einen anderen Tierpark vorbereitet werden. Dann kommt noch die Parkpflege dazu: Mähen und Zäune in Schuss halten. „Es gibt einfach immer etwas zu tun“, sagt Lukaszczyk.
Und dann gibt es ja doch noch ein paar Dinge, die eben nur vom Schreibtisch aus erledigt werden können: Futter und Material bestellen. Allein der Tagesbedarf für gepresste Heupellets liegt bei 25 Kilogramm. Bei Frischgemüse wie Karotten gebe es Kooperationen mit Landwirten aus der Umgebung.
„Auch das finde ich super“, sagt der athletische junge Mann. „Es geht einfach darum, diesen Tierpark so nachhaltig wie möglich zu bewirtschaften.“ Und möglichst unmittelbare Erfahrungen zu ermöglichen. „Wenn wir das Rotwild füttern, dürfen Kinder gerne mitkommen, die sind dann natürlich ziemlich begeistert“, erzählt Lukaszczyk. „Es ist toll, wenn solche Erlebnisse dazu führen, dass sich Kinder für Tiere interessieren.“
Er selbst habe das „einfach schon immer getan.“ Die Berufswahl sei ihm deshalb auch recht leichtgefallen. Einen Widerspruch zwischen Tierliebe und der Arbeit als Forschungstierpfleger sieht er nicht – im Gegenteil: „Ich bin dafür, Tierpflege viel ganzheitlicher zu betrachten. Aus meiner Sicht ist die Aufspaltung unsinnig, die verschiedenen Disziplinen sollten sich viel mehr vernetzen und versuchen, voneinander zu lernen.“
Ein Haustier hat Deniz Lukaszczyk nicht. Noch nicht: „Ich hätte gerne einen Hund. Aber bislang fehlte dazu einfach die Zeit. Mein Chef David Thies bringt seinen Hund ja mit her, vielleicht bekommt der irgendwann einmal Verstärkung.“


Stadtpresse Dormagen

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27.07.2020
Stadt schneidet Bäume auf der Aachener Straße zurück
Köln: Derzeit lässt das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen auf nahezu der gesamten Länge der Aachener Straße rund 600 Bäume pflegen. Die Arbeiten erfolgen zwischen Innerer Kanalstraße und Bodelschwinghstraße in Köln-Weiden. Das beauftragte Unternehmen entfernt Stamm- und Stockaustriebe, um im Bereich der Baumstandorte eine bessere Sicht auf die Straße und die auf der Aachener Straße verkehrenden Stadtbahnen zu ermöglichen. Die Arbeiten dauern voraussichtlich noch bis zum 3. August 2020. Die Baumpflegefirma blockiert mit Fahrzeugen zeitweise eine Fahrspur der Aachener Straße. Die Baumpflege findet nur außerhalb der Hauptverkehrszeiten, also zwischen 9 und 15 Uhr, statt. Wegen des Einsatzes eines Häckslers und Motorsägen ist mit Lärmbelästigungen zu rechnen. Die Stadt Köln bittet dafür um Verständnis.

Fahrradverkauf des Fundbüros am 29. Juli 2020
Köln:
Das Fundbüro der Stadt Köln verkauft wieder Fahrräder am Mittwoch, 29. Juli 2020, 9 bis 11 Uhr. Aufgrund der aktuell geltenden Hygiene- und Abstandsregeln findet der Verkauf im Freien am Ottmar-Pohl-Platz 1, Köln-Kalk, statt. Bei den Rädern handelt es sich um Fundfahrräder, die zum großen Teil in einem verkehrstauglichen Zustand sind. Teilweise sind auch reparaturbedürftige Exemplare darunter.
Die Fahrräder können beim Kauf nur mit Bargeld bezahlt werden – es ist keine Kartenzahlung möglich. Interessierte, die zum Fahrradverkauf kommen, werden gebeten sich an die Hygieneregeln zu halten, sich vor Ort zu registrieren, eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen und einen Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.


Stadtpresse Köln

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27.07.2020
Stadt Dormagen empfiehlt Terminvereinbarung vor Besuch des Bürgeramts
Seit der teilweisen Wiedereinführung der offenen Sprechstunde des Bürgeramtes am 2. Juni, haben sich Warteschlangen vor dem Neuen Rathaus bedauerlicherweise zu einem gewohnten Bild entwickelt. Während sich die Situation an den an den übrigen Tagen nun zunehmend entspannt, führt das große Publikumsaufkommen am Donnerstagnachmittag weiterhin zu außerordentlich langen Wartezeiten. „Durch die stärkere Nutzung von Terminabsprachen, welche auch an anderen Tagen für den Nachmittag möglich sind, kann eine solche Schlangenbildung vermieden werden“, sagt Max Stefen, Teamleiter des Bürgeramtes. Die Wartesituation würde auf diese Weise deutlich verbessert.
Wie bereits seit Beginn der Corona-Pandemie können Termine bei der gesamten Verwaltung auch weiterhin über die zentrale Mailadresse termin@stadt-dormagen.de vereinbart werden. Geht es ganz konkret um einen Termin im Bürgeramt, lautet die Mailadresse buergeramt@stadt-dormagen.de. Telefonisch ist das Bürgeramt von 8.30 bis 15 Uhr unter 02133 257 257 erreichbar. Künftig soll die Terminvereinbarung auch ganz einfach online möglich sein: „Wir arbeiten gerade mit Hochdruck an einem digitalen Buchungssystem, das wir demnächst einführen werden“, so Bürgermeister Erik Lierenfeld. Durch dieses System kann eine Vielzahl der Bürger die Termine dann bereits eigenständig online buchen, telefonische Anfragen bleiben unabhängig davon weiterhin möglich.


Stadtpresse Dormagen

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27.07.2020

Vier verkaufsoffene Sonntage in der City noch in diesem Jahr – in Planung
Dormagen. Großveranstaltungen bleiben aufgrund der Corona-Pandemie bis zum 31. Oktober 2020 untersagt: Deshalb muss die Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD) auch das dritte und letzte Stadtfest in diesem Jahr, den Michaelismarkt am letzten Wochenende im September, ad acta legen.

Nicht aufgeben will die SWD allerdings den verkaufsoffenen Sonntag, der traditionell am Michaelis-Wochenende stattfindet. Darauf verständigten sich Bürgermeister Erik Lierenfeld, die SWD und der Vorstand der City-Offensive Dormagen (CiDo) sowie weitere Akteure jetzt beim Runden Tisch Innenstadt.  Die Pläne gehen sogar noch weiter: Insgesamt an vier Sonntagen in diesem Jahr sollen die City-Geschäfte öffnen dürfen, auch ohne Stadtfest, Markt oder anderes Rahmenprogramm, welches laut Ladenöffnungsgesetz eigentlich Grundlage für die Genehmigung des Sonntags-Shoppings ist. NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart hat diesen sogenannten „Anlassbezug“ jetzt ausgesetzt und will damit den stationären Handel im zweiten Halbjahr stärken.

Erster Termin schon zum Ferienende?
„Die verkaufsoffenen Sonntage sind für unsere Geschäftsleute in der Innenstadt, wo der Einzelhandel dominiert, traditionell ganz wichtige Umsatzbringer. Deshalb arbeiten wir mit Hochdruck daran, die vier Termine auch möglich zu machen“, betont Stadtmarketing-Leiter Thomas Schmitt. Terminiert wäre die Sonntagsöffnung in der Innenstadt für den 9. August, 27. September, 8. November und 6. Dezember, jeweils von 13 bis 18 Uhr. Dazu bedarf es allerdings noch eines Beschlusses durch den Stadtrat. Die beiden großen Kaufmannschaften neben der CiDo, IG TopWest und der Nieve-Ring, wollen in ihren Gebieten 2020 keinen verkaufsoffenen Sonntag mehr anbieten.

Aktionswochenende zum Ferienausklang
„Den August-Termin zum Ende der Sommerferien möchten wir mit besonderen Angeboten und Rabatten für die Kunden anreichern und setzen dabei auf das Gemeinschaftsgefühl aller Geschäftsleute, damit es eine wirklich breit angelegte Aktion in der gesamten City wird“, kündigt Bürgermeister Erik Lierenfeld an. Schon dabei ist unter anderem Nina Eichhorn vom gleichnamigen Optikstudio: „An solchen Tagen können wir zeigen, was für eine leistungsfähige City wir haben“, sagt sie. Auch Roberto De Bonis unterstützt den „Zusammenhalt in der Innenstadt“: In den Eiscafés Bellini und Adami‘s gibt es deshalb ein leckeres Spezial-Angebot. Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung werden in dieser Woche mit Vor-Ort-Besuchen in weiteren Geschäften für die Teilnahme am Aktions-Wochenende werben. „Dabei geht es gar nicht allein um einen Preisnachlass, es kann auch ein kleines Geschenk für den Kunden oder ein anderer Mehrwert sein, der zum Besuch der City und zum Einkauf animiert“, erläutert Thomas Schmitt.

Stadtpresse Dormagen

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21.07.2020
Denkmal unter Tage: Öffentliche Führungen durch den Zonser Luftschutzbunker
Dormagen/Zons: Das jüngste der Zonser Denkmäler, eingetragen erst im November 2019, liegt nicht in, sondern unter der Altstadt. Der 1944 Bunkerführungen mit Jörn Esposito und Stefan Rosellenangelegte Bunker, dessen Eingang sich am ehemaligen Feldtor (gegenüber Schloßstraße 46) befindet, ist eine von drei größeren Luftschutzanlagen, die in Zons während des Zweiten Weltkriegs entstanden – und die Einzige, die heute noch zugänglich ist.

Maximal acht Personen mit Anmeldung
Nachdem Ehrenamtler und Stadt Dormagen das Bauwerk gemeinsam instandgesetzt haben, kann es regelmäßig besichtigt werden: An den Sonntagen 16. August, 20. September und 18. Oktober lädt der Verein Luftschutzanlagen Rhein Kreis Neuss e.V. zu kostenfreien Führungen durch den Bunker ein. Die knapp einstündigen Rundgänge starten um 12, 13, 14 und ein letztes Mal um 15 Uhr. Die Gruppengröße ist auf acht Personen begrenzt und eine vorherige Anmeldung per Email an bunker-zons@gmx.de verpflichtend.

Der Luftschutzbunker im Bereich des ehemaligen Feldtors entstand Anfang 1944. Ihm kommt als Relikt des Zweiten Weltkriegs eine hohe zeitgeschichtliche Bedeutung für Zons zu. Auch heute noch erinnern sich Menschen an ihre angsterfüllten Erlebnisse in der Anlage. Technikgeschichtlich bezeugt er u.a. den Wandel von Selbstschutzräumen zu öffentlichen Luftschutzanlagen, der im Kreisgebiet ab 1943 wegen der zunehmenden Gefahren durch Luftangriffe einsetzte.


Stadt und Ehrenamtler richteten den Bunker wieder her

Bei der Instandsetzung des Bunkers haben der Verein Luftschutzanlagen Rhein Kreis Neuss e.V., der Eigenbetrieb Dormagen, die Untere Denkmalbehörde und die Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD) eng zusammengewirkt. Vereinsmitglieder haben die Anlage mit großem ehrenamtlichen Einsatz gereinigt und entrümpelt. Der städtische Eigenbetrieb als Eigentümer kümmerte sich um die notwendige Erneuerung der Beleuchtung und Fluchtwegbeschilderungen. Auch ein Stromanschluss ist inzwischen vorhanden und als letzter Schritt wurde am 20. Juni der ehemalige Notausgang wiederhergestellt.

Eine Besonderheit des Bunkers: Durch Undichtigkeiten in der Decke und eindringendes Wasser haben sich in den Räumen dünne Stalaktiten entwickelt, die z.T. von der Decke bis zum Boden reichen. So verwandelt sich das Kriegsbauwerk allmählich ungeplant in eine Tropfsteinhöhle. Über der Bunkerdecke befindet sich heute ein Bouleplatz.

PM der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen mbH (SWD)

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21.07.2020

Feuerwehr Dormagen löscht brennenden Großcontainer in Logistikzentrum
Dormagen: Die Feuerwehr Dormagen wurde am Freitag, 17. Juli, um 11.40 Uhr wegen eines Container-Brands in einem Logistikzentrum an der Edisonstraße alarmiert. Bereits auf der Anfahrt konnten die ausrückenden Einsatzkräfte eine deutliche Rauchentwicklung über dem Objekt wahrnehmen. Ein Großcontainer hinter dem Gebäude war in Brand geraten. Das Feuer konnte rasch lokalisiert und abgelöscht werden. Die verrauchten Hallenbereiche wurden belüftet. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnten ihre Arbeit wieder aufnehmen, verletzt wurde niemand. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit insgesamt 35 Einsatzkräften vor Ort.

Stadtpresse Dormagen

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21.07.2020
Brennpunkt Feuerwehr:
Fraktion BVP beantragt Akteneinsicht in Organisationsuntersuchung der Feuer- und Rettungswache

Pulheim: „Aufgrund der vermehrten Hinweise, die uns aus den Kreisen der Feuerwehr erreichen, müssen wir leider davon ausgehen, dass bei der Feuer- und Rettungswache Pulheim die Situation in mehreren Bereichen schon länger sehr unbefriedigend ist. Klarheit sollte und soll die Organisationsuntersuchung der Feuer- und Rettungswache bringen. Doch dieses schon im letzten Jahr vorliegende Gutachten haben wir als Fraktion trotz mehrfacher Anfragen und Nachfragen bei der Verwaltung und dem Bürgermeister persönlich (seit November 2019) bisher nicht zu Gesicht bekommen. Es scheint, dass hier eine Verzögerungstaktik angewendet wird, um brisante Informationen vorzuenthalten und Vorgänge bis hinter die Kommunalwahlen zu verschieben“, so die Fraktionsvorsitzende und Bürgermeisterkandidatin Birgit Liste-Partsch.

„Da wird einerseits in der Öffentlichkeit von der Verwaltungsspitze betont, wie wichtig gerade der Einsatz und das Engagement von Feuerwehrleuten und Rettungssanitätern sei, aber andererseits wird uns als Ratsfraktion der Inhalt des Gutachtens bis jetzt vorenthalten, das Verbesserungs- und Handlungsbedarfe für genau diese wichtigen Berufsgruppen aufführt. Ebenso wurden die Bediensteten der Wache bisher noch nicht über die sie betreffenden Inhalte in einer Personalversammlung informiert. Die Verwaltung befindet sich nach eigener Auskunft in der Aufarbeitung von aufgezeigten Maßnahmen, ohne dass die Fraktionen eine Information über den genauen Inhalt der Organisationsuntersuchung erhalten haben. Ein offener und transparenter Umgang mit diesem Thema und vor allen Dingen mit den betroffenen Einsatzkräften sieht für uns ganz klar anders aus. Wir haben nun offiziell Akteneinsicht in das Gutachten beantragt. Feuerwehr und Rettungsdienst sind ein wesentlicher Teil unserer Gesellschaft. Wie wichtig die Arbeit der Feuerwehr ist, wird meist erst bei einem Notfall deutlich. Es ist selbstverständlich, dass bei einem Brand oder Unfall die Feuerwehrleute und der Rettungsdienst innerhalb kürzester Zeit vor Ort sind. Für uns ist es daher genauso selbstverständlich diesen Berufsgruppen entsprechende Wertschätzung entgegenzubringen und Defizite/Brennpunkte in diesem Bereich zügig und transparent anzusprechen und zu beheben“, so Liste-Partsch weiter.

Bürgerverein Pulheim

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21.07.2020
Ordnungsamt zieht erste Wochenendbilanz: Ordnungsdienst und Verkehrsdienst erneut bis in die Nacht im Einsatz
Köln: Das Ordnungsamt der Stadt Köln war auch am Freitag und Samstag, 17. und 18. Juli 2020, bis in die Nachtstunden im Einsatz, um zusätzlich zu den üblichen Kontrollen auch die Einhaltung der Regeln der Corona-Schutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen zu überwachen. In der Nacht zum Samstag stellte der Ordnungsdienst zahlreiche Ansammlungen fest, bei denen das Verhalten der angetroffenen Personen nicht mit dem Infektionsschutz und der Corona-Schutzverordnung vereinbar war. Auch Gaststättenbetreiber missachteten die Hygiene-Vorgaben der Landesverordnung.

Im Bereich Aachener Weiher/Hiroshima-Nagasaki-Park meldete die Polizei dem Ordnungsdienst am Freitag gegen 22.30 Uhr eine Party mit mehr als 100 Personen. Teams des Ordnungsdienstes lösten daraufhin die unzulässige Veranstaltung auf, die Personalien der Verantwortlichen wurden aufgenommen. Sie erwartet nun ein Ordnungswidrigkeiten-Verfahren wegen diverser Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung des Landes NRW.

Im Bereich Niehler Hafen/Am Molenkopf meldeten Anwohnende dem Ordnungsamt am Freitagabend eine Technoparty. Gegen 23.15 Uhr stellten die Mitarbeitenden des Ordnungsdienstes rund 200 teils flüchtige Personen fest, die am Rheinufer und im so genannten Cranachwäldchen feierten. Mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei des Landes NRW, der Kölner Polizei und Diensthunden durchkämmten Teams des Ordnungsdienstes das stark vermüllte Areal. 15 bis 20 Kleingruppen wurden aufgefordert, die Örtlichkeit zu verlassen. Personen flüchteten teilweise auch bei Eintreffen der Einsatzkräfte. Kräfte der Bereitschaftspolizei trafen vier Männer an, die in einem Einkaufswagen eine große Musikbox vor sich herschoben. Die Beamten stellten die Personalien fest und übergaben an den Ordnungsdienst. Gegen den Besitzer der Musikbox wird nun ein Ordnungswidrigkeiten-Verfahren eingeleitet. Der Einsatz des Ordnungsdienstes war gegen 3 Uhr beendet.

Im sogenannten Popup-Biergarten an der Vogelsanger Straße, der an diesem und nächsten Wochenende zunächst testweise in Betrieb ist, blieb die Lage am Freitag und Samstagabend entspannt. Hier verzeichnete der Ordnungsdienst nur geringfügige Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung. Die Veranstalter wurden etwa darauf hingewiesen, dass sich maximal acht Personen an einem Tisch befinden dürfen und die Rückverfolgbarkeit der Besucher via App oder Papier gewährleistet sein muss. Mehrheitlich hielten sich die Feiernden in diesem Bereich an die Vorgaben der Corona-Schutzverordnung.
Die Verkehrsüberwachung des Verkehrsdienstes der Stadt Köln hat Freitagmorgen das Halteverbot für den Popup-Biergarten durchgesetzt: Neun Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.
Am Samstag überwachten die Mitarbeitenden des Verkehrsdienstes unter anderem das absolute Halteverbot in der Ehrenstraße. Dieses gilt dort samstags von 10 bis 20 Uhr, um den Fußgängern gemäß Infektionsschutz, Abstands- und Hygieneregeln ausreichend Platz zu bieten. Kräfte des Verkehrsdienstes sprachen 24 Verwarngelder aus. Ferner wurden drei Fahrzeuge abgeschleppt.

Im Bereich des Stadtgartens an der Venloer Straße/Spichernstraße registrierten die Mitarbeitenden des Ordnungsdienstes am Freitag gegen 21.30 Uhr rund 200 Personen. Der gemeinsame Lärmwagen von Polizei Köln und Ordnungsdienst der Stadt Köln wurde informiert. Nach Mitternacht stellte der Ordnungsdienst etwa 100 Personen auf der Mauer vor dem Stadtgarten fest. Am Samstag gegen 22.40 Uhr hielten sich rund 200 Personen entlang der Mauer im Bereich des Stadtgartens auf, um 1.50 Uhr zählten die Mitarbeitenden des Ordnungsamtes noch 150 Personen. Sie registrierten aber keine gravierenden Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung.
In der Nacht auf Samstag gegen 2.35 Uhr schritten die Mitarbeitenden des Ordnungsdienstes ein, weil eine benachbarte Gaststätte ihre Außengastronomie trotz Sperrzeit nach Mitternacht Uhr betrieb. Der Ordnungsdienst untersagte dem Gastronomen daraufhin den Betrieb der Außengastronomie. Am Samstag suchten Mitarbeitende erneut gegen 0.15 Uhr die Gaststätte auf. Wegen mehrerer Verstöße in der Vergangenheit belehrten die Kräfte den Gastronomen über die Rechtslage, explizit über die Sperrzeit der Gastronomie ab 0 Uhr. Für den Fall einer Zuwiderhandlung stellten die Kräfte des Ordnungsdienstes in Aussicht, das Mobiliar der Außengastronomiefläche sicherzustellen.

Im Kwartier Latäng registrierte der Ordnungsdienst gegen Mitternacht rund 200 Personen vor einem Kiosk am Zülpicher Platz. Die Mitarbeitenden des Ordnungsdienstes sprachen die Menschen vor den Lokalen an. Gegen 0.15 Uhr waren alle Außengastronomien der Betriebe geschlossen. Im Bereich Zülpicher Wall/Unimensa meldete der Sicherheitsdienst der Universität rund 200 Personen. Viele Personen urinierten wild in diesem Bereich. Die Teams des Ordnungsamtes lösten die Ansammlungen daraufhin auf. Musikboxen ließen die Einsatzkräfte ausschalten. Am Samstagabend waren die Außengastronomien entlang der Zülpicher Straße vollständig ausgelastet. Hygieneregeln wurden von den Gastronomen weitestgehend eingehalten, von den Kunden vor den Lokalen hingegen nicht. Nach Schließung der Außengastronomie-Flächen gegen 0.10 Uhr hielten sich im Bereich Zülpicher Platz rund 400 bis 450 Personen auf, die meisten vor einem Kiosk auf der Platzfläche.
Am Samstag stellte der gemeinsame Lärmwagen von Polizei Köln und Ordnungsdienst im Bereich der Ringe im Rahmen der Ordnungspartnerschaft bis 1.30 Uhr drei Verstöße gegen die Sperrzeit der Außengastronomie ab 0 Uhr fest. Die Betreibenden erwartet nun ein Ordnungswidrigkeiten-Verfahren.


Stadtpresse Köln

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21.07.2020
Corona-Virus: 147 Erkrankte in Köln
Quarantäne-Pflicht für Reiserückkehrer – Testangebot am Flughafen Köln/Bonn
Zur aktuellen Lage: Mit Stand Freitag, 17. Juli 2020, 15.30 Uhr, gibt es auf dem Gebiet der Stadt Köln den insgesamt 2.777. bestätigten Corona-Virus-Fall. Die Inzidenzzahl liegt in Köln aktuell bei 9,3. 18 Personen befinden sich derzeit im Krankenhaus in stationärer Quarantäne, davon acht auf der Intensivstation. 2.524 Kölnerinnen und Kölner konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden. Dem Gesundheitsamt wurde keine weitere verstorbene Person, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurde, gemeldet. Bislang sind damit 106 Kölner Bürgerinnen und Bürger, die positiv auf Covid-19 getestet wurden, gestorben. Aktuell sind 147 Kölnerinnen und Kölner am Corona-Virus erkrankt.
Hinweis: Die Zahl zu den bestätigten Corona-Virus-Fällen, die Zahl der Toten und die aus der Quarantäne entlassenen Personen beziehen sich ausschließlich auf Kölner Bürgerinnen und Bürger. Die Zahlen zu den Patienten im Krankenhaus beinhalten nicht nur Kölner Bürgerinnen und Bürger, sondern auch Erkrankte aus dem Um- und Ausland.

Bislang 165.196 Covid-19-Tests
Vom 25. Februar bis 16. Juli 2020 wurden von den Kölnerinnen und Kölnern 165.196 Abstriche genommen, davon 2,04 Prozent mit positivem Ergebnis.

Quarantäne-Pflicht für Reiserückkehrer
Die Stadt Köln macht Urlauber darauf aufmerksam, dass sie sich unverzüglich nach ihrer Rückkehr nach Köln in eine vierzehntägige Quarantäne begeben müssen, wenn sie sich zuvor in einem Gebiet aufgehalten haben, in dem ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit SARS-CoV-2 besteht.
Das Gesundheitsamt kann von der Quarantäne befreien, wenn der oder die Eingereiste ein ärztliches Zeugnis und ein aktuelles negatives Covid-19-Testergebnis vorlegen kann. Nähere Informationen sind unter www.corona.koeln unter dem Stichwort „Ein- und Rückreise aus dem Ausland“ abrufbar.

Neu: Testangebot am Flughafen Köln/Bonn
Der Krisenstab der Stadt Köln hat heute beschlossen, dass es am Flughafen Köln/Bonn ein Angebot für Reiserückkehrer geben soll, sich freiwillig auf Covid-19 testen zu lassen. Es richtet sich vornehmlich an Reisende, die aus Risikogebieten zurückkehren, aber auch Rückkehrende aus anderen Gebieten können das Angebot wahrnehmen. Die Testung ist kostenpflichtig. Die Kosten von 90 Euro pro getestete Person werden durch das beauftragte Labor in Rechnung gestellt.
Die Stadt Köln hat die Johanniter-Unfall-Hilfe beauftragt, die mobile Teststation zu betreiben. Sie wird morgen im Laufe des Vormittags ihren Betrieb aufnehmen. Testungen werden wochentags von 7 bis 17 Uhr und am Wochenende von 9 bis 15 Uhr angeboten und erfolgen im Außenbereich des Ankunftsterminals. Neben einem Arzt sind drei weitere Fachkräfte im Einsatz, um die Abstriche durchzuführen. Die gemeinsame Einsatzleitung von Feuerwehr und Gesundheitsamt der Stadt Köln koordiniert den Betrieb der mobilen Teststation und kann bei Bedarf Kapazitäten anpassen.
Der mobile Betrieb ist zunächst für eine Woche geplant. Ab der übernächsten Woche soll es innerhalb des Ankunftsterminals eine feste Teststation für Reiserückkehrer geben. Der Flughafen Köln/Bonn befindet sich in der Abstimmung mit einem Kölner Labor, welches dann mit eigenen Ressourcen die Testungen vor Ort übernimmt.
Am Flughafen landen täglich Maschinen aus Risikogebieten. Für diese Reisenden sieht die Corona-Einreiseverordnung eine häusliche Quarantäne von 14 Tagen vor. Durch einen negativen Testbefund bei Einreise kann von der häuslichen Quarantäne abgesehen werden. Das Testergebnis steht in der Regel innerhalb von 24 Stunden zur Verfügung. Bis zum Vorliegen des Testergebnisses müssen sich Reiserückkehrer aus Risikogebieten in die häusliche Quarantäne begeben.


Testangebot für Beschäftigte der Schulen

Vor Wiederaufnahme des Schulbetriebs bietet die Stadt Köln den Beschäftigten der Schulen die Möglichkeit, sich einem Covid-19-Test zu unterziehen. Um lange Anfahrtswege zu vermeiden, wird es in jedem Bezirk einen halbtägigen Termin geben, bei dem Abstriche bei bis zu 300 Personen durchgeführt werden können. Die Stadt Köln wird den Schulen rechtzeitig konkrete Termine und Ortsangaben mitteilen.
Oberbürgermeisterin Henriette Reker ruft auf, das Angebot zu nutzen: „Wir möchten dazu beitragen, dass Eltern ihre Kinder mit einem Gefühl der Sicherheit in die Kitas oder Schulen schicken können. Deshalb bieten wir als Stadt diese Test-Möglichkeit an.“

Alle wichtigen Informationen und tagesaktuelle Zahlen sind im Internet abrufbar
Unter www.corona.koeln  hat die Stadt Köln die wichtigsten Informationen zum Corona-Virus zusammengestellt und verlinkt auf weitere Informationsseiten. Dort werden täglich, auch am Wochenende, aktuelle Zahlen zu Indexfällen, Verstorbenen und aus der Quarantäne Entlassenen sowie Patienten im Krankenhaus veröffentlicht.

Unter https://www.coronawarn.app/de/  stehen Informationen zur neuen Corona-Warn-App zum Herunterladen bereit. Wer sie nutzt, trägt dazu bei, dass Infektionsketten noch schneller unterbrochen und eine Ausbreitung des Virus eingedämmt werden kann.

Das Bürgertelefon der Stadt Köln beantwortet allgemeine Fragen zum Thema Corona-Virus unter der Servicerufnummer 0221/221-33500. Es ist montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr erreichbar.

Stadtpresse Köln

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21.07.2020
Zwölf öffentliche Trinkwasserstellen für Köln
Frisches Wasser in allen Stadtbezirken – Alle Anlagen seit 15. Juli in Betrieb
Am heutigen Mittwoch, 15. Juli 2020, gehen in allen Kölner Stadtbezirken öffentliche Zapfstellen für Trinkwasser in Betrieb. Die entsprechenden Installationen sind abgeschlossen, die Hygiene aller Trinkwasserspender ist überprüft. Neben der Trinkwasserstelle am Eigelstein in der Kölner Innenstadt, die bereits im September des vergangenen Jahres installiert wurde, werden dann zehn, später elf weitere Anlagen sprudeln. Ursprünglich war dies bereits für den April 2020 vorgesehen, dies wurde wegen der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie allerdings zunächst verschoben. Am Standort Elsaßstraße in der Innenstadt gab es noch technische Hindernisse für die Aufstellung, die allerdings jetzt überwunden sind. Der Wasserspender dort wird kurzfristig folgen.

Aufgestellt und betrieben werden die Zapfstellen im Auftrag der Stadt Köln von der RheinEnergie als dem Kölner Wasserversorgungsunternehmen. Es waren auch Experten der RheinEnergie, die für das Design der Wasserspender verantwortlich zeichnen und deren technische Umsetzung entwickelt haben. Bevor es heißt „Wasser marsch“ sind an allen Trinkwasserstationen in Abstimmung mit dem städtischen Gesundheitsamt Hygiene- und Sauberkeitskontrollen vorgenommen worden.

Die Stationen sollen in der Regel von etwa April bis Ende Oktober eines jeden Jahres in Betrieb sein, aufgrund der besonderen Umstände in diesem Jahr nur von Mitte Juli bis Oktober. Die jährlichen Pauschalkosten pro Anlage liegen zwischen rund 12.800 und rund 14.100 Euro. Darin sind alle Kosten, von der Herstellung der Spender über den Betrieb und die Instandhaltung bis zur Entwässerung und jährlichen Wintereinlagerung enthalten. Das Trinkwasser steuert die RheinEnergie bei. Aus hygienischen Gründen läuft das Wasser an den Spendern ständig; es kehrt aber in den natürlichen Kreislauf zurück.

Die zwölf Anlagen sind in den Stadtbezirken an folgenden Standorten zu finden:
Innenstadt: Eigelstein, Zeppelinstraße, Deutzer Freiheit vor St. Heribert, Elsaßstraße (Installation erfolgt in Kürze).
Rodenkirchen: Maternusplatz.
Lindenthal: Jahnwiese, Höhe Adenauer-Weiher.
Ehrenfeld: Subbelrather Straße, Höhe Takufeld.
Nippes: Am neuen Sportpark Höhe Merheimer Straße.
Chorweiler: Im Park an der Sportanlage Weichselring.
Porz: Bahnhofstraße, Fußgängerzone Porz.
Kalk: Barcelona-Allee, Bürgerpark Kalk.
Mülheim: Jan-Wellem-Straße, im südlichen Teil des Mülheimer Stadtgartens.

Den ersten Anstoß für die Aufstellung von Trinkbrunnen gab es durch einen Antrag im Ausschuss Anregungen und Beschwerden sowie von Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule Holweide in einem Gespräch mit Oberbürgermeisterin Henriette Reker. Die Oberbürgermeisterin hat die Verwaltung daraufhin beauftragt, ein Trinkwasserbrunnenkonzept zu erarbeiten. Die RheinEnergie hat unter Federführung des Stadtraummanagements im Dezernat für Stadtentwicklung, Planen und Bauen ein entsprechendes Modell entwickelt. In Absprache mit den Bezirken wurden die Standorte festgelegt.

Die Trinkwasserstationen versorgen die Bürgerinnen und Bürger in den warmen bis heißen Zeiten des Jahres mit kostenfreiem Trinkwasser. Die Modelle sind bewusst funktional gestaltet und nicht als künstlerisches Brunnenobjekt zu sehen. Gleichwohl erhöhen die Anlagen die Aufenthaltsqualität an den Standorten und bereichern das Stadtbild.

Außerdem rücken sie die Bedeutung des wichtigsten und vor allem nachhaltigen Lebensmittels Trinkwasser mehr in das Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger und leisten einen Beitrag zur Gesundheitsförderung. Auch vor dem Hintergrund der Klimaanpassung verbessern Trinkbrunnen die Stadträume. Aufgrund des sehr guten Kölner Wassers, das aus rein natürlichen Quellen stammt, sind die Anlagen bewusst als „Dauerläufer“ mit einem feinen Wasserstrahl konstruiert. So bleibt das Wasser stets frisch, kühl und vor allem einwandfrei.

Stadtpresse Köln

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21.07.2020
Sport- und Erholungsanlage Fühlinger See
Stadt weist auf Einhaltung der Verhaltensregeln hin

Die Sport- und Erholungsanlage Fühlinger See im Kölner Norden bietet durch ihren ein-zigartigen Aufbau ideale Voraussetzungen zur aktiven Freizeitgestaltung und Erholung in der Natur. Dieses vielseitige Angebot wird von zahlreichen Kölnerinnen und Kölnern so-wie auswärtigen Gästen gerne wahrgenommen. Die Ferienzeit samt schönem Wetter und die Tatsache, dass Corona bedingt viele Familien nicht in den Urlaub fahren, sorgen in diesem Sommer für ein größeres Besucheraufkommen rund um die Anlage.
Leider verzeichnete die Stadt in den vergangenen Wochen auch eine Vielzahl von Beschwerden von Gästen, die sich über mangelnde Rücksichtnahme und Verstöße gegen die geltenden Verhaltensregeln durch andere Besucher beklagen.
Aus diesem Grund weist die Stadt Köln nochmals nachdrücklich auf die geltenden Regelungen für die Sport- und Erholungsanlage Fühlinger See hin. So ist beispielsweise das Schwimmen außerhalb des Freibadbereichs grundsätzlich nicht gestattet. Ebenfalls verboten und sogar lebensgefährlich ist das Springen von Brücken, denn im Wasser befin-den sich unter anderem Stahlkabel für die Abtrennung der Regattabahnen.

Grundsätzlich ist die Nutzung der Regattabahn dem Kanu- und Rudersport vorbehalten. Der Fühlinger See ist ein Leistungsstützpunkt des Landes NRW für diese Sportarten. Die Stege in diesem Bereich dienen ebenfalls ausschließlich dem Trainingsbetrieb und nicht als Badeplattform. Darüber hinaus ist das Grillen nur mit geeignetem Grillgerät und ausreichendem Abstand zum Boden gestattet. Die Benutzung von Einweggrills ist untersagt. Ebenfalls verboten sind offenes Feuer und das Rauchen von Wasserpfeifen (Shisha).
Um auf den aktuellen Anstieg von Beschwerden zu reagieren und über die geltenden Regularien bei der Nutzung der Sport- und Erholungsanlage Fühlinger See zu informie-ren, weisen nun Banner an der Regattastrecke auf die Verhaltensregeln hin. Auch gibt es an jedem Zugang zur Anlage entsprechende Hinweise und Aushänge.

Die Stadt wird mit zusätzlichen Kontrollen im Bereich der Sport- und Erholungsanlage dazu beitragen, dass sich sowohl Erholungssuchende als auch Sportlerinnen und Sportler auf der Anlage wohlfühlen und eine hohe Aufenthaltsqualität für alle Gäste des Fühlinger Sees sichergestellt werden kann.

Stadtpresse Köln

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13.07.2020


Ordnungsamt zieht erste Wochenendbilanz
Ordnungsdienst und Verkehrsdienst erneut bis in die Nacht im Einsatz

Der Ordnungsdienst der Stadt Köln war auch am Freitag und Samstag, 10. und 11. Juli 2020, bis in die Nachtstunden im Einsatz, um zusätzlich zu den üblichen Kontrollen auch die Einhaltung der Regeln der Corona-Schutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen zu überwachen. Dabei stellten die Mitarbeitenden erneut Verstöße fest, die in diesen beiden Nächten verstärkt auch durch die Betreiber der Gastronomiebetriebe be-gangen wurden.

Freitagnacht auf Samstag
In der Nacht zum Samstag stellte der Ordnungsdienst zahlreiche Ansammlungen im Be-reich der Zülpicher Straße zwischen Roonstraße und Zülpicher Wall fest, bei denen das Verhalten der angetroffenen Personen nicht mit dem Infektionsschutz und der Corona-Schutzverordnung vereinbar war. Auch zahlreiche Gaststättenbetreiber missachteten die Hygiene-Vorgaben der Landesverordnung. So befanden sich gegen Mitternacht etwa 200 Personen vor einer Gaststätte an der Zülpicher Straße. Ferner hielten sich rund 500 Per-sonen im Bereich Zülpicher Wall/Unimensa auf. Zahlreiche Außengastronomien waren trotz Sperrzeit ab 0 Uhr noch geöffnet. 40 bis 50 Personen hielten sich teilweise vor den Objekten auf. Rund 150 bis 200 Personen hatten sich am Zülpicher Platz vor einem Ki-osk versammelt.

Der Ordnungsdienst der Stadt Köln zog seine Außendienstkräfte bei den „Hotspots“ zu-sammen: Ab etwa 1 Uhr wurden zuerst die Außengastronomien der Gaststätten ge-schlossen und die Musikbeschallung des öffentlichen Straßenraums beendet. Die Ver-antwortlichen mussten Fenster und Türen der Gastrobereiche schließen. Dort wo es im Innenbereich nötig war, für eine gute Luftverteilung zu sorgen, wurden die Verantwortli-chen angewiesen, bei geöffneten Fenstern und Türen die Musik abzustellen. Anschlie-ßend räumte der Ordnungsdienst, in diesem Fall ohne Unterstützung der Bereitschaftspo-lizei des Landes NRW, den Bereich rund um den Zülpicher Platz.

Der Ordnungsdienst hielt ferner auch weitere „Hotspots“, an denen in den vergangenen Wochen mehrfach große Menschenansammlungen festgestellt wurden, im Blick: Am Rheinboulevard stellten die Außendienstmitarbeitenden in der Spitze 250 Personen fest. Abstände und Gruppengrößen nach den Vorgaben der Corona-Schutzverordnung wur-den hier eingehalten. In der Schaafenstraße stellte der Ordnungsdienst keine größeren Menschenmengen fest. Hier haben die Betreiber ihre Außengastronomieflächen rechtzei-tig geschlossen.

Samstagnacht auf Sonntag
Auch am Samstagabend sorgte das „Kwartier Latäng“ bis in die Nacht wieder für viel Ar-beit für den Ordnungsdienst. Gegen 23.45 Uhr erhielt die Leitstelle eine Bürgerbeschwer-de, dass sich erneut mindestens 70 Personen vor einem Kiosk am Zülpicher Platz aufhal-ten. Insgesamt stellten die Mitarbeitenden rund um den Zülpicher Platz einen größeren Publikumsverkehr als in der Nacht zuvor fest: Zahlreiche Gastronomiebetriebe hatten ih-re Außengastronomieflächen trotz Sperrzeit nach Mitternacht weiterhin geöffnet, teilwei-se wurden diese von zu vielen Menschen frequentiert. Auch hier zog der Ordnungsdienst seine Kräfte in der Nähe des Zülpicher Platzes wieder zusammen. Ab 1 Uhr räumte der Außendienst mit eigenen Kräften die Bereiche am Zülpicher Platz vor einem Kiosk und vor diversen Gaststätten. Personen wurden aufgefordert, den überfüllten Bereich zu ver-lassen oder sich in die Gaststätten zu begeben.

Im Anschluss räumte der Außendienst überfüllte Bereiche vor den Gaststätten entlang der Zülpicher Straße. Sämtliche Gastronomien und Betriebe auf beiden Straßenseiten wurden überprüft. Personalien von Verantwortlichen wurden aufgenommen und Konzes-sionen kontrolliert. Noch geöffnete Außengastronomieflächen wurden geschlossen, laute Musik abgestellt und auch Fenster und Türen mussten geschlossen werden.

Der Außendienst nahm am Samstag und in der Nacht zu Sonntag 15 Anzeigen gegen Gaststättenbetreiber wegen Verstößen gegen die Hygieneregeln der Corona-Schutzverordnung, wegen Verstößen gegen die Sperrzeitregelung für Außengastronomie und wegen Lärmverstößen auf. Die Bußgeldverfahren werden nun eingeleitet. Auch aus festgestellten Verstößen in der Freitagnacht werden diverse Bußgeldverfahren auf den Weg gebracht. Die genaue Zahl der Verfahren vom Freitag ließ sich bisher leider noch nicht ermitteln.

Der Ordnungsdienst der Stadt Köln appelliert in diesem Zusammenhang erneut an Gast-ronomieverantwortliche: Informieren Sie sich über die Hygiene-Vorgaben der Corona-Schutzverordnung, schulen Sie Ihr Personal dementsprechend, kommunizieren Sie die Regelungen an Ihre Kunden und setzen Sie die Regelungen gegebenenfalls mit ihrem Hausrecht durch. Der Ordnungsdienst ahndet konsequent Verstöße, die festgestellt oder per Fremdanzeige mitgeteilt werden.

Der Ordnungsdienst der Stadt Köln hielt ferner auch in der Samstagnacht die „Hotspots“, an denen in der Vergangenheit mehrfach große Menschenansammlungen festgestellt wurden, im Blick. Hierbei war der Rheinpark unauffällig. Anders stellte sich die Situation am Aachener Weiher und im Hiroshima-Nagasaki-Park dar: Gegen 22.30 Uhr waren die dortigen Grünflächen sehr gut gefüllt, die Versammlungen stellten jedoch keine gravie-renden Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung dar. Am Stadtgarten stellte der Außendienst an der Ecke Venloer Straße/Spichernstraße rund 110 Personen fest. Meh-rere der dortigen kleineren Gruppen wurden angesprochen und wenn nötig aufgelöst, so-dass der Infektionsschutz wieder gewährleistet war.

Gut besucht war auch die Schaafenstraße. Die Fahrbahn war frei, Kleingruppen standen kurz vor Mitternacht auf den Bürgersteigen vor den Lokalen. Abstandsregeln wurden ein-gehalten. Zeitgleich erhielt die Leitstelle eine Bürgerbeschwerde über mehrere Ansamm-lungen von mehr als zehn Personen auf dem Lenauplatz. Dort wurden rund 70 Personen auf die Regeln hingewiesen und gebeten, den Platz zu verlassen.

Verkehrsüberwachung
Auch die Verkehrsüberwachung des städtischen Verkehrsdienstes hat am Samstag ei-nen wichtigen Beitrag zum Infektionsschutz in der Innenstadt geleistet. Die Mitarbeiten-den überwachten unter anderem das absolute Halteverbot in der Ehrenstraße. Dieses besteht dort samstags von 10 bis 20 Uhr, um gemäß Infektionsschutz, Abstands- und Hygieneregeln den Fußgängern ausreichend Raum zu bieten. Kräfte des Verkehrsdiens-tes der Stadt Köln sprachen 20 Verwarngelder aus. Ferner wurden neun Fahrzeuge ab-geschleppt.

Der Ordnungsdienst und der Verkehrsdienst der Stadt Köln setzen ihre Kontrollen am heutigen Sonntag fort.

Stadt Köln

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13.07.2020

Feuerwehr bei Unfall auf der A57 im Einsatz
Dormagen:
Die Feuerwehr Dormagen war am frühen Mittwochmorgen bei einem Verkehrsunfall auf der A57 im Einsatz. Die Unfallstelle lag zwischen den Anschlussstellen Worringen und Dormagen, beteiligt waren ein Lkw und ein Pkw. Der Pkw-Fahrer wurde durch den Rettungsdienst Köln im Rettungswagen betreut und versorgt und anschließend zur Uni Köln transportiert. Der Lkw-Fahrer wurde durch den Rettungsdienst Dormagen betreut, musste aber nicht ins Krankenhaus gebracht werden. Für die Einsatzdauer musste die Autobahn in Fahrtrichtung Krefeld komplett gesperrt werden. Neben 32 Einsatzkräften der Dormagener Feuerwehr waren auch Feuerwehrkräfte sowie der Rettungsdienst aus Köln und die Autobahnpolizei vor Ort.

Stadtpresse Dormagen

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13.07.2020
Stadt verbietet Wasserentnahme aus Bächen
Geringe Regenmengen setzen den Gewässern in Köln zu
Die Kölner Gewässer leiden nach den geringen Niederschlägen im Frühjahr bereits jetzt unter einer extremen Trockenheit. Aufgrund des ausgebliebenen Regens führen die Bäche immer weniger Wasser; manche haben bereits überhaupt kein Wasser mehr. Deswegen hat das Umwelt- und Verbraucherschutzamt der Stadt Köln wie schon im vergangenen Jahr eine Allgemeinverfügung erlassen, nach der die Entnahme von Wasser aus den Bächen, die im Kölner Stadtgebiet verlaufen, verboten ist. Vor allem den Grundstückseigentümerinnen und Eigentümern, deren Gärten direkt an solchen Fließgewässern liegen, wird damit untersagt, Wasser zu entnehmen. Eine Entnahme mit elektrischen Pumpen ist ohnehin ohne eine wasserrechtliche Erlaubnis nicht zulässig. Das Verbot betrifft alle 24 offen verlaufenden Kölner Fließgewässer im links- und rechtsrheinischen Stadtgebiet. Für die vier linksrheinischen Gewässer, dies sind Pletschbach, Frechener Bach, Duffesbach und Gleueler Bach, gibt es aufgrund der besonderen örtlichen Gegebenheiten kaum Berührungspunkte mit Privatanliegern. Anders sieht es bei den Bächen auf der rechten Rheinseite aus. Dort sind häufiger direkt an den Gewässern privat genutzte Grundstücke zu finden.

Aktuell sind rechtsrheinisch Selbach, Flehbach und Wasserbach bereits vollständig trocken. Andere rechtsrheinische Bäche, wie beispielsweise Strunde, Frankenforstbach, Kemperbach, Giesbach und Kurtenwaldbach, zeigen bereits extrem niedrige Wasserstände. Lokale und kurzzeitige Niederschläge können auch hier die Situation nicht nachhaltig entspannen.

Ungeregelte, uneingeschränkte und häufige Entnahmen von Wasser bedrohen nicht nur die Tier- und Pflanzenwelt, sondern gefährden auch die notwendige, natürliche Selbstreinigung der Gewässer. Bedingt durch die niedrigen Wasserstände sinkt die Sauerstoffzufuhr, während zugleich die Wassertemperatur steigt. Dies führt zu einer massiven Störung der Gewässerökologie und des Wasserhaushaltes sowie zu einer nachhaltigen und weitreichenden Schädigung der Lebensräume für die im Wasser lebenden Tiere und Pflanzen.

Die Stadt schätzt die Zahl der an den Bächen im Kölner Stadtgebiet liegenden Grundstückseigentümer auf etwa 800 bis 900. Die Allgemeinverfügung gilt zunächst bis zum 31. Oktober 2020 und kann je nach Situation und Witterung verlängert werden.

Stadtpresse Köln

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13.07.2020
Fraktion BVP beantragt Untersuchung der Verkehrssituation in Orr
Pulheim/Orr:
Für den nächsten Tiefbau- und Verkehrsausschuss am 16.09.2020 hat der BVP beantragt, dass die Verwaltung beauftragt wird die Verkehrssituation in Orr vor Ort zu prüfen und sich gegebenenfalls mit dem zuständigen Baulastträger in Verbindung zu setzen, um Lösungsvorschläge zu erarbeiten, die zu einer Entschärfung der Verkehrssituation beitragen.

„Aufgrund der geringen Geh- und Radwegbreite kommt es – vor allem im Begegnungsverkehr mit anderen Radfahrern – immer wieder zu gefährlichen Situationen. Da zudem auch die Geschwindigkeit der dort vorbeifahrenden Autos oft als unangepasst empfunden wird, kommt es gerade mit die Fahrbahn überquerenden Verkehrsteilnehmern auf Höhe Heinenhof und Haus Orr zu unübersichtlichen Gefahrensituationen. Im Sinne der Verkehrssicherheit sind hier eine Prüfung und die Erarbeitung von Lösungsvorschlägen dringend erforderlich“, sind sich Ratsmitglied Sandro De Salve und Bürgermeisterkandidatin sowie Fraktionsvorsitzende Birgit Liste-Partsch einig.

PM Bürgerverein Pulheim (BVP)

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