Eingang 420 vom 18.06.2021
Betreff: Krebelshof – Lebenswerkstatt für verschiedene Generationen

Jugendliche müssen einen Platz haben, an dem sie sich treffen können und altersgerechte Angebote finden. Früher war der Krebelshof ein Mehrgenerationen Treffpunkt mit Spielplatz, Lagerfeuerplatz, Biergarten und leckerer Pizza . Es gab verschiedene Angebote für Kinder und Jugendliche und hin und wieder auch ein tolles Konzert. Familien konnten sich mit Freunden im Biergarten treffen, während die Kinder auf dem Spielpatz rumtoben durften. Ich erinnere mich an wunderschöne Nachmittage und Abende.
In den Ferien gab es interessante Mottotage: Schatzsuche, Polizei stellt sich vor, Zelten, Kicker Spiel, Eine Musicalgruppe, Kochkurse, Bandwettbewerbe, Malkurse, karnevalistische Veranstaltungen, Stockbrot backen am Lagerfeuer, Zelten im Garten, Wanderungen durch den Worringer Bruch,...
viele krasse Sachen. Diese wertvollen Angebote für Jung bis Alt sollten unbedingt wieder stattfinden und beibehalten werden.

Es gab in Worringen eine frei zugängliche Rheinaue, einen direkten Zugang zum Tannenbusch am Randkanal entlang, ein Kino, ein Schwimmbad , ein Krankenhaus, den Krebelshof und eine Tanzschule.... Was ist davon noch übriggeblieben??? Heute gibt es immer mehr Baugebiete, immer mehr Einwohner , aber immer weniger Angebote speziell für Kinder und Jugendliche und auch alle Bewohner.

Der Krebelshof soll wieder allen gehören und wieder eine Begegnungsstätte werden und bleiben!!! Ein Mehrgenerationen Angebot von Jung bis Alt. So vernetzt sich ein Ort, so kann sich ein schöner Ort mit tollen Einwohnern weiter entwickeln und vernetzen. Eine Lebenswerkstatt in der sich die verschiedenen Generationen gegenseitig fordern und fördern.


Mit freundlichen Grüßen
Henrike Schwarz




Eingang 419 vom 18.05.2021
Betrifft Worringer Nachrichten des Bürgervereins, März 2021, Ausgabe 1, S. 5 – Artikel „Anfrage der Bezirksvertretung“

Mit großem Erstaunen nehmen wir, die Mitglieder der Bürgerinitiative (BI) „Unser Worringen“, den Artikel des Bürgervereins „Anfrage der Bezirksvertretung – Nachweis der Optimierung der Aue steht aus“ in der Ausgabe Nr. 1, März 2021, der Worringer Nachrichten zur Kenntnis.

Wie sicherlich die meisten von Ihnen wissen, setzt sich unsere Bürgerinitiative stellvertretend für die Worringer Bürgerinnen und Bürger für offene Rheinauen als Naturerfahrungsraum ein: zum Wohle der Menschen und der Natur - im Einklang.

Die BI „Unser Worringen“ hatte in der Vergangenheit mehrfach den Kontakt mit dem Bürgerverein Worringen e.V. gesucht, um sich gemeinsam für eine Verbesserung der schlecht umgesetzten Ausgleichsmaßnahme für den Bau der Leverkusener Brücke in unserer Rheinaue einzusetzen. Leider fühlten wir uns vom Bürgerverein alleingelassen.

Nun erweckt jedoch der abschließende Absatz des o.g. Artikels den Eindruck, dass der Bürgerverein seine Meinung geändert hat.

Nebst antragstellenden Parteien in der Bezirksvertretung und der BI Unser Worringen ist auch er der Meinung, dass eine Überprüfung, ob die angestrebte Aufwertung der Beweidungsmaßnahme auch wirklich den ökopunktebringenden Erfolg hat, durchgeführt werden muss! Ob es sich dabei lediglich um eine Phrase oder um ein ernsthaftes Interesse handelt, bleibt abzuwarten.

Wir würden uns jedoch freuen, wenn das Interesse an diesem Thema wieder aufgeflammt sein sollte, und bieten dem Bürgerverein weiterhin eine Zusammenarbeit an. Denn haben wir nicht alle das gleiche Ziel? Nämlich das Wohl der Worringer Bürger und die Schaffung eines wertvollen Lebensumfeldes für uns alle.

Die Bürgerinitiative „Unser Worringen“ wird sich weiterhin mit großem Engagement dafür einsetzen, dass die einst schöne Worringer Rheinaue ein schützenswerter Raum für Flora und Fauna bleiben darf, ohne die Menschen dabei auszuschließen.

Liebe Leserinnen und Leser: Sie sind herzlich eingeladen, mit uns Ihr Lebensumfeld aktiv zu gestalten. Wir freuen uns über jede Beteiligung. Infos finden Sie unter www.unserworringen.de und auf Facebook: Unser Worringen.


Ihre
Bürgerinitiative Unser Worringen
im Mai 2021




Eingang 418 vom 23.03.2021
Test- und Impfzentren im Kölner Norden

Sehr geehrter Herr Zöllner sowie Mitglieder der BV6,

ich würde in den Corona-Angelegenheiten ja gerne einmal den Mund halten wollen - wenn andere ihn endlich einmal aufmachen würden. Dem 1. Teil des Satzes werden Sie möglicherweise gerne zustimmen - dem 2. Teil auch? Natürlich im Wissen darum, dass ich hier die gesamte BV6 und lokale Parteienlandschaft meine.

Ich nehme hiervon ausdrücklich Herrn Thomas Welter (CDU) aus, der sich als erfolgreicher Wahlkreiskandidat im Kommunal-Wahlkreis 29, also in unserem Vor-Ort-Wahlkreis, letzte Woche u.a. bei der Vorsitzenden des Kölner Krisenstabs dafür eingesetzt hat, dass das Thema "Lokales Impfzentrum im Kölner Norden sowie der Bereich intensivierten Testens im Bezirk 6" eingesetzt hat - und von Frau Blome die Zusage erhalten hat, das Anliegen vor den Krisenstab zu bringen. Ich möchte Sie erneut bitten und auffordern, diese Initiative durch ein interfraktionelles und daher gemeinsames Votum zu unterstützen - etwa durch einen Dringlichkeits-Beschluss der BV6. Schließlich wissen wir alle längst, dass die bisherigen Maßnahmen nicht ausreichend greifen - eher substantiell daneben greifen. In dieser Angelegenheit habe ich mich wiederholt an Sie alle gewandt - nur um vorweg schon mal deutlich zu sagen : ich danke Herrn Welter ganz persönlich - und das hat rein gar nichts mit Parteipräferenzen zu tun.

Nun sehen wir durch die aktuelle Visualisierung durch die Kölner Presse, wie es in Köln und vor allem auch in unserem Bezirk aussieht. Auch wenn Erläuterungen eines "WIESO DAS ?" zum Pressebericht fehlen - so kommt es jetzt m. E. nicht vordringlichst darauf an, diese Frage nach den Gründen für die Inzidenzzahlen (die uns alle mächtig drängt) beantwortet zu bekommen, sondern es muss doch glasklar sein, dass wir neben der Impfinitiative in Arztpraxen lokale Orte des Testens und Impfens brauchen - unverzüglich - zeitnah - jetzt! Und das kann die BV6 doch nicht einfach übersehen und nicht zu ihrem aktuell wichtigsten Thema machen. Dass im Übrigen etliche Daten in den Übersichten nicht stimmen können ist einerseits offensichtlich. Offensichtlich ist aber auch, dass etliche Ortslagen im Bezirk 6 mit besonders hohen und weiter steigenden Inzidenzwerten auffallen müssen. Und das ist kein Thema - bzw. nur eines im privaten oder außerparlamentarisch organisierten Bezirksleben? Antworten und Aufklärung muss her!

Ein Blick auf die heutige Pressekarte (Stand 16.03.21 https://www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/pdf53/corona_verteilung_indexfaelle_20210316.pdf) im Zusammenhang zudem mit der, die letzte Woche über städtische Impforte & Impfpraxen publiziert wurde, lässt doch dermaßen deutlich erkennen, dass wir aus unserem Bürgerverein Volkhoven/Heimersdorf über Wochen und Monate mit Mahnungen, Hinweisen und Vorschlägen wirklich nicht falsch lagen. Dabei muss man uns gar nicht unbedingt folgen - wenn man bessere Vorschläge hat. Wo bitte sind die? Um das wichtigste Thema als Thema des Handelns zu erkennen, brauchen wir u.E. als Hilfe eine gemeinsame Initiative unserer Bezirksvertretung und aller Nordkölner und sonstigen Mandatsträger/innen im Rat der Stadt Köln.


Mit freundlichen Grüßen
Dieter Höhnen
Vorsitzender bvh-Koeln.de
Bürgerverein Heimersdorf/Seeberg-Süd




Eingang 417 vom 25.02.2021

Leserbrief zum offenen Brief an den BV Worringen

Als Worringer Bürger und auch Mitglied im Bürgerverein (BV) Worringen bin ich über die Art und Weise dieser hinterhältigen Vorgehensweise des BV sehr entsetzt. Ich bin der Meinung, dass man doch gerade in solchen Zeiten, wie wir es gerade erleben, auch als Worringer zusammenhalten sollten. Ich kann leider nicht nachvollziehen, wie man sich als Bürgerverein gegen die Idee der Bürgerbeteiligung in Form eines runden Tisches sperren kann.

Meiner Meinung nach sollte gerade auch ein Bürgerverein doch für „alle“ Worringer Bürger das Beste wollen und das ist für mich als eben solcher Bürger auch, dass man die Interessen der Bürger wahrnimmt und diese bei grundlegenden Änderungen vorher mit ins Boot nimmt.

Natürlich kann ich verstehen, dass der Bürgerverein noch viele andere – wichtige - Themen in Worringen zu bearbeiten hat, aber dann sollte man doch eigentlich froh sein, wenn sich eine Bürgerinitiative, die aus Bürgern mit den gleichen Interessen (Naturschutz und Erhalt eines Erholungsraumes hier in Worringen) besteht - die zudem fast alle Mitglieder im BV sind - bildet, die sich mit dem Thema Rheinaue Worringen befassen. Lt. eigenen Aussagen ist für den BV Worringen das Thema Rheinaue – durch Abschluss eines Kompromisses, der zwischen einigen Vorstandsmitglieder und der Verwaltung der Stadt Köln geschlossen wurde – beendet.

Normalerweise würde man sich dann aber auch daran halten und nicht hinterrücks gegen die Bürgerinitiative agieren und diese über die Grenzen von Worringen hinaus als „radikale Wutbürger“ überall schlecht machen. Auch kann ich persönlich nicht nachvollziehen, wie der BV Worringen darauf kommt, dass von Seiten der Bürger überwiegend positive Meldungen zum Kompromiss gekommen sind. Mich und auch viele meiner Bekannten hat zu keinem Zeitpunkt je irgendjemand gefragt, ob wir mit dieser Lösung einverstanden sind.

Betonen möchte ich noch, dass ich damals mit zur Demo gefahren bin, als der BV Worringen zum Widerstand aufgerufen hat. Der besagte Kompromiss wurde aber, obwohl uns damals bei der Demo versprochen wurde, die Bürger vorher zu informieren, leider durch den BV Worringen im Alleingang geschlossen.  Als Worringer Bürger hätte ich schon ganz gerne mitentschieden, leider wurde dieses jedoch zu keinem Zeitpunkt möglich gemacht. Erst nach diesem Vorgehen des BV hat sich die Bürgerinitiative Unser Worringen gegründet, weil diese Bürger eben nicht mit dem geschlossenen Kompromiss zufrieden sind.

Wenn der Bürgerverein auch vielleicht nichts von der Bürgerinitiative hält und mit ihr nichts zu tun haben will – aus welchem Grund auch immer - sollte er sich doch zumindest professionell verhalten und nicht andere schlecht machen bzw. sie so hinterhältig auszubremsen, wenn sie mit dafür sorgen wollen, dass endlich einmal eine Bürgerbeteiligung zu grundlegenden Dingen im Kölner Norden stattfindet.

Leider muss ich auch die fehlende Information gegenüber den Worringer Bürgern bemängeln.
Natürlich erscheinen 3 x im Jahr die Worringer Nachrichten, was auch teilweise sehr informativ ist, was ist aber mit der Zwischenzeit, wenn aktuelle Sachen anstehen? Bereits seit Ende Januar 2021 ist auch dem BV Worringen bekannt, dass der Rat der Stadt Köln der Änderung des Flächennutzungsplanes in ein Baugebiet (Bebauungsplan) zugestimmt hat, obwohl in einer öffentlichen Sitzung der Bürgervertretung Chorweiler beschlossen wurde, diese Zusage erst nach einer Corona konformen offenen Bürgerveranstaltung in Worringen erneut überprüfen zu wollen. Jetzt gibt es von Seiten der Stadt Köln nur eine „informelle digitale“ Infoveranstaltung.
Information des BV Worringen an alle Mitglieder, gleich null, auch auf der Webseite des BV ist hierzu nichts zu finden.

Aus Erfahrung muss ich leider sagen, dass man bei Fragen an den Bürgerverein Worringen manches Mal nicht unbedingt eine positive bzw. eine nette Antwort erhält.
Es wäre doch viel besser, wenn der BV Worringen auf seiner Webseite gerade anstehende und wichtige Informationen einstellen würde, so dass sich die Mitglieder ggf. selbst – vor Ausgabe der nächsten Worringer Nachrichten alle 4 Monate - informieren können.
Leider habe ich das Gefühl, dass sich der BV Worringen immer direkt persönlich angegriffen fühlt, wenn man zu bestimmten Sachen eine Antwort bekommen möchte.
Die Vergangenheit hat leider gezeigt, dass sich evtl. nicht ausreichend um bestimmte Sachen gekümmert wurde. Wie solche Sachen ausgehen, kann man sehr gut an der Beweidungsmaßnahme Rheinaue sehen.
Hoffen wir, dass es uns beim Thema Brombeergasse nicht genau so geht.
Gezielte Informationen über Maßnahmen, die wir evtl. als Worringer Bürger anpacken können (z.B. die Möglichkeit, einen Einspruch an die Beschwerdestelle der Stadt Köln zu schicken) wären hier auch sehr wichtig gewesen.

Wünschen würde ich mir auch, dass die Worringer Bürger selbst sich etwas mehr um die Belange von Worringen kümmern würden.
Schließlich haben wir doch alle miteinander dasselbe Ziel, nämlich ein lebens- und liebenswertes Worringen mit all seinen Grünflächen (Naturschutz- und Erholungsgebiete) in gutem Zustand zu erhalten.

Nur als Einheit sind wir stark. Lassen wir nicht zu, dass hier im Kölner Norden – speziell in Worringen – alles zubetoniert wird.
Kämpfen ist die Devise, ob mit oder ohne BV Worringen.

Manfred Ronkartz, Worringen




Eingang 416 vom 19.12.2020
Dankeschön

Ein herzliches Dankeschön an die Redaktion von WorringenPur für die vielen Veröffentlichungen von Berichten aus Worringen und Umgebung seit 2003. Viele Leser aus Worringen und auch von weiter her können so an den vielen Veranstaltungen und sonstigen Gegebenheiten teilnehmen.

Hier hat man auch die Möglichkeit anhand der vielen Fotos sich ein detailliertes Bild von den Veranstaltungen zu machen. Gerade der Einbau der Fotos in die Berichte macht die meiste Arbeit für die Redaktion. Die Fotos sind aber auch die besondere Bereicherung, die keine Zeitung bringen kann, und immer zeitlich aktuell.

Deshalb auch der Dank an die vielen Fotografen und Verfasser der Berichte aus dem Vereins-, Sport- und weiterem Leben.

Macht alle so weiter und fürs erste schöne Feiertage und ein neues Jahr hoffentlich bald wieder mit vielen Veranstaltungen und einem vollen Terminkalender, also ein gesundes -Neues Jahr 2021-!

Herzlichen Gruß
Herbert Jansen, Hackenbroich




Eingang 415 vom 08.09.2020
Absage OB Reker zur Besichtigung der Rheinaue Worringen / Langel

Unsere Oberbürgermeisterin Frau Henriette Reker führt jedes Jahr eine Menge Stadtgespräche in verschiedenen Stadtteilen von Köln durch, leider aber immer nur bis Chorweiler, denn für sie hört der Kölner Norden anscheinend schon dort auf.

Aus diesem Grund hatte ich bereits Ende 2018 den Gedanken, warum dieses Stadtgespräch nicht auch einmal in Köln-Worringen stattfinden kann, denn hier gab und gibt es auch genug Baustellen, die man mal mit Frau Reker besprechen könnte. Also stellte ich einmal über Facebook auf der Seite von Frau Reker die Frage, wann denn mal ein Stadtgespräch in Worringen stattfinden würde, darauf erhielt ich die Antwort, das wäre für 2019 vorgesehen. Also habe ich 2019 abgewartet, aber leider wurde hieraus wieder nichts.  In 2020  war dann die Gelegenheit, da ja Wahlen angesagt sind und auch Frau Reker natürlich gerne genug Stimmen haben möchte. Also habe ich etwas recherchiert und am 18.06.2020  einfach einmal das Wahlbüro von Frau Reker angeschrieben und ich bekam ziemlich schnell eine erste Antwort, das war am 19.06.2020. Daraufhin folgte ein reger Schriftverkehr und ein persönliches Telefonat mit einem Mitarbeiter des Wahlbüro Reker, der mir mitteilte, er würde einmal im Terminkalender von Frau Reker für einen Termin für ein „kleines Stadtgespräch“ in Worringen nachsehen. Danach verging dann 14 Tage, ohne etwas zu hören, worauf ich am 06.07.2020 an den Termin erinnerte und am 07.07.2020 dann endlich einen verbindlichen Termin für Samstag, den 29.08.2020 um 14.30 bis 15.30 Uhr bekam. Es war ein kleines Stadtgespräch vorgesehen mit ca. 20 Personen der BI Unser Worringen. Der Termin durfte aus Sicherheitsgründen nicht publik gemacht werden und er sollte aus Corona bedingten Gründen möglichst im Freien stattfinden.

Vorab wollte man noch die Gesprächsthemen und die an Frau Reker beabsichtigten Fragen  wissen. All diese Sachen haben wir – die BI Unser Worringen - ausgearbeitet und vorab an das Wahlbüro Reker geschickt, wir haben sogar extra ein kleines Fotobuch mit Widmung für Frau Reker gemacht, damit sie sich an den Besuch in Worringen erinnert.

Am 30.07.20 hat das Wahlbüro sich für die Zusendung der schriftlichen Ausarbeitung bedankt und es wurde die Uhrzeit des Treffens etwas nach hinten verschoben.

Am 17.08.2020 erhielten wir dann plötzlich eine Absage für unseren verbindlichen Termin, da Frau Reker am 20.08.20 ein Gespräch mit Herrn Spahn habe. Als ich darauf hinwies, dass unser Termin aber am 29.08.20 wäre, erklärte man uns in einem Antwortschreiben, dass es sich hierbei um einen Tippfehler handeln würde, das Gespräch sei natürlich am 29.08.20. Unsere vorab eingereichten Fragen wurden schriftlich von Herrn Stunz aus dem Wahlbüro beantwortet, im selben Stil, wie man es von der Verwaltung der Stadt Köln gewohnt ist, nichtssagend und zum Teil falsch (Links zu falschen Karten).

Unsere Enttäuschung über die Absage, kann sicher jeder nachvollziehen.  All unsere Arbeit und der ganze Zeitaufwand waren umsonst. Am 18.08.20 bat ich daher das Wahlbüro, uns doch bitte einen Ausweichtermin anzubieten, da wir jederzeit zu einem Gespräch mit Frau Reker bereit wären. Wir äußerten auch die Bereitschaft, mit einer kleinen Abordnung zu Frau Reker ins Rathaus zu kommen.


Lange Rede kurzer Sinn, es kam keine weitere Antwort, auch Telefonate wurden nicht mehr angenommen.
Diese Absage zeigt uns wieder einmal mehr die Geringschätzung von Seiten der Stadt Köln für die Menschen in Worringen. Für unsere Sorgen und Nöte wird sich nicht interessiert, noch nicht mal bei Wahlen.
Worringen kommt für die Stadt Köln immer nur dann ins Gespräch, wenn es darum geht, eine Ausgleichsfläche für irgendwelche Bauten zu suchen oder uns ein riesiges Retentionsgebiet aufs Auge zudrücken und es ist ihnen dabei vollkommen egal, was die Menschen hier davon halten oder welche Existenzen dadurch zerstört werden.
Der vielgerühmte Naturschutz unter dem Motto „Köln wird Grün“ kann man hier in Worringen auch vergessen, denn hier wird die noch vorhandene Natur zerstört oder durch einen geänderten Flächennutzungsplan zum Baugebiet erklärt (Worringer Bruch).
Natürlich bleiben wir trotzdem weiter am Ball und werden, sobald die nächsten Stadtgespräche wieder anstehen, auch in  2021 wieder versuchen, ein – wenn auch evtl. nur kleines – Stadtgespräch mit dem/der zukünftigen Oberbürgermeister/in für Köln-Worringen zu organisieren und hoffen, dass bis dahin keine Corona-Einschränkungen mehr bestehen.

Hannelore Ronkartz, Köln




Eingang 414 vom 31.05.2020


Liebe Redaktion,
ich möchte mich heute nicht zum Thema  Rheinaue äußern, obwohl ich die Art und Weise der Durchführung als Vernunft Bürger nicht gut heiße. Andere Beiträge beschreiben die gegenwärtige Situation sehr treffend.

Nein heute möchte ich mich zum Thema Verkehr auf der B9 äußern. Auch hierzu wurde schon einiges geschrieben. Fakt ist, dass meist zu schnell gefahren wird und der Straßenzustand schlecht ist.  Wann wird endlich mal kontrolliert auch im Bereich oben auf dem Damm (Alte Neusser Landstraße). Nicht nur dass die LKW mit Tempo 80-90 km/h in der 50er Zone fahren,  nein auch jene Motorradfahrer mit offenen Auspuffanlagen Beschleunigungsorgien bis Tempo 180? feiern.
Hier sollte die Stadt gern mal eine Blitzanlage (von hinten) und vorn installieren.

Vielen Dank

Georg Wördenweber, Worringen




Eingang 413 vom 27.05.2020
Die Worringer und ihre Rheinaue

Seit langem schon verfolge ich diese Verschandelung der Worringer Rheinaue und bin mehr als entsetzt, dass die Worringer nicht mehr ans Wasser dürfen! Arme Worringer Kinder!! Meine damals beste Freundin und ich haben als Kinder den größten Teil unserer Freizeit genau dort am Rhein verbracht. Sind mit den Fahrrädern hingefahren, haben im Sand gebuddelt oder uns einfach nur gesonnt; haben Dosen voll wunderschöner Steine dort gefunden, die wir heute noch besitzen und lieben; sind zwischen den Kribben im Rhein sogar geschwommen. Unser Lieblingsplatz war die äußerste Landspitze hinter dem "roten Turm".  Wir haben niemals ein Fetzchen Müll dort hinterlassen! Eine ermattete Möwe wurde gerettet, indem sie mit nach Hause genommen und in die mit Wasser gefüllte Badewanne gesetzt wurde, mit einem Fußbänkchen drin zum Ausruhen ... Als sie dann gut erholt im Wohnzimmer herumsegelte, warf mich meine Mutter mitsamt dem "Vieh" raus - ich wickelte sie in ein Handtuch und brachte sie zum Rhein zurück. Kindheitsabenteuer - unlösbar auf immer verbunden mit dem Worringer Rheinabschnitt. Heute möchte ich nicht mehr Kind sein müssen in Worringen. Gebt doch den Worringern ihren Rhein bitte zurück.

Dorothea Dorrio y Lois, 85298 Scheyern




Eingang 412 vom 26.05.2020
Leserbrief zum Bericht von Herrn Jansen – Landschaftswart

Sehr geehrte Frau Matschkowski,

es ist sehr traurig, dass in dem Bericht von Herrn Jansen (Landschaftswart) die Situation in der Worringen Rheinaue als positiv dargestellt wird.

Leider ist er – mittlerweile – voll auf der Schiene von Herrn Dr. Bauer (Stellv. Leiter Amt für Landschaftspflege und Grünflächen), was ich sehr verwunderlich finde. Letztes Jahr war er noch bei einigen Begehungen der Rheinaue – zusammen mit der Bürgerinitiative Unser Worringen – und hat uns gegenüber zu verstehen gegeben, dass er die dortige Situation ( gesetzter Zaun am Treidelpfad und die Zerstörung der Natur durch die Rinder) nicht gut heißt. Warum jetzt auf einmal die Beweidung von seiner Seite als “gut gelungen” bezeichnet wird, bleibt wohl sein Geheimnis. Nach Ende der Beweidung 2019 glich unser Naturschutzgebiet einem Acker. Das was die Rinder nicht zerstört hatten, wurde durch das ständige Befahren mit Fahrzeugen des Landwirtes zerstört.

Von Seiten der Stadt Köln bzw. NABU wird die ganze Sache natürlich als gelungen bezeichnet und man redet sich alles schön. Es wird alles so gedreht, dass es passt.

Der Viehtritt und die Versandung im Uferbereich, die jetzt noch von 2019 gut zu erkennen ist, ist dann auf einmal gut für Käfer und Heuschrecken.
Da ist es dann auch egal, dass der angeblich vor Menschen und Hunden zu schützende Bodenbrüter – der Wiesenpieper -  nicht mehr in dem beweideten Teil brütet, sondern sich in den unbeweideten Teil der Rheinaue - der noch immer von Menschen und Tieren zu Spaziergängen genutzt wird  - zurückgezogen hat. Das vorgeschriebene Monitoring (Untersuchung) der Beweidungsmaßnahme, wurde natürlich auch noch nicht durchgeführt, obwohl dies auch in dem Plan zu Beweidung vorgeschrieben ist.

Bemerken möchte ich noch, dass die ebenfalls seit 2014 u.a. geplante “ Hundefreilauffläche” in Worringen genau so wenig vorhanden ist, wie z.B. die Beschilderung der z. Zt. zu benutzenden Wege und die Unterstände für die Rinder (Tierschutz).

Für all diese Dinge ist kein Geld vorhanden. Erstaunlich ist dann doch, dass jetzt wohl Geld dafür vorhanden ist, den Zaun und die Rinder durch Sicherheitspersonal bewachen zu lassen.

Warum geht Naturschutz nicht auch mit den Menschen. Gerade in der heutigen Zeit suchen die Menschen – insbesondere die Worringer - immer mehr die Möglichkeit zur Naherholung. Auch unsere Kinder und Enkelkinder sollten doch – wie es früher auch war - die Möglichkeit haben, die Natur erleben zu dürfen. Nur wenn man bereits den Kindern beibringt, wie man sich in der Natur verhalten sollte, können sie daraus lernen. Diese Möglichkeit wird ihnen genommen, wenn überall Zäune aufgestellt werden und die Bereiche für die Menschen gesperrt werden.

Unter all diesen Aspekten die Beweidungsmaßnahme unserer Rheinaue als “gut gelungen” zu bezeichnen, ist schon sehr merkwürdig und nicht nachvollziehbar. In diesem Jahr geht die Beweidung dann in die Zweite und es wird noch mehr Fläche beweidet und wahrscheinlich zerstört. Schmetterlinge, wie auch angegeben, wird es auf den - wie auch im Vorjahr - extrem abgemähten vorhandenen Wiesen wohl auch keine mehr geben.

So wird unser – einst schönes und gut funktionierendes – Naturschutzgebiet Rheinaue zerstört und das alles nur, weil die Stadt Köln und Straßen NRW eine Ausgleichsfläche für die Leverkusener Brücke – deren Fertigstellung noch Jahre dauert – benötigen.

Und – wie immer – wird für solche Maßnahmen gerne auf den Kölner Norden zurückgegriffen, den es immer nur dann gibt, wenn etwas zum Nachteil der Bürger geplant wird (siehe auch Retentionsbecken). Es wird in den nächsten Jahren noch einiges auf Worringen zukommen und es wird mit Sicherheit nichts Gutes sein. Gerade deshalb sollten wir für den Erhalt unserer Rheinaue kämpfen und das “ohne Zäune”.

Mir freundlichem Gruß

Hannelore Ronkartz, Worringen




Eingang 411 vom 24.05.2020
Zum Bericht des Landschaftswarts vom 23.05.2020 (nicht archiviert): „Rheinaue Langel/Worringen - Beweidung und Artenvielfalt sind keine Gegensätze“

Die Arbeit unseres Landschaftswarts schätze ich sehr. Umso mehr war ich von einigen Aussagen in dem Text erstaunt. Laut Frau Weil (Untere Naturschutzbehörde) brütet im beweideten Gebiet aktuell kein Wiesenbrüter mehr! Nur im Uferbereich in Richtung Ineos sind noch Wiesenpieper zu finden. Das widerspricht der positiven Bewertung dieser Maßnahme in dem Text sehr grundsätzlich. Wie sagt es der betreuende Landwirt so treffend: „Vögelchen gab es hier immer“ - das ist jetzt anders.

Die Rinder ignorieren aktuell wieder konsequent den Behelfszaun am Treidelpfad und laufen einfach durch den Zaun durch - wie soll das mit dem Versicherungsschutz zu begründen sein? Neugeborene Kälber müssen laut Gesetz spätestens innerhalb von 7 Tagen (und nicht, wie es im Text steht, in 14 Tagen) eine Ohrmarke erhalten. Im letzten Jahr ist ein Kalb verendet. Ein anderes Kalb lief locker 4-5 Wochen ohne Ohrmarken (und damit ohne Tierarztbeschau) durch die Aue.

Im gesamten Uferbereich, das schließt den Bereich vom Werthweg in Richtung Ineos ein, darf kein Bürger das Ufer betreten - das hat Frau Weil bei unserem Treffen explizit betont. Die Wachleute sind angehalten, darauf zu achten. Warum hier der Zaun hinter den Treidelpfad versetzt wurde: niemand kann es erklären. Auf jeden Fall nicht, damit die Menschen dort wieder laufen können - das ist ausdrücklich verboten. Der Rhein ist damit für die Worringer Bürger in der Rheinaue nicht mehr erreichbar.

Die Verkehrssicherheit des Zauns ist an vielen Stellen nicht gegeben. Es lassen sich locker 20-30 Stellen zeigen, wo spitze Drahtenden wild in die Natur zeigen. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann da ein Tier (oder Kind) hängen bleibt.
Die Drängelgitter an den Eingängen wurden nicht verändert - obwohl die Stadt die als verbesserungswürdig beschrieben hat. Der Treidelpfad ist damit weder barrierefrei, noch für Familien mit Kinderwagen zu nutzen.

Es fahren immer mehr Fahrzeuge durch die Aue - die Fahrspuren sind so massiv, dass man fast von Landstraßen sprechen kann. Von den Verbesserungsvorschlägen, die Herr Jansen selber in seinem Jahresbericht gemacht hat (Drängelgitter, Behelfszaun, weniger PKWs), wurde nicht einer umgesetzt.

Die Jungbullen werden nicht auf die Weide gestellt. Das lehnt der Bauer ab. Sind ihm zu wild. Der Wassertank soll 4.000 L haben und wird von Herrn Nesseler befüllt werden. Dazu muss der dann regelmäßig mit dem Traktor in die Aue fahren - auch das ist in einem NSG durchaus kritisch zu sehen. Ob jetzt 10, 15, 20 oder 40 Tiere die Aue so verändern, wie es naturschutzfachlich sinnvoll ist, dass kann offensichtlich niemand beantworten. Wo ist der Unterschied zwischen einer Beweidung mit Schafen ("Da bleibt nichts stehen“) und dem Mähen der Flächen - wie es nun sicher notwendig wird?

Es ist auch falsch, dass "Westlich der Weide …  der Weg mit Hund und Fahrrad benutzt werden [kann]“ - Fahrräder sind im NSG grundsätzlich verboten. Das hatte die Bezirksvertretung Chorweiler noch als Vorschlag gemacht und wurde vom Beirat der Unteren Naturschutzbehörde vehement abgelehnt. Auch das hat Frau Weil vor zwei Wochen bestätigt: keine Räder in der Aue (und ist dann selber mit dem Rad durch die Aue weggefahren).

Davon abgesehen: was ist denn ein „Weg“ im Naturschutzgebiet? Nicht einer (!) wurde bisher ausgezeichnet - kein Schild, an keiner Stelle. Daher kann auch niemand den Bürgern den Vorwurf machen, dass sie die Wege verlassen. Auch dieses Problem hat die Stadt mehrfach bestätigt.

"Ein kleiner Teil der Bevölkerung“ - woher kommt diese Gewissheit? Ich gehe jeden Tag dort spazieren und niemand, den ich treffe, findet diese Maßnahme gut. Der Sicherheitsdienst wird die Akzeptanz bei den Menschen sicher nicht verbessern.

Der betreuende Landwirt würde selber wieder lieber mit Schafen beweiden. Es gab in über 30 Jahren nie Schäden an den Zäunen - die sind jetzt eine Reaktion auf das Aussperren der Menschen.

Bei der Stadt von „Erfahrungen in der Beweidung“ zu sprechen ist zumindest mutig. Die Wahner Heide ist nicht mit einem Überflutungsgebiet in einem dicht besiedelten Umfeld zu vergleichen. Am Hornpott hat die Beweidung mit Galloways nicht funktioniert. Jetzt sind Wasserbüffel dazu gekommen - typische Fauna für das Bergische Land… ob das funktioniert, bleibt abzuwarten.

Ich finde es wichtig, dass die Diskussion um die Beweidung sachlich und auf der Basis von wirklichen Fakten geführt wird. Abschließend möchten ich mich, unabhängig von dem Text zur Beweidung, ausdrücklich für das tolle Engagement von Herrn Jansen als Landschaftswart bedanken.

Liebe Grüße,

Detlef Beyer




Eingang 410 vom 30.03.2020
Rheinaue - freilaufende Hunde

Hallo an die Redaktion!
Bedingt durch abendliche Spaziergänge auf dem Damm bietet sich dort jeden Abend das gleiche Schauspiel. Die Hundebesitzer gehen mit ihren Hunden angeleint am Klärwerk bis oben auf dem Damm.
Ab den Schildern „Naturschutzgebiet“ – Hunde an die Leine, wird dieselbige genau dort gelöst und die lieben Vierbeiner laufen ungehemmt in das geschützte Gebiet.
Nun ist es nicht so, dass ich die Hunde nicht verstehe, die haben natürlich Spaß , man kann es ihnen nicht verübeln, wenn man den ganzen Tag irgendwo im Haus oder in der Wohnung verbringen muss.
Leider sind es aber oft genau diejenigen Hundebesitzer, die sich vehement gegen die Einzäunung des Treidelpfads wehren, weil sie so gerne die Ufer des Rheins weiterhin ungestört betreten  möchten.

Es wurde ausdrücklich darauf hingewiesen, dass bei Verstößen gegen die Anleinpflicht, kommenden Sommer wieder eine strengere Einzäunung der Rheinaue vorgenommen wird. Vielleicht kommt es ja nicht dazu, weil das Ordnungsamt gar nicht oder nur sporadisch kontrolliert, dann würde ich sagen, Glück gehabt.
Aber an gegenseitige Zusagen sollte man sich doch halten, auf der einen Seite die Hunde bitte an die Leine nehmen, auf der anderen Seite im Gegenzug dazu, keine weitere Einzäunung mehr vornehmen. Das ist doch ein fairer Kompromiss.

Ich bin immer wieder fasziniert, wie einseitig das alles gesehen wird. Spricht man einen Hundebesitzer diesbezüglich ruhig an, bekommt man Antworten wie „kümmere Dich um Deine Angelegenheiten“, „Du hast mir gar nix zu sagen“, „Du magst wohl keine Hunde“, „Die können mich mit ihren Vorschriften mal am A… lecken“ und noch andere schöne Antworten.

Fazit: Jeder möchte gerne die Natur genießen, aber die Gesetze zum Erhalt derselbigen sollen immer die anderen befolgen.

Mit  freundlichen Grüßen

Sabine Schlimgen




Eingang 409 vom 28.11.2019

Betreff: Missglückter Putschversuch im CDU Ortsverband Worringen

Eine große Volkspartei wie die CDU ist von unten nach oben demokratisch organisiert und folgt dem Grundsatz, dass die für den Wahlkreis zuständigen Ortsverbände zunächst autonom und selbstbewusst ihre Personalvorschläge für die Kommunalwahlen entwickeln. Dies war zwischen den im Wahlkreis ansässigen Ortsverbänden geschehen. Vor diesem Hintergrund eine Unterstützungskampagne für eine Gegenkandidatur in 3 CDU Ortsverbänden anzufeuern, die mit dem Wahlkreis Worringen nicht das Geringste zu tun haben, wirft Fragen nach dem Demokratieverständnis der beteiligten Personen der Gegenkandidatur auf. Um es auf den Punkt zu bringen. Da meint der CDU Ortsausschuss Longerich, der noch nicht mal zum Stadtbezirk Chorweiler gehört, der Worringer/Roggendorf-Thenhovener CDU vorschreiben zu müssen, wer hier als Kandidat/Kandidatin aufzustellen ist. Solche Interventionen verstärken die Politikverdrossenheit vieler Bürgerinnen und Bürger.

Immerhin ist dieser "billige Taschenspielertrick"-auf den 3 Ortsverbände der CDU als Unterstützer des Gegenkandidaten (die Herrn Kleinschnittger unterstützenden CDU Ortsverbände sind auf der Homepage der CDU Köln genannt) offensichtlich hereingefallen sind- auf der Wahlversammlung der CDU Köln gestoppt worden. Und dem Gegenkandidaten ist mit einem völlig aussichtslosen Platz auf der Reserveliste zusätzlich gedankt worden. Die CDU muss für sich die Frage beantworten, ob dieser Vorgang parteischädigend ist.

Man darf jedenfalls gespannt sein, wie diese Vorgänge die Wählerinnen und Wähler 2020 bewerten.

Jürgen Peters




Eingang 408 vom 28.09.2019
Leserbrief zu B9

Vielen Dank für Ihre Reaktion auf meinen Leserbrief, es ist mir mehr als recht wenn Sie meine Schreiben samt Kontaktdaten weiterleiten würden, in den letzten Wochen waren Laser Vermessungen an der B9 im Gange, zwar hat sich an der unerträglichen Situation nicht wirklich viel getan, es wird aber anscheinend etwas gemacht, so wurde die Ampel an der Ecke Neusser Landstraße zur Dornstraße umgestellt und hat nun nachts dauerhaft Grün, so stehen zumindest keine LKW mehr minutenlang an der Ampel und entlüften ihre Bremsen, was einem Schlaf förderlich ist, fehlt nur noch eine Geschwindigkeitsbegrenzung um Rollgeräusche zu minimieren. Wenigstens tut sich überhaupt etwas, wenn auch nur sehr zögerlich.
Noch mal vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Mit lieben Grüßen Frank Annas.




Eingang 407 vom 01.07.2019
Leserbriefantwort an Frank Annas (Leserbrief 405)

Sehr geehrte Frau Matschkowski.

Ich würde gerne auf den Leserbrief von Frank Annas Antworten, der sich über den Verkehr auf der Neusser Straße beschwert.

Ich bin an der St.-Tönnis-Straße aufgewachsen (nahe zum Spielplatz). Mein Vater wohnt immer noch dort und regt sich jeden Tag über die Autofahrer auf, für die die 30km/h nur eine Empfehlung sind. Bis zum Bahnhof gilt diese Geschwindigkeitsbegrenzung - aber ich durfte bei Besuchen oft genug selber feststellen, dass nur 20 % aller Verkehrsteilnehmer sich ein wenig daran halten. Selbst wenn man 40 km/h fährt, wird man häufig hupend überholt.

Soweit ich weiß, werden dort selten bis gar nicht Verkehrskontrollen durchgeführt.
Es gibt dort keine Fußgängerampel und nur zwei Zebrastreifen vor der Kirche und am Vereinsheim.

Gibt es irgendwie Hoffnung, dass sich dort irgendwann mal was ändert? Mehrere stationäre Blitzanlagen oder sowas. Klappt doch sonst im Köln ganz gut :(

Mit freundlichen Grüßen

Sabine Friedrich




Eingang 406 vom 30.06.2019

Kompromiss Rheinaue: Versehen des Bürgervereins oder bewusste Verdrehung der Tatsachen?


Hallo liebe Redaktion,

am Donnerstag hat der Worringer Bürgerverein diese Meldung verschickt:
"Der zwischen Bürgervereinsvorstand und den Verantwortlichen für das fehlgeschlagene Beweidungskonzept in der Rheinaue in den letzten Wochen gefundene Kompromiss (siehe Worringer Nachrichten) wurde soeben von der Bezirksvertretung Chorweiler einstimmig beschlossen."
Ich möchte das Engagement des Bürgervereins zu vielen Themen in Worringen in keiner Weise in Abrede stellen. Aber bei der Einzäunung unserer Rheinaue spielt der Bürgerverein bei diesem unverhältnismäßigen Eingriff in unsere Grundrechte eine unrühmliche Rolle. Die kurze Rundmail von Donnerstag hat mich fassungslos gemacht.
Es ist völlig unstrittig, dass die Bezirksvertretung den angeblichen „Kompromiss" nicht einmal auf die Tagesordnung gesetzt hat. Folglich konnte in keiner Weise über dieses Papier diskutiert oder gar ein Beschluss gefasst werden. Sowohl die anwesende Untere Naturschutzbehörde, wie unser Landschaftswart, Herr Jansen, sind unverrichteter Dinge wieder gegangen.
Statt dessen wurde eine zweizeilige Mini-Resolution eingeschoben und ohne jede weitere Wortmeldung von der Bezirksvertretung verabschiedet - eine Resolution ist eine „Erklärung“ zu einer Sache, aber sicher kein Beschluss. Schon gar nicht ein rechtswirksamer Beschluss, der den Kompromiss final absegnet. Genau dieser Eindruck soll aber offensichtlich vom Vorstand vermittelt werden.
Ist das nun ein Versehen des Bürgervereins oder eine bewusste Verdrehung der Tatsachen?

Wir reden hier über einen Kompromiss, in dem der folgende Passus enthalten ist (https://ratsinformation.stadt-koeln.de/getfile.asp?id=723457&type=do&fbclid=IwAR2-11bB6WY2sEEmAwXm0hhRugulYK-EAPyv6WjNLf_Ih2fapwP8mqLe3lE ):

"Der Kompromiss stellt aus Sicht der Behörde und der Naturschutzstation die äußerste Grenze dessen dar, was für den Natur- und Artenschutz und die Ziele der Ausgleichsmaßnahme vertretbar ist.
Sollte das Monitoring negative Entwicklung des Gebiets zeigen oder durch die Kontrollen nachgewiesen werden, dass die Bevölkerung sich nicht an die Vorschriften und den Kompromiss hält, so ist in Konsequenz eine komplette Beruhigung des Gebietes unumgänglich.“
Das bedeutet nichts anderes, als das ein einzelner (!) Verstoß ausreicht, um eine durch den Bürgerverein legitimierte komplette (!) Sperrung der Worringer Rheinaue durchzuziehen. Das ist keine Interpretation. Das steht so im Text.
Es steht dagegen mit keinem Wort in diesem „Kompromiss“, dass beim Nachweis einer nachteiligen Entwicklung des Naturschutzgebiets die Maßnahme zurückgebaut wird. Und bisher hat die Maßnahme schon zu erheblichen Störungen der dort heimischen Tierwelt geführt.
Wahrscheinlich wird schon in der kommenden Woche erheblich mehr Zaun in die Aue gestellt. Sobald das passiert ist, ist der Treidelpfad in Richtung Langel für Spaziergänger mit Hund (an der Leine oder nicht, ist wurscht) gesperrt! Wahrscheinlich wird dann, der genannten Passage folgend, die komplette Sperrung für alle Bürger folgen. Das ist wieder keine Interpretation oder Fantasie - das sind die nüchternen Fakten hinter dem sogenannten „Kompromiss“ des Bürgervereinsvorstands. Hier soll nicht Natur erhalten, sondern eine Art Zoo geschaffen werden. Der Zaun soll uns Worringer Bürger draußen halten - wir dürfen dann nur noch staunend die Wunder der Natur aus der Ferne genießen.
Wie die erste (kurzfristig und toll vom Bürgerverein unterstützte) Versammlung mit mehreren hundert Worringern gezeigt hat, hätten wir uns nie und nimmer gefallen lassen, dass uns Stadt, Straßen.NRW und Naturschutzstation Leverkusen einen Teil unserer Identität und Lebensqualität genommen hätte. Genau das passiert jetzt und das Bestreben des Vorstands des Bürgervereins dem Widerstand der Worringer Bürger die Luft zu nehmen, spielt da eine unrühmliche Rolle.

Mit freundlichen Grüßen

Detlef Beyer




Eingang 405 vom 28.06.2019

Unerträglicher Schwerlastverkehr auf der Neusser Landstraße

Es würde mich freuen wenn sie mal über den immer stärker werdenden Schwerlastverkehr berichten, da geht Straßen NRW hin und zäunt den Rhein ein, weil es ja ein Naturschutzgebiet ist, 150 m weiter fahren täglich teils mehr als 1000! 40 Tonner LKW entlang und zwar tags sowie nachts, an einen Schlaf ist hier nicht mehr wirklich zu denken, sie fahren hier auf einer bewohnten Straße ungebremst mit 80 KM/h, es kommt, dank dem extrem schlechten Zustand der Straße, zu extremen Erschütterungen, die an Erdbeben erinnern und Häuser erzittern lassen, dies ist sehr deutlich spürbar und wird wohl eines Tages zum Einsturz von einem dieser Häusern führen, von der mangelnden Rücksicht der LKW Fahrer ganz zu schweigen, da wird dann auch mal gerne das Schiffshorn am LKW betätigt, obwohl dies verboten ist, dies scheint die LKW Fahrer anscheinend nicht zu interessieren, besonders schön ist so etwas mitten in der Nacht, man ist dann mit Sicherheit wach, diese Zustände sind weit ärgerlicher als eine umzäunte Weide, hier geht es um Menschenleben und nicht um das Vergnügen von Hundehaltern.
Dass Verkehrslärm gesundheitsschädlich ist, ist hinlänglich bekannt, was jedoch hier passiert grenzt an schwere Körperverletzung, was aber noch weitaus schlimmer ist, ist die Tatsache dass das Leid der Anwohner niemanden zu interessieren scheint, es ist mir einfach unverständlich, dass da ein riesen Fass aufgemacht wird, weil einige nicht mehr über irgend eine Weide laufen können, viel gravierendere Themen, die zu schweren gesundheitlichen Schäden führen können, werden aber konsequent ignoriert, schon das Überqueren der Straße zum Penny Markt ist ein Survival Trip, wie soll ein 40 Tonner mit 80 Km/h denn bitte schnell genug zum Stehen kommen, zumal da auch mal gerne LKW mitten auf dem Fußgänger und Radweg parken und so die Straße nicht mehr einzusehen ist. Da außerdem noch mehrere tausend PKW hier lang fahren, kann es schon mal viele Minuten dauern überhaupt auf die andere Straßenseite zu kommen, klar gibt es 200 Meter weiter eine Ampel, aber wie wollen sie einer alten Frau mit Rollator erklären, dass sie jetzt erst mal 400 Meter weit gehen muss, um zu ihrem Einkauf zu kommen, einen Zebrastreifen gibt es selbstverständlich auch nicht, auch wehren sich Beamte mit allem, was sie haben gegen eine Geschwindigkeitsbegrenzung, hier geht der Profit der Wirtschaft eindeutig vor Menschenleben, ich könnte noch weitaus mehr dazu vorbringen wie etwa Straßenschilder die nicht mehr zu erkennen sind, dies würde aber den Rahmen sprengen, nur noch eins, wir möchten hier einfach nur schlafen, wie jeder andere Bürger, nur leider haben wir keine "Lobby".
Geschrieben um 01:42 nach dem Wecken durch einen LKW.

Gruß

Frank Annas

Antwort der Redaktion WorringenPur.de
Sehr geehrter Herr Annas,
Ihre Verärgerung ist mehr als verständlich. Für die Gesundheit eines jeden Menschen ist Schlaf unabdinglich! Dass Sie uns via Leserbrief über Ihr Problem informieren verschafft Ihnen sicher eine größere Aufmerksamkeit, wird aber zunächst nicht Ihr Problem lösen, denn auch wir kämpfen oft einsam an der Front. Wir möchten Sie aber gerne unterstützen und würden Ihre Beschwerde samt Kontaktdaten dem örtlichen Bürgerverein weiterleiten, der es sich auf die Fahne geschrieben hat, sich für die Worringer Bürger einzusetzen. Wenn Sie damit einverstanden sind, teilen Sie uns dies bitte in einer gesonderten E-Mail mit. Davon unabhängig werden wir uns in den nächsten Tagen mit Ihnen in Verbindung setzen, um alternative Vorgehensweisen zu besprechen.

Freundliche Grüße

H. Matschkowski




Eingang 404 vom 20.06.2019

Darstellung der Situation >>Einzäunung der Worringer Rheinauen<< und Fragen, die ich an die Bezirksvertretung Chorweiler gestellt habe.

Seit Ostern besteht nun schon die großflächige, 31 ha umfassende Einzäunung der Rheinauen in Worringen, durchgeführt von Straßen NRW, ausgewiesen durch das Grünflächenamt und begleitet durch die Untere Naturschutzbehörde der Stadt Köln. Ein Zustand, der mich unheimlich traurig und wütend macht. Gleichzeitig überkommt einen das Gefühl von Ohnmacht und absolutem Unverständnis über diese bauliche Maßnahme und Ausgrenzung des Menschen aus dem Naturraum Rheinauen. Ausgrenzung der Worringer Bürger aus ihrem über Jahrhunderte genutzten und geprägten Lebensraum. Bei genauer Betrachtung sind hier grobe Fehler bei der Grundlagenermittlung, Planung und Umsetzung der Ausgleichsmaßnahme ``Beweidungskonzept Rheinaue Worringen`` zum Leverkusener Brückenbau ``A-LEV`` gemacht worden!
Schon die Standortanalyse betrachtet die Worringer Rheinaue lediglich als Naturraum, den es zu schützen gilt. Dabei wurde völlig außer Acht gelassen, dass gerade dieses Gebiet ein Kulturraum, eine Kulturlandschaft darstellt, die seit der Ansiedlung des Menschen unter dessen Einfluss stand  und heute noch steht.
Der Rhein, Mensch und Natur existieren hier in einer Symbiose! Sie sind voneinander abhängig und beeinflussen sich gegenseitig.
1288 ist Worringen erstmalig urkundlich erwähnt, seit 500 v.Chr. ist dieses Gebiet besiedelt. Der Grund für die Entstehung der Siedlung war der Rhein. Er war Versorgungsweg, diente der Bewässerung von Feldern, war wirtschaftliche Grundlage für die Fischer und das Treidelgeschäft der Schifffahrt. Noch heute ist dieser Ort die Grundlage für die wirtschaftliche Versorgung der hier lebenden Menschen. Die ansässige Industrie (Bayer, Ineos, Ford) nutzt den Rhein als Standortvorteil.
Fazit: Die Menschen, die hier leben, haben eine starke kulturelle und emotionale Bindung zu ihrem Rhein und es ist ein Irrglaube den Menschen von dieser Kulturlandschaft ausschließen zu können.
Die ``alten Worringer`` lernten hier schwimmen, sie lebten und leben mit dem jährlichen Hochwasser, dessen Auswirkungen vielerorts existenzbedrohend waren. Sie regenerieren sich bei Spaziergängen in den Rheinauen, durch das unmittelbare Erleben des vorbeifließenden Gewässers. Sie regenerieren sich durch den weiten, unbegrenzten Blick über die Rheinwiesen und -landschaft.
Die Worringer pflegen seit 2008 ehrenamtlich einmal jährlich die Rheinauen. ``Worringen putzt sich`` heißt die Aktion, organisiert durch den Bürgerverein, bei dem angeschwemmter Müll bzw. Unrat, der von unachtsamen Menschen hinterlassen wurde, eingesammelt und entsorgt wird. Ohne die Freiwilligenaktion sähe das Rheinufer heute anders aus!
Die Einzäunung des Uferbereichs verhindert die Landschaftspflege.
Ebenso behindert die Einzäunung massiv die Rettung von Menschen, die im Kölner-Norden im Strom des Rheins in Lebensgefahr geraten sind. Die Freiwillige Feuerwehr Worringen besitzt als einzige Feuerwehr im gesamten Raum Köln geländegängiges Fahrzeug. Selbst die Kölner Berufsfeuerwehr ist nicht entsprechend ausgestattet. Wenn also Menschen aus dem Rhein gerettet werden müssen, wird die Worringer Feuerwehr alarmiert. Um ans Rheinufer zu gelangen, nutzt sie den vorhandenen Treidelpfad. Die Einzäunung stellt eine massive Behinderung der Rettungsarbeiten dar. Auch in der aktuellen Umsetzung, in der der Pfad begehbar gemacht wurde.
Ein weiterer Punkt, den ich absolut vermisse, ist die Rechtfertigung der Weidemaßnahme durch den Naturschutz.
Ich bitte um Nachweis einer lückenlosen Studie über die diversen Umweltfaktoren und -einflüsse des Lebensbereichs Worringer Rheinauen für den Wiesenpieper, mindestens über die letzten 10 Jahre. Dazu zählen u.A. : Populationszählung des Wiesenpiepers; Wandlung der Nahrungskette (Rückgang der Insektenpopulation und Diversität um 76%); Nachweis der Zunahme oder Abnahme der Spaziergänger, mit und ohne Hund, am Rheinufer und ihr Verhalten im Naturschutzgebiet; Einfließen von behördlichen Maßnahmen zur Pflege und Schutz des Naturschutzgebietes; Wandlung der Population natürlicher Fressfeinde (z.B. Zunahme der Rabenvögel, wie Elstern als bekannte Nesträuber); Einflüsse durch veränderte Hochwassersituationen in den letzten Jahren; Klimawandel. Um handfeste Nachweise zu erbringen, muss ein regelmäßiges Monitoring, mehrmals jährlich während des gesamten Jahreszyklus stattfinden (ggf. monatlich) und alle Faktoren, die Einfluss auf das Brutverhalten des Wiesenpiepers haben, einschließen.
Ich erwarte eine Offenlegung, Einsicht und Kommentierung, falls es eine solche Studie gegeben haben soll!
Der sogenannte Kompromiss, der vom Worringer Bürgerverein in Zusammenarbeit mit der Stadt Köln erarbeitet wurde, entspricht nicht den Forderungen eines Großteils der Worringer Bürger.
Es kann nicht sein, dass der nördliche Uferbereich mit Blick auf Industrie und vor Anker liegenden Tanker-Schiffen für die Nutzung als ``Naherholungsgebiet`` freigegeben wurde und gleichzeitig der Großteil der Rheinwiesen eingezäunt und die Uferbereiche Richtung Langel abgesperrt bleiben.
Begleitet durch die Zäune, bewegt man sich hier auf dem Treidelpfad, wie in einem ``Gefängnis``: ein absolut beklemmendes Gefühl!
Die Ausgleichsmaßnahme stellt einen enteignungsgleichen Eingriff für die hier lebenden Menschen dar. Der Jahrhunderte alte Bestandsschutz ist verletzt worden und nur durch die vollständige Entfernung der Weidezäune wieder herstellbar!

Fragen, die konkret zu beantworten wären, lauten wie folgt:
1a.) In wieweit wurde dem Kulturraum Worringer Rheinaue, wie oben beschrieben, mit seinem Jahrhunderte währenden Bestandsschutz Rechnung getragen?
b) Gibt es einen lückenlosen landschaftsökologischen Nachweis für die Notwendigkeit dieser Einzäunung, in Form einer Studie wie oben beschrieben und wie sieht diese aus?
c) Wo können andere Weideflächen für die angesiedelten Glanrinder ausgewiesen werden, die als Ausgleichsfläche für das Projekt ``A-LEV`` dienen werden?

Es wäre wünschenswert die Einzäunung der Worringer Rheinauen komplett zu hinterfragen, denn hier ist meines Erachtens dilettantisch gearbeitet und fragwürdig umgesetzt worden. Ich halte das gesamte Projekt für eine Farce. 

Claudia Schülgen



Eingang 403 vom 06.06.2019
Kommunionsfeier 4 Mai 2019

Liebe Gemeinde,

ich habe lange überlegt etwas über den Gottesdienst zur Erstkommunionsfeier am 4. Mai in Worringen zu schreiben, denn meckern kann jeder. Es beschäftigt mich aber noch immer und Enttäuschung sowie auch Unverständnis sind, wenn ich zurückdenke, die vorherrschenden Gefühle.

Auf Grund der hohen Zahl von Kommunionkindern und deren Angehörigen war die Kirche zu überfüllt. Es kam weder eine festliche Stimmung auf noch konnte man dem Gottesdienst folgen. Der Höhepunkt, der Empfang der 1. Heilige Kommunion von den Kindern konnte man nur erahnen. Ich fand es sehr traurig, dass so ein wichtiges Ereignis in der Unruhe und dem Stimmengemurmel unterging. Die Hälfte der Anzahl von Kindern, wäre mehr als genug gewesen. Wenn die Erwachsenen, die keinerlei Interesse am Geschehen hatten, vor der Kirche gewartet hätten, wäre es auch schon wesentlich ruhiger gewesen. Zumal sie dort wesentlich entspannter über ihre letzten Urlaube, Einkäufe und sonst so wichtigen Ereignisse aus ihrem Leben erzählen könnten.

Nun etwas sehr Persönliches, was mich, sowie meine Familie, noch heute wütend macht. Es heißt doch vor Gott sind alle gleich, jedoch mussten wir feststellen, dass in dieser Gemeinde einige gleicher sind! Mein Sohn, der Onkel sowie Pate des Kommunionskindes ist, wurde gebeten seinen Platz an einem Pfeiler zu verlassen und sich nach hinten in die Kirche zu begeben. Er würde angeblich die Sicht einiger Messeteilnehmer behindern. Meinem Schwiegersohn, sowie noch zwei anderen Familienmitglieder, die an der gleichen Stelle standen, wurde keine Beachtung geschenkt. Vielleicht lag es daran, dass er kräftiger gebaut ist und seine Kleidung etwas unkonventionell war. Ich bin der festen Überzeugung, dass dem lieben Gott dies ziemlich egal war. Umso unverständlicher war diese Reaktion der „Platzanweiser“, da sie keinerlei Einwände bei einer Gruppe von Teilnehmern hatten, die in einer Nische standen und allen hinter ihnen die Sicht versperrten. Mein Vorschlag: wieder mehr mit dem Herzen zu sehen, so wie es uns der liebende Gott gelehrt hat.

Brigitte Klett




Eingang 402 vom 28.05.2019

Leserbrief „Eingezäunte Rheinaue“

Liebe Worringen Pur Redaktion,

vor ein paar Wochen hat mir eine Freundin meiner Tochter erzählt, dass man seit einiger Zeit in Worringen nicht mehr an den Rhein gehen kann, weil alles mit Zäunen abgesperrt ist. Ich dachte, sie muss sich irren und habe angefangen, nachzuforschen was an der Geschichte wahr sein könnte. Und siehe da - es ist unfassbar aber wahr. Und je mehr Informationen sich bei mir sammeln, desto wütender und fassungsloser werde ich.

Ich bin durch meine Arbeit nach Wipperfürth "ausgewandert", aber in 793 Tagen komme ich zurück, zusammen mit meinem Mann und unserem Enkel, denn dann muss ich nicht mehr arbeiten. Ich habe mehr als vierzig Jahre meines Lebens in Worringen verbracht und vor mir meine Eltern, meine Großeltern und viele meiner Vorfahren. Und wir alle hatten wunderbare Zeiten am Fluss. Meine Mutter hat im Rhein schwimmen gelernt, die Sommer meiner Kindheit werden auf ewig mit dem Geruch des Rheins verbunden sein, mit Tang, Kieseln und Sand zwischen den Zehen und den Wellen, wenn wieder ein Schiff vorbei fuhr. Schlittenfahren am Deich im Winter. Fotos meiner Kinder auf dem Kilometerstein und auch im Sand, mittlerweile in sauberem Wasser. Strandgut sammeln. Steine hüpfen lassen. Und auch mal ein Feuerchen zwischen Steinen machen. Lange Wanderungen den Treidelpfad entlang bis nach Langel, mit Picknick. Alles das möchte ich auch meinem Enkel zeigen können. Aber nicht von einer Besucherplattform aus! Es kann nicht sein, dass Politik derart massiv in das Leben von Menschen eingreifen kann ohne sie zu fragen, was sie darüber denken und was sie wollen.

Was kann ich tun? Ich möchte mich gerne engagieren, denn Worringen ist meine Heimat.

Mit herzlichen Grüßen,
Bea Klimke




Eingang 401 vom 23.05.2019

Leserbrief zum Bericht Rheinaue


Ein kleine Faktensammlung zu dem Projekt »Einzäunung der Worringer Rheinaue«

Zusammengefasst: Im Pflege- und Entwicklungsplan wird behauptet, dass es in der Rheinaue durch ein »illegales Belaufen« zu erheblichen Störungen gekommen ist. Die Beweidung soll dieses Belaufen verhindern und damit das Naturschutzgebiet aufwerten. Diese Behauptung wird in keiner Weise durch Fakten belegt. Weder ist die Frequenz noch die Qualität der Störungen und auf keinen Fall der kausale Einfluss auf das Biotop belegt. Eine Aufwertung des Biotops durch die Maßnahme ist kaum nachvollziehbar. Die Beweidung ist für eine Aufrechterhaltung des Biotoptyps »Glatthaferwiese« nicht ausreichend. Es müssen zusätzliche Maßnahmen wie eine Beweidung mit Schafen oder eine Mahd der Flächen durchgeführt werden. Durch den Bau des Zauns und das dauernde Befahren ist es zu erheblichen Störungen im Naturschutzgebiet gekommen. Praktisch wird den Bürgern die Rheinaue als Naherholungsgebiet genommen. Der Stacheldrahtzaun stellt darüber hinaus eine massive Gefährdung für die Vogelwelt der Aue dar. Insgesamt kann man von einer drastischen Verschlechterung der Situation im Naturschutzgebiet sprechen. Dies lässt sich belegen.

Im Detail:
- die Informationspolitik der Stadt und von Straßen.NRW zu dem Projekt war absolut unzureichend. Zu spät, unvollständig und die Bürger wurden nicht erreicht. Das haben die Verantwortlichen in der Zwischenzeit selber mehrfach eingeräumt. Eine Konsequenz für das Projekt hat diese mangelhafte Information der Bürger nicht.
- für die Umsetzung verantwortlich ist Straßen.NRW. Die Planung gemacht hat Anja Esser, Landschaftsarchitektin aus Rheinbach. Für die Stadt maßgeblich hat das Grünflächenamt mit Unterstützung der »Unteren Naturschutzbehörde« (umwelt-verbraucherschutz@stadt-koeln.de) dieses Projekt zu verantworten. Diese Behörde wurde fachlich wiederum vom »Naturschutzbeirat der Unteren Naturschutzbehörde« (Naturschutzbeirat@stadt-koeln.de) beraten. Übergeordnet ist die Bezirksregierung Köln.
- rechtlich wird der Rahmen durch das Bundesnaturschutzgesetz – BnatSchG (http://www.gesetze-im-internet.de/bnatschg_2009/BJNR254210009.html) und das Landesnaturschutzgesetz – LNatSchG NRW (https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_bes_text?anw_nr=2&gld_nr=7&ugl_nr=791&bes_id=4910&aufgehoben=N&menu=1&sg=0) vorgegeben. Im Landesgesetz findet sich dann auch der Paragraph § 16: »Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Die Bürgerinnen und Bürger sind möglichst frühzeitig über die allgemeinen Ziele und die voraussichtlichen Auswirkungen der Planung öffentlich zu unterrichten. Ihnen ist Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung zu geben.«. Siehe auch »Leitlinienprozess Bürgerbeteiligung« (https://www.stadt-koeln.de/artikel/62829/index.html)
- seit dem Jahr 2000 besteht für das Naturschutzgebiet N4 (Rheinaue Worringen - Langel) ein Pflege- und Entwicklungsplan (PEPL), der Zielsetzungen und Maßnahmen für den »Schutz und die Entwicklung« der Gebiete vorsieht. Einige Maßnahmen wie eine die Aktivierung der Hochflutrinne in Worringen, Obstbaum- und andere Gehölzpflanzungen, Wiesenextensivierung oder Waldumbau wurden bereits umgesetzt.
- Ohne auf die Zwischenschritte in Detail einzugehen, ist die übereilte Umsetzung Straßen.NRW zuzuschreiben. Straßen.NRW benötigt eine »Ausgleichsfläche« für die Baumaßnahmen des 750 Mio. Projekts »Leverkusener Brücke«.
- die NABU-Naturschutzstation Leverkusen-Köln hat im Jahr 2012 ein Monitoring durchgeführt und dabei den aktuellen Bestand an schutzwürdigen Tieren (mit Schwerpunkt auf den Vögeln) und Pflanzen aufgenommen. Die fachliche Qualifikation der NABU Station müssen wir einfach voraussetzen. Diese Untersuchung ist angeblich in einen PEPL 2014 eingeflossen (Zahlen finden sich dort nicht).
- Schwerpunkte der Förderung nach PEPL 2014 sind besonders die Förderung von Auengehölzen und dynamischen Uferentwicklungen. Das Konzept spricht hier von einem »nachweislich störenden und im vergangenen Jahrzehnt nicht abschließend geregelten Besucherdruck« ohne hierzu tatsächlich konkrete Nachweise bringen zu können. Dazu müsste das Monitoring intensiv über einen deutlich längeren Zeitraum stattfinden. Außerdem ist es grundsätzlich fraglich, ob diese Maximalforderungen der Ornithologen im Hinblick auf die Besiedlungsdichte rund um die Aue haltbar und sinnvoll sind.
- es wird in PEPL 2014 explizit als mögliche Maßnahme zur Aufwertung genannt: »Ackerstandorte im Vorland mittelfristig zugunsten von Sukzessionsflächen oder Wald, auch Grünland, auf[zu]geben«. Dazu würden sich in der Worringer Aue einige Flächen eignen, ohne den Naherholungscharakter für die Bürger einzuschränken.
- unter dem Wegekonzept in PEPL 2014 findet sich: »Schutzwürdige und durch wiederholtes illegales Belaufen stark gestörte Bereiche (Wiesen allgemein und östlich Hafen Worringen, Auenwald bei Langel, Auenwälder mit empfindlichen Vogelbrutplätzen, Rastplätze von Wasservögeln, Fischruhezonen) sind konsequent aus der Erschließung zu nehmen. Hierzu gehört auch die Umwandlung der vor illegalem Belaufen und Spielbetrieb zu schützenden großen Wiesenschläge in eingezäunte Weidekoppeln«. Weiterhin findet sich hier: »Kernstück des PEPL 2014 ist das Beweidungskonzept. Es sieht vor, dass Weidetiere, die sich für die Landschaftspflege eignen, weitgehend selbständig auf größeren Weideflächen leben« und »Die Vegetation des Grünlandes wird durch eine Beweidung dauerhaft und regelmäßig gepflegt«.
- es werden keine Fakten zu der aufgestellten Behauptungen, dass hier »stark gestörte« Bereiche zu finden sind, aufgeführt. Ein einmaliges Monitoring im Jahr 2012 reicht als Begründung sicher nicht aus. Über laufende Erhebungen liegen keine Zahlen vor. Der kausale Zusammenhang zwischen der Nutzung der Aue durch die Bürger und einer Verringerung der Biodiversität oder einer Abnahme der Individuenzahl wurde nicht erbracht. Hier wird, wenn überhaupt, auf grundsätzliche Erkenntnisse wie »Fluchtdistanz der Wiesenbrüter« verwiesen. Es wird dabei ignoriert, dass die Wissenschaft sehr wohl davon ausgeht, dass sie durch Erfahrung zum Beispiel durch das Nachahmen des Verhaltens älterer Tiere der gleichen Art, an die Lebensumstände eines bestimmten Areals angepasst wird. Die Fluchtdistanz ist keine unabhängige physikalische Größe, sondern wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst (Journal of Wildlife Management 68, Nr. 4, 2004, S. 1124–1129).
- laut einer aktuellen Studie des »European Bird Census Council« sind von 1980 bis 2016 in der EU rund 56 Prozent aller Feldvögel wie Feldlerchen, Kiebitze, Feldsperlinge oder Stare verschwunden. Wenn die Rheinaue durch das »illegale Belaufen« überdurchschnittlich stark gestört würde, müssten Zahlen vorliegen, die deutlich schlechter als dieser EU-weite Durchschnitt ausfallen. Liegt der Rückgang in der Aue dagegen unter 57%, kann nicht mehr von einer besonderen Belastung durch die bisherige Nutzung gesprochen werden. Die bisher bekannten Zahlen deuten darauf hin, dass es in den letzten Jahrzehnten nicht zu einer wesentlichen Verschlechterung des Bestands oder der Artenvielfalt in der Aue gekommen ist. Die Aue hat sich folglich gegen den Trend deutlich besser entwickelt, als der Durchschnitt der Flächen in der EU.
- durch die Weidenutzung wird aus einem »naturnahen Biotop« ein so genanntes »halbnatürliches Biotop« und dies ist grundsätzlich als Ab- und nicht als Aufwertung zu sehen.
- dem Erholungsbedarf der Bevölkerung wurde in dem Konzept kein tragfähiger Rahmen zugedacht. Aktuell ist dies am Fehlen jeder Verbindung zwischen Worringen und Langel entlang des Rheins zu sehen. Die Bürger sollen ausgesperrt werden – dies ist explizit als Ziel in PEPL formuliert worden. Jeder mögliche Kompromiss ändert nichts an dieser Zielsetzung. Das kann nur durch den vollständigen Verzicht auf die Maßnahme erreicht werden.
- bei einer ökologisch, landwirtschaftlichen Nutzung geht man von einer Besatzdichte von rund 3 Rindern je ha aus. Das wären bei den 31ha jetzt eingezäunter Fläche rund 90 Tiere. Wie hier nun die »extensive Nutzung« durch rund 10 Tiere zu der angestrebten Pflege der Glatthaferwiesen passen soll, erschließt sich nicht. Faktisch muss hier durch zusätzliche andere Maßnahmen ein Versaumen der Wiese verhindert werden. Darüber hinaus ist die positive Beeinflussung des Biotops durch diese biologische Invasion nur durch Vermutungen belegt. Nach dem Motto »in Holland soll es gut geklappt haben«.
- durch den Bau des Zauns und das intensive (mehrmals täglich, während des Aufbaus mit teils über 10 Fahrzeugen) und dauerhafte Befahren der Wiesen mit PKWs, insbesondere entlang des Waldrands, kam und kommt es zu erheblichen Schädigungen des Biotops. Die Störungen für die hier zum Teil noch brütenden Vögel sind erheblich. Dies führt zu einer Verschlechterung der Situation im Naturschutzgebiet.
- der Stacheldrahtzaun stellt eine erhebliche Gefährdung der Vögel dar. Insbesondere die als Leitart ausgewiesenen Rebhühner, die sich häufig zwischen Hochflutrinne und Rheinwiese aufhalten, sind hier massiv gefährdet. Dies führt ebenfalls zu einer sehr konkreten Verschlechterung der Situation im Naturschutzgebiet.
- sollte es zu einem »Kompromiss«, wie durch Herrn Bauern vom Grünflächenamt angedeutet, kommen, der die Begehbarkeit des Treidelpfads in Ufernähe erlaubt, ist ein wesentlicher Anspruch aus PEPL 2014 nicht mehr zu erreichen: die »dynamische Uferentwicklung «. Das Rheinufer selber würde dann wieder mit dem Status versehen, den es in den letzten 50 Jahren hatte. Anscheinend ist dies vertretbar. Diese Art eines »Kompromisses« bedeutet natürlich weiterhin, dass die Rinder nicht mehr den Rhein als Trinkreservoir nutzen können. Praktisch hat das zur Folge, dass der Bauer täglich Wasser anfahren muss. Dies dürfte zu einer erheblichen Beeinträchtigung des Naturschutzgebiets führen. Ein Kompromiss ist daher eine schlechtere Alternative im Vergleich zu einem vollständigen Rückbau der Maßnahme. Nur diese sicher den Status quo und verhindert weitere Schädigungen durch die landwirtschaftliche Nutzung.
- es existieren zahlreiche Flächen zwischen Damm und Rheinufer, die bisher landwirtschaftlich genutzt wurden. Hier wird weiterhin Getreide (Weizen, Mais) angebaut. Durch eine Umwandlung dieser Flächen in artenreiche Wiesen könnte einfach und ohne Beeinträchtigung der Bürger eine deutliche Aufwertung des Naturschutzgebiets erfolgen. Im Gegensatz zum Rückbau einiger Obstbaumplantagen in Dormagen und Langel ist dieser Ansatz in PEPL bisher nicht zu finden. Das ist fachlich fragwürdig.
- der Bezirksvertretung 6 Chorweiler und natürlich auch den Mitgliedern im Rat der Stadt Köln war PEPL im Detail bekannt. Die Bezirksvertretung 6 Chorweiler hat dazu in den Jahren 2015/16 mehrere Beschlüsse gefasst. In keinem dieser Beschlüsse wurde die Maßnahme der Beweidung grundsätzlich in Frage gestellt. Stattdessen hat die Bezirksvertretung Chorweiler eine »Besucherplattform« angeregt, von der aus das Naturschutzgebiet bestaunt werden kann (https://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0051.asp?__kvonr=50323).
- der Bürgerverein Worringen (BV) hat diese Maßnahme praktisch verschlafen. Es sind bisher keinen nennenswerten Aktionen gegen PEPL 2014 bekannt geworden. Die fachliche Qualifikation ist beim BV ebenfalls nicht gegeben und fachlicher Beistand wurde vom BV bisher offensichtlich nicht eingeholt. Der BV kann in keiner Weise für sich beanspruchen, hier den Willen der Worringer Bevölkerung zu spiegeln.

Detlef Beyer



Eingang 400 vom 16.04.2019
Antwort zum Leserbrief 399


Sehr geehrte Frau Kuhlmann,
zur Ihren Fragen im Leserbrief, kann ich Ihnen derzeit folgend antworten:

Was man da sieht, ist der Zaun für die Beweidung des Naturschutzgebietes. Anfang Mai wird eine Infoveranstaltung in Worringen die Hintergründe erläutern. Der Termin wird in WorringenPur jetzt bekanntgegeben.

Die Rheinaue ist ein Naturschutzgebiet. Viele Vögel, die hier brüten, stehen auf der Roten Liste. Gleichzeitig soll das Gebiet der "Stillen Erholung" der Bevölkerung dienen. In der Vergangenheit gab es hier aber viele Störungen und nicht Beachten der Naturschutzanweisungen, die aber auf den Hinweisschildern in der Rheinaue deutlich gemacht werden. So müssen Hunde immer angeleint werden, offenes Feuer (Grillen) ist verboten, Müllansammlungen von Pickniks liegen oft im Rheinvorland, Wege dürfen nicht verlassen werden, usw.

Diese Probleme ließen sich in der Vergangenheit seitens der Stadt Köln nicht beseitigen. So entschloss die Behörde sich eine Beweidung durch Großvieh (nach dem Pflege und Entwicklungsplan) einzuführen, um so vielleicht die Probleme zu lösen, und leider auch die anständigen Besucher so auszusperren.

Eine Infoveranstaltung zu diesem Thema ist überfällig und soll jetzt im Mai in Worringen stattfinden (der Termin erscheint demnächst in WorringenPur). Dieses Thema wurde schon 2014 in WorringenPur behandelt im Bereich „Info des Landschaftswarts, Nr. 13 vom 10.2014: „Neue Schilder in der Rheinaue“

Herbert Jansen Naturschutzwart



Eingang 399 vom 15.04.2019
Einfriedung der Worringer Rheinauen

Liebe Worringer!
Mit Entsetzen habe ich festgestellt, dass auf beiden Seiten des Weges vom Damm in Richtung Rhein Zäune gesetzt werden bis hinunter zum Wasser. Diese sind mit Stacheldraht versehen. Dadurch wird eine riesige Fläche nicht mehr für Spaziergänger begehbar sein. Eine Schande, da die Rheinauen eigentlich als Naherholungsgebiet für alle Worringer dienen sollen. Weiß jemand, aus welchem Grund dies passiert? Nachfragen bei den dort arbeitenden Leuten brachten leider kein  eindeutiges Ergebnis.

Monika Kuhlmann



Eingang 398 vom 03.03.2019
Prinzengratulation - meine Sicht der Dinge

Vor über einem Jahr wurden neue Sicherheitsauflagen für die Nutzung des Saales im Vereinshaus durch die Stadt Köln bekannt gegeben. Schon bei der Prinzengratulation 2018 zeigte sich, dass man am bisherigen Konzept etwas ändern muss. Nun hat es den Anschein, als sei das Festkomitee erst vier Tage vor Karneval aus seinem Dornröschenschlaf erwacht. Es wurde möglicherweise kurzerhand (die vertretbare Anzahl an Kombibändchen war verkauft) beschlossen, die Abendkasse, wenn überhaupt, erst später zu öffnen.

Diese Entscheidung wurde leider nur in minimalistischer Weise an die nicht organisierte Worringer Bevölkerung weiter gegeben. Es wäre sicherlich dienlich gewesen nicht nur die Facebook-Gemeinde zu informieren. Ein kleiner Zettel im Vereinshaus und ein lapidarer Satz auf der Homepage des FK hat bestimmt nicht die breite Öffentlichkeit erreicht.

Ein neues Konzept, welches den Auflagen Rechnung trägt, und zu unser aller Sicherheit notwendig ist, wird wohl von niemandem in Frage gestellt. Allein das Vorgehen und die Informationspolitik des FK hat einen üblen Beigeschmack. Man sollte seinen Fokus nicht nur auf den Umsatz mit Kombibändchen richten, sondern auch einmal über den Tellerrand schauen und an diejenigen denken, die nicht mehr auf jeder FK-Veranstaltung abfeiern wollen oder vielleicht sogar nicht mehr können.

Ich habe seit Jahrzehnten Jahr für Jahr der Gratulation mit Freude beigewohnt. Natürlich hätte ich frühzeitig ein Kombibändchen erwerben können, aber 20,-- Euro, also ca. 285 % des normalen Eintrittspreises, waren mir dann doch zu viel. Bedauernswert, wie es gelaufen ist.

Mit karnevalistischem Gruß
Claudia Schönberger-Pleißner



Eingang 397 vom 02.03.2019
Offener Brief an das Festkomitee Worringer Karneval

Sicherheit zuerst, das, hochmögendes Festkomitee, ist in der Tat alternativlos. Instinktlos ist es aber, vier Tage vor einer Veranstaltung, quasi am Rande zu informieren, dass es entgegen jahrzehntelanger Gepflogenheit keine Abendkasse gibt.

Das bedeutet für viele, viele seit Jahren und Jahrzehnten aktive, organisierte Karnevalistinnen und Karnevalisten: Wir müssen draußen bleiben! Ein Schelm, der Böses dabei denkt. Doch warum eigentlich nicht? Die Tatsache, dass auf Grund von Sicherheitsbestimmungen, die Anzahl der Besucherinnen und Besucher im Saal des Vereinshauses begrenzt ist, ist seit langem bekannt. Die Erfahrung, dass am Karnevalssamstag, der Saal nach dem Eintreffen des Fackelzugs schier aus allen Nähten platzt ist auch nicht neu. Also wäre es möglich gewesen, rechtzeitig nach Lösungen zu suchen und diese auch zu kommunizieren. Sicher wären diese für viele Närrinnen und Narren  auch schmerzhaft, aber der Prozess zur Lösungsfindung wäre für jedefrau und jedermann transparent.

Die Spitze des Festkomitees hat es aber vorgezogen, abzuwarten bis seine Kasse wohl gefüllt ist. Nach dem Verkauf von 200 Kombitickets heißt es lapidar: rien ne va plus. Nichts geht mehr, keiner kommt mehr rein. Na hoffentlich hat sich das Festkomitee da nicht verzockt. Tritt es hier doch den Beweis an, dass es ihm weniger um die Wahrung des Brauchtums als vielmehr um das Füllen des eigenen Säckels geht.

Zur Wiederherstellung des närrischen Friedens in Worringen, täte das Festkomitee gut daran, sich öffentlich zu entschuldigen und für das nächste Jahr eine Lösung anzubieten, die mir die Chance lässt, dabei zu sein, ohne weitere Veranstaltungen besuchen zu müssen, für die ich nicht mehr die Zielgruppe bin.

Wurringe Alaaf
Dieter Trojahn



Eingang 396 vom 25.04.2018
Verkehrsführung Hackhauser- Grimlinghauser und Üdesheimerweg

Hallo, alle unzufriedenen Verkehrsteilnehmer, habe vor und nach der Änderung dieser Verkehrsführung öfter mit der Stadt, d.h. mit Fr. Prochnio telefoniert. Leider funktioniert diese Möglichkeit nicht mehr, man antwortet nicht bzw. die Anrufversuche werden nicht entgegengenommen. Habe letzte Woche noch zwei Mails an Fr. Prochnio geschickt, Donnerstag mit dem Hinweis, dass es nur eine Frage der Zeit ist, wann es hier knallt. Mehrmals am Tag gibt es ein lautes Hupkonzert, dies bedeutet, schon wieder ein Beinahe-Unfall!! Freitag nach dem Unfall die nächste Mail mit dem Hinweis, es hat wie vorausgesagt, geknallt. Zum Glück nur Sachschaden. Was heißt nur? Für die beteiligte und nicht schuldige Unfallteilnehmerin war der Tag gelaufen, ca. 2 Std. stand sie mit dem Fahrzeug, bis es abgeschleppt wurde.

Ich hatte Fr. Prochnio auf die Problematik hingewiesen, die Streifen auf dem Hackhauserweg müssen weg, das 30er Zone Ende Schild auf dem Hackhauserweg von der Tennishalle kommend muss weg, Zebrasteifen müssen her und statt Vorfahrt achten, müssen Stoppschilder montiert werden. Leider habe ich auf alle meine Hinweise keine Antwort bekommen. Man muss sich ja auch nicht mit jedem Bürger auseinander setzen. Diese Handlungsweise ist mir mit Personen der Stadt schon des Öfteren passiert. Man kann die Probleme auch aussitzen, irgendwann gibt’s dann Ruhe.

Schönen Tag
Heinz Fuhs



Eingang 395 vom 25.04.2018
Schildbürgerstreich als Verkehrsberuhigung?

Fast hätte sich der Entrüstungssturm über die halbherzige Neuregelung der Vorfahrt im Bereich der Kreuzung Üderheimer Weg / Hackhauser Weg / Grimlinghauser Weg ohne die vorausgesagten Unfälle als Schnee von gestern wieder gelegt. Es gibt halt Schlimmeres, als sich über die schlampige Arbeit der Verkehrs-Verwaltung aufzuregen.

Wenn es dann nicht doch noch gekracht hätte. Und wenn nicht täglich an genau dieser Stelle immer wieder Unsicherheiten, gepaart mit Beinahe-Unfällen, zu beobachten wären. Es scheint, dass sich mit gut gemeinten Beiträgen besorgter Menschen bei der Verkehrs-Verwaltung der Stadt Köln nichts bewegen lässt.

Dennoch ist der neue Beitrag vom 24.04.2018 auf WorringenPur zu begrüßen, weil er mit wohlgesetzten Vorschlägen und Argumenten die Möglichkeiten aufzeigt, das Chaos zu beseitigen. Denn bisher sorgte der Schildbürgerstreich an dieser Stelle zwar für eine gewisse (vielleicht sogar beabsichtigte?) „Verkehrsberuhigung“, doch leider nur zu Lasten einer nicht tolerierbaren Unsicherheit und Gefährdung der Verkehrsteilnehmer.

Vielleicht wird´s ja noch – wenn man wieder mal ein wenig Zeit übrig hat für den Kölner Nordpol….

Hand-Bernd Nolden



Eingang 394 vom 23.04.2018
Verkehrsführung Hackhauser Weg / Grimlinghauser Weg

Guten Tag, exakt 4 Wochen nach meinem ersten Brief hat es an besagter Kreuzung „gescheppert“ und einen Tag zuvor musste ein „Vorfahrtsberechtigter“ scharf bremsen, um eine Kollision mit einem Fahrzeug zu verhindern, welches das „Vorfahrt gewähren“ missachtete. (Um das zu beobachten musste ich mich noch nicht einmal auf die Lauer legen, sondern kam zufällig dort vorbei).
Man kann davon ausgehen, dass die „Schuldigen“ aus Worringen sind und immer noch aus Gewohnheit über die Kreuzung fahren. Man hat es ja bis heute noch nicht einmal geschafft die Straßenmarkierungen zu ändern.
Die Balken auf dem Boden suggerieren einem nämlich, dass der „Eine“ fahren darf und der „Andere“ halten muss. Auch zu beobachten ist, dass Fahrzeuge, Geradeaus.- und Querverkehr, aus Verunsicherung dort stehen bleiben und sich durch Handzeichen verständigen.

Mit freundlichen Grüßen
Heinz Laufenberg



Eingang 393 vom 21.03.2018
Geänderte Verkehrsführung/Regelung Hackhauser Weg

Die Änderung der Verkehrsführung am Hackhauser Weg / Ecke Grimlinghauser Weg hat zu großer Entrüstung geführt. Man, was war da auf Facebook und auch bei den Dorfgesprächen los. Hätte man frühzeitig informiert, wäre es vielleicht nicht so krass gewesen und ob diese Neuregelung unfallfrei über die Bühne geht, wird sich zeigen. In Worringen gibt es so viele Wirrungen, was den Straßenverkehr angeht. Wir leben mit Vorfahrtsstraßen, gesetzlichen 50 km/h in Ortschaften, Straße mit 30 km/h-Begrenzung, 30 km/h--Zonen?, rechts vor links-Regelung usw.!

Meine Fragen: - Was ist der Unterschied zwischen einem kleinen Abschnitt mit 30 km/h zu einer 30 km/h-Zone?
- Was ambitioniert die Rechts vor Links-Regelung?
- Warum überhaupt noch die 50 km/h-Abschnitte?

Meine Idee wäre Folgendes: Worringen komplett auf 30 km/h begrenzen. (50 km/h null Vorteil). An Schulen/Kindergärten/ Spielstraßen 10 km/h. Generell ´Rechts vor Linksˋ.
Was vielleicht auch noch eine Idee wäre ist, dass man die fünf längeren Straßen, sprich St. Tönnis-Straße, Hackhauser Weg, Gohrer Weg, Hackenbroicher Straße und Dornstraße davon ausnimmt und zu Vorfahrtsstraßen macht. Das sind Straßen, die alle parallel von Süd nach West und umgekehrt verlaufen und sehr lang sind. Wer diese komplett befährt, sollte nicht an jeder Kreuzung oder Einmündung durch Rechts vor Links gebremst werden. Die Alte Straße wäre die einzige Querstraße, die auch die Vorfahrtsregelung bis zur Hackenbroicher Straße haben sollte, da Hackhauser Weg, Moerskaul und Gohrer Weg alle Einmündungs-Straßen sind. Die Alte Neusser Landstraße Worringen Süd bis St. Tönnis Straße ebenso auf Vorfahrtsstraße setzen.

Mir ist klar dass nicht jeder meine Ideen teilt, aber ich würde mich freuen, wenn ich als Resonanz nicht nur Kopfschütteln oder Unverständnis, sondern konstruktive, eventuell bessere Ideen bekäme. Sollten wir dann Verbesserungen erzielen, wäre das für die Verkehrssicherheit eine Riesen Sache und unser aller Vorteil.

Und danach und hoffentlich bald könnten wir uns auch daran machen, etwas gegen die „Raser“ zu unternehmen. Ich freue mich schon.

Das „Ballungszentrum“ vom Tönnis-Platz bis Apotheke ist der absolute Horror. Überfüllter Parkplatz Breiter Wall, Fahrbahnverengung durch erlaubtes und auch falsches Parken vor den Auenhöfen und dummerweise auch vor dem Eiscafé. Viele, die dort parken, kenne ich und weiß, dass die Mehrheit gut zu Fuß ist und auch ein paar Meter ohne Auto zurücklegen könnte.
Es ist in meinen Augen nur Bequemlichkeit und nicht so, dass man viel zu schleppen hat. Ein paar Halteverbote könnten auch dort schon für Abhilfe sorgen.

Mit freundlichen Grüßen
Heinz Laufenberg, Worringen



Eingang 392 vom 20.03.2018
Geänderte Verkehrsführung am Hackhauser/Üdesheimer Weg

DIE VERWALTUNG – wer immer das auch ist – hat ganz offensichtlich ein Problem mit dem Begriff „Bürgernähe“. Wie sonst soll man den verkehrstechnisch unsinnigen Schildbürgerstreich verstehen, den sie sich für Worringen ausdachte? Wenn die Auswirkungen dieses Schildbürgerstreiches nicht so gefährlich wären, müsste man darüber lachen.

Was ist passiert?
DIE VERWALTUNG traf die Entscheidung zur Änderung der Verkehrsführung an der vielbefahrenen Kreuzung Hackhauser Weg – Uedesheimer Weg – Grimlinghauser Weg wohl aufgrund einer Verkehrszählung. Die Bürger hatten jedoch darum gebeten, die vier Zebrastreifen als Querungshilfe wieder anzubringen.
DIE VERWALTUNG ließ sich trotz vieler Bitten darauf nicht ein. Durch die Vermittlung des Sozialdezernates, das um Hilfe gebeten wurde, kam nun plötzlich Bewegung in den jahrelang verzögerten Vorgang. Das Ergebnis ist der Kreuzung Hackhauser Weg / Uedesheimer Weg / Grimlinghauser Weg buchstäblich auf die Füße gefallen mit der jetzt produzierten Verschlimmbesserung.
DIE VERWALTUNG ignoriert mit dieser Vorgehensweise die in vielen Jahrzehnten gewachsenen Straßen- und Wegeführungen. Sie ändert die Verkehrsführung, indem sie dem für Worringen so überaus wichtigen Hackhauser Weg seine Vorfahrtsberechtigung nimmt und den Üdesheimer Weg / Grimlinghauser Weg zur vorfahrtberechtigten Straße macht. Zahlreiche Beinahe-Unfälle, kreischende Bremsen, Hupkonzerte, Konfusion in alle Richtungen sind die Folgen. Eine Unternehmung mit solchen Ergebnissen ihrer Arbeit würde ganz sicher keinen einzigen Auftrag mehr bekommen.
DIE VERWALTUNG ist aber nun mal die Institution, die für die Bürger als Fachdienst agieren muss. Schade nur, dass manche Verwaltungen die Belange der Bürger zu sehr außer Acht lassen. So, wie hier in Worringen an einer Kreuzung, die eigentlich verkehrssicherer gemacht werden sollte. Und die nun zu einem Sicherheitsrisiko für alle Verkehrsteilnehmer geworden ist. Vor allem für Kinder, ältere Menschen, Behinderte.

Hans-Bernd Nolden



Eingang 391 vom 18.02.2018
Karneval in Worringen

Ich habe lange keinen Leserbrief mehr geschrieben, mittlerweile gibt es auf facebook einige Gruppen mit dem Thema: „Worringen“ und dort findet ein reger  Austausch statt. Dieses Mal jedoch möchte ich gerne hier schreiben, einfach weil ich den Eindruck habe, dass ich damit auch Menschen erreiche, die facebook nicht nutzen.

Und wieder einmal war es Karneval... während in Worringen und den ansässigen Kneipen unbeschwert gefeiert wurde, wurde am S Bahnhof Worringen in der Nacht von Samstag auf Sonntag an Karneval ein 17 jähriger Jugendlicher, der lediglich den Fehler begann zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein... von einer Gang von 10 Chorweiler Jugendlichen/jungen Männern brutal zusammengeschlagen. Ich habe die Blutlache in der Unterführung gesehen, bzw. man hat mir ein entsprechendes Video zukommen lassen. Der Junge hatte nichts getan, war lediglich auf dem Nachhauseweg.
Und selbst wenn es evtl. einen Disput gegeben hätte, dies berechtigt ja nicht dazu,  jemandem derart Gewalt anzutun, noch dazu 10 gegen 1.

Die Täter brüllten wohl lauthals: „ wir sind Chorweiler Jungs“ (oder so ähnlich) und begaben sich in die Linie 120, Richtung unbekannt. Dort schlugen sie wohl noch  auf einen oder mehrere Fahrgäste ein.

In der gleichen Nacht zerstörten bislang noch Unbekannte Autos am Krebelspfad, Höhe Friedhof.  Spiegel waren abgebrochen, Autos verkratzt usw.
Ich denke, die Jugendlichen zogen- ich mag es schon fast etwas überspitzt marodierend nennen- durch unseren Ort und hinterließen eine Spur der Verwüstung.

Ich bin als Worringer Bürgerin und Mutter eines Sohnes, der am gleichen Ort einen Tag vorher zur gleichen Uhrzeit aus der S Bahn gestiegen ist (und den es auch hätte treffen können) entsetzt. Entsetzt und voller Mitleid für den Jungen, aber auch entsetzt darüber, dass  der Worringer Bahnhof Treffpunkt und Aufenthaltsort geworden ist für allerhand Gesindel.
Ich habe ebenso gehört, dass es derlei Vorfälle schon öfters gegeben hat, speziell an Karneval und dass sogar tagsüber unbescholtene Bürger von diesem Pack angepöbelt wurden.

Es  ist unbegreiflich, dass hier noch nichts passiert ist. Wir kümmern uns um Flüchtlinge, bieten Fahrradreparaturen an, Sprachunterricht etc. an.
Was ist mit unseren Bürgern bzw. unseren Jugendlichen... kann es wirklich sein, dass wir in Zeiten leben in denen man sich gut überlegen muss, zu welcher Uhrzeit und ob überhaupt man die S Bahn nutzt? Wie ist dies  möglich?
Ich bin stark dafür, dass es in Worringen wieder eine Polizeiwache gibt, die im Notfall schnell zur Stelle ist. Zur Zeit sind die Täter über alle Berge, bis die Polizei aus Chorweiler anrückt. (Im beschriebenen Fall dauerte es wohl eine Stunde).
Ein Schreiben meinerseits an den Bezirksbürgermeister mit der Bitte, in der Angelegenheit „Sicherheit am Worringer S Bahnhof“ doch einmal tätig zu werden, blieb bislang leider unbeantwortet. Es wäre schön, wenn sich mehr Worringer zusammenschließen würden mit Anrufen bzw. Briefen bei der Polizei, der Stadt bzw. der DB als Eigentümerin des Geländes an der S Bahn, damit diese Zustände aufhören.

Mit freundlichen Grüßen,
Petra Schuricke



Eingang 390 vom 01.02.2018
Fahrradwerkstatt am Flüchtlingsheim

Liebe Redaktion,

ich finde es sehr erfreulich, dass die Hilfe für die notgedrungen geflüchteten Menschen nicht nachlässt! Deshalb ein großes Lob an Herrn Feld. Auf dem Foto sehe ich ihn allein an einem Fahrrad werkeln. Ich könnte mir denken, dass die geflüchteten Menschen doch auch mal stolz sein möchten, auf eine eigene Leistung blicken zu können als sich immer nur in der Rolle des "Almosen-"Empfängers sehen zu müssen. (Begriff bitte nicht missverstehen, ist nicht negativ gemeint!). Ich fände es prima, wenn Herr Feld den interessierten Flüchtlingen eine Art Unterricht erteilen könnte. Ihnen zeigen, wie so ein Fahrrad funktioniert, wie man es wartet und pflegt, und wie man es bei Bedarf dann auch unter Herrn Felds Hilfestellung reparieren kann. Dann hätten die Jungen und Mädchen doch etwas, auf das sie stolz sein könnten.

Viele herzliche Grüße
Dorothea Dorrio y Lois, Worringer Mädchen ;-), 85298 Scheyern


Liebe Frau Dorrio,

vielen Dank für Ihren Vorschlag. Nach unseren Informationen wird im Wohnheim genauso so auch verfahren.

Red. WorringenPur.de



Eingang 389 vom 11.12.2017
Hart aber fair – Kolping Bildungsabend

Wer auch immer die Idee dazu hatte - das war ein Abend voller erwartungsgeladener Spannung zu einem 500 Jahre alten Thema. Zwei befreundete Priester der christlichen Kirchen und ein Moderator mit viel Hintergrundwissen und spannenden Fragen an die beiden Theologen sorgten für Informationen zum Nachdenken - wenn es auch keine weltbewegend neuen Informationen geben konnte. Darüber hinaus erinnerten sich wohl einige Zuhörer – so wie ich - an Zeiten aus der eigenen Jugend. Und wie man damals mit dem Konflikt zwischen „Katholen“ und „Evangelen“ umgegangen ist. Wie schön, dass sich das grundlegend gewandelt hat zum freundschaftlichen Umgang miteinander bei den Dingen des Lebens, wie aber auch in einigen theologischen Formen des Zusammenseins. Möge es so bleiben, mögen die „Amtskirchen“ in absehbaren Zeiträumen zu dem Schluss kommen: Mit echter Gemeinsamkeit – auch in der gelebten Theologie - lösen wir so manches Problem in der Welt noch besser. Im Großen, wie im Kleinen. Das scherzhafte Wort von Pastor Wolff mag nachklingen: „Et wör schad, wenn et üch nit jöv!“. Und deutlich machen, welch eminente Bedeutung die Reformatoren um Martin Luther für die Weiterentwicklung der Welt hatten.
Der Bericht von Jakob Mildenberg über diesen denkwürdigen Kolping-Bildungsabend ist nach-lesenswert für alle, die dabei sein konnten – aber noch mehr für alle, die nicht dabei waren. Danke dafür!

Hans-Bernd Nolden



Eingang 388 vom 23.09.2017
Zum Leserbrief Nr. 387 von Herrn Bark

Sehr geehrter Herr Bark, in dem Gespräch ging es nicht, wie von Ihnen behauptet, um Hilfesuchende Asylbewerber, sondern um Straftäter, die Asylunterkünfte anzünden, Frauen vergewaltigen und andere schwere Straftaten begehen und nicht abgeschoben werden!

Ich bin weder Rassist noch AFD Wähler, diese Unterstellung verbitte ich mir aufs Schärfste.

Sollten Sie noch Fragen zu diesem Thema haben, stehe ich Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch zur Verfügung.

Horst Trautsch



Eingang 387 vom 18.09.2017
Betr.: Eigene Meinung

Gestern Nachmittag stand ich mit meiner Tochter und deren Freundin an der Schießbude der lang ersehnten Worringer Kirmes. Sie wollte unbedingt ein spezielles Kuscheltier "geschossen" haben. Auf unserer linken Seite der Bude mussten wir noch warten, da vor uns eine Großfamilie noch versuchte, bleierne Sterne umzuschießen. In der Folge bekam ich ein Gespräch zwischen dem Schiessbudenbetreiber und einen Gast? oder Kollegen mit.

Es ging um Flüchtlinge, Flüchtlingspolitik und u.a. die AfD. Die Äußerungen der beiden Herren, die sich gute 5 Minuten vor uns ganz ungeniert unterhielten, waren an Rassismus kaum zu überbieten. "Flüchtlingspack", sofort abschieben und "alle in einen Sack" oder ähnlich, waren noch die harmloseren Wörter. Leider wurde ich meiner Tochter doch noch gerecht und schoss ihr das Kuscheltier.

Meine Wut wurde erst später groß. Diese "Bude" wird von mir keinen Cent mehr erhalten und auch meiner Tochter habe ich die Thematik erklärt. Sich so in der Öffentlichkeit vor Kunden zu äußern ist m.E. schon dreist. Gerade die Menschen in unserem Dorf mit der großen Hilfsbereitschaft für Flüchtlinge und Asylsuchende sollten sich hiervon distanzieren.

Leider kann ich den oben beschriebenen Sachverhalt nicht beweisen, es wird Aussage gegen Aussage stehen. Einen kleinen Hinweis gibt es vielleicht aber doch: Auf der Platte eines Schiessständers neben der Grabbelkiste der Trostpreise prankt ein Aufkleber mit der Aufschrift  KEINE SELBSTBEDIENUNG!!  DU NIX SELBER NEHMEN!! (siehe Foto). "Damit auch DIE es verstehen", wie er sagte.

Stefan Bark, Worringen



Eingang 386 vom 22.02.2017
Handy verloren und wieder bekommen (Suchanzeige bei WorringenPur vom 11.02.)

Hurra, mein Handy wurde gefunden und abgegeben! Vielen Dank an die aufmerksamen Worringer!!! Auch die Mama sagt ganz doll danke, auch an die Redaktion die die Inserate immer so toll pflegt!

Chiara Geßinger und Gina



Eingang 385 vom 24.10.2015
Neuer Kreisverkehr im Dorf

Ich kann mich den Ausführungen (Leserbrief 384) von Herrn Bahns nur anschließen!
Bei welchem Stammtisch hat man denn den Quatsch beschlossen. Stammt dies vielleicht aus der gleichen Feder wie vorher das Inselchen?
Nicht genug, dass man den Schmalen Wall jetzt wieder in beide Fahrtrichtungen befahren kann (was schon mit Gefahren verbunden ist, wenn ich an die Ecke Schmaler / Breiter Wall denke) – nein, jetzt soll da auch noch ein Kreisverkehr hin! Wie groß soll denn dieser Kreisverkehr werden? Hat wohl eine Nachbargemeinde noch einen Kanaldeckel übrig, um den wir dann fahren sollen?
Wie wär es, wenn der dann nachts beleuchtet wird, damit man ihn nicht übersieht? Vielleicht sogar mit Lauflicht? Nicht zuletzt muss auch an die vielen Schilder gedacht werden! Und übrigens, nur nebenbei – was machen wir denn dann am Rosenmontag – bauen wir dann einen Prinzenwagen mit Gelenk in der Mitte, wie bei den KVB-Bussen?

Resümee: es gibt mehrere Daten für Aprilscherze, nicht nur am 1.4. eines jeden Jahres. Aber vielleicht ist noch nicht aller Tage Abend und man überlegt sich die Sache nochmal?!?!?!

Mit freundlichen Grüßen
Rosi Kuchling, Worringen



Eingang 384 vom 16.10.2015

Neuer Kreisverkehr im Dorf

Als ich den Artikel gelesen und das Foto betrachtet habe, auf dem man sehr gut auch durch den zufällig mit fotografierten PKW die zur Verfügung stehende Fläche des geplanten Kreisverkehrs sehen und abschätzen kann, mußte ich lachen:

Ich versuche mir gerade vorzustellen, wie ein großer LKW (Gespann, Sattelschlepper) aus Richtung Roggendorf kommend diesen durchfahren soll, wenn er - was ja sehr oft der Fall ist - von der A 57 kommt und Worringen durchfahren will / muß, um "In der Lohn" dann abzubiegen.
Genauso amüsant ist die Vorstellung, wenn ein KVB-Bus von "oben" kommend - also aus Richtung Alte Neusser Landstraße - dort durch und in die Hackenbroicher Straße abbiegen muß (normale Buslinie 120). Man darf gespannt sein und es könnte einen hohen Unterhaltungswert haben, sich dann in sicherem Abstand irgendwo an der Kirche auf den Gehweg zu stellen und dem "fließenden" Verkehr zuzusehen.......  ;-)

Mit freundlichen Grüßen
Toni Bahns, Roggendorf/Thenhoven



Eingang 383 vom 28.06.2015
Zum Leserbrief Nr. 381 von Herrn Sachinidis

Toll! Denke ich, nach diesem Leserbrief. Das genau ist die Stimmungslage, wie ich sie bei vielen Worringern wahrnehme. Eine Stimmungslage, die durch eine Vielzahl an liebevollen Gesten in Form von Geld- und Sachspenden seit dem Einzug unserer neuen Nachbarn immer wieder bewiesen wird.

Dadurch wird die Arbeit im NETZwerk Flüchtlingshilfe Worringen in erfreulichem Maße unterstützt. Wie sonst hätte sich eine solche Hilfstruppe gründen können, wenn sich nicht spontan mehr als hundert Worringer_innen im NETZwerk engagieren würden? Wie sonst wären Aktionen wie “Fahrräder für mehr persönliche Mobilität“, Einrichtung einer Leseecke, die Kinderbetreuung im Wohnheim, Deutschunterricht für alle, Beschaffung von Parkbänken, Verbesserung der Wohnsituation, Begleitung bei Behördengängen und vieles mehr möglich?

Als unmittelbare Nachbarn des Wohnheims halte ich die Betreiber der Taverne Worringer Hof für gute Zeugen, sich zur Situation äußern zu können. Der eindrucksvolle, von Menschlichkeit geprägte Leserbrief von Herrn Sachinidis bestärkt mich und sicher auch viele andere Worringer_innen in ihrem Engagement. Bleiben wir alle dabei und zeigen wir es auch weiterhin, dass es in Worringen eine Selbstverständlichkeit ist, Flüchtlingen zu helfen bei ihren Bemühungen, sich in Deutschland ein neues Leben aufzubauen.

Jede und jeder fühle sich dazu aufgerufen!

Hans-Bernd Nolden, Worringen



Eingang 382 vom 26.06.2015

Zu Leserbrief 381

Bravo Herr Sachinidis, damit ist alles gesagt!!!
Beste Grüße

Stefan Bark



Eingang 381 vom 24.06.2015

Liebe WorringenPur Leser,

fast vier Monate sind vergangen, seit die Flüchtlingsunterkünfte in Worringen eröffnet wurden und noch immer scheinen die Diskussionen darüber nicht abreißen zu wollen. Gerne können Sie sich hierfür die Leserbriefe von Frau Thüren (3. März 2015) und Frau Sommer (7. April 2015) durchlesen.

Da unter anderem auf unsere Gaststätte verwiesen wurde, möchten wir, die Betreiber der Taverne Worringer Hof, uns gerne zu den Bedenken äußern. Zunächst einmal sei gesagt, dass wir die Unterbringung der Flüchtlinge auf dem Gelände der ehemaligen Hauptschule voll und ganz befürworten. Schließlich wird dadurch Menschen, die wegen Krieg und Armut ihre Heimat verlassen mussten, eine Chance auf ein besseres Leben gegeben. Umso mehr haben uns die Bedenken von Frau Thüren verwundert, unsere Außengastronomie sei eingebrochen. Diese Sorge können wir Ihnen nehmen, zumal wir es als fragwürdig empfinden, die Relevanz unserer Außengastronomie mit den Schicksalen der Menschen zu vergleichen.

In unseren Augen sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, uns solidarisch zu zeigen und dazu beizutragen, dass sich unsere neuen Mitbewohner in Worringen willkommen fühlen.
Gerne möchten wir uns an dieser Stelle bei Frau Sommer bedanken, die bereits auf diese Thematik eingegangen ist.


Christos Sachinidis
Taverne Worringer Hof



Eingang 380 vom 22.05.2015
Retentionsraum

Vielen Dank Frau Erven,

Sie haben mir aus der Seele gesprochen. Wer sich an die zahlreichen Veranstaltungen der StEB erinnert, der hat nichts von einer „Begeisterung“ der Worringer Bevölkerung mitgenommen, sondern von vielfältigsten Sorgen der Bürgerinnen und Bürger, die die Örtlichkeit weit besser kennen.

Auch die konstruktiven Vorschläge der Bürgervereine aus Worringen und Thenhoven konnten nichts bewirken, da man erst gar nicht bereit war, sich hiermit ernsthaft auseinanderzusetzen.
Stattdessen wird hier für viel Geld eine „Werbekampagne“ gestartet, die die Menschen „einlullen“ soll.

Hat sich wirklich jemand bereits Gedanken darüber gemacht, was es bedeutet, wenn jahrelang LKW-Kolonnen zwecks Erdbewegungen für den aufzuschüttenden Wall unseren Ort unsicher machen?
Es gibt eben zwei Ebenen, die einen, die ein Geschäftsmodell verwirklichen wollen und die anderen, auf deren Rücken das alles mit weit reichenden Folgen ausgetragen werden soll.

Ich bin jedenfalls auch gegen diese Lösung und unterstütze den Vorschlag der Bürgervereine!


Günther Otten



Eingang 379 vom 20.05.2015
Retentionsraum

Ich habe auch mal unser schickes Büro besucht und mir die Pläne und Bilder angeschaut. Worringen wird eine jahrelange Großbaustelle habe ich dabei gedacht. Bauzeit ca. 8 Jahre. Wenn man bedenkt, dass der Kölner an sich nicht ganz so schnell ist, (siehe A1, Brücke Fühlingen, Brücke Worringen, Dom etc.) wenn es um Baumaßnahmen geht, wage ich zu bezweifeln, ob der Eine oder Andere das Ende noch miterlebt.

Ich persönlich gehe lieber über Waldwege, als über Asphalt und der Baulärm wird nicht nur die Tiere erschrecken, sondern ist Lärm auch für den Mensch nicht schön. Die armen Leute an der St. Tönnisstraße, die ihre Gärten zum Bruch gelegen haben.

Unsere Gärten liegen am Deichweg, parallel zum Damm. Falls dort geflutet wird, stehen dort hunderte Rasenmäher, Farbeimer, Öl und Benzinkanister und was der Mensch noch so im Garten braucht. Umweltkatastrophe vom Feinsten. Aber ich bekomme alles ersetzt, hat man mir gesagt. Prima, oder? Der Kammmolch kann schwimmen, aber manch anderer nicht. Z.B der Feldhamster, die Fasane und meine Bienen sind auch schlechte Schwimmerinnen. Und wohin werden wir evakuiert? Wir haben kaum mehr Platz für die Flüchtlinge. Man gaukelt uns mit schön gemachten Fotos die heile Welt vor. Was hier passiert ist Irrsinn. Mitten im Naturschutzgebiet!

Ich bin dagegen!
Monika Erven



Eingang 378 vom 12.05.2015

Informationsbüro der StEB in Worringen

Mit großem Interesse habe ich die Gelegenheit wahrgenommen, die vielseitigen Informationen zum Thema Hochwasserschutz und was die Verantwortlichen dafür unternehmen wollen, anzusehen. Die gekonnten und gut durchdachten Darstellungen mit dem absoluten Höhepunkt – der Animation der verschiedensten, denkbaren Hochwasser-Szenarien – haben mich sehr beeindruckt.
Ich denke, dass der StEB mit dieser Informationsschau erneut ein großer Wurf gelungen ist auf dem Weg, die Bevölkerung mitzunehmen bei den Planungen und der Umsetzung dieses auch für Worringen so eminent wichtigen Projektes. Auch die fachkundigen Mitarbeiter im Informationsbüro kennen sich aus im Metier, sie bleiben keine Antwort schuldig.
Erstaunt war ich, als man mir auf die Frage, ob sich auch Schulklassen aus Worringen und Umgebung diese sehr anschaulichen Darstellungen ansehen würden, eine negative Antwort geben musste. Schade, denke ich… denn die Schulkinder von heute könnten die ersten Nutznießer dieser Sicherungsmaßnahmen sein… wenn es dann doch einmal zu einem Rhein-Hochwasserereignis kommen sollte, gegen das die vorhandenen Schutzmaßnahmen eben nicht ausreichen. Und das ist nach heutiger Einschätzung seitens der Fachleute mehr als wahrscheinlich… Also – aufgepasst, liebe LehrerInnen! Hier wird eine hervorragende Möglichkeit geboten, das in der Rheinschiene permanent vorhandene Problem Hochwasser und Hochwasserschutz im Unterricht zu vertiefen.

Hans-Bernd Nolden



Eingang 377 vom 04.05.2015


Sehr geehrter Herr Bodtke,

ich gebe Ihnen vollkommen Recht, dass die EU eine völlig unsinnige Flüchtlingspolitik betreibt. JA! Keine zwei Meinungen. Das "Brechen" hatte sich auch eher auf die prophezeiten Geldeinbußen einer Gaststätte und das Thema Obdachlose bezogen. :-) Man sollte hier nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.

Liebe Grüße
Sonja Sommer, Worringen



Eingang 376 vom 23.04.2015


Liebe Sonja Sommer,

Sie schreiben: "Wenn ich so etwas Kleinbürgerliches lesen muss, könnte ich brechen." Bitte tun Sie sich keinen Zwang an! Ich habe auch mal über das Problem nachgedacht. Allerdings ernsthaft. Ich bin zu folgendem Schluss gekommen: Entweder hilft die Bundesregierung den potentiellen Flüchtlingen vor Ort, oder sie schickt vernünftige Schiffe dorthin und bietet an, dass alle, die sich verfolgt fühlen, ohne Kosten hierher gebracht werden. Das nimmt den "Schleppern" die Einnahmen weg, und alle Bedrängten und Verfolgten haben eine Chance.
Nur die Überlebenden, die Geld genug gehabt haben, das zu riskieren, die andere vielleicht ins Meer geschubst haben, hier aufzunehmen... da ist es mir jetzt zu blöd zu sagen, dass ich da brechen könnte.

Hallo Sonja! Liege ich da falsch?

Günter Bodtke, Worringen



Eingang 375 vom 07.04.2015

Hallo liebes Worringer Pur Team,

ich habe gerade den Leserbrief von Frau Thüren gelesen und ehrlich gesagt darf man, dass doch nicht so stehen lassen, dass nur weil ein Flüchtlingscontainer gegenüber der Taverne steht es zu Geldeinbußen kommt. Hallo? In welcher Welt leben solche Menschen?
Flüchtlinge mit Obdachlose zu vergleichen??! Nur zur Info. Flüchtlinge sind nicht gleich Obdachlose in Deutschland. NEIN es sind Flüchtlinge aus Ländern in denen Krieg und Hunger herrscht. Wenn ich so etwas Kleinbürgerliches lesen muss könnte ich brechen.

Mit freundlichen Grüßen
Sonja Sommer



Eingang 374 vom 14.03.2015
Infobüro der StEB

Hi,

habe mit "Begeisterung" den bei euch eingestellten Artikel von der StEB gelesen. Ich bin einfach nur empört. Nützt nur nichts. Habe in Gesprächen mit Bekannten und Nachbarn in Worringen festgestellt, dass die meisten nicht ahnen, was da auf sie zu rollt!
Die gutgemeinten Veröffentlichungen in WorringenPur, Bürgerverein etc. werden kurz wahrgenommen; aber nicht realisiert.
Was lässt sich jetzt noch tun?

Gruß,
Günter Bodtke, Worringen



Eingang 373 vom 03.03.2015
Flüchtlingsheim

Liebe Worringer Mitbürger,

mal ein, zwei oder drei kritische Äußerungen zum Flüchtlingsheim am Hackhauser Weg.-Denn es scheinen sich ja nur die Befürworter öffentlich zu äußern.-Ich war richtig entsetzt, als ich heute Nachmittag durch den Pannenackerweg ging. Die dort aufgebauten Wohncontainer bieten ein wirklich abschreckendes Bild einer angeblichen Willkommenskultur. Gleichen sie doch eher einem Gefängnis als Wohnmöglichkeit für Menschen.
Hinzu kommt noch, dass der Wirt der Worringer Taverne wahrscheinlich für die nächsten Jahre mit Einbußen in der Außengastronomie zu kämpfen hat. Denn wer lässt sich schon gerne von der anderen Straßenseite her auf seinen Teller schauen?
Was sagen die unmittelbaren Nachbarn neben dem damaligen Sportplatz? Hat Frau Reker die betroffenen Bürger auch vielleicht in ihre Planung einbezogen?
Wo ist bitteschön der Infoflyer des Netzwerks? Falls man mal einen Ansprechpartner benötigt?
Letztlich möchte ich noch anführen, dass kein Mensch obdachlos werden sollte - doch was ist mit unseren hier schon lebenden Obdachlosen? Sind sie uns egal? Nur weil wir unsere Aufnahmequote gegenüber der EU erfüllen müssen? Dies alles möchte ich als Denkanstoß mal weitergeben, weil irgendwo muss sich alles die Waage halten und nicht immer allem euphorisch zugestimmt werden. Dazu haben wir eine Demokratie.

Claudia Thüren, Worringen