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Dieses Jahr niedrigster Wasserstand am Rhein Vor 100 Jahren höchster Wasserstand am Rhein
Kölner Norden Am 17. August 2026 fiel der Rhein-Pegel in Köln auf 45 cm. So einen niedrigen Wasserstand gab es noch nie. Die Fahrrinne ist hier in Köln noch 1,11 m tiefer als der Pegel anzeigt, also bei 1,56 m. Aber das schwankt auch über die gesamte Breite des Rheins. Es gab kaum noch Schiffsverkehr. Schiffe mit einem 1,4 m Tiefgang schrammen dann aber schon hier und da über den Grund. Der Antriebspropeller hat bei diesem Tiefgang auch nicht mehr die volle Wirkung. Die Schiffe fuhren mit minimaler Beladung.
Das durchschnittliche Mittelwasser beträgt 3,21 m in Köln am Pegel.
Seit es die Kölner Pegelmessung gibt, gab es in der Vergangenheit jeweils folgende Höchstwerte und Niedrigwerte:
02.01.1926 - 10,69 m Hochwasser 1947 - 0,83 m Niedrigwasser 23.12.1993 - 10,63 m Hochwasser 31.01.1995 - 10,68 m Hochwasser 2003 - 0,80 m Niedrigwasser 2018 - 0,69 m Niedrigwasser 17.08.2026 - 0,45 m Niedrigwasser
Die Pegel entlang des Rhein haben unterschiedliche Nullpunkte, sodass es auch Pegelstände gab, die Null anzeigten.
Im Jahr 1784 gab es nach alter Überlieferung hier ein Hochwasser, umgerechnet auf heutigen Pegel, über 13,50 m. Damals gab es eine Treibeisflut, die sich aufstaute weshalb das Wasser deshalb hier so hoch stand. Die Eisschollen lagen zwischen Dormagen und Zons noch Monate lang. Auch die heutigen Deiche waren damals noch nicht vorhanden. Nur so zu Erinnerung: Das Worringer Bruch war auch einmal der Verlauf des Rheins, die Rheinarme reichten bis Esch-Auweiler und in den Chorbusch.
Die Bildergalerie zeigt den Worringer Hafen, den Auslauf des Regenwasserkanals, den Anleger der Fähre Langel und die umliegende Uferlandschaft am 17.08.2026
WorringenPur.de/01.09.2026 Text & Fotos: Herbert Jansen Redakt. & digit. Bearbeitung: Matschkowski
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