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 36. Sitzung der Bezirksvertretung Chorweiler
Über die Ergebnisse der 36. Sitzung der Bezirksvertretung Chorweiler wird wie folgt berichtet. Zum Gedenken an die Opfer des Einsturzes des Historischen Archivs hielten die Anwesenden zunächst in einer Schweigeminute inne. Wichtige Themen der Sitzung folgen in einer Zusammenfassung:
Vergabe bezirksorientierter Mittel und Kulturmittel Die Bezirksvertretung hat folgende Verteilung der bezirksorientierten Mittel und Kulturmittel beschlossen:
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Sauberkeit - Robert Bosch Straße in Köln-Feldkassel Die Verwaltung wird gebeten den Seitenstreifen, Fuß- und Radweg sowie das angrenzende vermüllte Grundstück von dem Verantwortlichen Reinigen zu lassen. Dies soll auch in Zukunft sichergestellt werden.
Abfallbehälter an Seen Die Verwaltung wird gebeten, die zuständigen Träger für die Seen Escher See, Pescher See und Fühlinger See aufzufordern, entsprechende Abfallbehälter aufzustellen. Derzeit vorhandene Betonringe rund um die Seen soll man entfernen. Dies gilt auch für die Naturschutz- und Landschaftsschutzgebiete.
Gebäude am Einkaufszentrum in Chorweiler Eigentumsverhältnisse und Zuständigkeiten von Gebäuden und Gebäudeteilen im Eingangsbereich des City Center, des Busbahnhofs, dem Durchgang vom Londoner zum Liverpooler Platz und der Aufgänge von S- und U-Bahn müssen geprüft werden. Die Verwaltung soll prüfen, ob die Zuständigkeit für diese Gebäude an einer Stelle gebündelt werden kann. Damit wäre dann ein gesamtverantwortlicher Ansprechpartner für alle Probleme die dort auftreten vorhanden. Dieses Vorgehen soll helfen bei Themen wie zum Beispiel Unsauberkeit, ausgefallene Beleuchtung, leere Schaukästen, vernachlässigte Läden und/oder Gebäudeteile schneller Lösungen zu finden und Abhilfe zu schaffen.
Sporthalle Konrad-Adenauer Grundschule Die Bezirksvertretung Chorweiler beantragt einen Neubau des Turnhallenkomplexes. In der Zwischenzeit sollen kurzfristig Ausweichmöglichkeiten bereitgestellt werden.
Naturwissenschaftlicher Bereich Gustav-Heinemann-Hauptschule Die Erneuerung der naturwissenschaftlichen Fachräume der Gustav-Heinemann-Hauptschule in der Karl-Marx-Allee soll vom Ausschuss für Schule und Weiterbildung beschlossen werden. Die Gesamteinrichtungskosten belaufen sich auf 121.000,00 €.
Freibad Fühlinger See Der Betrieb des Freibads am Fühlinger See soll in 2009 sichergestellt werden. Dabei ist es egal, ob dies in städtischer oder privater Regie geschieht. Eintrittspreise müssen dabei weiterhin sozialverträglich bleiben. Auch ein nachhaltiges Nutzungskonzept soll erarbeitet werden, welches den Bedürfnissen der Bürger und ökologischen Anforderungen Rechnung trägt.
Bau des Rewe-Lagers und der Umgehungsstraße Fühlingen Inhalte und Ergebnisse aus der einer Beteiligung der Öffentlichkeit wurden in der Sitzung der Bezirksvertretung zusammengetragen. Bei der Umsetzung des Bebauungsplanes durch die Verwaltung sollen demnach bestimmte Punkte berücksichtigt werden.
Darunter befinden sich Forderungen wie das Sicherstellen von ausreichend Parkplätzen für LKW und PKW während der Bauphase. Es soll vermieden werden, dass benachbarte Gebiete zugeparkt werden. „Suchfahrten“ schwerer LKWs durch das Umland zu REWE, sollen durch eine Optimierung der weiträumigen Beschilderung erreicht werden. Menschen die nördlich der Umgehungsstraße am Mennweg wohnen müssen eine gute und sichere Überquerungsmöglichkeit auf die südliche Seite erhalten. Der Kreisverkehr bedeutet einen Umweg und würde von den Betroffenen nicht angenommen werden, so ist die Befürchtung. Eine alte Verbindung, zwischen Fühlingen in der Ost-West Achse zum Rhein hin, soll bezüglich der Bebauung durch REWE sichergestellt sein. Anforderungen an das bestehende REWE Gebäude sind eine optische sowie akustische Verbesserung des Erscheinungsbilds. Auch das Erscheinungsbild des geplanten Gebäudes soll sich optisch in die eher ländliche Landschaft einfügen. Dazu gehört auch eine ausreichende Begrünung die das Gebäude ummantelt. Außerdem sollte das REWE-Lagergebäude eine Höhe von 17,5 Metern nicht überschreiten und eine Photovoltaikanlage auf dem Dach oder eine Dachbegrünung erhalten. Die Beleuchtung des Lagergebäudes sollte auch über bestehende Richtlinien hinausgehend gemindert werden, um eine Belästigung der Bevölkerung weitestgehend zu vermeiden. Auch ein aktiver bzw. passiver Lärmschutz soll helfen vorhandenen Lärm zu reduzieren. Es sollen keine weiteren lärmintensiven Betriebe angesiedelt werden.
Der Mohlenweg soll in der Bauphase, aber auch nach der Fertigstellung der Umgehungsstraße für Fußgänger und Radfahrer zwischen der „Alten Römerstrasse“ und dem „Kutzpfädchen“ ohne Barrieren zugänglich sein. Dazu wird der Bau einer Brücke bzw. Behelfsbrücke als vorrangig gesehen. Ebenso soll eine sichere Anbindung der Splittersiedlung Mennweg für Fußgänger und Kfz.-Verkehr in der Bauphase gewährleistet sein. Für den Fall, dass die zeitgleiche Inbetriebnahme mit den anderen Straßen nicht erreicht wird, soll man einen Plan mit der entsprechenden Überprüfung der Verkehre erstellen. So soll eine Mehrbelastung der umliegenden Orte vermieden werden. Weiterhin soll die Umgehungsstraße mit so genannten „Flüsterasphalt“ gebaut werden. Der Geh- und Radweg entlang des Hitdorfer-Fährweges soll bis zur Kreuzung B9 ausgebaut werden. Als zwingend notwendig wird der Lärmschutzwall gesehen, und das beidseitig parallel der Umgehungsstraße für Fühlingen und Rheinkassel. Außerdem müssen die Lärmschutzmaßnahmen für die Siedlung Blumenberg verbessert werden. Die LKW-Führung über die Alte Römerstraße und den Mennweg auf die Bauzeit begrenzt werden und kein Dauerzustand werden. Ausgleichsmaßnahmen wie beispielsweise die Anpflanzung einheimischer, standortgerechter Bäume und Sträucher sollten zeitnah erfolgen, in die Landschaft eingepasst werden und sich an natürlichen, ortsüblichen Landschaftsformen orientieren.
Die Bevölkerung muss in die jeweils aktuelle Planung einbezogen werden um so die Akzeptanz überhaupt erst zu ermöglichen.
Sauberkeit in Köln - Bänke und Mülleimer An folgenden Standorten sollen zusätzliche acht Bänke aufgestellt werden:
• Esch, Kreisel Auf dem Driesch / Chorbuschstr. • Esch, Escher See – Süd, Flutkanal • Rheinkassel, Kirche St. Amandus • Worringen, Alte Str. / Further Weg, Spielplatz Krebelshof • Worringen, Bolligstr., Spielplatz • Heimersdorf, Seeberger Park, 1. Drittel • Weiler, Ludwig-Heinrich-Str., Spielplatz • Chorweiler, Olof-Palme-Park, Rosengarten
Zusätzlich benennt die Bezirksvertretung fünf weitere Standorte für Mülleimer:
• Rheinkassel, Kirche St. Amandus • Esch, Damianstr. Grünfläche • Heimersdorf, Seeberger Park, 1. Drittel • Esch, Escher See – Süd, Flutkanal • Weiler, Ludwig-Heinrich-Str., Spielplatz
Tempo 30-Zone in Langel Im Ortsteil Langel soll innerhalb des Bereichs Hitdorfer Fährweg, Alte Römerstraße, Kuhlenweg und Langeler Damm eine Tempo 30-Zone eingerichtet werden. Faltblätter informieren die Anwohner rechtzeitig.
Kreisverkehr in Köln-Seeberg Die Bezirksvertretung empfiehlt dem zuständigen Verkehrssausschuss, im Kreuzungsbereich der Neusser Landstraße und Oranjehofstraße einen Kreisverkehr zu errichten.
Instandsetzung Straßen Die Neusser Landstraße im Stadtteil Köln-Worringen soll eine Generalinstandsetzung der Fahrbahn und Gehwege erhalten, und das von der Straße Kurzer Damm bis zur Stadtgrenze. Dabei sollen auch die Belange des Radverkehrs geprüft bzw. berücksichtigt werden.
Die Mercatorstraße, in Heimersdorf, Chorweiler und Weiler, soll von der Militärringstraße bis zur Merianstraße an verschiedenen Stellen im Asphalt instand gesetzt werden. Die Fahrbahn des Weilerwegs in Volkhoven und Weiler wird vom Dresenhofweg bis zum Fühlinger Weg instandgesetzt werden.
In Esch wird der Asphalt der Blockstraße von An der Dränk bis zur BAB57 repariert werden. Das gleiche soll auf dem Thujaweg in Volkhoven und Weiler geschehen, von der Blockstraße bis Am Donatushof. In Lindweiler und Heimersdorf werden Fahrbahn und Gehwege des Pingenwegs von Unnauer Weg bis Volkhovener Weg generalinstandgesetzt. Die Schätzkosten für alle Maßnahmenvorschläge belaufen sich in der Summe auf etwa 4.585.000 €.
Bäderbeiräte Der Bezirksbürgermeister Herr Kircher berichtet über die anstehende Wahl der Bäderbeiräte. Diese Position ermöglicht es den Bürgerinnen und Bürgern, sich beratend zu ihrem Stadtteilbad einbringen zu können. Damit möchte die KölnBäder GmbH Interessens- und Nutzergruppen aus der Öffentlichkeit in konstruktiven Gesprächen einbringen.
Neben Vertretern von offiziellen Stellen können auch maximal drei Bürgerinnen und Bürger in den aus bis zu 10 Personen bestehenden Beirat gelangen. Die zu einer Bewerbung notwendige Bewerbungskarte und weitere Informationen finden Sie im Internet unter diesem Link: http://www.koelnbaeder.de/index.php?scriptlet=&id=100
WorringenPur.de/23.04.2009
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