Eingang 396 vom 25.04.2018
Verkehrsführung Hackhauser- Grimlinghauser und Üdesheimerweg

Hallo, alle unzufriedenen Verkehrsteilnehmer, habe vor und nach der Änderung dieser Verkehrsführung öfter mit der Stadt, d.h. mit Fr. Prochnio telefoniert. Leider funktioniert diese Möglichkeit nicht mehr, man antwortet nicht bzw. die Anrufversuche werden nicht entgegengenommen. Habe letzte Woche noch zwei Mails an Fr. Prochnio geschickt, Donnerstag mit dem Hinweis, dass es nur eine Frage der Zeit ist, wann es hier knallt. Mehrmals am Tag gibt es ein lautes Hupkonzert, dies bedeutet, schon wieder ein Beinahe-Unfall!! Freitag nach dem Unfall die nächste Mail mit dem Hinweis, es hat wie vorausgesagt, geknallt. Zum Glück nur Sachschaden. Was heißt nur? Für die beteiligte und nicht schuldige Unfallteilnehmerin war der Tag gelaufen, ca. 2 Std. stand sie mit dem Fahrzeug, bis es abgeschleppt wurde.

Ich hatte Fr. Prochnio auf die Problematik hingewiesen, die Streifen auf dem Hackhauserweg müssen weg, das 30er Zone Ende Schild auf dem Hackhauserweg von der Tennishalle kommend muss weg, Zebrasteifen müssen her und statt Vorfahrt achten, müssen Stoppschilder montiert werden. Leider habe ich auf alle meine Hinweise keine Antwort bekommen. Man muss sich ja auch nicht mit jedem Bürger auseinander setzen. Diese Handlungsweise ist mir mit Personen der Stadt schon des Öfteren passiert. Man kann die Probleme auch aussitzen, irgendwann gibt’s dann Ruhe.

Schönen Tag
Heinz Fuhs



Eingang 395 vom 25.04.2018
Schildbürgerstreich als Verkehrsberuhigung?

Fast hätte sich der Entrüstungssturm über die halbherzige Neuregelung der Vorfahrt im Bereich der Kreuzung Üderheimer Weg / Hackhauser Weg / Grimlinghauser Weg ohne die vorausgesagten Unfälle als Schnee von gestern wieder gelegt. Es gibt halt Schlimmeres, als sich über die schlampige Arbeit der Verkehrs-Verwaltung aufzuregen.

Wenn es dann nicht doch noch gekracht hätte. Und wenn nicht täglich an genau dieser Stelle immer wieder Unsicherheiten, gepaart mit Beinahe-Unfällen, zu beobachten wären. Es scheint, dass sich mit gut gemeinten Beiträgen besorgter Menschen bei der Verkehrs-Verwaltung der Stadt Köln nichts bewegen lässt.

Dennoch ist der neue Beitrag vom 24.04.2018 auf WorringenPur zu begrüßen, weil er mit wohlgesetzten Vorschlägen und Argumenten die Möglichkeiten aufzeigt, das Chaos zu beseitigen. Denn bisher sorgte der Schildbürgerstreich an dieser Stelle zwar für eine gewisse (vielleicht sogar beabsichtigte?) „Verkehrsberuhigung“, doch leider nur zu Lasten einer nicht tolerierbaren Unsicherheit und Gefährdung der Verkehrsteilnehmer.

Vielleicht wird´s ja noch – wenn man wieder mal ein wenig Zeit übrig hat für den Kölner Nordpol….

Hand-Bernd Nolden



Eingang 394 vom 23.04.2018
Verkehrsführung Hackhauser Weg / Grimlinghauser Weg

Guten Tag, exakt 4 Wochen nach meinem ersten Brief hat es an besagter Kreuzung „gescheppert“ und einen Tag zuvor musste ein „Vorfahrtsberechtigter“ scharf bremsen, um eine Kollision mit einem Fahrzeug zu verhindern, welches das „Vorfahrt gewähren“ missachtete. (Um das zu beobachten musste ich mich noch nicht einmal auf die Lauer legen, sondern kam zufällig dort vorbei).
Man kann davon ausgehen, dass die „Schuldigen“ aus Worringen sind und immer noch aus Gewohnheit über die Kreuzung fahren. Man hat es ja bis heute noch nicht einmal geschafft die Straßenmarkierungen zu ändern.
Die Balken auf dem Boden suggerieren einem nämlich, dass der „Eine“ fahren darf und der „Andere“ halten muss. Auch zu beobachten ist, dass Fahrzeuge, Geradeaus.- und Querverkehr, aus Verunsicherung dort stehen bleiben und sich durch Handzeichen verständigen.

Mit freundlichen Grüßen
Heinz Laufenberg



Eingang 393 vom 21.03.2018
Geänderte Verkehrsführung/Regelung Hackhauser Weg

Die Änderung der Verkehrsführung am Hackhauser Weg / Ecke Grimlinghauser Weg hat zu großer Entrüstung geführt. Man, was war da auf Facebook und auch bei den Dorfgesprächen los. Hätte man frühzeitig informiert, wäre es vielleicht nicht so krass gewesen und ob diese Neuregelung unfallfrei über die Bühne geht, wird sich zeigen. In Worringen gibt es so viele Wirrungen, was den Straßenverkehr angeht. Wir leben mit Vorfahrtsstraßen, gesetzlichen 50 km/h in Ortschaften, Straße mit 30 km/h-Begrenzung, 30 km/h--Zonen?, rechts vor links-Regelung usw.!

Meine Fragen: - Was ist der Unterschied zwischen einem kleinen Abschnitt mit 30 km/h zu einer 30 km/h-Zone?
- Was ambitioniert die Rechts vor Links-Regelung?
- Warum überhaupt noch die 50 km/h-Abschnitte?

Meine Idee wäre Folgendes: Worringen komplett auf 30 km/h begrenzen. (50 km/h null Vorteil). An Schulen/Kindergärten/ Spielstraßen 10 km/h. Generell ´Rechts vor Linksˋ.
Was vielleicht auch noch eine Idee wäre ist, dass man die fünf längeren Straßen, sprich St. Tönnis-Straße, Hackhauser Weg, Gohrer Weg, Hackenbroicher Straße und Dornstraße davon ausnimmt und zu Vorfahrtsstraßen macht. Das sind Straßen, die alle parallel von Süd nach West und umgekehrt verlaufen und sehr lang sind. Wer diese komplett befährt, sollte nicht an jeder Kreuzung oder Einmündung durch Rechts vor Links gebremst werden. Die Alte Straße wäre die einzige Querstraße, die auch die Vorfahrtsregelung bis zur Hackenbroicher Straße haben sollte, da Hackhauser Weg, Moerskaul und Gohrer Weg alle Einmündungs-Straßen sind. Die Alte Neusser Landstraße Worringen Süd bis St. Tönnis Straße ebenso auf Vorfahrtsstraße setzen.

Mir ist klar dass nicht jeder meine Ideen teilt, aber ich würde mich freuen, wenn ich als Resonanz nicht nur Kopfschütteln oder Unverständnis, sondern konstruktive, eventuell bessere Ideen bekäme. Sollten wir dann Verbesserungen erzielen, wäre das für die Verkehrssicherheit eine Riesen Sache und unser aller Vorteil.

Und danach und hoffentlich bald könnten wir uns auch daran machen, etwas gegen die „Raser“ zu unternehmen. Ich freue mich schon.

Das „Ballungszentrum“ vom Tönnis-Platz bis Apotheke ist der absolute Horror. Überfüllter Parkplatz Breiter Wall, Fahrbahnverengung durch erlaubtes und auch falsches Parken vor den Auenhöfen und dummerweise auch vor dem Eiscafé. Viele, die dort parken, kenne ich und weiß, dass die Mehrheit gut zu Fuß ist und auch ein paar Meter ohne Auto zurücklegen könnte.
Es ist in meinen Augen nur Bequemlichkeit und nicht so, dass man viel zu schleppen hat. Ein paar Halteverbote könnten auch dort schon für Abhilfe sorgen.

Mit freundlichen Grüßen
Heinz Laufenberg, Worringen



Eingang 392 vom 20.03.2018
Geänderte Verkehrsführung am Hackhauser/Üdesheimer Weg

DIE VERWALTUNG – wer immer das auch ist – hat ganz offensichtlich ein Problem mit dem Begriff „Bürgernähe“. Wie sonst soll man den verkehrstechnisch unsinnigen Schildbürgerstreich verstehen, den sie sich für Worringen ausdachte? Wenn die Auswirkungen dieses Schildbürgerstreiches nicht so gefährlich wären, müsste man darüber lachen.

Was ist passiert?
DIE VERWALTUNG traf die Entscheidung zur Änderung der Verkehrsführung an der vielbefahrenen Kreuzung Hackhauser Weg – Uedesheimer Weg – Grimlinghauser Weg wohl aufgrund einer Verkehrszählung. Die Bürger hatten jedoch darum gebeten, die vier Zebrastreifen als Querungshilfe wieder anzubringen.
DIE VERWALTUNG ließ sich trotz vieler Bitten darauf nicht ein. Durch die Vermittlung des Sozialdezernates, das um Hilfe gebeten wurde, kam nun plötzlich Bewegung in den jahrelang verzögerten Vorgang. Das Ergebnis ist der Kreuzung Hackhauser Weg / Uedesheimer Weg / Grimlinghauser Weg buchstäblich auf die Füße gefallen mit der jetzt produzierten Verschlimmbesserung.
DIE VERWALTUNG ignoriert mit dieser Vorgehensweise die in vielen Jahrzehnten gewachsenen Straßen- und Wegeführungen. Sie ändert die Verkehrsführung, indem sie dem für Worringen so überaus wichtigen Hackhauser Weg seine Vorfahrtsberechtigung nimmt und den Üdesheimer Weg / Grimlinghauser Weg zur vorfahrtberechtigten Straße macht. Zahlreiche Beinahe-Unfälle, kreischende Bremsen, Hupkonzerte, Konfusion in alle Richtungen sind die Folgen. Eine Unternehmung mit solchen Ergebnissen ihrer Arbeit würde ganz sicher keinen einzigen Auftrag mehr bekommen.
DIE VERWALTUNG ist aber nun mal die Institution, die für die Bürger als Fachdienst agieren muss. Schade nur, dass manche Verwaltungen die Belange der Bürger zu sehr außer Acht lassen. So, wie hier in Worringen an einer Kreuzung, die eigentlich verkehrssicherer gemacht werden sollte. Und die nun zu einem Sicherheitsrisiko für alle Verkehrsteilnehmer geworden ist. Vor allem für Kinder, ältere Menschen, Behinderte.

Hans-Bernd Nolden



Eingang 391 vom 18.02.2018
Karneval in Worringen

Ich habe lange keinen Leserbrief mehr geschrieben, mittlerweile gibt es auf facebook einige Gruppen mit dem Thema: „Worringen“ und dort findet ein reger  Austausch statt. Dieses Mal jedoch möchte ich gerne hier schreiben, einfach weil ich den Eindruck habe, dass ich damit auch Menschen erreiche, die facebook nicht nutzen.

Und wieder einmal war es Karneval... während in Worringen und den ansässigen Kneipen unbeschwert gefeiert wurde, wurde am S Bahnhof Worringen in der Nacht von Samstag auf Sonntag an Karneval ein 17 jähriger Jugendlicher, der lediglich den Fehler begann zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein... von einer Gang von 10 Chorweiler Jugendlichen/jungen Männern brutal zusammengeschlagen. Ich habe die Blutlache in der Unterführung gesehen, bzw. man hat mir ein entsprechendes Video zukommen lassen. Der Junge hatte nichts getan, war lediglich auf dem Nachhauseweg.
Und selbst wenn es evtl. einen Disput gegeben hätte, dies berechtigt ja nicht dazu,  jemandem derart Gewalt anzutun, noch dazu 10 gegen 1.

Die Täter brüllten wohl lauthals: „ wir sind Chorweiler Jungs“ (oder so ähnlich) und begaben sich in die Linie 120, Richtung unbekannt. Dort schlugen sie wohl noch  auf einen oder mehrere Fahrgäste ein.

In der gleichen Nacht zerstörten bislang noch Unbekannte Autos am Krebelspfad, Höhe Friedhof.  Spiegel waren abgebrochen, Autos verkratzt usw.
Ich denke, die Jugendlichen zogen- ich mag es schon fast etwas überspitzt marodierend nennen- durch unseren Ort und hinterließen eine Spur der Verwüstung.

Ich bin als Worringer Bürgerin und Mutter eines Sohnes, der am gleichen Ort einen Tag vorher zur gleichen Uhrzeit aus der S Bahn gestiegen ist (und den es auch hätte treffen können) entsetzt. Entsetzt und voller Mitleid für den Jungen, aber auch entsetzt darüber, dass  der Worringer Bahnhof Treffpunkt und Aufenthaltsort geworden ist für allerhand Gesindel.
Ich habe ebenso gehört, dass es derlei Vorfälle schon öfters gegeben hat, speziell an Karneval und dass sogar tagsüber unbescholtene Bürger von diesem Pack angepöbelt wurden.

Es  ist unbegreiflich, dass hier noch nichts passiert ist. Wir kümmern uns um Flüchtlinge, bieten Fahrradreparaturen an, Sprachunterricht etc. an.
Was ist mit unseren Bürgern bzw. unseren Jugendlichen... kann es wirklich sein, dass wir in Zeiten leben in denen man sich gut überlegen muss, zu welcher Uhrzeit und ob überhaupt man die S Bahn nutzt? Wie ist dies  möglich?
Ich bin stark dafür, dass es in Worringen wieder eine Polizeiwache gibt, die im Notfall schnell zur Stelle ist. Zur Zeit sind die Täter über alle Berge, bis die Polizei aus Chorweiler anrückt. (Im beschriebenen Fall dauerte es wohl eine Stunde).
Ein Schreiben meinerseits an den Bezirksbürgermeister mit der Bitte, in der Angelegenheit „Sicherheit am Worringer S Bahnhof“ doch einmal tätig zu werden, blieb bislang leider unbeantwortet. Es wäre schön, wenn sich mehr Worringer zusammenschließen würden mit Anrufen bzw. Briefen bei der Polizei, der Stadt bzw. der DB als Eigentümerin des Geländes an der S Bahn, damit diese Zustände aufhören.

Mit freundlichen Grüßen,
Petra Schuricke



Eingang 390 vom 01.02.2018
Fahrradwerkstatt am Flüchtlingsheim

Liebe Redaktion,

ich finde es sehr erfreulich, dass die Hilfe für die notgedrungen geflüchteten Menschen nicht nachlässt! Deshalb ein großes Lob an Herrn Feld. Auf dem Foto sehe ich ihn allein an einem Fahrrad werkeln. Ich könnte mir denken, dass die geflüchteten Menschen doch auch mal stolz sein möchten, auf eine eigene Leistung blicken zu können als sich immer nur in der Rolle des "Almosen-"Empfängers sehen zu müssen. (Begriff bitte nicht missverstehen, ist nicht negativ gemeint!). Ich fände es prima, wenn Herr Feld den interessierten Flüchtlingen eine Art Unterricht erteilen könnte. Ihnen zeigen, wie so ein Fahrrad funktioniert, wie man es wartet und pflegt, und wie man es bei Bedarf dann auch unter Herrn Felds Hilfestellung reparieren kann. Dann hätten die Jungen und Mädchen doch etwas, auf das sie stolz sein könnten.

Viele herzliche Grüße
Dorothea Dorrio y Lois, Worringer Mädchen ;-), 85298 Scheyern


Liebe Frau Dorrio,

vielen Dank für Ihren Vorschlag. Nach unseren Informationen wird im Wohnheim genauso so auch verfahren.

Red. WorringenPur.de



Eingang 389 vom 11.12.2017
Hart aber fair – Kolping Bildungsabend

Wer auch immer die Idee dazu hatte - das war ein Abend voller erwartungsgeladener Spannung zu einem 500 Jahre alten Thema. Zwei befreundete Priester der christlichen Kirchen und ein Moderator mit viel Hintergrundwissen und spannenden Fragen an die beiden Theologen sorgten für Informationen zum Nachdenken - wenn es auch keine weltbewegend neuen Informationen geben konnte. Darüber hinaus erinnerten sich wohl einige Zuhörer – so wie ich - an Zeiten aus der eigenen Jugend. Und wie man damals mit dem Konflikt zwischen „Katholen“ und „Evangelen“ umgegangen ist. Wie schön, dass sich das grundlegend gewandelt hat zum freundschaftlichen Umgang miteinander bei den Dingen des Lebens, wie aber auch in einigen theologischen Formen des Zusammenseins. Möge es so bleiben, mögen die „Amtskirchen“ in absehbaren Zeiträumen zu dem Schluss kommen: Mit echter Gemeinsamkeit – auch in der gelebten Theologie - lösen wir so manches Problem in der Welt noch besser. Im Großen, wie im Kleinen. Das scherzhafte Wort von Pastor Wolff mag nachklingen: „Et wör schad, wenn et üch nit jöv!“. Und deutlich machen, welch eminente Bedeutung die Reformatoren um Martin Luther für die Weiterentwicklung der Welt hatten.
Der Bericht von Jakob Mildenberg über diesen denkwürdigen Kolping-Bildungsabend ist nach-lesenswert für alle, die dabei sein konnten – aber noch mehr für alle, die nicht dabei waren. Danke dafür!

Hans-Bernd Nolden



Eingang 388 vom 23.09.2017
Zum Leserbrief Nr. 387 von Herrn Bark

Sehr geehrter Herr Bark, in dem Gespräch ging es nicht, wie von Ihnen behauptet, um Hilfesuchende Asylbewerber, sondern um Straftäter, die Asylunterkünfte anzünden, Frauen vergewaltigen und andere schwere Straftaten begehen und nicht abgeschoben werden!

Ich bin weder Rassist noch AFD Wähler, diese Unterstellung verbitte ich mir aufs Schärfste.

Sollten Sie noch Fragen zu diesem Thema haben, stehe ich Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch zur Verfügung.

Horst Trautsch



Eingang 387 vom 18.09.2017
Betr.: Eigene Meinung

Gestern Nachmittag stand ich mit meiner Tochter und deren Freundin an der Schießbude der lang ersehnten Worringer Kirmes. Sie wollte unbedingt ein spezielles Kuscheltier "geschossen" haben. Auf unserer linken Seite der Bude mussten wir noch warten, da vor uns eine Großfamilie noch
versuchte, bleierne Sterne umzuschießen. In der Folge bekam ich ein Gespräch zwischen dem Schiessbudenbetreiber und einen Gast? oder Kollegen mit.

Es ging um Flüchtlinge, Flüchtlingspolitik und u.a. die AfD. Die Äußerungen der beiden Herren, die sich gute 5 Minuten vor uns ganz ungeniert unterhielten, waren an Rassismus kaum zu überbieten. "Flüchtlingspack", sofort abschieben und "alle in einen Sack" oder ähnlich, waren noch die harmloseren Wörter. Leider wurde ich meiner Tochter doch noch gerecht und schoss ihr das Kuscheltier.

Meine Wut wurde erst später groß. Diese "Bude" wird von mir keinen Cent mehr erhalten und auch meiner Tochter habe ich die Thematik erklärt. Sich so in der Öffentlichkeit vor Kunden zu äußern ist m.E. schon dreist. Gerade die Menschen in unserem Dorf mit der großen Hilfsbereitschaft für Flüchtlinge und Asylsuchende sollten sich hiervon distanzieren.

Leider kann ich den oben beschriebenen Sachverhalt nicht beweisen, es wird Aussage gegen Aussage stehen. Einen kleinen Hinweis gibt es vielleicht aber doch: Auf der Platte eines Schiessständers neben der Grabbelkiste der Trostpreise prankt ein Aufkleber mit der Aufschrift  KEINE SELBSTBEDIENUNG!!  DU NIX SELBER NEHMEN!! (siehe Foto). "Damit auch DIE es verstehen", wie er sagte.

Stefan Bark, Worringen



Eingang 386 vom 22.02.2017
Handy verloren und wieder bekommen (Suchanzeige bei WorringenPur vom 11.02.)

Hurra, mein Handy wurde gefunden und abgegeben! Vielen Dank an die aufmerksamen Worringer!!! Auch die Mama sagt ganz doll danke, auch an die Redaktion die die Inserate immer so toll pflegt!

Chiara Geßinger und Gina



Eingang 385 vom 24.10.2015
Neuer Kreisverkehr im Dorf

Ich kann mich den Ausführungen (Leserbrief 384) von Herrn Bahns nur anschließen!
Bei welchem Stammtisch hat man denn den Quatsch beschlossen. Stammt dies vielleicht aus der gleichen Feder wie vorher das Inselchen?
Nicht genug, dass man den Schmalen Wall jetzt wieder in beide Fahrtrichtungen befahren kann (was schon mit Gefahren verbunden ist, wenn ich an die Ecke Schmaler / Breiter Wall denke) – nein, jetzt soll da auch noch ein Kreisverkehr hin! Wie groß soll denn dieser Kreisverkehr werden? Hat wohl eine Nachbargemeinde noch einen Kanaldeckel übrig, um den wir dann fahren sollen?
Wie wär es, wenn der dann nachts beleuchtet wird, damit man ihn nicht übersieht? Vielleicht sogar mit Lauflicht? Nicht zuletzt muss auch an die vielen Schilder gedacht werden! Und übrigens, nur nebenbei – was machen wir denn dann am Rosenmontag – bauen wir dann einen Prinzenwagen mit Gelenk in der Mitte, wie bei den KVB-Bussen?

Resümee: es gibt mehrere Daten für Aprilscherze, nicht nur am 1.4. eines jeden Jahres. Aber vielleicht ist noch nicht aller Tage Abend und man überlegt sich die Sache nochmal?!?!?!

Mit freundlichen Grüßen
Rosi Kuchling, Worringen



Eingang 384 vom 16.10.2015

Neuer Kreisverkehr im Dorf

Als ich den Artikel gelesen und das Foto betrachtet habe, auf dem man sehr gut auch durch den zufällig mit fotografierten PKW die zur Verfügung stehende Fläche des geplanten Kreisverkehrs sehen und abschätzen kann, mußte ich lachen:

Ich versuche mir gerade vorzustellen, wie ein großer LKW (Gespann, Sattelschlepper) aus Richtung Roggendorf kommend diesen durchfahren soll, wenn er - was ja sehr oft der Fall ist - von der A 57 kommt und Worringen durchfahren will / muß, um "In der Lohn" dann abzubiegen.
Genauso amüsant ist die Vorstellung, wenn ein KVB-Bus von "oben" kommend - also aus Richtung Alte Neusser Landstraße - dort durch und in die Hackenbroicher Straße abbiegen muß (normale Buslinie 120). Man darf gespannt sein und es könnte einen hohen Unterhaltungswert haben, sich dann in sicherem Abstand irgendwo an der Kirche auf den Gehweg zu stellen und dem "fließenden" Verkehr zuzusehen.......  ;-)

Mit freundlichen Grüßen
Toni Bahns, Roggendorf/Thenhoven



Eingang 383 vom 28.06.2015
Zum Leserbrief Nr. 381 von Herrn Sachinidis

Toll! Denke ich, nach diesem Leserbrief. Das genau ist die Stimmungslage, wie ich sie bei vielen Worringern wahrnehme. Eine Stimmungslage, die durch eine Vielzahl an liebevollen Gesten in Form von Geld- und Sachspenden seit dem Einzug unserer neuen Nachbarn immer wieder bewiesen wird.

Dadurch wird die Arbeit im NETZwerk Flüchtlingshilfe Worringen in erfreulichem Maße unterstützt. Wie sonst hätte sich eine solche Hilfstruppe gründen können, wenn sich nicht spontan mehr als hundert Worringer_innen im NETZwerk engagieren würden? Wie sonst wären Aktionen wie “Fahrräder für mehr persönliche Mobilität“, Einrichtung einer Leseecke, die Kinderbetreuung im Wohnheim, Deutschunterricht für alle, Beschaffung von Parkbänken, Verbesserung der Wohnsituation, Begleitung bei Behördengängen und vieles mehr möglich?

Als unmittelbare Nachbarn des Wohnheims halte ich die Betreiber der Taverne Worringer Hof für gute Zeugen, sich zur Situation äußern zu können. Der eindrucksvolle, von Menschlichkeit geprägte Leserbrief von Herrn Sachinidis bestärkt mich und sicher auch viele andere Worringer_innen in ihrem Engagement. Bleiben wir alle dabei und zeigen wir es auch weiterhin, dass es in Worringen eine Selbstverständlichkeit ist, Flüchtlingen zu helfen bei ihren Bemühungen, sich in Deutschland ein neues Leben aufzubauen.

Jede und jeder fühle sich dazu aufgerufen!

Hans-Bernd Nolden, Worringen



Eingang 382 vom 26.06.2015

Zu Leserbrief 381

Bravo Herr Sachinidis, damit ist alles gesagt!!!
Beste Grüße

Stefan Bark



Eingang 381 vom 24.06.2015

Liebe WorringenPur Leser,

fast vier Monate sind vergangen, seit die Flüchtlingsunterkünfte in Worringen eröffnet wurden und noch immer scheinen die Diskussionen darüber nicht abreißen zu wollen. Gerne können Sie sich hierfür die Leserbriefe von Frau Thüren (3. März 2015) und Frau Sommer (7. April 2015) durchlesen.

Da unter anderem auf unsere Gaststätte verwiesen wurde, möchten wir, die Betreiber der Taverne Worringer Hof, uns gerne zu den Bedenken äußern. Zunächst einmal sei gesagt, dass wir die Unterbringung der Flüchtlinge auf dem Gelände der ehemaligen Hauptschule voll und ganz befürworten. Schließlich wird dadurch Menschen, die wegen Krieg und Armut ihre Heimat verlassen mussten, eine Chance auf ein besseres Leben gegeben. Umso mehr haben uns die Bedenken von Frau Thüren verwundert, unsere Außengastronomie sei eingebrochen. Diese Sorge können wir Ihnen nehmen, zumal wir es als fragwürdig empfinden, die Relevanz unserer Außengastronomie mit den Schicksalen der Menschen zu vergleichen.

In unseren Augen sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, uns solidarisch zu zeigen und dazu beizutragen, dass sich unsere neuen Mitbewohner in Worringen willkommen fühlen.
Gerne möchten wir uns an dieser Stelle bei Frau Sommer bedanken, die bereits auf diese Thematik eingegangen ist.


Christos Sachinidis
Taverne Worringer Hof



Eingang 380 vom 22.05.2015
Retentionsraum

Vielen Dank Frau Erven,

Sie haben mir aus der Seele gesprochen. Wer sich an die zahlreichen Veranstaltungen der StEB erinnert, der hat nichts von einer „Begeisterung“ der Worringer Bevölkerung mitgenommen, sondern von vielfältigsten Sorgen der Bürgerinnen und Bürger, die die Örtlichkeit weit besser kennen.

Auch die konstruktiven Vorschläge der Bürgervereine aus Worringen und Thenhoven konnten nichts bewirken, da man erst gar nicht bereit war, sich hiermit ernsthaft auseinanderzusetzen.
Stattdessen wird hier für viel Geld eine „Werbekampagne“ gestartet, die die Menschen „einlullen“ soll.

Hat sich wirklich jemand bereits Gedanken darüber gemacht, was es bedeutet, wenn jahrelang LKW-Kolonnen zwecks Erdbewegungen für den aufzuschüttenden Wall unseren Ort unsicher machen?
Es gibt eben zwei Ebenen, die einen, die ein Geschäftsmodell verwirklichen wollen und die anderen, auf deren Rücken das alles mit weit reichenden Folgen ausgetragen werden soll.

Ich bin jedenfalls auch gegen diese Lösung und unterstütze den Vorschlag der Bürgervereine!


Günther Otten



Eingang 379 vom 20.05.2015
Retentionsraum

Ich habe auch mal unser schickes Büro besucht und mir die Pläne und Bilder angeschaut. Worringen wird eine jahrelange Großbaustelle habe ich dabei gedacht. Bauzeit ca. 8 Jahre. Wenn man bedenkt, dass der Kölner an sich nicht ganz so schnell ist, (siehe A1, Brücke Fühlingen, Brücke Worringen, Dom etc.) wenn es um Baumaßnahmen geht, wage ich zu bezweifeln, ob der Eine oder Andere das Ende noch miterlebt.

Ich persönlich gehe lieber über Waldwege, als über Asphalt und der Baulärm wird nicht nur die Tiere erschrecken, sondern ist Lärm auch für den Mensch nicht schön. Die armen Leute an der St. Tönnisstraße, die ihre Gärten zum Bruch gelegen haben.

Unsere Gärten liegen am Deichweg, parallel zum Damm. Falls dort geflutet wird, stehen dort hunderte Rasenmäher, Farbeimer, Öl und Benzinkanister und was der Mensch noch so im Garten braucht. Umweltkatastrophe vom Feinsten. Aber ich bekomme alles ersetzt, hat man mir gesagt. Prima, oder? Der Kammmolch kann schwimmen, aber manch anderer nicht. Z.B der Feldhamster, die Fasane und meine Bienen sind auch schlechte Schwimmerinnen. Und wohin werden wir evakuiert? Wir haben kaum mehr Platz für die Flüchtlinge. Man gaukelt uns mit schön gemachten Fotos die heile Welt vor. Was hier passiert ist Irrsinn. Mitten im Naturschutzgebiet!

Ich bin dagegen!
Monika Erven



Eingang 378 vom 12.05.2015

Informationsbüro der StEB in Worringen

Mit großem Interesse habe ich die Gelegenheit wahrgenommen, die vielseitigen Informationen zum Thema Hochwasserschutz und was die Verantwortlichen dafür unternehmen wollen, anzusehen. Die gekonnten und gut durchdachten Darstellungen mit dem absoluten Höhepunkt – der Animation der verschiedensten, denkbaren Hochwasser-Szenarien – haben mich sehr beeindruckt.
Ich denke, dass der StEB mit dieser Informationsschau erneut ein großer Wurf gelungen ist auf dem Weg, die Bevölkerung mitzunehmen bei den Planungen und der Umsetzung dieses auch für Worringen so eminent wichtigen Projektes. Auch die fachkundigen Mitarbeiter im Informationsbüro kennen sich aus im Metier, sie bleiben keine Antwort schuldig.
Erstaunt war ich, als man mir auf die Frage, ob sich auch Schulklassen aus Worringen und Umgebung diese sehr anschaulichen Darstellungen ansehen würden, eine negative Antwort geben musste. Schade, denke ich… denn die Schulkinder von heute könnten die ersten Nutznießer dieser Sicherungsmaßnahmen sein… wenn es dann doch einmal zu einem Rhein-Hochwasserereignis kommen sollte, gegen das die vorhandenen Schutzmaßnahmen eben nicht ausreichen. Und das ist nach heutiger Einschätzung seitens der Fachleute mehr als wahrscheinlich… Also – aufgepasst, liebe LehrerInnen! Hier wird eine hervorragende Möglichkeit geboten, das in der Rheinschiene permanent vorhandene Problem Hochwasser und Hochwasserschutz im Unterricht zu vertiefen.

Hans-Bernd Nolden



Eingang 377 vom 04.05.2015


Sehr geehrter Herr Bodtke,

ich gebe Ihnen vollkommen Recht, dass die EU eine völlig unsinnige Flüchtlingspolitik betreibt. JA! Keine zwei Meinungen. Das "Brechen" hatte sich auch eher auf die prophezeiten Geldeinbußen einer Gaststätte und das Thema Obdachlose bezogen. :-) Man sollte hier nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.

Liebe Grüße
Sonja Sommer, Worringen



Eingang 376 vom 23.04.2015


Liebe Sonja Sommer,

Sie schreiben: "Wenn ich so etwas Kleinbürgerliches lesen muss, könnte ich brechen." Bitte tun Sie sich keinen Zwang an! Ich habe auch mal über das Problem nachgedacht. Allerdings ernsthaft. Ich bin zu folgendem Schluss gekommen: Entweder hilft die Bundesregierung den potentiellen Flüchtlingen vor Ort, oder sie schickt vernünftige Schiffe dorthin und bietet an, dass alle, die sich verfolgt fühlen, ohne Kosten hierher gebracht werden. Das nimmt den "Schleppern" die Einnahmen weg, und alle Bedrängten und Verfolgten haben eine Chance.
Nur die Überlebenden, die Geld genug gehabt haben, das zu riskieren, die andere vielleicht ins Meer geschubst haben, hier aufzunehmen... da ist es mir jetzt zu blöd zu sagen, dass ich da brechen könnte.

Hallo Sonja! Liege ich da falsch?

Günter Bodtke, Worringen



Eingang 375 vom 07.04.2015

Hallo liebes Worringer Pur Team,

ich habe gerade den Leserbrief von Frau Thüren gelesen und ehrlich gesagt darf man, dass doch nicht so stehen lassen, dass nur weil ein Flüchtlingscontainer gegenüber der Taverne steht es zu Geldeinbußen kommt. Hallo? In welcher Welt leben solche Menschen?
Flüchtlinge mit Obdachlose zu vergleichen??! Nur zur Info. Flüchtlinge sind nicht gleich Obdachlose in Deutschland. NEIN es sind Flüchtlinge aus Ländern in denen Krieg und Hunger herrscht. Wenn ich so etwas Kleinbürgerliches lesen muss könnte ich brechen.

Mit freundlichen Grüßen
Sonja Sommer



Eingang 374 vom 14.03.2015
Infobüro der StEB

Hi,

habe mit "Begeisterung" den bei euch eingestellten Artikel von der StEB gelesen. Ich bin einfach nur empört. Nützt nur nichts. Habe in Gesprächen mit Bekannten und Nachbarn in Worringen festgestellt, dass die meisten nicht ahnen, was da auf sie zu rollt!
Die gutgemeinten Veröffentlichungen in WorringenPur, Bürgerverein etc. werden kurz wahrgenommen; aber nicht realisiert.
Was lässt sich jetzt noch tun?

Gruß,
Günter Bodtke, Worringen



Eingang 373 vom 03.03.2015
Flüchtlingsheim

Liebe Worringer Mitbürger,

mal ein, zwei oder drei kritische Äußerungen zum Flüchtlingsheim am Hackhauser Weg.-Denn es scheinen sich ja nur die Befürworter öffentlich zu äußern.-Ich war richtig entsetzt, als ich heute Nachmittag durch den Pannenackerweg ging. Die dort aufgebauten Wohncontainer bieten ein wirklich abschreckendes Bild einer angeblichen Willkommenskultur. Gleichen sie doch eher einem Gefängnis als Wohnmöglichkeit für Menschen.
Hinzu kommt noch, dass der Wirt der Worringer Taverne wahrscheinlich für die nächsten Jahre mit Einbußen in der Außengastronomie zu kämpfen hat. Denn wer lässt sich schon gerne von der anderen Straßenseite her auf seinen Teller schauen?
Was sagen die unmittelbaren Nachbarn neben dem damaligen Sportplatz? Hat Frau Reker die betroffenen Bürger auch vielleicht in ihre Planung einbezogen?
Wo ist bitteschön der Infoflyer des Netzwerks? Falls man mal einen Ansprechpartner benötigt?
Letztlich möchte ich noch anführen, dass kein Mensch obdachlos werden sollte - doch was ist mit unseren hier schon lebenden Obdachlosen? Sind sie uns egal? Nur weil wir unsere Aufnahmequote gegenüber der EU erfüllen müssen? Dies alles möchte ich als Denkanstoß mal weitergeben, weil irgendwo muss sich alles die Waage halten und nicht immer allem euphorisch zugestimmt werden. Dazu haben wir eine Demokratie.

Claudia Thüren, Worringen



Eingang 372 vom 07.01.2015
Antwort auf den Leserbrief 371 vom 28.12.2014

Auf meine Anfrage zum Stand des Projektes "Retentionsraum Worringen" hat sich Herr Schaaf am 06.01.2015 geäußert.
Herr Schaaf teilt mit, dass man mit Herrn Dick vom Worringer Bürgerverein in regelmäßigem Kontakt steht und dass in den kommenden Tagen wieder ein Treffen stattfinden wird. In der März-Ausgabe der Worringer Nachrichten und zeitgleich in WorringenPur (Zitat: "WorringenPur ist sicher ein sehr gutes Medium, um die örtliche Bevölkerung zeitnah zu erreichen. Dies haben wir in der Vergangenheit ja auch schon öfter nutzen können.") werden die Städtischen Entwässerungs Betriebe Köln (StEB) einen Beitrag zum aktuellen Planungsstand geben. Bevor eine der geplanten Veröffentlichungen erscheint, wird man seitens der StEB jedoch unsere Bezirksvertretung über die aktuellen Entwicklungen informieren.
Anmerkung für Interessierte: Es steht jedem Bürger frei, im öffentlichen Teil an den Sitzungen der Bezirksvertretung als Zuhörer teilzunehmen. Die normalen Termine stehen bereits jetzt fest: 22.01.2015; 12.03.2015; 30.04.2015.... Die jeweilige Einladung durch den Bezirksbürgermeister mit Tagesordnung erfolgt auf der Internetseite der Bezirksvertretung (http://ratsinformation.stadt-koeln.de/si0041.asp?__kgrnr=25&) etwa 7 Tage vorher.

Hans-Bernd Nolden



Eingang 371 vom 28.12.2014
Brief an Herrn Schaaf (SteB)
Betreff: Retentionsraum Worringer Bruch


Sehr geehrter Herr Schaaf,

trotz der großen Bedeutung findet in Worringen nach meinem Eindruck eine Kommunikation zum Projekt Retentionsraum Worringer Bruch derzeit so gut wie nicht statt. Ich denke jedoch nicht, dass das an mangelndem Interesse liegt oder dass es von Ihrer Seite nichts zu berichten gäbe! Der letzte Beitrag zum Thema Überflutungsraum Worringer Bruch in den Worringer Nachrichten - immerhin ein viel beachtetes Informationsmedium für die Worringer BürgerInnen - vom November 2014 konnte dementsprechend leider auch nichts Neues bringen.

Beim Treffen in Worringen am 02.06.2014 hatten Sie angedeutet, dass voraussichtlich gegen Ende 2014 die Arbeiten am Planfeststellungsverfahren in Ihrem Hause fertiggestellt sein würden. Weiterhin hatten Sie die Anregung zur Einrichtung einer Informationsstelle in Worringen aufgenommen. Ich hatte den Eindruck, dass Sie das ernsthaft überlegen wollten, um den Anliegern z.B. mit einem maßstabsgerechten Modell darstellen zu können, wie gut sich der Retentionsraum nach seiner Fertigstellung ins örtliche Randgebiet einfügen wird.

Als interessierter Bürger in Worringen wäre ich Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir dazu eine Information zukommen lassen würden. Ich kann allerdings auch nachvollziehen, wenn Sie es vorziehen, eine entsprechende Information an den Worringer Bürgerverein zu geben. In diesem Fall würde ich mich an Herrn Dick wenden.

Darüber hinaus rege ich an, im monatlichen Abstand eine Verlautbarung zum jeweiligen Stand des Projektes aus Ihrem Hause zu geben. Dazu würde sich das Internet-Magazin WorringenPur sehr gut eignen, zusätzlich zu einer Information auf Ihrer Internetseite unter einem zu schaffenden Punkt "Aktuelles". Ich gehe davon aus, dass auch der Worringer Bürgerverein sowie die Bezirksvertretung das dankbar aufnehmen werden. Wie Sie wissen, enthält die jeweilige Tagesordnung fast aller Sitzungen der Bezirksvertretung den ständigen Tagesordnungspunkt "Hochwasserschutzkonzept"...

Vielen Dank für Ihre kurze Nachricht!

Ich wünsche Ihnen einen erfreulichen Jahresrückblick auf 2014! Für das kommende Jahr 2015 wünsche ich Ihnen weiterhin viel Erfolg.


Mit freundlichen Grüßen

Hans-Bernd Nolden



Eingang 370 vom 30.10.2014
Raser-Kontrolle am Abend
Nach einigem "Motzen" über die Raser in Worringen gab es nun doch wieder einmal einen Lichtblick: Denn am späten Donnerstagabend (30.10.) gab es möglicherweise für viele Autofahrer auf der St. Tönnisstrasse eine Lektion in Beachtung der 30-km/h-Geschwindigkeitsbegrenzung. Getarnt durch die Dunkelheit hatte ein Polizist mit der Radarmesspistole Aufstellung genommen. "Glück" hatten wohl nur die Autofahrer, die es vorgezogen hatten, sich hinter mir zu halten. Wie viele sich vor und nach mir "wie üblich..." wohl nicht an die 30km/h gehalten haben? Ich fürchte, es waren wieder einmal zu viele... Und darüber kann ich noch nicht einmal Schadenfreude empfinden! Auf jeden Fall aber: Dank an die Polizei für ihren Abendeinsatz!

Hans-Bernd Nolden, Worringen



Eingang 369 vom 20.10.2014
Raserei in Worringen - zum Leserbrief 368 vom 17.10.2014

Lieber Herr Krause,
leider ist es inzwischen so, dass nicht nur in der Nähe Ihrer Wohnung gerast wird. Ganz Worringen wird von vielen Rowdies als Rennstrecke missbraucht. Ich frage mich schon lange, wann sich endlich jemand mit politischem Durchsetzungsvermögen gegen die lasche Handhabung der Verwaltung bei Protesten aus der Worringer Bürgerschaft wie dem Ihren wendet und für eine nachhaltige Verkehrsberuhigung in Worringen sorgt. Die wenigen Blitzer-Aktionen helfen nicht im Geringsten über den Tag hinaus. Es kommt noch so weit, dass sich eine Interessensgemeinschaft bildet, die dann hoffentlich für mehr Druck sorgen kann. Aber - muss es denn wirklich dazu kommen? Auch andere Kölner Stadtteile hatten einmal das gleiche Problem. Hier hat man allerdings Abhilfe geschaffen durch probate Mittel wie Schwellen oder andere bauliche Maßnahmen. Besonders "durchsetzungsfähigen" Stadtteilen hat man auch schon mal feste Blitzer spendiert. Dann und manchmal nur dann klappt es auch mit der Beachtung der Rechte anderer!

Hans-Bernd Nolden, Worringen



Eingang 368 vom 17.10.2014

Rennstrecke Alte Neusser Landstr. Ortsanfang

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich wohne jetzt seit 6 Jahren auf der Alten-Neusser Landstr. direkt neben dem Kindergarten. Ich komme mir, überwiegend an den Wochenenden, wie auf einer Rennstrecke vor. Haufenweise Idioten kommen dort mit extrem hoher Geschwindigkeit nach Worringen rein oder jagen raus. Meist abends. Es ist vom Lärm her kaum zu ertragen. An Tempo 30 hält sich hier so gut wie niemand.
Wann wird endlich dort entweder ein Blitzkasten aufgestellt, oder nach dem Fühlinger Vorbild, eine Ampelanlage mit vorheriger Schleife, die rigoros auf Rot umschaltet, wenn Tempo 30 nicht beachtet wird. Sehr hilfreich wären auch Erhebungen in der Straße, damit sich der eine oder andere Verrückte mal den Unterboden rasiert.
Ich weiß ja nicht, ob ich der Einzige bin, der sich darüber aufreget. Ich würde mich auch an andere Stellen wenden, wenn ich wüsste wohin. Ich warte nur auf den Tag an dem mal ein Kind, ein Hund oder ein Mitbewohner unachtsam auf die Straße läuft und von so einem Verrückten umgefahren wird. Dann ist das Geschrei riesig. Aber das wünsche ich keinem.
Falls Sie die Möglichkeit haben dies mal an die sogenannten Bürgervertreter von Worringen weiterzuleiten oder mir eine adäquate Kontaktadresse zu nennen, an die ich mich wenden kann, wäre ich ihnen sehr verbunden. Ich bin sicher, dass ich nicht der Einzige bin, den das nervt.

Ihrer Antwort sehe ich mit Interesse entgegen.

Mit freundlichen Grüßen

Siegfried Krause, Worringen


Antwort der Redaktion:
Sehr geehrter Herr Krause,
Sie können z.B. folgende Stellen anschreiben (die mail-Adressen dazu finden Sie unter der Internetseite der Stadt Köln): Bezirksbürgermeister Reinhard Zöllner im Bezirksrathaus Chorweiler (Pariser Platz), Stadtrat Jürgen Kircher, Stadträtin Birgitta Nesseler-Komp oder auch Herrn Kaspar Dick vom Bürgerverein Worringen (Internetseite www.bv-worringen.de).

MfG
Heike Matschkowski



Eingang 367 vom 22.09.2014

Flüchtlingsfreundliches Worringen
Gedanken zur Informationsveranstaltung unseres Bezirksbürgermeisters Reinhard Zöllner am 18.09.2014


Es war ein schönes Erlebnis, nach der nüchternen Vorstellung von steigenden Flüchtlingszahlen, gesetzlichen Verpflichtungen zur Aufnahme der Flüchtlinge, Containern und Standorten die erfreulichen Worte von Worringer Bürgern zu hören: Egal woher sie kommen – sie sind willkommen! Aufbrandender Beifall!

Wir werden ihnen ein Willkommensfest gestalten (Pfarrer Wolff) – wieder langanhaltender, ehrlicher Beifall! Pfarrer Hofmann stellt im Gemeindezentrum der evangelischen Kirche einen Raum für das geplante Netzwerk zur Verfügung - auch das wird mit Beifall bedacht.

Der Versuch, diese schöne Spontanideen durch schnodderige Bemerkungen herunter zu ziehen (die reichen Kirchen sind ja wohl verpflichtet, etwas mehr zu machen, als nur ein Fest mit Grillwürstchen; oder: die Kirchen werden vom Staat bezahlt… und sind jetzt auch verpflichtet, sich um die Flüchtlinge zu kümmern…), ging voll in die Hose.

Auch politische Exkurse aus der linken Kiste (die Stadt muss mehr tun für die Flüchtlinge…) verfehlten ihre beabsichtigte Wirkung. Geradezu abgeschmettert wurden die als „Wolf im Schafspelz“ (von Rechts) gestellten, rhetorischen Fragen nach der Zahl von Kindergartenplätzen für „die Bürger“, die ja heute schon nicht ausreichen… (jeder kann sich denken, was hinter diesen Gedanken steht: Die Flüchtlinge schmälern unseren Lebensstandard…).

Neben der spontanen Freude, etwas für die Flüchtlinge tun zu können, muss man natürlich auch die Bürger „mitnehmen“, die sich erst an den Gedanken gewöhnen müssen, Fremde in ihrer Nachbarschaft aufnehmen zu müssen. Hier wird es helfen, mit gutem Beispiel voran zu gehen und die Fremden als Menschen wie du und ich anzunehmen. Es gilt immerhin, das Vertrauen der (noch) Fremden zu gewinnen – und ihnen zu helfen, sich in ihrer fremden Umgebung einzugewöhnen. Das geht nur mit Mitmenschlichkeit. Man kann es auch Nächstenliebe nennen.

Aber: Die Nagelprobe steht an. Die spontane Idee zur Bildung eines „Netzwerkes der Helfer“ muss mit Leben erfüllt werden. Die Stadt Köln, speziell das Sozial-Dezernat, sollte z.B. den zugesagten Sozialarbeiter frühestmöglich dazu stoßen lassen, nicht erst nach dem Eintreffen der Flüchtlinge. Ein erfahrener Sozialarbeiter kann im Vorfeld eine sinnvolle, zielgerichtete Koordination des Netzwerkes mit der unbedingt notwendigen Rückkopplung zum Sozialdezernat der Stadt Köln sicherstellen. Hier geht es nicht nur um die Schaffung der technischen Voraussetzung für die Unterkünfte. Hier geht es um Menschen, die wegen ihrer schlimmen Erfahrungen in ihrem Heimatland zu uns kommen!

Für mehr als neuntausend Worringer Bürger gilt ab sofort: Packen wir es an!

HB Nolden



Eingang 366 vom 18.09.2014

Verkehrsberuhigung in Worringen – nach dem Beschluss unserer Bezirksvertreterinnen und Bezirksvertreter am 04.09.2014 in Chorweiler

Gute Zeiten für alle Worringer,
denen das Rasen auf den Tempo-30-Straßen-und-Zonen zu viel geworden ist,
die sauer sind, dass man sich auf Stoppschilder nicht verlassen kann,
die sich darüber ärgern, dass beim Einkaufen am Lindenbaum Kurzzeitparkplätze fehlen
denen die Lärmbelästigung durch die Raser auf den Geist geht!
Aufgrund einer Eingabe mit Vorschlägen zu denkbaren Lösungen haben die Bezirksvertreterinnen und Bezirksvertreter aller Fraktionen einen Beschluss gefasst, der all das zum Positiven wenden wird. Dieser Beschluss lautet:
„Die Bezirksvertretung Chorweiler … bittet die Verwaltung, bei jeder umzusetzenden verkehrlichen Maßnahme in Worringen die Vorschläge … zu prüfen. Darüber hinaus sieht sie jedoch für weitere Maßnahmen kein Erfordernis.“
Um diesen Beschluss zu fassen – der im Übrigen wortgleich als Vorschlag von der Verwaltung übernommen wurde – benötigten die Damen und Herren der Bezirksvertretung keinerlei Beratung in der Sitzung am 04.09.2014. Die Begründungen der Verwaltung waren den Bezirksvertretern offensichtlich so gut untermauert durch fachlich fundierte Auffassungen und Erfahrungen, Messergebnisse des Ordnungsamtes, einer genauen Auslegung der einschlägigen Verkehrsregeln, dass sie es wohl als müßig angesehen haben, darüber zu diskutieren. Außerdem ist durch einen (fast überhörten) Zusatz sichergestellt, dass die Vorschläge des Petenten dem Protokoll beigefügt werden. Damit ist sichergestellt, dass „… bei jeder umzusetzenden verkehrlichen Maßnahme in Worringen von der Verwaltung geprüft wird:
ob für Kurzparker an der Hackenbroicher Strasse / Lindenbaum vor den Geschäften mindestens fünf Parktaschen eingerichtet werden und ob hierbei ggf. die nutzlosen Betonpoller entfernt werden können
welche effektiven, baulichen Maßnahmen zu einer nachhaltigen Verkehrsberuhigung d.h. Fahrgeschwindigkeitsregulierung auf das vorgeschriebene Tempo angewandt werden, seien es mehr oder weniger sanfte Fahrbahn-Wellen (wie z.B. in Evinghoven und in vielen Kölner Stadtteilen), kurze Fahrbahn-Anhebungen (wie z.B. an der Golfplatz-Querung Straberger Weg), aufgesetzte Fahrbahn-Schwellen (wie z.B. auf dem Ineos-Parkplatz) oder dergleichen.
wie man mit wenigen Maßnahmen die Stopp-Straße an der Verschwenkung Hackhauser Weg in die Bitterstrasse unübersehbarer gestalten kann (z.B. durch eine dauerhafte Fahrbahnmarkierung einige Meter vor der Haltelinie, Aufbringung der Haltelinie in doppelter Breite und das vorübergehende Aufstellen eines „Papp-Polizisten“).
Diese Maßnahmen werden zur nachhaltigen Verbesserung der Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer dienen, insbesondere für Fußgänger und Fahrradfahrer.
Zwar halten sich die durchzuführenden verkehrlichen Maßnahmen in Worringen in Grenzen… (in letzter Zeit waren das nach meinem Wissen Wegfall von Zebrastreifen und Stopp-Strassen sowie die kleine Insel an der Kirche). Doch ich bin wegen der einfachen, kostengünstigen Durchführbarkeit der vorgeschlagenen Maßnahmen sehr zuversichtlich, dass die ein- oder andere dieser Maßnahmen auch für sich genommen umgesetzt werden wird, ohne dass man auf eine durchzuführende verkehrliche Maßnahme wartet. Den guten Willen dazu haben unsere Bezirksvertreter und Bezirksvertreterinnen gemeinsam mit der Verwaltung ja bewiesen. Siehe Beschluss vom 04.09.2014. Ob darüber hinaus weitere Maßnahmen erforderlich sind, um eine nachhaltige Verkehrsberuhigung und mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer in Worringen zu erreichen, wird man dann sehen. Dazu würde ich gerne trotz aller Bedenken eine grundsätzliche Rechts-vor-Links-Regel vorschlagen und den Einsatz kleinerer Busse in Worringen.
Kaspar Dick, Vorsitzender des Bürgervereins Worringen und sein Vereinskollege Paul Rainer Weissenberg haben diesen Tagesordnungspunkt bei der Sitzung persönlich verfolgt. Denn auch der Bürgerverein wird sich laut Kaspar Dick inhaltlich mit dem Thema Verkehrsberuhigung in Worringen befassen. Es wird sich in naher Zukunft etwas bewegen zu diesem Thema – auch in Worringen!
Denn – dass sich hier etwas bewegen muss, besagt sehr deutlich die Aussage einer Mutter, die ich nach ihrer Meinung über die Verkehrssituation in Worringen fragte. Sie sagte: „Ich bin froh, dass ich keine kleinen Kinder mehr habe…!“
Bei Interesse kann ich gerne den Text der Eingabe und die Begründung der Verwaltung zu dem Beschluss vom 04.09.2014 per Mail zusenden. Meine Mail ist: hbn333@aol.com

Hans-Bernd Nolden



Eingang 365 vom 08.06.2014
"Verkehrsberuhigung" in Worringen

Gerade in der Verkehrsgestaltung scheint die Kölner Stadtverwaltung einen recht seltsamen Kurs bei ihren Entscheidungen zu verfolgen. Doch - was sagt die Politik dazu? Lassen die Stadträte und Stadträtinnen als unsere Vertreter sich nicht ganz schön von den Verkehrsplanern und Verkehrsgestaltern vorführen? Warum gehen sie nicht auf die Barrikaden, wenn immer wieder Unfälle in Worringen passieren, die man mit ein paar Maßnahmen zukünftig vermeiden könnte? Warum gehen sie nicht gegen solch unsinnige Entscheidungen an, wichtige Fußgänger-Überquerungen und Stoppstraßen wegfallen zu lassen? Will man den motorisierten Herrschern der Straße entgegenkommen, weil die sowieso die Verkehrsregeln wie Stoppstraßen, Zebrastreifen, Geschwindigkeitsbegrenzungen etc. missachten - damit sie keine Knöllchen riskieren müssen? Wann geht man daran, seitens der Verwaltung der Stadt Köln auch die Tempo-30-Schilder in Worringen zu kassieren...? Ich denke, da hat man etwas missverstanden: Den Schilderwald abzuholzen und Fußgänger-Überwege einfach wegfallen zu lassen darf nicht noch mehr zu Lasten der Sicherheit auch der nicht-motorisierten Verkehrsteilnehmer auf den Straßen von Worringen führen!
Ich kann sehr gut den Unmut einzelner Worringer verstehen, der sich gegen solche unsinnigen Tendenzen in der Verkehrs-"Politik" in und für(?) Worringen richtet. Bald ist wieder eine Versammlung des Bürgervereins Worringen (am 24.Juni 2014). Warum nicht auch dort die berechtigten Sorgen vorbringen und Verbündete finden? Auch in Sachen Verkehrsberuhigung in Worringen braucht es möglichst viele, die das wollen und nach außen vertreten! Wir sollten nicht zulassen, dass wir von den unverbesserlichen Verkehrsrowdies terrorisiert werden!
Noch nicht ganz einen Monat ist es her, da konnte man bei der Kommunalwahl einer politischen Vereinigung seine Stimme geben - in der Hoffnung, dass man sich nach der Wahl an die Versprechungen hält, die groß und breit in den Wahlprogrammen gefordert und versprochen werden. Auch Verkehrsberuhigung ist da ein Thema!
Nun sind die Würfel gefallen... Sicher kann in den wenigen Tagen seit Stimmabgabe noch nicht alles angefasst sein, was im Wahlprogramm versprochen wird. Aber denken Sie daran, liebe Politiker(innen): Nach der Wahl ist vor der Wahl! Und denken Sie daran, liebe Wähler(innen): Vergleichen Sie vor Ihrer nächsten Wahl-Entscheidung das Versprochene mit dem Verwirklichten! Und das gilt für die großen Versprechungen, wie auch für die kleineren. Also auch für die versprochene Verkehrsberuhigung - nicht nur in den stadtnahen Wohngebieten, sondern auch in den Worringer Wohngebieten!

Hans-Bernd Nolden



Eingang 364 vom 29.05.2014

Zebrastreifen

Ich möchte mich hier einmal über die Verkehrspolitik in Worringen auslassen! Es werden hier Entscheidungen getroffen, die kann man nicht nachvollziehen. Letzte Woche wurde an der für mich gefährlichsten Kreuzung Hackhauserweg / Üdesheimerweg der Zebrastreifen entfernt und die Stoppstraße durch ein Vorfahrtstraßen Schild ersetzt. Denkt denn hier keiner an die Kinder, die hier lang gehen? Früher war hier mal eine Ampel, weil es so gefährlich war. Ich glaube langsam, in Worringen geht es nur darum irgendwie Geld zu sparen, aber nachgedacht wird hier sehr wenig, vor allem hinsichtlich Straßenverkehr. Hoffentlich sind noch mehr meiner Meinung!

Wolfgang und Saskia Behrendt, Worringen



Eingang 363 vom 20.05.2014
Bericht über die Fotoausstellung im Heimatarchiv


Selten hat mich ein Bericht in Worringen Pur derart berührt, wie gerade dieser. Sicher nicht zuletzt deshalb, weil viele der sehr treffend charakterisierten Figuren aus der Worringer Zeitgeschichte in meiner Jugend eine Rolle gespielt haben. Alle habe ich gekannt, alle sagen mir entsprechend eine Menge und rufen Erinnerungen wach. Ganz toll geschrieben, ich freue mich auf die Fotos im Heimatarchiv!

Mit freundlichem Gruß
Hans-Bernd Nolden



Eingang 362 vom 19.05.2014

Tempo 30


Endlich!!! Es blitzt es auf der St. Tönnis Straße und zwar nicht aus dem Himmel nein, aus einem mobilen Blitzerwagen. Das Beste, im Sekunden Takt . Alle, die meinen so schlau zu sein, die entgegen kommenden Autos mit der Lichthupe zu warnen, sein gewarnt, dieses ist verboten (geschlossene Ortschaft) und wird genauso bestraft wie zu hohe Geschwindigkeit. Wir, die Anwohner werden jeden, der mit der Lichthupe warnt anzeigen.
Des Weiteren wird in den nächsten Tagen erneut eine Unterschriften Aktion gestartet, in der wir Anwohner das Gerase auf der St. Tönnis Straße nicht mehr hinnehmen. Wenn die Stadt nicht weiß, wie man die Raserei in den Griff bekommt, sollte sie mal nach Holland oder Italien schauen, ein paar Hügel, die beim Überfahren von 50 km/h das Auto schön aufsetzen lässt, reicht schon aus. Die Straße künstlich zu verengen mit Blumenkübel oder Parkbuchten geht auch. Der mobile Blitzer ist ja schon mal etwas, glaube aber, dass er momentan nur wegen des erhöhten Verkehrsaufkommen der Umleitung Blumenbergs da steht, warten wir es mal ab. Ach ja, beste Lösung ist eine Verkehrsinsel mit Pfeil nach links davor (siehe Pfarrhaus).

LG, Udo Dziendziol, Worringen



Eingang 361 vom 24.04.2014
Verkehrsinsel an der Kirche

Hallo, ich frage mich, wer der kluge Mensch war, der für die Insel am Zebrastreifen an der Kirche verantwortlich ist, so ein Schwachsinn. Ich warte nur bis die Absperrung weg ist und der erste, der die Übersieht verliert oder ortsunkundig ist, drüber fährt und sein Auto schrottet. Habe für so einen Scheiß Steuern bezahlt. Seit ich hier wohne, ist mir nicht bekannt, dass da ein Passant angefahren wurde, aber ich weiß ja, warum die da ist, falls ein Fußgänger von rechts nach links möchte und das gerade aus fahrende Auto anhält und eins was nach links abbiegen möchte, vielleicht nicht den Fußgänger sieht, weil es ja auch dumme Autofahrer hier gibt und ihn ja anfahren oder überfahren könnten. Und hier gib es viele dumme Autofahrer.

MfG
Caruso Giuseppe, Worringen



Eingang 360 vom 24.04.2014
Leserbrief

Immerhin hat es mehr als einen kompletten Monat gedauert, bis sich jemand erbarmt hat, die ollen Kamellen auf WorringenPur mit einem Leserbrief "wegzuschreiben" und auf eines der sicher wichtigeren Vorgänge in und um Worringen hinzuweisen.
Gerade noch rechtzeitig - denn der Kommunalwahlkampf ist in vollem Gange. Spätestens jetzt, im Vorfeld der Kommunalwahl, hat jede(r) die Möglichkeit, nicht nur Kugelschreiber und Luftballons unter den bunten Sonnenschirmen der Parteien zu sammeln, sondern auch Fragen zu stellen, über die sich zum Beispiel Frau Monika Erven in ihrem Leserbrief Gedanken zu den Abholzungen gesunder Bäume macht.

Jede zur Wahl stehende Partei wird die Gelegenheit dankbar ergreifen, mit den Bürgern in den nächsten Tagen über ihr Wahlprogramm an ihrem Informationsstand sprechen zu können. Spätestens jetzt sollte man die Gelegenheit wahrnehmen: Fragen Sie danach, wie die Parteien umgehen mit dem Schutz der Bürger vor den Umweltbelastungen, von denen der Lärmschutz nur eine ist. Damit zusammen hängt die in Worringen sattsam bekannte Frage, wie es mit der unsäglichen Raserei auf unseren Straßen weitergehen soll. Wie stehen die Parteien zum Hochwasserschutz für Worringen? Was haben sie zu den Planungskosten so mancher Vorhaben zu sagen, die in Köln Unsummen verschlingen werden, während andere "Baustellen" nahezu brach liegen? Ich denke, dass Parteien ohne eine Antwort auf Ihre Fragen als Bürger, die Sie auch wirklich zufrieden stellt, einfach nicht wählbar sind...

Also: Lust auf Kommunalwahl und Europawahl bekommen? Oder Frust, weil Sie „die Themen“ der politischen Parteien auch dieses Mal wieder nicht so richtig interessieren? Und vielleicht auch ein Ohnmachtsgefühl, weil Sie mit Ihrer vermeintlich unbedeutenden Stimme ja doch nichts bewirken können?
Zwischen zwei Wahltagen können Sie über Funk, Fernsehen und Zeitung hören, sehen und lesen, was aus Ihrer Stimme geworden ist, oder was Sie gemeinsam mit anderen hätten bewirken können, wenn Sie selbst vor vier Jahren gewählt hätten…
In den Wochen vor der Wahl, in denen die politischen Gemeinschaften in Fußgängerzonen etc. mit vollem Elan Flagge zeigen, sollten Sie Ihre Fragen stellen und sich informieren - natürlich auch über die Probleme in Ihrem persönlichen Umfeld - siehe oben. Dann aber, am Wahltag selbst, sind Sie am Zug: Dann bestimmen Sie mit Ihrer Stimme, wer sich um die Themen kümmern soll, die Sie und Ihr persönliches Umfeld ganz besonders betreffen. Und genau das sollte Ihnen Lust machen auf Kommunal- und Europawahl!

Wer kämpft (indem er seine Stimme bei der Wahl einer politischen Gemeinschaft überträgt), kann verlieren. Wer nicht kämpft (nicht wählen geht) hat schon verloren, denn Gewinner sind dann meist die anderen und auch „die Extremen“. Die können nur gewinnen bei einer geringen Wahlbeteiligung! Zumindest darum sollte jeder vernünftige Mensch wählen gehen.

Wenn es Sie interessiert, wonach ich die politischen Gemeinschaften fragen werde: Es sind u.a. zwei Themen, die uns in Worringen ganz besonders interessieren müssen. Das ist der Hochwasserschutz mit Hilfe des Retentionsraums im Worringer Bruch und das ist die Verkehrssituation in Worringen.
Wer gegen den Retentionsraum im Worringer Bruch ist, kann meine Stimme nicht kriegen. Oder wollen Sie im Hochwasser untergehen, wenn der Rhein bei einem Jahrhundert-Hochwasser über die Deichmauern klettert?
Und wer nichts Entscheidendes dazu sagen kann, wie es weitergehen soll mit der Raserei auf den Straßen in Worringen, wer toleriert, dass selbst die „Zone 30“- Räume ignoriert werden und wer sich ausschweigen will zu den Gefährdungen, denen unsere Kinder und ältere Mitbürger hierdurch ausgesetzt sind, wer nichts tun will gegen die Lärmbelästigung durch die Raser in unseren Wohngebieten, darf mit meiner Stimme auch nicht rechnen.
Wie denken Sie darüber? Machen Sie sich stark, setzen Sie sich gemeinsam mit Gleichgesinnten für das ein, was Sie ändern oder behalten wollen!
Und: Gehen Sie wählen!

Hans-Bernd Nolden, Worringen



Eingang 359 vom 20.04.2014
Hässliches Worringen?

Anstatt sich über Kamelle den Kopf zu zerbrechen, sollten wir uns lieber Gedanken darüber machen, dass in Worringen offenbar die große Baumfällung ausgebrochen ist. Erst an der St. Tönnis-Straße, dann am Pro Pänz Spielplatz und jetzt haben die Genossen in der Holtestrasse uralte quicklebendige Baumbestände plattgemacht.

Damit wurde den Tieren, die seit Jahren dort leben ihr Zuhause genommen. Nachhaltig denkende Architekten integrieren Bäume in ihr Vorhaben. Wird dann noch der Bruch mit seinem Giftmüll geflutet, ist es um jegliches grün in Worringen geschehen. Dann kann die Stadt ihre schönen Naturschutzschilder wieder einsammeln. Da ich mich seit Jahren für die Natur einsetze, bin ich sehr traurig darüber, dass unser Ort immer hässlicher und dreckiger wird.

Monika Erven, Worringen



Eingang 358 vom 13.03.2014
Diskussion Worringer Karnevalszug

Hallo,
diese ganze Diskussion fand schon bei Facebook statt, und hat mich wütend gemacht, ich finde auch, die Leute, die alles kritisieren, sollten mal selber sich im Verein engagieren, Kostüme nähen, Kamelle kaufen.

Ich stand dieses Jahr vor der katholischen Bücherei, also kurz vor dem Zillikens Plätzchen, um meine Enkelin (6 Jahre alt), die schon seit Jahren im Zug mitgeht, abzuholen, der Prinz hat mit beiden Händen geschmissen, ohne Ende und auch die anderen. Dass die Prinzengesellschaft nix wirft, ist ja wohl bekannt. oder???

Ulrike Manze, Worringen



Eingang 357 vom 11.03.2014
Antwort auf Leserbrief 350

Hallo,
auch ich fand, dass dieses Jahr extrem wenig geschmissen wurde, jedoch stand ich auch nie an den gut frequentierten Punkten wie Zillikensplätzchen oder im Dorf und kann es eigentlich nicht beurteilen.
Was mich aber stört an dem Leserbrief der Dame mit den wenigen Kamellen ist die Anspruchshaltung, die sich hier offenbart.
Wäre es nicht schöner, sich zu erfreuen, an dem was ist... an den wunderschönen Kostümen und phantasievollen Wagen? All das kostet Zeit, Geld und Mühe.
Und wenn dann mal ein Jahr weniger Kamellen fliegen... sei`s drum. Ich empfehle dann nach Köln zu fahren, dort gibt es "Kamellegarantie."
Aber so richtig gemütlich und urig ist es doch nur hier in Worringen, oder?
Die Empfehlung, ein Jahr lang auf die Kamellen zu sparen ist ein Witz und ziemlich dreist.
Die Möglichkeit dazu ist auch nicht jedem Zugteilnehmer gegeben und es sollen doch auch solche mitgehen können, die nicht die dicke Marie haben, oder???

Mit freundlichen Grüßen

Petra Schuricke, Worringen



Eingang 356 vom 10.03.2014

Antwort auf Leserbrief 350 von Frau Münch


Schade, dass Ihnen UNSER Rosenmontagszug und die "Handhabung" mit den Kamellen nicht gefallen hat. Haben Sie einmal darüber nachgedacht, dass dieses auch mit IHRER Einstellung und einer fehlenden Integration in unser Dorfleben zusammenhängen könnte?
WIR, die mit dem Zug mitgehen sind KEINE Dienstleister mit der Aufgabe der gerechten Kamelleverteilung! Wir wollen Spaß haben einmal im Jahr durch UNSERE Straßen zu ziehen, die Freunde am Straßenrand zu begrüßen und mit unseren Kostümen Farbe in den manchmal grauen Alltag zu bringen. Da wird umarmt, jebützt und da fällt dann auch schon mal `en Strüßje oder die schon so viel zitierten Kamelle ab.
ABER-sagen Sie doch mal ganz ehrlich - in unserer Überflussgesellschaft heutzutage, in der Kinder bei jeder Gelegenheit Süßigkeiten bekommen - ist es da wichtig, dass wir uns die Kamelle kiloweise stapeln und in Säcken nach Hause tragen?! Unseren Kindern sollten wir so etwas nicht vermitteln!
Wichtig am und im Zug ist doch das gesprochene Wort, die Witze, der Spaß und die Freude, die wir uns gegenseitig machen ... GEGENSEITIG ... das ist es:
Der Karnevalsjeck lebt für und von seinem Publikum!
Kleiner Tipp: Augen auf, mitmachen was man kann, Vereine kontaktieren ... Leute kennenlernen, mit Brötchen und Flönz am Zugrand stehen, den Jecken im Zug für ihre Mühe und Arbeit als DANK ein Alaaf zurufen (und nicht dieses ekelige Kamelle!) UND ... sich als Teil des Ganzen betrachten.

Ich persönlich kann auf 44 Jahre im und am Zug zurückblicken. Mir hat´s noch immer Spaß gemacht! Und ich denke, vielen anderen auch!!
Maht üch Spass su lang et jet, es Levve durt kein Ewigkeit!

Ingrid Riede, Worringen



Eingang 355 vom 08.03.2014
Antwort zu Leserbrief 350 von Frau Silvana Münch

Sehr geehrte Frau Münch,

für mich gibt es auf Ihren Brief nur eine Antwort: Meckern kann jeder, Bessermachen ist angesagt.

Schließen Sie sich mit den "Vielen, die gesagt haben, es wäre armselig und traurig" zusammen und gehen nächstes Jahr im Rosenmontagszug mit. Wir werden sie dann an ihren Kostümen, der Musik und dem Wurfmaterial beurteilen: "armselig" oder "sehr schön". Sie haben ab jetzt fast ein Jahr Zeit zu sparen: Rosenmontag ist 2015 am 16. Februar.

Für alle anderen, die diesen Brief lesen: Uns hat der Zug gefallen: Schöne Kostüme, viel Musik und auch Wurfmaterial. Mer hatte vill Spaß an Freud.

Marita Hoegen, Worringen



Eingang 354 vom 08.03.2014
Antwort auf Leserbriefe 351 und 352

Sehr geehrte Frau Christian sowie Frau Lau,

ich habe nicht behauptet, dass es mir darum geht, dass mein Kind die Tüten voll kriegt ...ein Großteil hat sich beschwert, wie es im Worringer Zug von statten geht...der Zug an sich ist auch schön und dass da Fleiß und Schweiß drin steckt, will ich auch gar nicht bezweifeln. Aber wie gesagt, wenn man an den Kindern vorbei läuft und den Erwachsenen neben einen stehend die Taschen voll macht oder man sagt, wir dürfen nicht schmeißen....da frage ich mich wo da der Brauchtum liegt...richtig, für die Kinder ist es ein Highlight sich zu kostümieren, jedoch genauso im "Karnevalszug" Kamelle und Strüssje zu fangen, war in unserer Kinderzeit genauso oder warum nehmen Kinder beim Zug ihre Tüten in die Hand?! Wie gesagt, es geht mir nicht um die Menge sondern um die gesamte Handhabung...die ich in anderen Zügen anders wahrnehme und wo Kinder Spaß haben und nicht mit traurigen Augen an der Straße stehen und solche Sätze wie oben gesagt kriegen! Sie sind vielleicht mit Herzblut dabei und wollen vielleicht den Brauchtum gerecht werden, was ich auch schön finde, aber der andere Teil sind einfach nur Mitläufer.

Silvana Münch, Worringen



Eingang 353 vom 08.03.2014
Antwort auf Leserbrief 350 Frau Münch

Hallo Frau Münch,

wenn wir Ihren Beitrag zum Rosenmontagszug lesen schwillt uns der Hals zu. Auch wir beteiligen uns wie viele andere Leute seit vielen Jahren am Worringer Karneval. In den Vereinen arbeiten viele Leute mit Herzblut an ihren Wagen und Kostümen, um den Zuschauern eine Freude zu bereiten, dann kommen Sie und reden alles schlecht, nur weil Ihr Nachwuchs zu wenig Süßigkeiten im Beutel hat??
Wenn´s bis St. Martin oder zum nächsten Rosenmontag nicht reicht, können Sie in Worringer Supermärkten Nachschub erwerben. Vielleicht sollten Sie in einen der Worringer Karnevalvereine eintreten und sich am nächsten Rosenmontagszug beteiligen. Sie werden merken, das ist eine tolle Sache, es macht tierisch Spaß, mal mit netten Leuten Wagen bauen, Kostüme nähen und dabei auch das ein oder andere Bierchen trinken.
Ihre Tochter findet bestimmt einen Platz in einem der Tanzcorps und wird dort bestimmt ihren Spaß haben. Während des Rosenmontagszuges können Sie dann zentnerweise Kamelle und Strüßjer verteilen.

Aber all das kostet auch Geld, aber es ist ja noch ein Jahr Zeit zum Sparen.

Mit freundlichen Grüßen

Renate & Ralf Loesch, Worringen



Eingang 352 vom 07.03.2014
Kommentar zum Leserbrief 350

Sehr geehrte Frau Münch,

normalerweise bin ich gerne stiller Mit-Leser und beteilige mich ungerne an Schlammschlachten, aber zu Ihren Aussagen hält es mich leider nicht auf meinem Stuhl.

Ich persönlich empfinde Ihre Aussagen als Schlag ins Gesicht für diejenigen, die wie wir, seit Monaten mit Vorbereitungen beschäftigt sind, der Worringer Bevölkerung einen schönen Rosenmontagszug zu bieten. Wir sitzen seit Monaten mit den Damen an mehreren Abenden in der Woche zusammen und nähen Kostüme im Akkord, während unsere Männer ganz viel Zeit und Liebe mit dem Wagenbau verbringen. Ich selber gehe seit mehreren Jahrzehnten im Zug mit und lege Wert darauf, dass auch meine Kinder von klein auf dabei sind. Worum es hier geht ist der Spaß am Karneval und die Pflege des Brauchtums, ohne die es schon lange keinen Rosenmontagszug mehr gäbe. Glauben Sie mir, wir geben genug Geld für Kostüme, Wagenbau, Zuggroschen und auch für KAMELLE aus! Ihre Aussage, dass wir ja das ganze Jahr Zeit haben, um auf ausreichend Kamelle zu sparen macht mich wütend. Es steckt in allem ganz viel Liebe und zuletzt auch so schon jede Menge Geld, aber worauf ich spare, dass entscheide ich lieber selber! Garantiert nicht um notorische Nörgler wie Sie zu befriedigen. Es geht um wesentlichere Dinge, wie Taschen voll Kamelle, es geht um die Liebe zu unserem Heimatfest, um zusammen singen, Spaß haben und gemeinschaftlich in liebevoller Kleinarbeit einen tollen Umzug auf die Beine zu stellen. Das ist das was wir unseren Kindern vermitteln sollten…und nicht, dass es nur ein schöner Zug war, wenn die Taschen möglichst voll sind! Bei mir haben Sie in jedem Fall dazu beigetragen, dass ich darüber nachdenke, ob es dass alles noch wert ist… In diesem Sinne-nachträglich Wurringe Alaaf.

Sabine Christian, Worringen



Eingang 351 vom 07.03.2014
Zum Leserbrief 350 von Silvana Münch

Sehr geehrte Frau Münch,

nachdem bereits auf Facebook eine ähnliche Diskussion entbrannte und es jetzt auch hier thematisiert wird, kann und möchte ich mich nicht mehr zurückhalten.

Den Worringer Rosenmontagszug armselig zu nennen und das Vergnügen von der Anzahl der gesammelten Kamelle abhängig zu machen, ist genau das: armselig!
Den Zug zu besuchen sollte vor allem einen Grund haben: Spass an der Freud! Jedes Jahr machen sich die Mitwirkenden Gedanken über ihre Kostüme und die Gestaltung der Wagen, investieren Zeit und Geld und freuen sich auf den Höhepunkt der Session! Die Qualität des Rosenmontagszuges an der Menge der geworfenen Kamelle zu messen ist eine Frechheit!
Aus Erzählungen weiß ich, dass ursprünglich nur der Prinz Wurfmaterial hatte. Das hat sich dann nach und nach geändert. Eine Verpflichtung der Zugteilnehmer, sich mit Wurfmaterial einzudecken gibt es nicht!
Jahrelang bin ich selbst mitgegangen, teilweise mit und teilweise ohne Wurfmaterial. Dass Bekannte oder Familienangehörige bei der Verteilung von Blümchen oder Kamelle bevorzugt werden, ist kein neues Phänomen und bisher auch nie so verurteilt worden! Ebenso kann einfach nicht jede Gruppe Wurfmaterial haben. Musikgruppen oder die Majorettengarde haben dafür gar keine "Hand frei".

Wurfmaterial kostet Geld. Da bleibt zu überlegen, ob man sich mit den günstigen Kamellen eindeckt und diese kiloweise schmeisst (mit der Gefahr, dass sie von niemandem aufgehoben werden) oder sich für teurere Produkte entscheidet, die später auch gegessen werden. Davon gibts dann eben weniger! Der freundliche Hinweis, die Zugteilnehmer hätten ja schließlich ein ganzes Jahr Zeit auf das Wurfmaterial zu sparen setzt dem Ganzen die Krone auf!!!

Wenn die Kinder den Zug nicht toll finden, weil ihre Beutel nicht "voll genug" sind, dann sorry, liebe Eltern, liegt die Verantwortung bei Euch! Seit Jahren gucken wir uns den Rosenmontagszug mit Kindern an und die freuen sich auf tolle Kostüme und das Highlight: wenn endlich der Prinz kommt! Die Kamelle sind da nur Nebensache.
Am Ende bleibt nur noch: Niemand wird gezwungen sich Rosenmontag in Worringen den Zug anzugucken. Lieber zehn Leute weniger am Zugweg aber dafür keine ungerechtfertigte Motzerei!

Für mich ist der Zug in unserem Dorf immer toll und was ganz besonderes! Als Teilnehmer und nun auch seit einigen Jahren als Zuschauer!

Mit freundlichen Grüßen

Alexandra Lau, Worringer



Eingang 350 vom 06.03.2014
Worringer Karnevalszug

Also, ich möchte mich mal zu unserem "schönen" Karnevalszug äußern! An sich, ist es ja ein großer Zug, aber auch ziemlich armselig!

Entweder wird größtenteils absolut nichts geschmissen, oder nur zwei, drei Teile geschmissen oder Erwachsene neben einen stehend, kriegen die Taschen voll gemacht obwohl daneben Kinder stehen!! Wir standen mit unsere kleinen 150 Meter vor Auflösung des Zuges und viele hatten ihre Taschen noch proppe voll, na ja, wenn man lieber Alkohol während des Zuges trinkt und lieber zum Fässchen läuft ... Oder man kriegt die Antwort: "wir dürfen nicht!" - ähm, bitte was, warum lauft ihr denn mit?" Der Prinz is uch ne kniesskopp, von demm kam überhaupt nichts....ich bin aber nicht der einzige der sich drüber aufregt, wie der Zug abläuft, viele sagen armselig und traurig, da es ja ein großer Spaß für die Kinder sein soll! Meine kleine hat gerade mal ein Viertel ihrer Tüte voll gehabt, sowas erlebe ich in anderen Zügen nicht...und Argumente wie, das Wurfmaterial sei zu teuer, sowas lasse ich nicht gelten. 1. hat man ein ganzes Jahr Zeit, dahin zu sparen und 2. kommt es Super an, wenn man dem Ende mit voll gepackten Taschen, wo noch nichts draus geschmissen wurde, wieder dem Ende entgegen läuft! Für die Kinder war es ein Trauerspiel, schade....

Silvana Münch, Worringen



Eingang 349 vom 05.03.2014
Stellungnahme zu Otto Schaaf bei der Sitzung der BV am 06.02.14
Bürger-Plädoyer zum Hochwasserschutz für Worringen


Das Thema Hochwasser scheint (außerhalb einer akuten Gefahrenlage …) in Worringen so gut wie niemanden zu interessieren. Wie sonst ist es zu erklären, dass bei der Sitzung unserer Bezirksvertretung am 06.02.2014 neben den Bezirksvertretern aus Worringen selbst nur eine Handvoll Worringer hören wollten, was StEB Vorstand Otto Schaaf zum Retentionsraum zu sagen hatte? Aus erster Hand hätte man sich anhören können, wie der Stand der Planungen bis heute tatsächlich ist. Dank der Teilnahme von Frau Matschkowski auf der Pressebank kann man nun aber auf WorringenPur alles nachlesen, was Herr Schaaf vorgetragen hat und wie unsere BezirksvertreterInnen darüber denken (siehe unten „Beschluss“). Weil mit Herrn Dick und Herrn Relleke der Bürgerverein Worringen vertreten war, ist wohl im März auch mit einer Information in den „Worringer Nachrichten“ zu rechnen.

Man kann sicher trefflich darüber streiten, ob es jemals wieder ein Jahrhundert-Hochwasser des Rheins geben wird, und ob man den „Kölner Nordpol“ überhaupt davor schützen muss … Spätestens dann jedoch, wenn sich Fachleute mit Sachverstand mit dieser Frage beschäftigt haben und zu dem Schluss gekommen sind, dass ein solches Ereignis sehr wohl eintreten kann, sollte man lieber nicht mehr darüber streiten - und schon gar nicht mit den Fachleuten.

Welche Gefahren, welches Leid das Rheinhochwasser mit sich bringen kann, beschreibt sehr anschaulich der Chronist Toni Jägers in seinem Buch „Köln-Worringen in Geschichte und Geschichten“, im Kapitel: „Die erschrecklichen Überschwemmungen und Eisgänge des Rheins von 1784, 1883 und 1894“. Damals gab es zwar noch viel mehr Auen und Überflutungsräume für den Rhein und weitaus weniger Bebauung der Ausbreitungsgebiete bis zu den Deichen. Es gab aber auch nur einen wenig ausgeprägten Hochwasserschutz.

In den letzten Jahren sind zwar die bisherigen Schutzmaßnahmen gegen Oberflächen-Hochwasser für unseren und andere Orte nördlich von Köln bis zur Hochwassermarke von 11,7 Meter Kölner Pegel verbessert worden. Ein Jahrhundert-Hochwasser des Rheins kann jedoch darüber hinaus ansteigen, wie die Fachleute sagen. Das hätte zur Folge, dass die gesamte Ortschaft Worringen bis zur Krebelsweide überflutet würde (nachzulesen bei Toni Jägers, siehe oben). Darum ist für mich klar: Ein wirkungsvoller Schutz für Worringen gegen ein solches Jahrhundert-Hochwasser des Rheins kann – zumindest bis zu einem bestimmten Umfang - durch den Bau eines möglichst großen Retentionsraums erreicht werden. Mir scheint, dass auch unsere Bezirksvertreter das erkannt haben.

Es gibt kritische Stimmen, die sagen, dass Worringen durch einen Retentionsraum zwar vor einer Katastrophe durch Oberflächen-Hochwasser weitgehend geschützt werden könne, dass aber nach der Flutung des Retentionsraums mit einem weit über „normal“ ansteigenden Grund-Hochwasser gerechnet werden müsse.

Fakt ist jedoch: Die Grundwasserproblematik entsteht für die Ortschaft Worringen nicht erst durch eine Flutung des Retentionsraumes, unabhängig davon, wo er gebaut wird. Denn in Worringen muss man in bestimmten Bereichen immer beim Anstieg des Rheinpegels auch mit einem Anstieg des Grundwasserspiegels rechnen. Solche Gesetzmäßigkeiten dürften den Betroffenen nur zu gut bekannt sein. Diese Erfahrungen werden bestätigt durch die Flurabstände des Grundwassers in den Karten, die von den StEB ins Internet gestellt wurden.

Eine grundsätzliche Lösung dieses Problems hat niemand. StEB Vorstand Otto Schaaf sagte ja dazu auch in der Sitzung der Bezirksvertretung Chorweiler am 06.02.2014, es sei unmöglich, das Grundwasser entlang der gesamten Rheinschiene z.B. mit Brunnen abzusenken, denn das würde einen vertretbaren Kostenrahmen weit übersteigen. Grundwasser sei entlang der Rheinschiene naturgegeben.

Dennoch sind die Auswirkungen von immerhin sauberem Grund-Hochwasser besser zu verschmerzen, als das in der Regel dreckige Oberflächen-Hochwasser des Rheins (Urton Reinhard Vogt, Leiter Hochwasserschutzzentrale). Mit dem Grundwasser haben wir in jedem Fall zu leben. Gegen das Oberflächen-Hochwasser des Rheins gibt es aber bis zu einer gewissen Grenze (11,7 Meter KP) Schutz durch den frisch sanierten Deich – und als besonderen Schutz für Worringen bei einem Jahrhundert-Hochwasser den Retentionsraum.

Zurzeit ist der Abschluss einer Versicherung gegen Schäden durch Oberflächen- oder Grund-Hochwasser in der Ortslage Worringen wie auch in anderen flussnahen Gebieten am Rhein, an Oder und Elbe leider nahezu unmöglich. Insofern stimmt hoffnungsvoll, was Herr Schaaf zu dieser Problematik geäußert hat. Aus all dem erkenne ich, dass sich immerhin hochkompetente Entscheidungsträger mit diesem Problem auseinandersetzen. Und es lässt hoffen, dass der Einzelne nicht alleine mit diesen wirtschaftlichen Schäden zurechtkommen muss.
Ich denke, dass hier auch die Stadt Köln gefordert ist, sich unterstützend einzubringen! Und auch dafür zu sorgen, dass eine solche Versicherung bezahlbar gestaltet wird!

Das Angebot der StEb zur Beratung durch Fachleute auch im Einzelfall, wie man einem Grundhochwasser mit erprobten, modernen Mitteln begegnen kann, sollte rechtzeitig vor dem nächsten Rhein-Hochwasser wahrgenommen werden. Unabhängig davon, wann der Retentionsraum realisiert sein wird.

Herr Schaaf hat auf der Sitzung unserer Bezirksvertretung am 06.02.2014 die für Worringen wichtigsten Details zum Projekt Retentionsraum behandelt. Die Bezirksvertretung hat mit ihrem erneuten Beschluss verdeutlicht, dass sie grundsätzlich hinter dem Projekt steht. Danach kann ich für mich festhalten: Die Stadt Köln hat die Planung und den Bau dieses anspruchsvollen Projektes Retentionsraum Worringen in die Hände von professionell arbeitenden Fachleuten gelegt. Ich gehe davon aus, dass bis zum Beginn des Planfeststellungsverfahrens Mitte 2014 auch die noch nicht ganz zufriedenstellend dargestellten Fragen geklärt werden. Ich gehe auch davon aus, dass die StEB uns bei der Frage zu einer Versicherung gegen Hochwasserschäden – vor allem gegen Grund-Hochwasserschäden – unterstützen wird. Mit der zugesagten und hoffentlich kurzfristigen Einrichtung eines Informationscenters in Worringen erhoffe ich mir eine positive Resonanz und eine breite Zustimmung zur Realisierung. Damit wir in Worringen auch einem Jahrhundert-Hochwasser des Rheins beruhigt entgegenblicken können.

Hans-Bernd Nolden, Worringen



Eingang 348 vom 20.02.2014
Antwort auf den Leserbrief 346

Sehr geehrter Herr Weiß,

als Verantwortlicher der Sternsingeraktion für die Pfarrei St. Pankratius Am Worringer Bruch sende ich Ihnen unsere herzlichsten Segenswünsche zum Neuen Jahr. Sie haben Recht, diese kommen reichlich spät, falls Sie sie nicht durch die Sternsingerkinder erhalten haben sollten.

Bitte verstehen Sie es nicht als Missachtung Ihrer Lebensleistung und Ihres Einsatzes für Worringen, wenn Sie nicht besucht wurden. Bitte bedenken Sie aber, dass die Sternsingeraktion eine Aktion der Kinder unserer Pfarrei. Wir Erwachsenen begleiten und organisieren die Aktion, die wir in diesem Jahr erstmalig nicht am 6. Januar gestartet haben, wie Sie es dem umbruch und der lokalen Presse entnehmen konnten. Wir haben dabei auch besonders auf die Kinder geschaut und festgestellt, dass bei der geringen Anzahl Kinder wirklich nicht alle besucht werden konnten. Um die Kinder nicht zu überfordern, mussten wir dabei in Kauf nehmen, dass leider nicht alle Haushalte besucht werden konnten. Dies wird in Zukunft auch weiterhin nicht mehr möglich sein. Dafür bitte ich schon jetzt um Ihr Verständnis.


Ich gebe Ihnen Recht, dass es traurig ist, dass es besonders die Menschen betrifft, die die Kinder erwarten. Die Sternsingeraktion ist allerdings nicht in erster Linie eine Besuchsaktion, sondern eine Spendenaktion, die wir als Kirchengemeinde für das Kindermissionswerk durchführen um in aller Welt Kindern zu helfen. Wir würden uns sehr freuen, wenn sie uns im Gegenzug Ihre Spende in die Kirche oder ins Pastoralbüro bringen, dort erhalten Sie auch die beliebten Türaufkleber mit dem Segen Gottes für das laufende Jahr.


Wir informieren Sie übrigens als Kirchengemeinde 3x jährlich mit unserer Pfarrzeitschrift umbruch, die von mehr als 150 ehrenamtlichen Helfern in fünf Kölner Stadtteilen verteilt wird. Sie ist kostenlos und bietet Ihnen viele Möglichkeiten Menschen kennenzulernen.

Die Sternsinger kommen übrigens im nächsten Jahr am Sonntag, dem 11.01.2015.


Es grüßt Sie herzlichst

Ihr Diakon Matthias Gill
Katholische Kirchengemeinde St. Pankratius Am Worringer Bruch
st.pankratius.info



Eingang 347 vom 14.02.2014

Antwort auf den Leserbrief 346

Sehr geehrter Herr Weiß,

vielen Dank für die Schilderung Ihrer persönlichen Eindrücke.  Als Mitglied der Prinzengesellschaft Änze Kääls Worringen kann ich Ihnen versichern, dass wir alles daran gesetzt haben, jedem Haushalt in Worringen die diesjährige Festschrift zu überreichen. In einigen wenigen Fällen, wie leider auch bei Ihnen, hat die Festschrift, aus welchen Gründen auch immer, den Empfänger nicht erreicht. Ich versichere Ihnen aber, dass dahinter keine „Vernachlässigung“ bestimmter Straßenzüge oder Ortsteile steckt. Ich werde Ihnen persönlich ein Exemplar der Festschrift zustellen.

Die von Ihnen angesprochenen Spenden zu den unterschiedlichen Anlässen sind im Karneval ein wichtiger Bestandteil der Finanzierung unseres Heimatfestes, ohne den Beitrag des Einzelnen könnten wir das von Ihnen zitierte kulturelle Leben, die Brauchtumspflege und auch die Jugendarbeit innerhalb der Vereine nicht aufrecht erhalten. Deshalb bedanke ich mich an dieser Stelle bei Ihnen und den vielen Spendern für die hervorragende Unterstützung.      

Eine zentrale und einfache Möglichkeit einer dauerhaften Unterstützung bietet der Förderkreis Worringer Karneval, der es sich zur Aufgabe gesetzt hat, Sponsoren für die Brauchtumspflege zu finden. Sollten Sie Interesse haben, bitte ich Sie, mich direkt anzusprechen, oder den nachfolgenden Link zu nutzen. http://foerderkreis-worringer-karneval.de/

Mit nachbarschaftlichem Gruß

Heinz Pesch, Worringen



Eingang 346 vom 09.02.2014
Betreff: Straßen im Abseits

Was ist los in Worringen, dass es sich ein Dorf leisten kann ganze Straßenzüge zu vernachlässigen?
Wenn zu St. Martin die Kinder den Weg nicht in alle Straßen des Dorfes schaffen, um ihre Lieder zum Besten zu geben, lässt sich das noch nachvollziehen. Wenn aber die Sternsinger zu Drei Königen und die Prinzengesellschaft mit ihren Sessionsbüchern es nicht mehr schaffen die alteingesessenen Bewohner des Dorfes aufzusuchen, ist es sehr traurig.
Diese Menschen, die zum Teil seit über 60 Jahren im Dorf leben und im Schweiße ihres Angesichts und mit den mühsam vom Wochenlohn abgeknapsten Groschen dieses Dorf mit aufgebaut haben, haben es nicht verdient, dass man sie vergisst. Diese Bewohner von Worringen, die ihre Außenbeleuchtung einschalten, um zu signalisieren; ich bin zu Hause und würde mich freuen, wenn man bei mir klingelt. Außerdem darf man nicht vergessen, dass diese Worringer mit ihren Spenden zu Drei Königen als auch zu Karneval stets einen Beitrag zum vielfältigen kulturellen Leben Worringen geleistet haben.

MfG
Harald Weiß, Worringen



Eingang 345 vom 24.11.2013

Neuigkeiten (?) zum Retentionsraum

In der neuen Ausgabe der „Worringer Nachrichten“ vom 12.11.2013 wird auch über Neuigkeiten zum Thema Retentionsraum berichtet. Ich lese daraus, dass der Bürgerverein (noch lange) nicht von der Realisierung des Projektes ausgeht. Es scheint, dass man wegen der noch offenen Fragen und einiger Thesen/Behauptungen (leider ohne Quellenangaben!) der Auffassung ist, es könne gar nicht weiter an dem Projekt gearbeitet werden… Erfahrungsgemäß muss man aber doch davon ausgehen, dass ein Projekt dieser Größenordnung von den zuständigen Stellen im Grundsatz schon „wasserdicht“ und für einen vorhandenen Bedarf geplant wird. Wer will sich schon durch eine Fehl- oder Falschplanung seine Reputation verderben? Ich habe den Eindruck, dass da hervorragende Fachleute gearbeitet haben. Wir würden gut daran tun, in unserem eigenen Interesse mit diesen zusammenzuarbeiten! Auch und gerade bei der Bearbeitung der sicher nicht einfachen Rechts- und Sicherheitsfragen! Und nur darum kann es doch gehen. Denn die Entscheidung Retentionsraum im Worringer Bruch (große Lösung) als Schutz vor einem Jahrhundert-Hochwasser auch für Worringen scheint für mich als eine Notwendigkeit festzustehen. Mir ist noch sehr gut im Gedächtnis, dass von den Fachleuten der Stadtentwässerungsbetriebe (u.a. Herr Vogt) gesagt wurde, ein Oberflächen-Hochwasser in bewohnten Gebieten sei mit wesentlich mehr Gefahren verbunden, als ein erhöhter Grundwasserdruck!

Wenn nun aber von unserer (Worringer Bürger) und anderer Seite (Naturschutz) seit geraumer Zeit immer wieder sehr berechtigte Einwände kommen, müssen wir (Worringer) im eigenen Interesse für eine extrem wirkungsvolle Kontrolle sorgen, damit unsere Sorgen und Einwände und Fragen von den verantwortlichen Stellen nicht unter "ferner liefen" zur Kenntnis genommen, sondern mit Priorität ernst genommen werden. Und vor allem müssen wir dafür sorgen, dass sie auch von Fachleuten bearbeitet werden!

Hier ist Nachfassen angesagt. Solange, bis unsere Sorgen und Einwände und Fragen zufriedenstellend gelöst sind. Es muss allen Verantwortlichen klar sein, dass wir dabei nicht locker lassen. Das Nutzen aller verfügbaren Medien wird man uns dabei nicht übel nehmen können. Nutzen wir sie! Lassen Sie uns dranbleiben!

Bei allem sollte ein Bürgerverein nach Möglichkeit die BürgerInnen mitnehmen. Man muss merken, dass man sich mit der gesamten Worringer Bürgerschaft anlegt, wenn man die berechtigten Befürchtungen gegenüber dem Projekt nicht so bearbeitet, dass alle Rechts- und Sicherheitsfragen vor der Realisierungsphase geklärt sind!

Dazu bedarf es aber einer andauernden, aktuellen Information und Kommunikation, und das auch zwischen den vom Bürgerverein organisierten Informationsveranstaltungen. Worringen Pur und /oder die Homepage des Bürgervereins wären dazu bestens geeignet. Wer kein Internet hat, erfährt das Neueste sowieso vom Nachbarn. Auch die Niederschriften der Bezirksvertretung Chorweiler sind eine Informationsquelle. Nur würde ich die wichtigen Punkte von Interesse zum Thema Retentionsraum Worringer Bruch herausziehen für eine Info in Worringen Pur und/oder die Homepage des Bürgervereins. Ich denke, dass unter der Überschrift "News zum Retentionsraum Worringen von unserer Bezirksvertretung" bei allen die Lampen angehen werden! Das Archiv von Worringen Pur enthält eine sehr gut gepflegte Historie über den Werdegang des Projektes bis heute. Jetzt geht es darum, die Realisierung im Auge zu behalten!

Das Bündeln und Koordinieren der alle aktuell interessierenden, ungefilterten Informationen läge m.E. am besten in der Hand des Bürgervereins als eines Vertreters aller BürgerInnen. In dieser Funktion sollten wir den Bürgerverein stärken, z.B. durch Teilnahme an seinen Informationsveranstaltungen, Unterschriftenlisten, Leserbriefe an bekannte Tageszeitungen etc. Der Bürgerverein sollte dafür sorgen, dass alle aktuellen Informationen und Nachrichten zum Thema mit einer originären Quellenangabe versehen sind. Damit bekommen die Informationen und Nachrichten ein starkes Gewicht und das müsste auch die Medien interessieren. Denn auch die haben dann die Möglichkeit, gegebenenfalls nachzufassen. Grundsätzlich sollten wir die Medien mit unseren berechtigten Anliegen "füttern"!

Es bleibt also bei meiner aufgeworfenen Frage: Weiß jemand (...in Worringen...) etwas über die nächsten Schritte derer, die das Projekt durchführen sollen?

Drei offizielle Stellen hatte ich (per Mail am 06.11.2013) angeschrieben. Die Bezirksbürgermeisterin Wittsack-Junge, die STEB Köln (Herrn Vogt) und den Vorsitzenden des BV Herrn Dick.

Von unserer Bezirksbürgermeisterin Frau Wittsack-Junge habe ich danach erfahren, dass sie über keine neuen Nachrichten verfügt, dass es aber hinsichtlich der Rettungswegeproblematik nach etlichen Hinweisen und Anträgen der Bezirksvertretung seitens der STEB die Zusage gibt, hier noch einmal zusätzliche Sicherungen zu erarbeiten. Wie der aktuelle Stand dabei ist, wurde mir nicht mitgeteilt. Aus den Niederschriften der Bezirksvertretung des letzten Jahres habe ich auch nichts erkennen können. Wahrscheinlich hat man auch hier noch nicht nachgehakt...  Zusagen alleine sind m.E. zu wenig. Auch hier sollte man dranbleiben!

Die eigentlich wichtigste Organisation, die mit Sicherheit Bescheid wissen müsste, die Stadtentwässerungsbetriebe Köln (Herr Vogt), hat sich leider nicht gemeldet. Eigentlich hätte die Antwort der STEB Köln lauten müssen: „… Unsere aktuellen Überlegungen befassen sich (... nach Hinweisen und Anträgen durch die Bezirksvertretung Chorweiler ...) mit der Lösung der Sicherheitsproblematiken für die Worringer und der Beantwortung der anderen, offenen Fragen. Wir rechnen mit ersten Ergebnissen voraussichtlich bis zum …Zwischenberichte senden wir ab sofort auch an den Bürgerverein Worringen…“. Einem Bürger gegenüber fühlt man sich jedoch offenbar nicht auskunftspflichtig… Ich bleibe aber dran und werde nachhaken.

Vom Bürgerverein (Herrn Dick) hatte ich den Hinweis auf die neuen „Worringer Nachrichten“ vom 12.11.2013 bekommen (siehe oben);

Ich denke, das ist bisher eine recht magere Ausbeute für mich und letztendlich für uns alle in Worringen. Ich bleibe dran und würde es ganz toll finden, wenn viele Worringer BürgerInnen auch dran bleiben und sich Informationen einholen. Die öffentlichen Projektplaner sind für uns, die Bürger da, nicht umgekehrt!

Hans-Bernd Nolden, Worringen



Eingang 344 vom 17.11.2013
Hochwasserschutz-Übung in Worringen - fast ohne Worringer

Wie schön, dass WorringenPur mal wieder sehr aktuell über das wichtige Thema "Hochwasserschutz" berichtet. Der Bericht ist für mich lesenswert, weil er aufzeigt, dass wir in Worringen bis zu einer bestimmten Grenze vor Oberflächen-Hochwasser sicher sein können.
Das Interesse der Worringer an dieser Übung hielt sich nach meiner Beobachtung allerdings in Grenzen Vielleicht werden wir aber für das reibungslose Funktionieren im Hochwasserschutz bereits beim nächsten Advent-Hochwasser sehr dankbar sein!

Schöne Grüße
Hans-Bernd Nolden, Worringen



Eingang 343 vom 16.11.2013
Zum Leserbrief 342

Siehe Worringer Nachrichten vom 12.11.2013 Seite 13

Gruß Ralf Roggendorf



Eingang 342 vom 06.11.2013
Retentionsraum Worringen – wer weiß etwas?

Im Juli 2013 wurde die Einrichtung des Retentionsraumes Worringen von der NRW Landesregierung beschlossen, ein entsprechender Vertrag unterschrieben. Seitdem harrt man in Worringen auf eine Information über die nächsten Schritte derer, die das Projekt durchführen sollen.
Weiß irgendjemand in Worringen hierüber etwas – vielleicht der Worringer Bürgerverein? Oder die Bezirksvertretung in Chorweiler? Oder die Kölner Stadtentwässerungsbetriebe? Wenn ja, frage ich mich, warum man die Worringer Bürger nicht informiert. Allen Verantwortlichen sollte bei der Vielzahl an Diskussionen über das Projekt klar sein, dass wir in Worringen sehr an diesem Jahrhundert-Projekt interessiert sind. Ist es dann nicht selbstverständlich, die Worringer Bevölkerung auf dem Laufenden zu halten – und nicht nur auf Nachfragen?

Das Projekt interessiert uns! Nicht zuletzt deshalb, weil immer noch eine gewisse Unsicherheit darüber besteht, ob die Sicherheitsfragen im Zusammenhang mit der Projekt-Realisierung und zu den Auswirkungen auf die Worringer Bevölkerung „im Fall der Fälle“ wirklich im Griff sind!

Ich kann mir vorstellen, dass eine monatliche Information auf „WorringenPur“ über den Stand der Projekt-Realisierung etc. bei allen recht gut ankommen würde!
Also – wie wär´s? Wer fühlt sich angesprochen? Bin sehr gespannt auf Reaktionen!

Hans-Bernd Nolden, Worringen


Antwort der Red. WorringenPur.de:
Sehr geehrter Herr Nolden,
unsere Redaktion beschäftigt sich schon seit Jahren mit dieser Thematik und hat im Rahmen ihrer Möglichkeiten auch immer die BürgerInnen über aktuelle Vorgänge informiert. Dies hängt aber wesentlich davon ab, welche Infos uns zur Verfügung gestellt werden. Umfassende aktuelle Informationen hierüber hat mit Sicherheit immer der Bürgerverein Worringen, der sich damit seit Beginn intensiv beschäftigt.
Herr Nolden, wir begrüßen Ihren Vorschlag, dass der Bürgerverein seine aktuellen Informationen regelmäßig und zeitnah über WorringenPur.de den Bürgern/Bürgerinnen zur Verfügung stellt, damit jeder einzelne regelmäßig informiert ist. An uns soll es nicht liegen.




Eingang 341 vom 14.10.2013

Schulkinder morgens im Dunkeln

Liebe Redaktion von WorringenPur,

ich möchte mich als besorgte Autofahrerin bei Ihnen mal melden, und einen Appell an die Eltern zu richten, ihre Kinder morgens im Dunkeln bitte nicht in dunkle Kleidung zu hüllen. Ich fahre morgens nur noch allerhöchstens 20 km/h, da mir in letzter Zeit die Kinder in ihren dunklen Klamotten immer erst in letzter Minute aufgefallen sind. Jetzt ist wieder die Jahreszeit wo darauf geachtet werden sollte, den Kindern Reflektoren an die Jacken oder Taschen oder am besten beides zu befestigen. Ich glaube nicht, dass es mir alleine so geht.

Mit freundlichen Grüßen
Claudia Heyer-Bernards



Eingang 340 vom 29.07.2013
Leserbrief zum Thema Retentionsbecken (s. StEB Bericht in „Politik“ vom 29.07.2013)

„Sehr geehrte Damen und Herren,

wenn man die offizielle Verlautbarung zum Vertrag über die Schaffung eines Retentionsraumes im Worringer Bruch liest, kann man sich als Orts- und Sachunkundiger eigentlich nur freuen. Es wird doch ein wesentlicher Hochwasserschutz-Beitrag von Land und Stadt geleistet, der Menschenleben retten soll und das alles auch noch unter dem Eindruck des aktuellen Elbehochwassers.

Dass als Zeitpunkt – Schulferien in NRW- gewählt wurde, lässt Erinnerungen an die Verabschiedung des Bundes-Gesetzes über Nutzung von Meldedaten während des Spiels Deutschland/Italien wach werden.

Worum geht es eigentlich konkret?
Seit mehreren Jahren finden in Worringen öffentliche Veranstaltungen der Stadtentwässerungsbetriebe statt, um der betroffenen Bevölkerung genau diese Lösung „schmackhaft“ zu machen. Bis heute aber sind die Verantwortlichen viele wesentliche Antworten schuldig geblieben, die aber für die originär betroffene Bevölkerung lebenswichtig sind. Hierzu zählen u.a.:

·         Durch Überflutung der B9 Wegfall des einzigen Rettungsweges, der auch während Starkregens noch nutzbar bleibt (wie soll dann die geplante Evakuierung erfolgen?)

·         Extreme Verschärfung des Grundwasserproblems durch Schaffung einer Wassersäule von 30Mio m³ Wasser im Retentionsraum für die Worringer Bevölkerung (Überflutung von Keller und EG)

·         Zerstörung des Naturschutzgebietes Worringer Bruch, das eigentlich ja dem Schutz der EU-Richtlinie FFH unterliegt (Lösung: zumindest für die Kamm-Molche wurde ein Evakuierungsprogramm aufgelegt!)

Aufgrund der fehlenden Gesprächsbereitschaft der StEB haben sich dann die beiden Bürgervereine Worringen und Roggendorf/Thenhoven zu einem Aktionsbündnis „Retentionsraum“ zusammengeschlossen und einen eigenen Gegenvorschlag erarbeitet, der genau die oben aufgezeigten Mängel minimiert.

Obwohl anschließend auch zusätzliche Gespräche mit Vertretern der StEB und des Landes-Umweltamtes geführt wurden, erfährt die Bevölkerung aus der Presse, dass nunmehr Fakten in Form der unveränderten Altlösung mit all ihren Problemen geschaffen wurden.“

Mit freundlichen Grüßen

Günther Otten



Eingang 339 vom 06.05.2013

NATURISMUS in meinem Garten

Hallo, da nun schon mehrfach vor meinem Garten getuschelt wurde -" Haste das Schild gesehen der läuft nackt in seinem Garten " usw. möchte ich allen Labertaschen vor greifen.
Ja - ich betreibe NATURISMUS in meinem Garten. Aber wissen tun's alle nur wegen dem Schild! Weil rund um Sichtschutz!
Also frag ich mich - wo liegt euer Problem?
Nur so zur Info - rein rechtlich - es handelt sich um ein Privatgrundstück und dort ist Naturismus / FKK uneingeschränkt erlaubt.
In diesem Sinne - genießt die Sonne ob mit oder ohne Kleidung.

Euer Miki, Michael aus Worringen



Eingang 338 vom 06.03.2013
Leserbrief zum Thema freilaufende Hunde

Dem Leserbrief von Herrn Drescher ist nicht viel hinzu zu fügen, denn trotz der Hundeattacke letzten Jahres und deren Publizierung, hat sich scheinbar nicht viel verändert. Der gute Wille eines „runden Tisches“, zum Thema Hunde, etwas zu verändern war durchaus vorhanden. Dieser Runde möchte ich für ihr Engagement nochmals herzlich danken. Geändert hat sich, dass zwischenzeitlich Kontrollen durchgeführt wurden und auch einzelne Halter nicht angeleinter Hunde mit einem Bußgeld belegt wurden. Einige wenige halten sich nun auch daran. Erfahrungsgemäß trifft es dann nicht wirklich die, die zu den kritischen Klientel gehören. Dass die ältere Dame mit ihrem gemütlichen älteren Dackel dann zu den „Bestraften“ gehört und diese dann nicht begeistert ist, dafür habe ich Verständnis, denn hier trifft e einmal mehr die Falschen. Man muss aber kein Verständnis für nicht angeleinte Hunde haben, die nicht gehorchen und unkontrolliert Leute anspringen. Und erst recht dürfen sie nicht beißen. Es muss möglich sein, dass ein normaler Bürger, eine Gruppe Kindergartenkinder und Sportler ungestört das Worringer Bruch und die Rheinaue nutzen können.  Die beiden Bürgervereine haben im Rahmen des „runden Tisches“ einen Flyer entworfen, der künftig verteilt werden soll und Hundebesitzer auf die Problematik und die Gesetzeslage hinweisen soll. Allen, die von Hunden belästigt werden, kann ich nur empfehlen, das für Hunde zuständige Ordnungsamt umgehend zu informieren. Der zuständige Sachbearbeiter hat ganz klar geäußert, dass, solange sich niemand beschwert, es auch keine Kontrollen geben wird. Nur wenn der Herr vom Amt mit Beschwerden eingedeckt wird, wird er auch aktiv, wenn es ihm zu bunt wird. Betroffene, die hier nicht aktiv werden, dürfen sich dann auch nicht beschweren, wenn sich nichts ändert. Wer Beschwerden anzubringen hat, der sollte die Nummer des zuständigen Ordnungsamtes umgehend anrufen (Tel.: 221-22097).
Und auch die Hundebesitzer sollten sich der Stadt gegenüber bemerkbar machen, wenn sie erreichen wollen, dass Freilaufflächen für Hunde in Worringen eingerichtet werden. Hier gibt es ganz klar Defizite. Dass Hunde Bewegung brauchen, ist normal und ihr gutes Recht, aber hier sind die Behörden gefordert, auch für Freilaufflächen zu sorgen. Aber bei allem Recht auf Bewegung für Hunde, darf das Recht des Bürgers ohne Hund nicht eingeschränkt werden. Und Hundebesitzer, die dann noch uneinsichtig oder gar ungehalten reagieren, nehmen die „wirklich braven Hunde“, die es ja mehrheitlich gibt, mit den vernünftigen Haltern in Sippenhaft, wenn es zu Gegenreaktionen kommt. Und das empfinde ich als sehr schade, denn -selbst wenn der Eindruck aufgrund meiner negativen Erfahrungen und Leserbriefe täuschen sollte- auch ich mag Hunde.

Jakob Mildenberg



Eingang 337 vom 28.02.2013

Erneut Ärger mit Hunden in Worringen!!
Und leider wieder ein Bericht über Hunde und über ihre unverschämten Besitzer


Am 15.02.2013 gegen ca. 15.15 Uhr gehe ich über den Erdweg zur Brombeergasse. Nach ca. 50 m auf dem Erdweg sehe ich wie zwei größere Hunde auf dem Feld toben, ihre Besitzer stehen auf der Straße. Als ich näher komme, springt ein Hund mich an, worauf ich zu hören kriege…: “Es ist halt ein Welpe, die springen schon mal Leute an“…..?!?! Die Hunde sind nicht angeleint! Ich ärgere mich, gehe aber ohne Kommentar weiter.
Als ich dann ca. 100 m vor der Brombeergasse bin, kommen mir 2 junge Frauen mit Kinderwagen entgegen, die zwei große Hunde bei sich haben. Natürlich auch nicht angeleint!! Erneut werde ich von einem Hund angesprungen, worauf ich sage, dass sie die Hunde bitte anleinen sollen. Die Antwort die ich hier rauf erhalte ist: „ geh weiter und reg dich nicht auf“! Fassungslos über diese unverschämte Aussage gehe ich kommentarlos weiter. Da soll man sich nicht über freilaufende Hunde aufregen?!
Auf dem Weg zwischen Senfweg und Brombeergasse kommen mir insgesamt 7 Hunde entgegen und kein einziger ist angeleint!!! Das heißt doch: Wenn ich als Spaziergänger im Worringer Broch und  Umgebung unterwegs bin, muss ich damit rechnen von Hunden angesprungen zu werden und das auch hin nehmen, ob meine Sachen dabei dreckig werden oder ich vielleicht Ängste habe, ist dabei völlig egal?!
Wenn ich ein Problem damit habe, dass Hunde frei rumlaufen, dann muss ich eben zu Hause zu bleiben??!!
Lt. Aussage  von Herrn  Jansen (Landschaftswart) besteht grundsätzlich eine Anleinpflicht für Hunde im Naturschutzgebiet. Wer seinen Hund nicht anleint, begeht eine Ordnungswidrigkeit!!

Mein Fazit: Sollte mir das noch einmal passieren, weiß ich was zu tun ist!!

Viele Grüße
Joachim Drescher




Eingang 336 vom 14.12.2012
Antwort auf Brief 333

Guten Tag, habe mich auch sehr oft über diese Baustelle gewundert bzw. geärgert. Die Frage des WARUM kann nur über die Stadt Köln geklärt werden. Hier reicht eine Mail an den OB mit den entsprechenden Fakten, dann wird die Antwort von der entsprechenden Stelle nach einiger Zeit erfolgen.
Das gleiche Problem ist die Ampel an der Kreuzung Grimlinghauser-, Üdesheimer- und Hackhauser Weg. Die Ampel ist seit ca. 2 Jahren außer Betrieb, die Gehwege sind mit zusätzlichen und schon vorhandenen Hinweisschildern zugepflastert!! Ein problemloses Benutzen der Gehwege ist dadurch nicht möglich. Hier wurde mir auf Anfrage mitgeteilt, ist in Planung und wird nächstes Jahr entfernt.
Habe die Erfahrung mit ähnlich gelagerten Problemen bei der Stadt gemacht, hier hilft nur Geduld, Geduld, Geduld. Irgendwann passiert schon was.

MfG
Heinz Fuhs, 50769 Köln




Eingang 335 vom 19.11.2012
Antwort auf Brief 333

Hallo Nicole,
ich vermute, dass der aus Sicherheitsgründen wegen der letzten Regen Überflutung gesperrt bleibt. Gefahr des Ertrinkens.

Gruß Ralf Kühne, 50735 Köln




Eingang 334 vom 19.11.2012

Antwort auf Brief 333

Guten Tag Frau Nowottka,
der Grund liegt sicherlich in der Tatsache dass, wenn Sie vom Fußgängerweg aus schauen, einige Steine oder der Untergrund des Radwegs weggebrochen ist. Was ich genau wie Sie nicht verstehen kann, ist die lange Reparaturdauer, denn die Barrieren stehen jetzt sicherlich schon ein Jahr dort. Bisher hat es die Stadt lediglich geschafft dafür zu sorgen, dass der Fußgängerweg nicht mit Unkraut zugewachsen ist. Vielleicht wird ja jetzt gewartet, bis der erste Unfall an dieser Stelle geschieht, weil die Radfahrer jetzt, für den Autofahrer plötzlich und unerwartet, auf die Straße ausweichen, wenn ein Fußgänger den Fußgängerweg benutzt.
In diesem Sinne, warten wir doch einfach mal ab!

Hans-Willi Doll, Köln




Eingang 333 vom 16.11.2012

Betr.: Absperrungen an der A.N.L. vor Jet- Tankstelle.

Wenn man aus Worringen rausfährt von der Neusser Landstraße auf die Alte Neusser Landstraße ist dort ein Rad Weg und ein Fußgänger Weg, der etwas vertieft ist. Ich verstehe nicht warum dieser Radweg seit Monaten permanent von beiden Seiten mit einer Barriere gesperrt ist. Man muss also als Radfahrer den Fußgänger Weg benutzen. Diese Absperrungen bestehen grundlos.
Ist die Stadt Köln nicht mal in der Pflicht diese wegzuräumen, oder hat es doch einen speziellen Grund warum die dort angebracht sind. Kostet das die Stadt kein Geld??

Vielleicht weiß ja einer der Worringer Bürger etwas darüber.

Nicole Nowottka




Eingang 332 vom 16.10.2012
Leserbrief zum Thema "Hunde in Feld und Flur"

Grundsätzlich gilt eine Anleinpflicht für Hunde in einem Naturschutzgebiet. Wer seinen Hund nicht anleint, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Ebenso ist es am Fühlinger See und in den Städtischen Parkanlagen. Diese Gebiete werden vom Ordnungsamt kontrolliert.
Am Rhein gibt es viele Bodenbrüter, die durch jagende Hunde ihre Brut verlieren, auch sollten im Winter die auf der Durchreise rastenden Wintergäste nicht durch Menschen und Hunde aufgejagt werden. Im Worringer Bruch sind es Rehe und Rehkitze, die oft durch Hunde gejagt werden.
Wer am Rhein seinen Hund freilaufen lassen will, hat auch dazu Gelegenheit. In Worringen ist die nördliche Landzunge rund um den Wasserturm Landschaftsschutzgebiet, hier darf der Hund frei laufen. Ebenso ist es in Langel an der Fähre. Hier sind auch links und rechts des Hitdorfer Fährweges am Rhein rund 300 m Landschaftsschutzgebiet.
Das Naturschutzgebiet „Worringer Bruch“ besteht aus der Wald Zone vom Erdweg ab Richtung Roggendorf und dann weiter südlich Richtung B9. Alle Wege rund herum und der landwirtschaftlich genutzte Innenbereich sind Landschaftsschutzgebiet und dürfen von Hunden frei benutzt werden. Die Hinweistafeln am Rhein und am Worringer Bruch geben hierzu Hinweise. Weiterhin gibt es noch genug Flächen rund um Worringen, wo oft kein Mensch und Tier weit und breit zu sehen ist Überall gilt natürlich: sollten Personen, andere Hunde oder sogar Wildtiere auftauchen, ist der Hund bei Fuß oder an die Hand zu nehmen. Auch sollte man den Hund nicht in die bestellten Felder hetzen, die Landwirte werden es ihnen danken. Ich sehe viele Hundehalter, die sich richtig verhalten und damit keinem andern Angst oder Schrecken zufügen. Ich hoffe die Wenigen anderen, es sind ja nur wenige Hundehalter, verhalten sich bald genauso. Ansonsten gilt der Leitsatz: Hunde sollen laufen und Vögel sollen fliegen.
Vielleicht sehen wir uns mal in der freien Natur?

Ihr Landschaftswart
Herbert Jansen




Eingang 331 vom 09.10.2012

Zum Thema "Hunde" möchte ich auch etwas hinzufügen

Ich bin Besitzerin einer kniehohen Mischlingshündin, die noch niemals jemandem etwas zuleide getan hat und die eher selber Angst vor anderen Hunden hat. Ich lasse meine Hündin grundsätzlich im Broich und auch am Rhein frei herumlaufen, da ich der Meinung bin, ein Hund hat grundsätzlich ein Anrecht auf freien Auslauf für mindestens eine Stunde pro Tag, bei größeren Rassen sogar sehr viel mehr. Es entspricht keiner artgerechten Hundehaltung, Hunde permanent anzuleinen.
Ich verstehe aber ebenso die Verfasser der Leserbriefe, die unangenehme Erfahrungen mit  Hunden gemacht haben. Mir selber ist es schon passiert, dass mir am Rheinufer aus dem Nichts heraus ein sehr großer, brauner Hund in den Rücken sprang und mir folgte. Ein Besitzer war nirgends in Sicht. Ich lasse mich nicht mit Hundehaltern, deren Hunde einfach nicht hören, in einen Topf werfen, bzw. sehe auch nicht ein, dass meine Hündin durch ständiges Anleinen darunter leidet, dass andere ihre Hunde nicht erziehen.
Wenn ich mit meinem Hund draußen bin, gehört mein Blick zum Hund und nicht aufs Handy. Nähert sich ein Spaziergänger, leine ich entweder direkt an oder aber rufe meinen Hund bei Fuß, der dann auch gefälligst zu hören hat. Tut er das nicht, dann sollte ich mal ein bisschen Erziehung ins Auge fassen und bis die Erziehung gefruchtet hat, den Hund anleinen. Natürlich hat der Hund auch nichts zu suchen in den Uferbereichen der Biotope, aber man kann auch alles ein wenig übertreiben. Natürlich dürfen die Vögel, die unter Naturschutz stehen beim Brüten und bei der Aufzucht nicht gestört werden, aber wie bereits gesagt, unsere Hunde haben auch Rechte und sind nicht Tiere zweiter Klasse, die immer nur angeleint brav an der Leine zu gehen haben. Ein Hund möchte auch mal schnuppern dürfen, seinem Jagdinstinkt folgen, rennen und springen; hat er dazu keine Gelegenheit, entwickeln sich u.U. Verhaltensstörungen und das möchte ja auch niemand haben. Die Pflicht zur Erziehung des Hundes und zur Aufsicht des Hundes beim Spaziergang-ähnlich wie bei einem Kleinkind-obliegt dem Halter und anstatt Knöllchen zu verhängen, sollte der Halter zum Besuch einer Hundeschule verdonnert werden. Es ist nicht immer alles nur mit Geldstrafen zu regeln.

Petra Schuricke




Eingang 330 vom 26.09.2012
Neues vom Pony Express


Hier ein neuer Beitrag zum Thema Pony Express und Umweltschutz in Köln. Seit dem 23.9.2012 sind unsere lieben Anwohner auf der Wiese an der Alte Straße abgereist. Wie zu erwarten haben Sie es nicht Versäumt Ihren Dreck und Unrat auf der Wiese zurückzulassen. Niemand war im Stande diesen Zustand im Laufe eines Jahres zu verhindern. Deshalb möchte ich mich hier bei den zuständigen Behörden und Politikern herzlich für Ihre Tatenreiche Unterstützung danken!!!!!!
Hoffentlich bleibt uns der Dreck als Mahnmal auch ein weiteres Jahr erhalten.


Mit freundlichen Grüßen
R. Hundhausen




Eingang 329 vom 13.09.2012
Leserbrief zu Hundeattacke am Erdweg

Ich bin der gleichen Meinung wie Jakob Mildenberg und Stefanie Wiertz. Hunde mag ich wirklich sehr gerne, doch gerade in der Öffentlichkeit und im Naturschutzgebiet "Worringer Bruch", muss der Schutz der Menschen Vorrang haben, gerade, weil auch Kindergartenkinder öfter durch diese Landschaft wandern. Also Hunde an die Leine, bevor etwas schlimmeres passiert!!

Katy Blümel




Eingang 328 vom 28.08.2012
Leserbrief zum Bericht „Hundeattacke am Erdweg

Hallo zusammen,
auch ich habe Bekanntschaft mit dem Hund gemacht, der jetzt zugebissen hat. Nur ein paar Tage vorher hat dieser Hund ohne Grund meinen 8 jährigen Sohn angesprungen. Der Hund hat allerdings nicht zugebissen und war auch angeleint. Ich fand lediglich, dass der Besitzer anders hätte reagieren müssen, da auch hier die Aussage kam "Der will nur spielen."
Da wir selber Hundebesitzer sind habe ich nicht weiter über diesen Vorfall nachgedacht. Nachdem ich dann aber wenige Tage später erfuhr das der selbe Hund nun zugebissen hat, wurde mir dann doch anders. Dem Hund ist an dieser Stelle kein Vorwurf zu machen, aber der Besitzer sollte sein Tier schon im Griff haben.
Es ist immer wieder schade das es Hundehalter gibt die ihrer Sorgsamkeitspflicht nicht nachgehen und Ihre Hunde nicht anleinen, selbst wenn man Ihnen mit seinem eigenen Hund entgegenkommt. Auch ein ortsansässiger Kindergarten geht gerne im Worringer Bruch mit den Kindern spazieren, denen auch des Öfteren nicht angeleinte Hunde begegnen.
Ich hoffe, dass doch ein paar Hundehalter einsichtig werden und etwas ändern.

Stefanie Wiertz




Eingang 327 vom 27.08.2012
Leserbrief zum Bericht „Hundeattacke am Erdweg

Den Satz „Das hat der noch nie gemacht“ kennt man. Aber war das nicht nur eine Frage der Zeit? Wenn man regelmäßig in der Rheinaue oder im Bruch spazieren geht oder eine Radtour macht, stellt sich diese Frage zwangsläufig. Schon lange spiele ich mit dem Gedanken, dieses Thema für WorringenPur aufzugreifen und das nicht unbekannte Problem der uneinsichtigen Hundebesitzer an den Pranger zu stellen.
Dass bei diesem aktuellen Vorfall meine eigene Frau betroffen ist, bestätigt erneut alle meine von vielen Hundebesitzern belächelten Sorgen und macht mich in erster Linie wütend. Das Problem ist seit langem bekannt, es gibt Regeln und Vorschriften, aber nicht alle Hundebesitzer beachten sie. Es werden weder Kontrollen durchgeführt, noch Bestrafungen ausgesprochen. Es gibt Knöllchen für falsches Parken und auf dem Friedhof werden auf dem Hauptweg ältere Leute vom Fahrrad geholt, weil es dort verboten ist. In der Rheinaue und im Bruch könnten sich diese „Ordnungshüter“ dumm und dusselig verdienen. Manche Hundehalter lassen bis zu vier große Hunde frei laufen, sodass man sich erst gar nicht in deren Nähe wagt. Muss sich der Bürger diese Gängelei von uneinsichtigen Hundehaltern weiter gefallen lassen und aus den Freizeitgebieten, die gleichzeitig Naturschutzgebiet sind, vertreiben lassen? Das Geschrei wird erst wirklich groß, wenn ein kleines Kind Opfer einer solchen Attacke wird. In unserem Fall war dies bereits der dritte Vorfall, nur dass diesmal richtig zugebissen wurde. Der Hund, der nun zugebissen hat, hat auch nicht zufällig im Vorbeigehen zugeschnappt. Er lief zunächst vorbei, kam zurück und hat in Brusthöhe in den Oberarm gebissen. Nur ein schnelles seitliches Wegdrehen und die Hilfe der Besitzerin haben schlimmere Verletzungen verhindert. Man mag sich die Verletzungen eines kleinen Kindes nicht vorstellen. Es ist mir durchaus bewusst, dass es auch pflichtbewusste Hundebesitzer gibt, die zwangsläufig mit den uneinsichtigen in einen Topf geworfen werden, aber selbst wenn ein Hund wirklich nur spielen will: Muss ich mich denn wirklich von jedem zweiten Hund im Bruch beschnüffeln und meine Hose besabbern lassen? An jedem Haufen und den noch feuchten Stellen der „Reviergegner“ wird vorher herumgeschnüffelt. Es nützt auch nichts, wenn der angeleinte Hund unkontrolliert hinter einer 10 Meter-Leine herläuft und der Besitzer sich nur auf die Tastatur seines Handys konzentriert. Ich mag das einfach nicht und erwarte von den Hundebesitzern die dementsprechende Einsicht. Die Vorschriften besagen ganz klar, dass Hunde in Naturschutzgebieten anzuleinen sind und hier erwarte ich auch von der Verwaltung, dass sie für diese Ordnung so sorgt, wie sie das im Straßenverkehr auch so gerne macht. Und von der Politik kann man erwarten, dass sie sich um die Belange der Bürger kümmert, wenn nichts passiert. Dafür haben wir sie u.a. gewählt.
Und, liebe Hundebesitzer: Bevor mir jetzt mangelnde Tierliebe oder was auch immer unterstellt wird, weil man die Verhaltensweisen Eurer geliebten Vierbeiner in Frage stellt; nehmt bitte einfach zur Kenntnis, dass euer Hund nicht der Mittelpunkt unseres Lebens ist und es Regeln gibt, die es zu beachten gibt. Nur so finden die Hunde, die selbst an dieser Situation unschuldig sind, unsere Akzeptanz.

Jakob Mildenberg




Eingang 326 vom 25.08.2012
Eine Bitte an alle Penny-Kunden mit Hund:

Als Anwohnerin der B9/Neusser Landstraße, in unmittelbarer Nachbarschaft des Penny-Markts in Worringen, wende ich mich an Hundehalter, die regelmäßig im Penny-Markt einkaufen und ihren Hund/ihre Hunde vor dem Eingang anbinden.
Penny hat montags bis samstags von 7:00 bis 22:00 Uhr geöffnet. Die Geräuschbelästigung durch Fahrzeuge auf dem Parkplatz, stetig klappernde Einkaufswagen, laut miteinander kommunizierende Kunden und viele andere Nebengeräusche stellen bereits eine außerordentliche Belastung für alle Anwohner dar. Die Schallwirkung ist enorm. Wenn dann noch mehrmals täglich (und auch oft nach 21:00 Uhr) lautes, andauerndes und teilweise schrilles Hundegebell ertönt (zwischen 5 und 20 Minuten), weil die Tiere vor dem Supermarkt angebunden werden, während der Halter offenbar in aller Seelenruhe seine Einkäufe erledigt, fühlen wir uns in unserer Lebensqualität stark eingeschränkt.

Ich bin selbst Hundehalterin und weiß, dass Hunde zum Kläffen erzogen werden. Meine Hunde würde ich niemals unbeaufsichtigt irgendwo anbinden, alleine aus meiner Fürsorgepflicht gegenüber den Tieren heraus. Von Hasstiraden gegen Hunde mag ich nichts hören. Es ist immer der Halter, nicht der Hund!
Deshalb mein Appell: Bitte bindet eure Hunde nicht vor Supermärkten an, wenn sie nicht gelernt haben, ruhig abzuwarten. Eure Tiere leiden, weil sie Angst haben und wir Anwohner leiden, weil es wirklich nervt und stresst. Macht euch bewusst, dass ihr nicht zuletzt Hundehassern Nährboden bietet. Handelt verantwortungsbewusst. Danke!

Manuela Jansen




Eingang 325 vom 22.08.2012
Betreff: Antwort auf offenen Brief von Herrn Schaaf, StEB vom 13.08.2012

Sehr geehrter Herr Schaaf,

mit Interesse habe ich Ihre Stellungnahme zu offenen Fragen Worringer Bürgerinnen und Bürger vom 05.-13.07.12 zur Kenntnis genommen. Aber letztlich bleiben doch die eigentlich offenen Punkte aus meiner Sicht unbeantwortet und konkrete Lösungsansätze werden erst gar nicht aufgegriffen. Zu den einzelnen Themen nehme ich wie folgt Stellung:

Ein vergleichbares Schadenereignis hat es in unserem Ortsteil vor einigen Jahren bereits einmal gegeben, wurde aber diesmal trotz der zwischenzeitlich durchgeführten Ertüchtigung des Kanalnetzes „nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik“ noch deutlich übertroffen. Insgesamt liefen bei der Feuerwehr über 1000 Notrufe ein. An dieser Stelle gilt unser Dank vor allem dem Einsatz der Feuerwehrleute, die das Schlimmste noch verhüten half. Der Verweis auf eine statistische Wiederkehrzeit von über 100 Jahren erinnert mich an die Formulierungen beim Hochwasserschutz. Solche Ereignisse können  nämlich –wie Sie selbst einen Absatz weiter einräumen-, jederzeit erneut auftreten.

Das Thema Rückstau-Problematik ist seit dem vorletzten Schadenereignis allgemein bekannt und viele Bürgerinnen und Bürger haben inzwischen entsprechende Nachrüstungen vorgenommen. In dieser Zeit haben Sie parallel aufwändige Kanalsanierungen durchgeführt, um im Ergebnis nunmehr feststellen zu müssen, dass sich trotz privater und öffentlicher Investitionen die Gesamtrisikolage dramatisch weiter zugespitzt hat.
Bevor man aber über die eigene Situation nachdenkt, ist es natürlich einfacher und billiger, dem Bürger vorzuhalten, dass er ggf. seinen bürgerlichen Pflichten nicht nachgekommen ist. Aber so einfach ist es leider in der Praxis doch nicht.
Wie effizient sind denn Ihre Maßnahmen gewesen? Warum war das Kanalnetz nicht in der Lage, die Wassermengen aufzunehmen und abzutransportieren? Wie sieht eigentlich Ihr Notfallplan für solche Krisen-Situationen aus?
Hier hat es gleichwohl einen Fall der Anhebung einer Grundplatte gegeben und die Feuerwehr konnte gerade noch eine Dame vor dem Ertrinken retten. Die StEB hat doch auch die Möglichkeit, das Abwasser „ungeklärt“ in den Rhein abfließen zu lassen, was dann zu einem erheblichen schnelleren Wasserdurchlauf führt. Hier wären dann wohl Entschädigungszahlungen für ungeklärtes Wasser fällig geworden, gleichzeitig hätte aber ein nicht unerheblicher volkswirtschaftlicher Schaden der Bürgerinnen und Bürger vermieden werden können.

Auch Ihre Einschätzung, dass eine Kombination aus Starkregen und Hochwasser-Ereignis in der Wahrscheinlichkeit gegen Null tendiert, kann ich nicht teilen. Ich verweise hierzu nur auf das Schadenereignis des Oder-Hochwassers, das gleichwohl mit einhergehendem Starkregen große Schäden durch das Oberflächenwasser herbeiführte.
Der Kontext ist hier deshalb von besonderer Bedeutung, da Sie gerade in Ihrem Hochwasser-Konzept die „Lebensader-B9“ zerstören wollen und auf die bei diesem Starkregen überfluteten „Reservewege“ setzen. Das heißt, es gibt dann überhaupt keine verlässlichen Rettungswege für die Bürgerinnen und Bürger mehr.

Die Bürgerinnen und Bürger wiegen sich nicht in falscher Sicherheit im Hinblick auf die Ertüchtigung der Deichanlagen. Sie sind vielmehr verunsichert im Hinblick auf Ihre Planungen,  im Rahmen des Hochwasserschutz-Konzeptes den bisher bereits fragilen Zustand der Grundwasser-Problematik dramatisch zu verschlechtern. Wir denken hierbei natürlich nicht an die geplanten „Staumauern“, sondern an die geplante Aufstauung eines Wasserbeckens mit Millionen Kubikmetern von Rheinwasser, das als Wasser-Säule auf das Grundwassser einwirken wird.
Zu diesem Thema möchten die Bürgerinnen und Bürger keine weiteren Veranstaltungen mehr, sondern die ernsthafte Diskussion z.B. des alternativen Lösungskonzeptes der beiden Bürgervereine von Worringen und Roggendorf/Thenhoven.

Dieser konstruktive Lösungsbeitrag zeichnet sich nämlich dadurch aus, dass

Mit freundlichen Grüßen

Günther Otten, Dipl.-Kfm.




Eingang 324 vom 13.08.2012
Offener Brief von Herrn Otto Schaaf, StEB aufgrund des Starkregenereignisses am 05.07.2012   PDF lesen




Eingang 323 vom 13.07.2012

Betreff: Brief an die Stadtentwässerungsbetriebe, Herrn Schaaf wg. Überflutung in Worringen nach Starkregen am 05.07.2012

Sehr geehrter Herr Schaaf, sehr geehrte Damen und Herren,

die Zustände in Worringen nach dem gut halbstündigen Starkregen vom 05.07.2012 sind in Ihrem Haus sicher bekannt. Auch unser Keller wurde innerhalb kürzester Zeit überflutet. Obwohl wir mit einem Wasserstand ca. 40 cm sicher nicht zu den am stärksten betroffenen Mitbürgern gehören, ist uns doch beträchtlicher Schaden entstanden. Zudem sind die Aufräumungsarbeiten bis heute nicht abgeschlossen, viele Dinge (Fotos, Filme usw.) sind unwiederbringlich verloren, und für die fachgerechte Trocknung der Kellerräume sind nach Auskunft einer Fachfirma noch ca. 2 bis 3 Wochen anzusetzen.

Wir finden, dass dies - gemessen an der Dauer des Regengusses – auf Zustände im Kanalsystem hinweist, die nicht hinnehmbar sind.

Wir mögen uns nicht vorstellen, was in Worringen passiert, wenn der geplante Retentionsraum gebaut wird und ein solcher Starkregen zeitgleich mit einer Flutung des Polders auftritt. Die Stichworte Hochwasser - Flutung - Starkregen - Grundwasser lassen einem schon jetzt die Haare zu Berge stehen. Da ist es mit ein paar beruhigenden Worten Ihrerseits nicht getan.

Wir fordern Sie auf, die Gründe für das Versagen der Abwasserkanäle am 05.07.2012 festzustellen und zeitnah öffentlich zu machen.

Wir fordern Sie weiterhin auf, bei den Planungen des Retentionsraumes die Bedenken der betroffenen Bürger jetzt erst recht ernst  zu nehmen und die alternativen Vorschläge (z.B. des Bürgervereins) ernsthaft in ihre Überlegungen einzubeziehen. Es sollte unbedingt der Grundsatz „Sicherheit vor Wirtschaftlichkeit“ gelten. In der Zukunft wird kein Verantwortlicher sagen können „das konnte man ja nicht voraussehen“. Man konnte!

In Erwartung einer Antwort verbleiben wir
mit freundlichen Grüßen

Hildegard und Hans Erpenbach




Eingang 322 vom 09.07.2012
Betreff: Brief an die StEB wegen Überflutung in Worringen durch Unwetter
Retentionsraum Worringer Bruch, Fluchtmöglichkeiten bei Hochwasser
Überschwemmung der Straßentunneldurchfahrten am 05.07.2012

Sehr geehrter Herr Schaaf,

mein Name ist Volker Kees und ich spreche in diesem Brief für die etwa 80 „neuen“ Worringer und Bewohner der Krebelsweide, die, obwohl es sich bei unseren Häusern um Neubauten handelt, mit Problemen der zu klein dimensionierten Abwasserkanälen und eindringendes Wasser in den Kellern durch Starkregen zu kämpfen haben.

Wie Sie der Presse und den Berichterstattungen der TV-Sender entnehmen konnten und auch ebenfalls aus eigenen Einsätzen der Stadtentwässerungsbetriebe und den Kölner Feuerwehren am 05.07.2012 erfahren haben, sind durch die Überflutung von Starkregen und Überschwemmung mit Vollauf die zwei Straßenunterführungen der L183 St. Tönnisstr. / Worringer Landstrasse und des Walter-Dodde-Weges in Worringen die Zufahrts- und Fluchtwege von und nach Worringen über mehrere Stunden hinweg komplett gesperrt gewesen.

Wir, dass sind nicht nur die Bürger von Worringen, sondern auch Verwandte und Bekannte der Anwohner, fordern  von den Stadtentwässerungsbetrieben der Stadt Köln eine Garantie, dass bei einer evtl. Flutung des Retentionsraumes Worringen, die Fluchtmöglichkeiten für den Evakuierungsfall gegeben sind. Falls wie geplant der Worringer Bruch bei einem erneuten Jahrhunderthochwasser geflutet werden sollte, ist Worringen von der Außenwelt abgeschnitten. Wie wir leidlich am Donnerstag, den 05.07.2012 erfahren mussten, besteht keine Fluchtmöglichkeit mehr zur Verlassung des Ortsteiles Worringen nach Westen (zwei vollgelaufene Straßenunterführungen) hin. Ebenfalls sind unzählige Keller in Worringen vollgelaufen, weil die Abwasser- und Regenkanäle nicht ausreichend dimensioniert sind, um solchen Wassermassen Stand zu halten. Von einigen Bürgern erfuhren wir, dass nicht nur Keller unter Wasser standen und es zum Teil noch stehen, sondern es wurden auch Kellerestriche von dem steigenden und drückenden Grundwasser gehoben und zerstört.

Ebenfalls bitten wir um eine exakte und realistische Simulation des Grundwasserspiegels bei einer evtl. Flutung des Worringer Bruches, um evtl. zukünftig auf den enorm steigenden Grundwasserspiegel vorbereitet zu sein.

Wir fordern von Ihnen auch eine Berechnung mit schriftlicher Bestätigung, wie und wo und dass überhaupt die Zugangs-, Evakuierungs- und Fluchtmöglichkeiten bei einer evtl. Flutung des Worringer-Bruches jederzeit gegeben sind.

Die B9 scheidet als Fluchtmöglichkeit aus, da die Öffnung des Deiches zur Flutung durchgeführt wird und wenn die Tunnel durch Grundwassersteigung ebenfalls volllaufen, sind die Worringer Bürger von der Außenwelt abgeschnitten und die Worringer sorgen sich, dass sehen Sie auch an den immer gut besuchten Informationsveranstaltungen, die zusätzlich zu den Presseveröffentlichungen von den lokalen Bürgervereinen gefordert werden.

Wir bitten um Stellungnahme und um schriftliche Rückmeldung zu diesen Sachverhalten bis zum 31.08.2012.

Mit freundlichen Grüßen

Volker Kees




Eingang 321 vom 05.07.2012
Betreff: Brief an die StEB wegen Überflutung in Worringen durch Unwetter

Guten Tag,

ich hätte mal eine Frage, die hoffentlich auch erlaubt ist:
Heute (05.07.2012) sind unsere Keller in Worringen, wie auch aus der Presse zu erfahren ist, wieder einmal abgesoffen. Was haben die ganzen kostspieligen Lösungen gebracht? Am  Grimlinghauser Weg wurde vor ca. 15 Jahren ein neuer Überflutungskanal gebaut, gebracht hat‘s nichts!!!! Am Werthweg wurde vor ca. 2 Jahren eine neue Pumpstation mit  anschließendem Kanal zum Rhein gebaut, gebracht hat‘s nichts!!!!
Vielleicht sollte man sich einmal Gedanken machen, d.h., dass in den Kanälen von Worringen befindliche Wasser muss ja irgendwie zur Pumpstation kommen.  Wahrscheinlich ist das Gefälle von der Ortschaft zur Pumpstation zu gering und das Wasser fließt nicht wie gewünscht schnellstmöglich zum Werthweg, sondern staut sich und wird durch die  Abflusskanäle zurück in die Häuser gedrückt.
Mein Vorschlag: Mehrere Pumpen innerhalb der Kanalisation im Ort, die bei Bedarf die Wassermassen in Richtung Pumpstation Werthweg pumpen, zu installieren. Meiner Meinung nach wurde hier bisher viel Geld für nichts verbaut, für den normalen Bürger nicht nachvollziehbar!!! Natürlich kommt dieser Vorschlag von einem Bürger und ist deshalb nur schwer durchsetzbar, trotzdem sollten die sogenannten FACHLEUTE einmal darüber nachdenken. Niemand ist für diese Unwetter schuldig, aber  auf lange Zeit habe ich keine Lust mehr diesen Mist anzuschauen.
Vielleicht können Sie (StEB) mir evtl. eine Antwort zukommen lassen?

Heinz Fuhs




Eingang 320 vom 05.07.2012

CDU fordert Tempo 30

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich freue mich, dass endlich auch auf dieser Strecke der B9 jemand aus den Parteien Tempo 30 fordert. Wir selbst wohnen am Frohnweiher, kurz hinter der B9. Der Verkehrslärm hat in den letzten Jahren unerträglich zugenommen und ist eine gesundheitliche Belastung, Tag und Nacht, auch am Wochenende durch Ausflügler.
Die ganze Strecke, angefangen bei der ehemaligen Aral Tankstelle bis zum Ortsausgang Richtung Dormagen sollte auf Tempo 30 herunter gesetzt werden. Es wäre schön, wenn hier auch öfters unangemeldete (!!!!) Verkehrskontrollen stattfinden würden.

Sabine Assmann




Eingang 319 vom 15.06.2012
Pony Express

Seit dem November vorigen Jahres, sitzt eine Schaustellerfamilie auf der Wiese Alte Str. und Hackenbroicher Straße. Alle Bemühungen der Anwohner und von Seiten der Stadt Köln, die Familie zum Weiterziehen zu bewegen sind bisher gescheitert. Der *Eigentümer des Grundstückes ist die Bayer AG und  RWE. Nach Ansicht der Stadt ist allein der priv. Eigentümer für den Zustand vor Ort zuständig.

Diese Leute haben ohne Erlaubnis einfach ein Grundstück besetzt und hinterlassen hier ihren Dreck und es gibt keine Handhabe von Seiten der Gesetzgeber hier einzuschreiten. Die völlige Geschichte der Familie hier wiederzugeben wäre zu viel. Deshalb hier der Link auf die Webseite unten.

http://www.tierschutzforum.eu/viewtopic.php?f=68&t=8958&hilit=h%C3%B6velmeye

Roman Hundhausen

*Anmerk. d. Red.: Nach unseren Informationen ist Bayer Real Estate der Eigentümer des Grundstücks.




Eingang 318 vom 06.06.2012
Stellungnahme zum Leserbrief 313 / 17.04.2012

INEOS in Köln hat für das Areal selbstverständlich gültige Flächennutzungs- und Bebauungspläne.

Die Einziehung besagter Straße erfolgte durch die Stadt Köln in einem öffentlichen Verfahren gemäß Straßen- und Wegegesetz NRW.

Mit freundlichen Grüßen/Kind regards

Dr. Anne-Gret Iturriaga Abarzua
Communications Manager




Eingang 317 vom 20.05.2012
SG Worringen

Sehr geehrte Damen und Herren,
Anfang März entließ die SG Worringen einen der beiden F-Jugend- Fußballtrainer meines Sohnes; der zweite kündigte daraufhin. Die jahrelang erfolgreiche pädagogische und sportliche Arbeit brach von einem Tag auf den anderen ab. Vorangegangen waren unter anderem wüste fremdenfeindliche Schmähungen des 1. Trainers, die er von einem Kollegen am Spielfeldrand über sich ergehen lassen musste. Empörte Eltern versammelten sich einige Tage später im Vereinshaus, um den Skandal an offizieller Stelle anzuprangern und über die Perspektiven der F-Jugendarbeit unterrichtet zu werden. Trotz bestehender Verabredung erschien niemand Verantwortliches. Die Empörung einiger Eltern und Kinder erreichte einen neuen Höhepunkt, auf dem manche ohne weiteres Federlesen die Vereinsmitgliedschaft kündigten.

Ich bat die Vereinsführung am 10.03.2012 um schriftliche Stellungnahme und Begründung des Rauswurfs des bei Eltern und Kindern äußerst beliebten Trainers, um prüfen zu können, ob mein Kind zukünftig in einem pädagogisch akzeptablen Umfeld wird trainieren und spielen können und vor allem, ob gewährleistet ist, dass fremdenfeindliche Auswüchse künftig ausgeschlossen werden können. Die Mitgliedschaft meines Kindes sollte bis dahin ruhen. Bis zum heutigen Tag gibt es keinerlei Stellungnahme der Vereinsführung zu diesen ungeheuerlichen Vorgängen. Mich wundert es vor diesem Hintergrund nicht, dass etliche Kinder aus Worringen mittlerweile lieber bis nach Zons oder Nievenheim fahren, um dort Fußball zu spielen und bei einem solch dilettantischen Umgang mit der zahlenden Kundschaft wundert es mich auch nicht mehr, dass der Verein noch kürzlich pleite war. Ein Trauerspiel.

Axel Frieling




Eingang 316 vom 26.04.2012
Zum Thema Krebelshof:

Als Besucherin des Krebelshofes der fast ersten Stunde und zurück gekehrte Worringerin vermisste ich auf der Veranstaltung im Vereinshaus am 24.04. doch viele Gesichter; Menschen, von denen ich weiß, dass sie den Hof mit aufgebaut haben und dort genau wie ich, ihre Jugend zu einem großen Teil verbracht haben. Es blieben meiner Meinung nach zu viele Stühle leer um die Verantwortlichen wirklich davon überzeugen zu können, dass es den Worringern Ernst ist. Da ich mit meinem Hund oft am Krebelshof spazieren gehe, sehe ich mit Entsetzen wie fix die Natur sich im Bereich des Spielplatzes breit macht, Unkraut allerorten und es ist nur eine Frage der Zeit, bis dort alles überwuchert sein wird. Im krassen Kontrast dazu standen Angebote aus der Bürgerschaft, dort tätig zu werden.
Warum kann nicht wenigstens schon einmal der Spielplatz wieder hergerichtet werden und den Kindern zur Verfügung gestellt werden? Hier bedarf es keiner Brandschutzmaßnahmen und baulicher Veränderungen, Worringern könnten sich engagieren und die Kinder haben ihren Spielplatz wieder. Lassen wir uns nicht abspeisen mit einem als Jugendtreff propagierten größeren Wohnmobil.
Worringer, zeigt Flagge und kriegt den Hintern hoch bevor es zu spät ist!! Es muss mehr passieren als das Überbringen von Unterschriften an Herrn Roters. Der wird darüber müde lächeln und zur Tagesordnung übergehen. Irgendwann kann man dann für teures Geld im Krebelshof eine superduper Luxuseigentumswohnung kaufen und schon wieder ist ein Stück Worringer Geschichte den Bach runter gegangen.

Petra-Maria Schuricke




Eingang 315 vom 26.04.2012
Re: Herr Lehnert (Eingang 313)

Sie haben ganz recht, und das Wort ´ klammheimlich ` passt haargenau auf Worringen. Ich hatte ja schon mal nachgefragt: Was kommt noch? Die Biogasanlage wollten wir auch nicht und der Retentionsraum wird auch nicht mehr erwähnt und ist bestimmt schon beschlossene Sache. Man hätte Worringen auch gern einen Containerhafen verpasst, aber da waren alle auf den Barrikaden. Meine Meinung ist immer noch, die Stadt Köln interessiert sich nur für den Profit und verschandelt dafür unsere schöne Landschaft. Und man darf nie vergessen, nach dem Unfall bei Ineos, auf welchem Pulverfass wir jetzt schon sitzen.

Monika Erven




Eingang 314 vom 24.04.2012
Bänke am Rheinufer

Guten Tag,

nach ca. 5 Monaten sind nun 2 Bänke am Rheinufer aufgebaut worden. Dies konnte nur durch die Hilfe des Amtes für Landschaftspflege und Grünflächen, Bezirk Chorweiler, realisiert werden.
Deshalb ein besonderer Dank an das Amt von meiner Seite.

Ich hoffe, die Bänke werden pfleglich behandelt, damit wir lange Zeit die Bänke nutzen können.

Gut Sitz!!!
Heinz Fuhs




Eingang 313 vom 17.04.2012
Offener Brief zu den Themen Umgehungsstraße und Tanklager

Die Stadt Köln “wulft” sich (nicht richtig) ein Stück Umgehungsstraße, ca. 1,5 km, zu Lasten Worringens und verschenkt eine historische Straße an die Chemieindustrie, die offensichtlich hofft, Industriegebiet ohne ordentliches Planfeststellungsverfahren zu erhalten.

Die Errichtung des Tanklagers, 350 m westlich einer Wohnbebauung war schon ein riesen Fehler, die klammheimliche Erweiterung des Industriegebietes nördlich des Randkanales ist ebenfalls eine Todsünde. Wer hat eigentlich die beiden Autobahnunterführungen gezahlt???

Die richtige Umgehungsstraße müsste auf der seit Jahrzehnten durch das Bruch führenden Kanaltrasse (als Deich) durch den Retentionsraum als Hochstraße bis zur Industriestraße am Fühlinger See führen. Nur sie würde die Rheindörfer, das Industriegebiet Fühlingen und das Autobahnkreuz Köln-Nord entlasten. Auch das Sportcenter Erdweg wäre dann für Rettungsfahrzeuge besser erreichbar. Jetzt bündelt sich der Verkehr der angeblichen Umgehung vom Autobahnzubringer und der Hackenbroicher Straße in der St. Tönnisstraße und damit zwingend In der Lohn. Das 2-3fache Verkehrsaufkommen in der St. Tönnisstraße hat schon mehrere schwere Unfälle verursacht, davon einen tödlichen.

Die Hackenbroicher Straße ist dagegen jetzt fast tot, obwohl sie die einzige leistungsfähige Straße mit drei Querstraßen zur Dornstraße und damit zur B9 (ohne Alt-Worringen zu belasten) ist.

Anmerkung:
Die Stadt Köln schreibt, dass die Hackenbroicher Str. durch das Industriegebiet führt. Das ist falsch: Die Hackenbroicher Straße ist eine historische Straße, über die sich das Industriegebiet wider besseren Wissens auch über den Randkanal ausgedehnt hat.

Ein besorgter Bürger
Peter Lehnert




Eingang 312 vom 02.04.2012
Klauen in Worringen wird schlimmer

In den letzten vier Wochen geht eine Diebesbande um, die es auf Gartenhäuser am Rhein abgesehen hat. In aller Seelenruhe räumen sie alles leer. Vor allem auf Gartengeräte und Baumaterial haben sie es abgesehen.
Aber auch die gesamte Inneneinrichtung wird schon mal mitgenommen. Richtet sich da jemand neu ein? Mir sind 18 Schaltafeln abhandengekommen.
Haltet mal die Augen offen. Hat vielleicht jemand einen Wagen, oder Leute mit Schubkarren nachts am Deichweg oder Werthweg beobachtet?
Hinweise bitte an Tel.: 0177 - 3504458

Monika Erven




Eingang 311 vom 29.03.2012
Hätten Sie´s gewusst? Beschluss zum Retentionsraum Worringer Bruch

Die Ereignisse scheinen sich ja derzeit geradezu zu überschlagen: In der Bürgerveranstaltung der StEB am 26.03.2012 (eigentlich zum Thema Grundwasser) erwähnte unsere Bezirksbürgermeisterin Frau Wittsack-Junge (Die Grünen), dass ein Beschluss gefasst wurde. Genau genommen handelt es sich bei diesem Beschluss um eine Empfehlung unserer Bezirksvertretung Chorweiler an den Rat der Stadt Köln, den Plänen zum Retentionsraum mit einigen Änderungen zuzustimmen (nachzulesen unter
http://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=30433&voselect=8355 ). Am 27.03.2012 hat der Rat der Stadt Köln hierzu eine Entscheidung getroffen, das Protokoll ist auf der Website leider noch nicht veröffentlicht.

Hätten Sie´s gewusst? Ich nicht. Und auch unser Bürgerverein scheint von der Dynamik der Ereignisse überrascht worden zu sein. Warum nun die plötzliche Eile? Fürchten unsere Vertreter weiter steigenden Widerstand, je öffentlicher das Thema wird?

Schade eigentlich. Retentionsräume können schließlich eine sinnvolle Sache sein. Aber, liebe Bezirksvertretung, ein solches Großprojekt im eigenen Vorgarten löst massive Ängste aus, gegen die nur klare und offene Worte helfen - und zwar viel und regelmäßig. Als Medium könnte der Bürgerverein dienen, der für meinen Geschmack noch ein bisschen deutlicher Position beziehen könnte.

Martin Prigge




Eingang 310 vom 27.03.2012

Krebelshof - Es tut sich was!

Liebe Redaktion von WorringenPur, nach Kritik auch fairerweise gerne ein Lob:
Der Bürgerverein Worringen war bei der Demo am Vereinshaus anwesend und hat nun eine große Unterschriftenaktion für den Erhalt des Krebelshofs gestartet, die dem Rat der Stadt Köln vorgelegt werden soll. Die Idee, diese Listen gestern bei der Hochwasserveranstaltung auszulegen, war prima. Besonders Danke an Herrn Dick, der zu Anfang der Veranstaltung vor allen Anwesenden kurz die Hilfe für den Krebelshof ansprach! Jetzt heißt es, in der Folge auch was daraus zu machen, weiter am Ball zu bleiben und für uns alle, sich mit voller Power für den Krebelshof einzusetzen - weiter so!!
Vielleicht gewinnt man ja den ein oder anderen Promi und bekannten Musiker mit Krebelshofbezug ebenfalls zur Unterstützung. Sollte es zu entsprechender Veranstaltungen kommen, wäre es sicher möglich, auch Amateurbands mit Worringer Wurzeln zu einem kostenlosen Auftritt zu begeistern. Ineos könnte sich durch gezeigte Solidarität (es muss nicht immer gleich Geld sein) ebenfalls reichliche Sympathien der Bevölkerung erwerben. Außerdem könnte man versuchen, noch größere Öffentlichkeit herzustellen (z.B. WDR Aktuelle Stunde etc.) und … und ... und…;-)))

Norbert Wiercimok




Eingang 309 vom 16.03.2012
Krebelshof

Sehr geehrte Damen und Herren,
danke für Ihre aufklärende Berichterstattung zum Thema Krebelshof. Ich lese gerade aufmerksam den neusten Bericht und wundere mich über so manche Passagen in diesem:
Und sie erklärte, der Bauzustand des Krebelshof sei mangelhaft; nach dem Bauordnungsrecht dürfte der Krebelshof gar nicht betrieben werden. Insbesondere Popkonzerte seien wegen Sicherheitsbedenken („Loveparade“) überhaupt nicht mehr zulässig.
Es gebe gravierende Baumängel, der Bauzustand des Krebelshofs sei verheerend schlecht. Dies sei dem Trägerverein anzulasten. Es gebe eine solche Vielzahl baupolizeilicher Gefahren, dass der Betrieb derzeit nicht mehr zulässig sei. Konzerte werde es dort nie mehr geben. Dies werde bereits die Feuerwehr nicht zulassen. Der Krebelshof sei zu einem Eventunternehmen mutiert, das die Anwohner störe. Er werde von Jugendlichen kaum frequentiert. Die Jugendarbeit sei inhaltlich von Herrn Telke behindert worden.

Da fragt man sich wirklich, warum werden "Mängel" erst jetzt bemängelt? Als jahrelanger Besucher des Krebelshofes blieb unsereins nicht verborgen, dass rund um das Gelände und im Hof nicht immer alles TOP und nach Brandschutzauflagen war, wenn man alleine das Parken auf der grünen Wiese im Hochsommer mit teils heißen Autos bedenkt, ebenso ist fast jeder über lose Pflastersteine gestolpert oder im Morast hängen geblieben, wenn mal wieder Regenwetter war. Dann kam es schon mal vor, dass kurz vor einem Konzert eine Betonmischmaschine mal eben neuen Belag für den Parkplatz der Künstler anlieferte oder hier oder da mal ein Loch "geflickt" wurde. Jahrelang war es kuschelig dort, bis der Massenandrang aufkam und immer mehr Menschen auf denselben kleinen Raum "gepfercht" wurden, was man alleine im VIP Bereich vor der Bühne bemerkte, in den im Gegensatz zu Konzerten von 2002 auf einmal die doppelte Menge an Menschen war, früher mit Kindern vor der Bühne, seit Jahren hatte noch nicht mal mehr diese eine Chance sich nach vorne zu stellen.
Für Behinderte und Gehbehinderte wie mich war das wohl auch der Grund von Veranstaltungen wie Open Airs fernzubleiben nach jahrelangem Konzertbesuch, da alleine für diese Fraktion der Hof nicht ausgelegt war, bzw. auch der Einlass (Einlass gegen Vorzeigen Behinderungsnachweis). Es gab Jahre da wurde einem geholfen, irgendwann nicht mehr, dafür teils andere Personen ohne jederlei Gebrechen teils Stunden früher eingelassen???

Das allerdings erst jetzt darüber geschimpft wird das der Hof nicht auf dem "neusten Stand" wäre ist lächerlich, denn jahrelang hat es keinen interessiert und die Feuerwehr hat ja da wohl auch die Veranstaltungen "abgesegnet"
Im Kölner Stadtanzeiger sogar wird von einem Abschiedskonzert für den Krebelshof gemutmaßt, da ist die Sachlage der Mitarbeiter die auf Geld warten ungeklärt und die Sachlage derer die viel Geld für Konzertkarten ausgeben haben immer noch ungeklärt, sollen diese NOCHMAL Geld für ein Abschiedskonzert vom Krebelshof bezahlen?

Wichtig wäre es für mich, wenn die Jugendarbeit und auch die Gastronomie im Krebelshof, also auch die geselligen Biergartenabende auch weiterhin existieren würden. Für die Open Airs wäre es zwar schade, aber für mich verschmerzbar, da es für Personen wie mich mit Behinderung schon seit 2011 nicht mehr möglich war stundenlang vor der Tür zu warten, ohne Mithilfe, und man Platzangst ohnehin bekam, wenn man sich vor der Bühne auf engsten Raum quetschen musste:-(
Ich bin froh, dass WorringenPur.de an der Sache dran bleibt und sich um Aufklärung bemüht, weiter so :-)

Anja Bögge / Pulheim




Eingang 308 vom 15.03.2012
Bürgerverein für Krebelshof?

Liebe Redaktion von WorringenPur,

um unseren Krebelshof zu retten, sollten möglichst viele Initiativen von allen möglichen Seiten unternommen werden. Die bisherigen Aktivitäten seitens des Trägervereins und einer privaten Internet-Petition reichen allein vielleicht nicht aus, um den Verantwortlichen der Stadt Köln zu zeigen, welchen Wert die Erhaltung des Krebelshofes als Jugend- und Kulturzentrum für uns alle, die Stadt Köln und das Umland tatsächlich hat.

Deshalb frage ich mich, was der Bürgerverein Worringen bisher gegen die Schließung des Krebelshofes unternommen hat. Auch die Jugendlichen und kultur- und musikinteressierten Worringer sind Bürger, für die es lohnt, sich einzusetzen. Bis heute sind mir leider keine Aktivitäten des Bürgervereins in Sachen Krebelshof bekannt. Auf seiner Homepage ist hierzu nichts zu finden, und auch in den vorgestern an alle Haushalte verteilten Worringer Nachrichten sucht man Anstrengungen für den Erhalt des Krebelshofes vergeblich.

Der Bürgerverein Worringen ist sehr rege und setzt sich immer für die Belange der Worringer Bürger ein, wofür ich sehr dankbar bin. Im Moment hat er auch schon alle Hände voll zu tun, allem voran mit der Hochwasserproblematik rund um das geplante Retentionsbecken. Trotzdem würde es viele, vor allem jüngere, Worringer freuen, wenn man sich mit aller Kraft auch für den Krebelshof stark machen und versuchen würde, den Wunsch nach einem Erhalt der Institution Krebelshof durch einen öffentlich gezeigten starken Willen des Bürgervereins deutlich zu machen (dessen Mitglieder konnten sicher ebenfalls fast alle seit ihrer Kindheit und Jugend die vielfältigen Einrichtungen und Aktivitäten des Krebelshofes begeistert nutzen). Sollte mir ein entsprechendes aktuelles Engagement bisher entgangen sein, bitte ich, dies zu entschuldigen.

Vielleicht finden sich ja auch noch andere Wege zur Unterstützung, z.B. ein Benefizkonzert der Bands aus Worringen und Umgebung, ein kompletter "Krebelshoftag" mit allen möglichen Aktivitäten oder ähnliche Aktionen. Wenn dies schon nicht auf dem Gelände des Krebelshofes stattfinden darf, wäre so etwas evtl. auf dem Zillikensplätzchen, dem SG-Gelände oder im und um das Vereinshaus denkbar.

Wir, die Worringer Bürger, Kirche, Vereine und Institutionen und Großunternehmen der Nachbarschaft, sind hier alle gemeinsam gefragt, zusammen für den Erhalt des Krebelshofes einzutreten und den Entscheidungsträgern immer wieder (und sofort, bevor es zu spät ist) aufzuzeigen, was der Krebelshof für uns, den Kölner Norden und darüber hinaus jetzt und auch in der Zukunft tatsächlich bedeutet. Die maßgeblichen Personen können wir nur eindringlich bitten, mit Vernunft, Augenmaß, gutem Willen und hohem Verantwortungsbewußtsein ihre weiteren Entscheidungen für den Krebelshof zu treffen.

Es bleibt zu hoffen, dass dieses traurige Kapitel bald wieder abgeschlossen und der Betrieb möglichst schnell wieder weitergehen und mit neuem Leben erfüllt werden kann.

Norbert Wiercimok




Eingang 307 vom 13.03.2012
Fragen und Antworten zum Thema Krebelshof

Danke liebe Redaktion, dass sich jemand die Mühe macht mal Licht ins Dunkel zu bringen.

Ärgerlich finde ich, dass sich die Stadt Köln augenscheinlich für mich nicht die Mühe macht mal über die Leute nachzudenken die "hinter" dem Krebelshof standen, die uns Konzerte, Biergartenbesuche usw. möglich gemacht haben.
Wenn man den Bericht liest geht es nur um das "Objekt" Krebelshof, und in meinen Augen auch darum das möglichst um Schadensbegrenzung nicht bemüht ist.
Siehe Seiten der Bands die dort Konzerte geben wollten, Bläck Fööss, Höhner usw., sind die Konzerte entweder gekippt oder man verweist im Gästebuch auf nicht stattfindende Konzerte.
Dass die Gerüchteküche kocht ist auch für die Zukunft des Krebelshofes egal in welcher Form nicht gerade erträglich.
Wünschenswert wäre da finde ich, dass endlich die Katze aus dem Sack gelassen wird und man auch denen gegenüber mit offenen Karten spielt die sich Konzertkarten teils vom Mund abgespart haben, Hotelaufenthalte gebucht haben usw.

Danke an die Redaktion für die Aufklärung

Gruß
Anja Bögge / Pulheim




Eingang 306 vom 10.03.2012
Diebstahl

Guten Morgen liebes WorringenPur Team,
uns, Fam. Reuter, Lievergesberg 94, wurde in der Nacht von Fr.09.03. auf den 10.03.12 von unserer schönen Friesenbank, vor der Haustüre zwei rote Laternen, eine Blumenvase mit Tulpen, eine Ranunkel mit Übertopf und eine Schale mit Primeln entwendet. Wer in Gottesnamen macht so etwas? Wenn private Haushalte das Ortsbild schon verschönern, finden wir, ist der Tatbestand eine Unverschämtheit!
Sachdienliche Hinweise bitte an die Redaktion oder an Fam. Reuter unter Tel.:0221 - 783586.


Norbert u. Traute Reuter




Eingang 305 vom 05.03.2012
KIKA sagt Danke!

Liebe Worringer
Wir, die KIKA, möchten uns ganz herzlich bei allen bedanken, die uns in diesem Jahr am Wegesrand des Kinderzuges zu gejubelt haben. Ohne Sie würde es den Kindern keinen Spaß machen am Karnevals Sonntag in wunderschönen selbstgemachten Kostümen durch die Straßen von Worringen zu laufen. Auch möchten wir uns auf diesem Weg bei all unsern Sponsoren bedanken, die uns wieder so wunderbar unterstützt haben. Ohne euch ging es einfach nicht.
„Ein ganz dickes Dankeschön“
Zum Schluss möchte ich Sie liebe Leser noch darauf hinweisen, dass die KIKA in diesem Jahr ihr 40 jähriges Bestehen feiern kann.
Aus diesem Anlass werden wir, im Mai dieses Jahres, eine Ausstellung im Worringer Heimatarchiv durchführen. Und am 23.Juni 2012 werden wir ein großes Sommerfest für Jung und Alt in der Worringer Grundschule starten.
Sie sind alle herzlich eingeladen uns zu besuchen und mit uns zu feiern.

Mit freundlichem Gruß
Wolfgang Reiter
1. Kika Vorsitzender




Eingang 304 vom 22.02.2012
Party Pur 2012

Liebe Frau Matschkowski,
betrifft die Veranstaltung am Karnevalssonntag „Party Pur in Worringen 2012“ im Vereinsheim!

ich möchte mich auf diesem Wege einmal ganz recht herzlich bedanken:

1.)   Bei dem Festkomitee Worringer Karneval e.V., allen voran Herrn Dietmar Knüppel, für die Einladung und Buchung zur Veranstaltung!!

2.)   Bei dem ganzen Worringer Publikum, ihr seid der absolute Hammer gewesen!!! Ich habe mich wie Zuhause in meinem „Wohnzimmer“ der MegArena Mallorca gefühlt!!

3.)   Bei Ihnen für die tolle Berichterstattung und die tollen Fotos!!!

4.)   Bei allen Künstlern die dabei waren, es war wie immer Klasse mit ihnen zusammen einen Auftritt gehabt zu haben!!!

Alles in allem kann ich nur sagen: Danke, Danke, Danke! Es war einfach nur gigantisch!!
Ich freue mich jetzt schon auf ein Wiedersehen 2013, und dann wird es bestimmt noch gigantischer!!!

Ganz liebe Grüße
Andy Luxx
-der Partyfuchs-

P.S.: Würde mich über jedes Feedback und Grüße in meinem Gästebuch auf meiner Homepage freuen: www.andy-luxx.com




Eingang 303 vom 22.02.2012

Krebelshof Open Air Konzert

Die Kartenbestellung für das Open Air Konzert am 12.05.2012 wurde von mir am 09.01.12 per Mail gesandt und dann am 11.01.2012 auf die Rückmeldung des *** mit Angabe seiner Bankverbindung und der Zusage, die Karten dann zu versenden (Angebot zu verbilligten Verzehrbons habe ich zum Glück außer Acht gelassen) habe ich gezahlt. Kontoinhaber war nicht der Krebelshof e.V.
Nachfragen an ihn und an den Geschäftsführer blieben unbeantwortet. Da wurde es mir vor Karneval doch etwas mulmig, zumal wir 2 Karten zum Geburtstag an Freunde verschenken wollten, aber die HP des Krebelshof war doch noch lustig aktiv.
Jetzt erfahre ich am Dienstag durch einen Aufruf der Seite, mit der Absicht mal telefonisch nachzufragen, von der Lage des Krebelshof.
Ist hier schon im Vorfeld von jemandem noch Nutzen aus der Kenntnis der aussichtslosen Lage gezogen worden?
Ich fühle mich da ziemlich hinters Licht geführt, da ich noch nicht einmal (wenn auch wertlose) Karten erhalten habe. Vielleicht ist es ja vielen so gegangen und der, wohl notwendige Insolvenzverwalter, sollte hier über die letzten finanziellen Aktivitäten informiert werden.
Das Geld ist wohl weg, aber wenn sich jemand daran bereichert hat, ärgert es mich doch noch ein bisschen mehr. Ich bin gerne bereit Nachweise und Belege zur Zahlung an zuständige Stellen zu übergeben.

Stephan Bahr, Pulheim




Eingang 302 vom 22.02.2012
Weiberfastnacht im Vereinshaus

Hallo,
auch ich muss dieses Jahr mal was loswerden! Dieses Jahr war mir irgendwie nicht so nach Karneval, aber meine Tochter wollte natürlich Weiberfastnacht feiern! Ich sagte ihr, geh doch mit deinen Freundinnen ins Vereinshaus und macht euch einen schönen Nachmittag!! Die Damen, alle im Alter 12-13, machten sich fertig und eine bunte Truppe ging dann Richtung Vereinshaus, um Karneval zu feiern! Was ich noch nebenbei erwähnen möchte, fast 15 Jahre bin ich mit den Kindern immer Weiberfastnacht ins Vereinshaus gegangen und es hat immer viel Spaß gemacht, nicht nur den Kindern, sondern auch mir als Mutter, denn wo will man den Karneval mit Kids hin, Kneipe mit Kindern geht garnicht!

Na gut, die jungen Damen kamen im Vereinshaus an und wollten rein! Sie durften aber nicht!!!!!! Nur in Begleitung eines Erwachsenen kommt man ins VEREINSHAUS rein! Nun gut, es war Gott sei Dank eine Mutter nebenan in der Kneipe, die dann mit den Damen ins Vereinshaus ging und dann war die Mutter wieder weg und was bringt das, wird das nicht auch noch kontrolliert!!!!!!!!

Andere Teenager hatten nicht so viel Glück und mussten ohne Karneval zu feiern, wieder nach Hause gehen!!! Da frag ich mich doch allen Ernstes was ist los hier! Wo sollen denn die Teenager Karneval feiern???? In Kneipen kommen sie nicht rein, Veranstaltungen wie Krebelshof, gab es nicht und die einzige Möglichkeit unser ach so tolles Vereinshaus, da kumme se nit rin!!!!

Worringen, was ist los, dürfen Kinder und Jugendliche ohne Erziehungsberechtigte nicht mehr Karneval feiern? Ich wäre, wenn ich Jugendlicher wäre total gefrustet, weil man mir die Möglichkeit nimmt, Karneval zu feiern! Im vorigen Leserbrief steht: Vereinshaus – Kinderveranstaltung. Ich sage dazu nur: Kinderkarneval in Worringen ADE!!!!
In diesem Sinne!!!!!!
WURRINGE ALAAF

Manuela Kaminski




Eingang 301 vom 21.02.2012
Karnevalsberichterstattung

Liebe Frau Matschkowski,
ich sitze seit Tagen hier in Niedersachen auf der Arbeit fest und denke stündlich an den Worringer Fasteleer. Zum Glück haben Sie Fotos eingestellt und so konnte ich wenigstens via Internet mitfeiern.

Ich danke Ihnen für die Heimweh-Kur und wünsche viel Erfolg mit PUR weiterhin,
viele Grüße Alexsandra Groh - gebürtige Worringerin!




Eingang 300 vom 20.02.2012
Betrifft Leserbrief 299

Unglaublich sind die geschilderten Vorwürfe von Frau Behrendt. Ich wünsche mir, dass diese Veranstaltung, auf der sich so viele Kinder gerne aufhalten, zukünftig als rauchfrei erklärt wird zum Wohle der Kinder. Die Erwachsenen können doch gerne in der Kneipe nebenan oder eben vor der Tür rauchen.
Es gibt in Worringen genug Raucherkneipen und sehr wenig Möglichkeiten für Erwachsene, wo mit Kindern rauchfrei und kindgerecht gefeiert werden kann.

Gerade zurzeit nach der Schließung des Krebelhofs wäre dies eine Maßnahme.

Mit freundlichen Grüßen,
Petra Schuricke /starchildenglish-koeln-worringen




Eingang 299 vom 18.02.2012
Sprachkurs für Türsteher oder wie vermiese ich Kindern den Karneval

Worringer Kindergartenkinder und Schulkinder feiern Altweiber gerne im Vereinshaus mit DJ Sascha. Leider trübte dieses Jahr der Zigarettenqualm etlicher Erwachsener nicht nur die Sicht, sondern auch das Vergnügen! Als meiner achtjährigen Tochter beim Tanzen buchstäblich die Luft wegblieb und sie in den Flur ging, um frische Luft zu schnappen erlebte sie etwas Unglaubliches. Nachdem sie ein paar Atemzüge frische Luft geschnappt hatte, wollte sie zurück in den Saal. In der Tür wurde sie von dem „diensthabenden Türsteher“ angeschrien: „DU KANNST HIER NICHT REIN“. Nachdem sie ihn, den Tränen nahe, erklärte, dass sie nur zu ihrer Mutter wollte, schrie er sie noch energischer an: “DU KANNST HIER NICHT REIN!!“. Meine nun verängstigte Tochter lief weinend zur Toilette und schloss sich dort ein. Nachdem sie sich von ihrem Schreck etwas erholt hatte,  ging sie zu einer Frau und bat sie, sie zu ihrer Mutter zu bringen. Die Frau nahm meine Tochter an die Hand und brachte sie zu mir in den Saal (an dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön!!).

Ich frage mich, warum kann man

1. nicht einfach ein Kind durch die Tür gehen lassen, die eigentlich der Ausgang sein soll, obwohl diese Tür noch nicht einmal entsprechend gekennzeichnet ist, schließlich war es wirklich nicht sehr voll???
2. wenn es irgendwelche (blödsinnigen) Vorschriften gibt, die dies verbieten, warum kann man(n) dann nicht einem Kind erklären, dass diese Tür ein Ausgang ist und der Eingang (der übrigens auch nicht als solcher kenntlich gemacht war) sich auf der anderen Seite befindet und sie dort hereingehen kann, wenn sie zurück in den Saal möchte????
3. wenn man Kinder nicht mag, warum hilft man dann auf einer Kinderveranstaltung???
4. warum muss auf einer Kinderveranstaltung geraucht werden, und wenn dies unbedingt nötig ist, warum hängt man dann nicht ein „RAUCHERCLUB“- Schild an die Tür, damit man sich vorher überlegen kann, ob man dafür 5 Euro Eintritt bezahlen möchte oder nicht.

Ich habe mit vielen Eltern aus Worringen über die  Erfahrungen mit dem Türsteher gesprochen und viele haben ähnliche Erfahrungen gemacht. Wir werden uns auf jeden Fall gründlich überlegen, ob wir  nächstes Jahr wieder Geld dafür bezahlen, um uns einräuchern und anmotzen zu lassen.

Saskia Behrendt




Eingang 298 vom 17.02.2012
Krebelshof Ballettschule

Liebe Frau Matschkowski,

sachlich und klar, neueste Informationen und Tendenzen - herzlichen Dank für den informativen Bericht zum Thema Krebelshof. Das macht Hoffnung. Nun können wir nur abwarten und auf einen zuversichtlichen Neubeginn im Krebelshof hoffen. Es wird sicher einige Zeit dauern, bis alle endgültigen Entscheidungen gefallen sind.
Inzwischen machen wir unser Ballett-Training mit viel Spaß in der Tennishalle im schönen großen Saal mit langer Spiegelfront - nur 350 Meter vom Krebelshof entfernt. Freundliche und sehr hilfsbereite Menschen habe ich dort neu kennen gelernt.
So hat der Unterricht in den neuen Räumlichkeiten mit großer Herzlichkeit begonnen.
In Dankbarkeit habe ich mich nach 20 schönen Jahren zunächst vom Krebelshof verabschiedet, und dieser Dank gilt auch dem Eddy Telke, der den Hof immerhin fast 40 Jahre mit viel Liebe trotz ständiger Kürzungen geleitet hat.
Etwas Altes ist nun vergangen und etwas Neues beginnt. Der Zauber des Neuanfangs möge uns alle mit Frohsinn begleiten.

Herzliche Grüße
Ulrika Lang




Eingang 297 vom 14.02.2012
Leserbrief zum Thema Krebelshof Insolvenz

Als jahrelanger treuer Besucher des Krebelshofes, und das nicht nur bei den Open Air Konzerten bin ich entsetzt über diese traurige Entwicklung. Nun ist es leider so, aber ich vertrete da auch die Devise "Abwarten". Guildo Horn hat auf seiner Page dazu geraten keine Tickets zu ordern, die HÖHNER sicherheitshalber erst mal Termine rausgenommen, was ich persönlich nicht als verwerflich finde, solange nix geklärt ist, denn sonst gäbe es immer noch Leute die Karten ordern wollten!
Die Schuld jetzt auf die HÖHNER oder andere die dort auftreten zu schieben finde ich nicht gut, Kritik sollte am Veranstalter geübt werden, nicht bei Höhner, Fööss usw.

Traurig finde ich nur, das diejenigen die für teures Geld Mengen an Karten und Verzehrbons geordert haben weiterhin ohne Antworten bleiben, da gehörte dringend Aufklärungsbedarf her! Einem "neuen" Krebelshof sei es nur zu wünschen das wenn dort Veranstaltungen stattfinden, mit dem Publikum anders umzugehen als wie bisher.

Wer Schmerzen und Gebrechen hat kann nicht stundenlang vor der Tür stehen und zusehen wie die die nichts haben eingelassen werden (z.B. Nachweis Behinderung einfordern) , in dem Sinne wäre es schön wenn der Krebelshof weiterhin nicht nur die Jugendarbeit tätigen würden sondern auch dort die Open Airs weiterhin stattfinden.

Gruß
Anja Bögge, 50259 Pulheim




Eingang 296 vom 11.02.2012
Krebelshof, Solidarität der Worringer, Konzerte und Bands

Mit Bestürzung haben wir während unseres Urlaubs vom Insolvenzantrag des Krebelshof Kenntnis erhalten. Warum ist der Verein nicht vorher an die Öffentlichkeit gegangen und hat um Unterstützung gebeten? Ein Versuch wäre es auf jeden Fall wert gewesen!
Was uns maßlos enttäuscht ist die Reaktion der Höhner. Streichen die geplanten Termine aus ihrem Kalender. Nicht nur, dass die Fans nichts mehr mit den im Vorverkauf erworbenen Karten anfangen können. In unseren Augen haben sich die Höhner damit ein Armutszeugnis ausgestellt. Von wegen kölsches Blut!

Birgit Goldmann & Auke Braaksma




Eingang 295 vom 11.02.2012
Straßenverkehrsordnung in Worringen

Hallo an alle,
jetzt möchte ich auch noch was zum Thema Straßenverkehrsordnung - hier aktuell diskutiert Tempo 30 – los werden. Okay, wo 30 steht und wo schneller gefahren wird, kann man nichts "schön diskutieren".... was aber meiner Meinung nach auch dringend seitens der Polizei kontrolliert und auch mit Geldstrafe geahndet werden sollte, sind noch andere Dinge:
Wer in der Dämmerung so lange ohne Licht fährt, bis es ihm / ihr auffällt, dass man selber nichts mehr sehen kann und wer abbiegt ohne zu blinken, stellt in meinen Augen auch ein Risiko dar und so etwas gehört auch empfindlich bestraft! Ich frage mich, ob diese Leute überhaupt mit ihrem Auto fahren oder ob das Auto eher mit ihnen fährt...... wie haben solche "Autofahrer" eigentlich die Führerscheinprüfung bestanden??

Toni Bahns




Eingang 294 vom 08.02.2012
Das Rasen in Worringen geht weiter

Jeder in Worringen weiß inzwischen: Man hätte sich die Einrichtung der Tempo-30-Zonen zur Verkehrsberuhigung in Worringen sparen können. Nach wie vor treten Raser (... und Raserinnen!) aufs Gas. Das ist auf sämtlichen Straßen in Worringen so, obwohl mit ganz wenigen Ausnahmen nur Tempo 30 zugelassen ist... vielleicht nur als Richtgeschwindigkeit?
Es wird weder Rücksicht auf die andauernde Gefährdung von Kindern genommen, noch auf die bei den Rasereien erhöht auftretenden Lärmbelästigungen der Anwohner. Dass sich die wenigen Geschwindigkeits-Kontrollen in Worringen im letzten Jahr auf den Bereich um die Grundschule An den Kaulen beschränkten, ist zwar verständlich. An der Situation in ganz Worringen ändert sich aber nichts. Mein Vorschlag: Feste Installation einer Kamera an der Grundschule, und zwar eine in jede Richtung, 24 Stunden in Betrieb. Dass das möglich ist, sieht man in Chorweiler. Und da ist nicht mal eine Schule... aber eine vorbildlich regulierte Verkehrssituation auf Tempo 30!
Mit 16 Geschwindigkeitskontrollen (davon nur 4 (!) direkt an der Grundschule An den Kaulen) in einem Jahr ist nach meinen Beobachtungen eine nachhaltige Verhaltensänderung der Raser nicht erreicht worden. Ich bin gespannt auf das kommende Wochenende, das ja im Zeichen von Geschwindigkeitskontrollen stehen soll. Ob sich dann mal wieder ein Radarwagen nach Worringen verirren wird?

Noch eine Anmerkung zur Alten Römerstrßse: Die Fahrbahn ist sicher nicht eine der Besten.  Trotzdem wird sie bereits jetzt als Rennstrecke genutzt. Was passiert, wenn man die Fahrbahn "verbessern" würde, kann man sich leicht ausmalen.

Hans-Bernd Nolden, 50769 Köln




Eingang 293 vom 06.02.2012
Ein Schild macht keine 30

Alle 100 m steht ein Tempo 30 Schild, aber leider verstehen nur wenige, was damit gemeint ist. Vielleicht finden die anderen Autofahrer die lustige 30 nicht auf ihrem Tacho oder sie denken, 30 pro Insasse ist gemeint, nach Einbruch der Dunkelheit haben die Schilder keine Gültigkeit oder sie möchten ihren Kindern zeigen, dass 2 x 30 = 60 ergibt - ich bin immer noch auf der Suche nach dem Grund für Geschwindigkeiten, die man durchaus als rücksichtslos bezeichnen kann.
Diese gefährliche Ignoranz, wie sie sich auf der St. Tönnis Straße jeden Tag zeigt, ist unglaublich und noch unglaublicher ist es, dass nichts dagegen unternommen wird und Höchstgeschwindigkeiten keine Konsequenzen haben. Wann beginnt denn die angekündigte Tempo 30 Offensive? Oder waren 2 Kontrollen am Anfang des Jahres an bekannter und auf 500 m gut sichtbarer Stelle damit gemeint? Dabei muss sich doch eher um einen Bremsentest gehandelt haben!
Die Unfallmarkierungen von Samstagnacht sind heute für einige der Grund gewesen, kurz zu bremsen und haben so fast die Wirkung einer Fahrbahnschwelle oder -Verengung oder einer anderen Maßnahme, die Tempo 30 unterstützen würde. Wie traurig. Aber: Ein Schild macht keine 30, ein Unfall auch nicht und Radarkontrollen gibt es nicht - also wird ein paar Meter weiter wieder Gas gegeben.
Worringen zeigt sich durch seine Nähe zu Köln auf den ersten Blick attraktiv für Pendler, es werden Einfamilienhäuser gebaut und bald entstehen wieder neue Wohnungen. Mit seiner guten Infrastruktur auch interessant für junge Familien - ist aber auf den zweiten Blick leider völlig ungeeignet.
„Zu Fuß“ in Worringen ist für Kinder gefährlich und auch als Erwachsener macht es keinen Spaß, weil man mit vorbeirasenden Autos feststellen muss, dass man an einer Schnellstraße wohnt - nur geschmückt mit vielen Schildern, auf denen eine lustige 30 zu sehen ist.

S. Tillmann, 50769 Köln




Eingang 292 vom 05.02.2012
Zum Verkehrsunfall am 04./05.02.

Es war ja klar, dass auf der RENNSTRECKE "St. Tönnis - Straße" mal ein Unfall passieren musste. Aber unsere Politiker und die Verantwortlichen der Stadt Köln sehen das ja leider anders. Die hören und sehen die Raserei (ab dem späten Nachmittag bis mitten in die Nacht) ja nicht. Aber wir Anwohner schon. Kontrolliert oder geblitzt wird doch nur in seltenen Fällen und wenn, dann sieht man die entsprechenden Fahrzeuge schon Kilometerweit. Mittlerweile Parken auf der genannten Straße (Höhe Kinderspielplatz) schon Autos auf der Fahrbahn. Man ist wohl zu bequem einen Stellplatz zu suchen. Und es sind nicht nur Ortsfremde, die sich hier falsch verhalten.

M. Schiefer




Eingang 291 vom 13.01.2012
Prüfung privater Kanalanschlüsse mit dem gesetzlichen Brecheisen?

Wie sicher viele Bürgerinnen und Bürger sehe ich auch den Umweltaspekt, den man bei undichten Kanalanschlüssen nicht außer Acht lassen darf. Das (verantwortungsvolle) Güllen der landwirtschaftlich genutzten Flächen ist mit undichten Kanalanschlüssen m.E. nicht zu vergleichen.
Es ist damit zu rechnen, dass die privaten Anschlüsse an das öffentliche Kanalnetz nicht ewig dicht halten werden. Der Zahn der Zeit nagt an allen technischen Einrichtungen.
Eine "Rundumkontrolle" mit dem gesetzlichen Brecheisen halte ich aber nicht für hilfreich.

Besser wäre es, wenn sich jede(r) Hauseigentümer(in) in Anlehnung an das Alter seines / ihres Eigentums sowie des zugehörigen Hausanschlusses auf freiwilliger Basis überlegen würde, ob sein / ihr Kanalanschluss (noch) in Ordnung ist. Dazu benötigt man jedoch seriöse Fachleute. Tipps von dieser Seite wären sehr willkommen! Danach könnte man ggf. eine Inspektion durchführen lassen. Dabei wird allerdings die noch viel zu wenig bekannte Kostensituation eine Rolle spielen!

Darum erlaube ich mir eine Frage und einen Vorschlag: Als Fachbehörde ist die Stadtentwässerung daran interessiert und dafür verantwortlich, die Abwässer dahin zu leiten, wo sie hingehören: In den Kanal. Dafür wird sie von uns als Steuerzahler bezahlt. Könnte nicht die Stadtentwässerung - quasi als "Kanal-TÜV" oder Berater - von sich aus eine Inspektion auch der Hausanschlüsse durchführen? Ich würde mir wünschen, dazu nachvollziehbare Kriterien vorgelegt werden und nach Prioritäten vorgegangen wird, z.B. Lage (... zum Trinkwassereinzugsgebiet...) und Alter eines Objektes, mögliche Verwurzelungen eines Kanales... und eben nicht in Form eines "Rundumschlages" im Sinne deutscher Gründlichkeit!

Zumindest sollte man (z.B. der Bürgerverein und / oder die Initiative "Alles dicht in Köln") darauf hinwirken, dass von autorisierter Seite der Stadt Köln Fachfirmen für solche Beratungen oder Begutachtungen zertifiziert werden. Den sicher schon in den Startlöchern stehenden "Beutelschneidern" unter den Kanalfirmen würde ich mich nicht so gerne anvertrauen...

Es dürfte sich lohnen, die öffentlichen Diskussionen zum Thema weiter zu verfolgen. Gut, dass sich auch der Bürgerverein aktiv mit der Thematik auseinander setzt. Inzwischen habe ich mich bei der Initiative „Alles dicht in Köln“ angemeldet. Von dort gibt es bereits eine Vielzahl an Informationen zum Thema.

Hans-Bernd Nolden, 50769 Köln




Eingang 290 vom 12.01.2012

Überflutungsraum im Worringer Bruch

Sehr geehrte Damen und Herren,
für die Veröffentlichung des nachfolgenden Leserbriefes wäre ich Ihnen sehr dankbar.
"Als alter Worringer (Jahrgang 1936) kann ich mich noch sehr gut erinnern, dass bis Anfang der 50-er Jahre das Bruch mehrmals geflutet wurde. Das geschah kontrolliert durch die Schleusentore. Das Wasser wurde auch nicht abgepumpt, sondern konnte durch ein ausgeklügeltes System von Bachläufen, die alle in den Pletschbach mündeten, von selbst wieder ablaufen. Die Bäche wurden regelmäßig gereinigt und fließbar gehalten. Das besorgten die "Bachfeger".
Was die Stadt Köln nunmehr vor hat, erscheint mir wie eine Geschichte aus Schilda. Da baut man einen erstklassigen Deich und beabsichtigt, ihn bei Hochwasser wieder zu sprengen. Es wäre interessant zu wissen, ob andere Gemeinden auch auf solche genialen Ideen gekommen sind, oder ob die Stadt Köln dafür mal wieder das Alleistellungsmerkmal hat. Darüber hinaus erscheint mir die sogenannte "große Lösung" nicht beherrschbar. Wenn die kommt, dann werden ganz sicher noch einige Häuser in Worringen, Fühlingen und Umgebung "baden" gehen. Das Hochwasser hat nämlich die dumme Eigenschaft nicht immer dahin zu fließen, wo die klugen Ingenieure das gerne hätten."

Mit freundlichen Grüßen
Alfred Dahmen, 50769 Köln (Seeberg)




Eingang 289 vom 31.12.2011
Wollte nur mal tschüss sagen!

Nach fast 29 Jahren möchte ich mich bei allen Schülern, die in den Jahren auf der Hauptschule Holzheimer Weg waren verabschieden.

Ich war gern Euer Husmeister


Josef Heinen




Eingang 288 vom 23.12.2011
Hallo liebes Worringen Pur Team!

Ich als alter und Gebürtiger Worringer wünsche zunächst einmal allen ihren Mitarbeitern und den Leuten drum herum ein Frohes und Besinnliches Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr. Auch wenn ich aus Worringen weg gezogen bin freue ich mich doch über sie zu erfahren was es neues in meiner alten Heimat gibt, auch wenn vieles nicht so erfreulich ist. Macht weiter so mit euren Berichten und auch Bildern, da ich zu Krank bin um noch mal nach Worringen zu kommen freue ich mich über jedes Bild.

Mit freundlichen Grüßen
A. Dohmen, 50226 Frechen




Eingang 287 vom 22.12.2011
Zum Thema Kanal-Dichtheitsprüfung

Erst wenn gewährleistet ist, dass kein Tropfen Gülle mehr irgendwo ins Erdreich versickert, und wenn jeder Mensch auf Erden ein WC mit Kanalanschluss hat, erst dann können sie aus Umweltschutzgründen mit der Dichtigkeitsprüfung der privaten Kanäle kommen! Bis dahin besteht nur der Verdacht auf Beutelschneiderei.

Dorothea Dorrio y Lois, 85298 Scheyern




Eingang 286 vom 21.12.2011
Was kommt noch?

Hallo liebes Team,
schön, dass Worri wieder schreibt! Und wie immer hat er recht.
Anstatt unser Naturschutzgebiet, dass seit Jahren eine Baustelle ist, mal in Ruhe zu lassen, könnte man ja die Millönnchen in die Sanierung der Schule stecken. Gerade weil so viele neue Familien zugezogen sind.
Alle anderen Orte um uns haben vorzeigbare Gesamtschulen und Gymnasien. Der Umbau zu Sozialwohnungen kostet doch auch bestimmt eine Stange Geld. Und wieder neue Bürger.
Ob die Rodenkircher nasse Füsse bekommen ist mir wurscht, Köln kümmert sich ja auch nicht die Bohne um uns. Ich habe in dem geplanten Retensionsgebiet einen Garten und andere sogar Häuser.
Jetzt nimmt man uns auch noch so nebenbei die Strasse zum geliebten Gongoll. Was kommt noch?

Trotzdem frohes Fest
Monika Erven




Eingang 285 vom 11.12.2011
WORRI über den "Worringer Schulterschluss"

Als "heimatferne" gebürtige Worringerin verfolge ich sehr dankbar über WorringenPur das Geschehen in meiner alten Heimat. Wenn ich hier in meiner neuen Heimat in Bayern einen Ort mit etwa derselben Einwohnerzahl mit Worringen vergleiche, schneidet Worringen, das schon immer von Köln sehr stiefmütterlich behandelt wurde, beschämend schlecht ab. Über vieles kann ich nur den Kopf schütteln, zuletzt über die Schließung der Hauptschule. Hier in meiner Kreisstadt gibt es sogar ein sehr angesehenes Gymnasium!
Mir drängt sich inzwischen die Frage auf, ob man Eingemeindungen auch wieder rückgängig machen könnte? Käme Worringen auch ohne Köln leidlich oder gar besser zurecht?

Dorothea Dorrio y Lois geb. Richardt, aus der Sippschaft der Klöckers
(Scheyern / Bayern)




Eingang 284 vom 24.09.2011
Informationsblatt 09/2011 der Fraktion PRO Köln in der Bezirksvertretung Chorweiler

Liebe Worringer Bürgerinnen und Bürger,

die Planung zur Einrichtung eines Retentionsraumes in unserem schönen Worringer Bruch gefallen unbestritten den allermeisten von uns nicht. Der Informationsbedarf dazu ist weiterhin gross und sollte von uns BürgerInnen auch rege bei der Politik und den Planern eingefordert werden. Aber können wir zulassen, dass sich die Fraktion PRO KÖLN, wie im Informationsblatt 09/2011 - verteilt an die Worringer Haushalte - zur Spitze des Widerstandes gegen den Retentionsraum Worringer Bruch erklärt und behauptet sich damit auf die Seite der WorringerInnen zu stellen. Die Eingabe gegen den Retentionsraum durch die Fraktion PRO KÖLN steht aus meiner Sicht den Interessen der BürgerInnen entgegen und wird nicht dazu führen, dass sich die Verantwortlichen ernsthaft mit unseren Interessen - wie auch immer sie gelagert sind - auseinander- setzen. Hier bedient sich eine politische "Partei" unserer Ängste. Wir sollten uns dazu nicht missbrauchen lassen. Wolfgang Niedecken (BAP) würde sagen: " Arsch huh, Zäng ussenander", für Immis "Arsch hoch, Zähne auseinander".

Frank Dietzler




Eingang 283 vom 30.08.2011

Leserbrief
Wolfgang Fuchs

Hallo Herr Fuchs,
zum Thema rasen in Worringen kann ich sagen, ich habe in einer Mail an den Bürgerverein nachgefragt, ob es unter ihrem Namen möglich sei, zwei Banner/Spannbänder von der Verkehrswacht oder Polizei zu erhalten. Die Verkehrswacht informiert zurzeit unter dem Motto: BREMS DICH! Schule hat begonnen! Diese Bänder (wenn wir sie hätten) z.B. auf der St.-Tönnies-Str. und An den Kaulen zu befestigen, würde meines Erachtens schon die meisten Verkehrsteilnehmer sensibilisieren. Vielleicht auch am Orts- Ein-/Ausgang.
Für unsere Dorffeste ist das ja schließlich auch möglich...
Vielleicht würde die Worringer Feuerwehr bei der Befestigung behilflich sein??!!
Das wäre ein schöner erster Schritt. Mal schauen, ob der BV bei der Beschaffung behilflich sein kann.

Gruß S. Bark




Eingang 282 vom 30.08.2011

Raserei oder Tempo 30 in Worringen?

Wie schön, dass sich doch gelegentlich noch jemand findet, dem das Thema Auto- und Motorrad- Raserei auf allen Worringer Straßen nicht egal ist. Der wie ich der Ansicht ist, dass es nicht toleriert werden darf, von den Gedankenlosen terrorisiert zu werden. Der sich Gedanken darüber macht, wie man dem ein Ende bereiten könnte. Der konstruktive Vorschläge macht, die mit wenig Aufwand realisierbar wären.
Warum werden ganz einfache Maßnahmen zur Unterstützung des Tempo-30-Schilderwaldes nicht auch in Worringen angewandt - wie sie in vielen Nachbardörfern und in der Stadt Köln seit langem praktiziert werden? Das Einrichten weiterer Tempo-30-Zonen und das Aufstellen weiterer Tempo-30-Schilder ist ohne flankierende Maßnahmen vergeudete Mühe.
Und wenn man auch weiterhin nicht bereit ist, sich dem Thema Raserei zu stellen und keine Abhilfe schaffen will, habe ich einen Vorschlag: Gebe man doch auf allen Straßen in Worringen "frei Fahrt"! Stelle man an die Straßenränder an die Stelle der unbeachteten Tempo-30-Schilder das weiße Schild mit den schrägen Balken und gebe die Worringer Straßen frei für alle Geschwindigkeiten. Die Stoppstraßen könnte man auch abschaffen. Dann wissen die nicht motorisierten Verkehrsteilnehmer wenigsten, worauf sie sich in Worringen einzustellen haben. Und dass man Kinder an die Leine nehmen muss, um sie zu schützen...
Wollen wir das wirklich?

Hans-Bernd Nolden




Eingang 281 vom 29.08.2011

Tempo 30 in Worringen

Hallo alle Interessierten :-) !
Das Thema an sich scheint ja hier trotz meines Aufrufes im Februar dieses Jahres, auf recht wenig Interesse bei den Worringern zu stoßen! Bis auf die wenigen, hier im Leserbriefforum erfolgten Veröffentlichungen, ist ja leider keine Reaktion erfolgt. Da frage ich mich doch: "Wo sind denn die Damen und Herren Politiker, die die Möglichkeit hätten, endlich mal Profil zu zeigen und sich den Wünschen und Anregungen ihrer Wähler und Wählerinnen zu stellen"?? Keine Reaktion!! Seid Ihr alle denn so verwundert, dass dann die Wahlbeteiligung abnimmt, wenn nicht mal mehr die Ängste und Bedürfnisse des Volkes, also der Leute an der Basis, registriert und wahrgenommen werden? Zählt denn nur noch das politische Kalkül?
Ich finde es schade, dass wir als "normale Bürger" nicht die Möglichkeit haben, einfach Temposchwellen aufstellen zu können, um der einfach teilweise unerträglichen Raserei endlich mal ein Ende setzen zu können.
Wie weit ist denn eigentlich die Politik, die ja die Meinung ihrer Wählerinnen und Wähler vertreten soll, von der Realität entfernt? Oder haben wir keine Worringer mehr in der Bezirksvertretung oder im Rat. die endlich mal Willens und in der Lage sind. die Stimme "Ihrer" Wähler zu hören??

Wolfgang Fuchs




Eingang 280 vom 31.07.2011
Hochwasser-Abwehrpläne mit Hilfe von Worringen für K und D

Als Nichtteilnehmer habe ich mich sehr gefreut über den umfangreichen, sehr eingängig, informativ und neutral geschriebenen Bericht in WorringenPur zum Info-Abend am 18.07.2011.

Es ist erschreckend, wie nah wir alle in Worringen der Verwirklichung der Pläne für das riesige Retentionsbecken im Worringer Bruch sind - und dass dennoch wichtige Fragen zu klären sind! Es scheint, dass die Planer sich durch nichts und Niemanden davon abbringen lassen werden, ihre Pläne umzusetzen. Dass dabei auch eine historische Stätte wie das Schlachtfeld der Schlacht bei Worringen überflutet würde, ist sicher das kleinste Problem. Mit der Kleinen Hufeisennase oder Feldhamstern können wir auch nicht aufwarten. Beschluss (von 2006) ist Beschluss! Das ist gutes Recht, das nun pflichtgemäß umgesetzt werden muss...

Ein paar ernsthafte Fragen an die Planer von Seiten aller Betroffenen müssen allerdings erlaubt sein und kompetent und verbindlich beantwortet werden: Wenn wir schon dazu beitragen sollen, anderen Rhein-Anliegern nasse Füße zu ersparen - wer trägt die finanziellen und ideellen Schäden, die dadurch entstehen können?

Es reicht nicht aus, nach dem geschilderten "Vier-Augen-System" den Befehl zur Sprengung und damit zur Flutung des Retentionsbeckens zu geben - wenn man sich nicht  v o r h e r  Gedanken über die denkbaren Folgen und einen gerechten Ausgleich für die Worringer Bevölkerung gemacht hat!

Wenn gesagt wird, es gebe infolge einer Flutung des Retentionsbeckens keine Bedenken bzgl. Einfluss aufs Trinkwasser, auf die Gesundheit (vorhandene Altlasten/Schadstoffeinträge im Retentionsgebiet!), auf den Grundwasserspiegel und anderes, kann man der Bevölkerung wohl auch ohne Bedenken die Zusage geben, im Fall des Falles die Wiederherstellung der ggf. beeinträchtigten Gesundheit und des beschädigten Eigentums zu garantieren! Es scheint mir der Schlüssel für die Duldung eines derart großen Vorhabens zu sein, genau diese Fragen vorher verbindlich und vertraglich für alle Beteiligten abzusichern! Dann wird so mancher mit sich reden lassen (oder - geht es gar nicht mehr um Duldung, sondern um "friss oder stirb"?). Dazu gehört auch die Wertminderung der Grundstücke und Gebäude im gesamten Worringer Bereich. Wer will schon in einem Bereich wohnen, in dem durch das Vorhaben eine hochgradige Gefährdung durch einen unkalkulierbaren Grundwasserspiegel gegeben ist? Welche Versicherung will zu welchen Prämien ein derartiges Risiko versichern?

Für die Braunkohle hat man ganze Dörfer umgesiedelt... ergäbe die Flutung von ganz Worringen nicht einen noch besseren Hochwasserschutz für Köln und Düsseldorf...?

Die Amerikaner haben in solchen Situationen einen eingängigen Spruch: Like it - change it - or leave it (frei übersetzt: Arrangiere dich mit der Situation, ändere sie oder kehr ihr den Rücken)...! Bleibt zu hoffen, dass  noch etwas zu ändern ist!

Fazit: Hochwasserschutz am Rhein ist eine Aufgabe, der sich die Politik mit Hilfe der Experten stellen muss - gleichermaßen für Kölner, Worringer und Düsseldorfer. Alle müssen über alles informiert werden. Lasten müssen gemeinsam getragen werden - das muss Bestandteil des in 2006 zugesagten Anliegerschutzes sein. Das Argument "5.000 gegen 50.000" (BV-Vorsitzender Kaspar Dick im WP Interview 25.07.2011) ist nur dann zu vermitteln, wenn die 50.000 an den im Fall der Fälle unvermeidlichen Beeinträchtigungen der 5.000 gerecht beteiligt werden. Hier ist die Politik gefordert! Der Bürgerverein Worringen scheint in diesen Fragen gut aufgestellt zu sein. Wir alle - vor allem aber die 5.000 - sollten ihn dabei nachhaltig unterstützen!

Hans-Bernd Nolden




Eingang 279 vom 16.07.2011
Zeugen gesucht!

Wer kann Angaben zu Personen machen, die in der Nacht vom 24. auf den 25.05.2011 Schrauben/Nägel unter die Vorder- und Hinterreifen eines Golf IV legten? Der Sachverhalt ereignete sich in Höhe des Hauses Lievergesberg Nr. 10.
Hinweisen wird Diskretion zugesichert, eine Belohnung bei Erstattung einer Anzeige meinerseits gegenüber dem oder den Tätern in Höhe der Kosten von 2 neuen Reifen inkl. Montage ausgelobt.

Angaben bzw. Hinweise bitte per Mail an SOBkoeln@t-online.de




Eingang 278 vom 15.07.2011
Schließung Schule Holzheimer Weg BESCHLOSSEN

Köln, 14.7.2011, 15:10 Uhr, In seiner heutigen Sitzung, der letzten vor der Sommerpause, berät der Kölner Stadtrat über folgende Themen: Bau der Archäologischen Zone und des Jüdischen Museums, Umplanung des Rheinboulevards in Deutz, Einwohnerbefragung zum Ausbau des Godorfer Hafens.
Die Gemeinschaftshauptschule Holzheimer Weg in Worringen wird aufgelöst. CDU und FDP stimmten gegen die Schließung. Die Schule schließt mit diesem Schuljahr Ende Juli 2011.

Also ist es beschlossen? Obwohl die KVB sich weigert weitere Busse einzusetzen, müssen unsere Kinder jetzt bei Wind und Wetter zu Fuß nach Chorweiler kommen? Was passiert hier in Worringen eigentlich? Interessiert es niemanden, dass ein Stück Worringen verschwindet? Warum wird mit INEOS weiter kooperiert? Warum kann man dort nicht fragen, ob INEOS bereit ist was dabei zu tun für die Sanierung der Schule? Ist es den Vereinen egal, dass ihnen die Aula und die Turnhalle weggenommen werden?

A. Hagemann (Mutter einer Schülerin)




Eingang 277 vom 06.07.2011
War´s das zum Thema Tempo 30?

Mit Interesse habe ich den WoPur Bericht über die Versammlung des Bürgervereins Worringen gelesen. Schön, dass wenigstens eine Bemerkung über den Einsatz des Geschwindigkeitsschildes (... in der Bitterstrasse zuletzt im September 2009 ...) nachzulesen war. Doch - war´s das schon?

Da werden die Worringer Straßen als Rennpisten missbraucht - und so gut wie keiner kümmert sich! Toleranz hat ihre Grenzen, wo das Recht anderer verletzt wird. Raser/Innen gefährden permanent ihre Mitmenschen durch ihre Rücksichtslosigkeit. Hinzu kommt die erheblich höhere Lärmbelästigung durch zu schnell fahrende Fahrzeuge. Und vielleicht erinnern sich Kradfahrer und Mopedfahrer daran, dass Geschwindigkeitsbegrenzungen auch für sie gelten!

Den Raser/Innen ist ihr Fehlverhalten auf der Straße und ihre Gefahr für andere wahrscheinlich nicht bewusst. Eine Absicht mag ich ihnen nicht unterstellen. Zwar gelten die Verkehrsschilder auch für Raser/Innen. Bei zu schneller Fahrt kann man sie aber leicht übersehen...

Darum finde ich den Vorschlag von Michael Kolf sehr gut, der sich ebenfalls in einem Leserbrief Gedanken zum Thema macht: "Des Weiteren gibt es Stadtteile, die mit Kinderfiguren aus Holz am Seitenrand und Banner über den Straßen, immer wieder für eine gewisse Aufmerksamkeit bei den PKW Fahrern sorgen." Man kann wohl sagen, dass aufmerksame, verantwortungsbewusste Fahrer/Innen weniger zum Rasen neigen! Die ein- oder andere Fahrbahnschwelle in besonders gefährdeten Bereichen (Grundschule) könnte auch zu einem bewussteren Fahren beitragen. Wie wär´s mal wieder mit der Radar-Keule?

Aber: Jeder fange bei sich selbst an! Wie schön wäre es doch, wenn die Fortbewegung auf allen Worringer Strassen mit etwas mehr Gelassenheit und Ruhe ablaufen würde! Ich fürchte jedoch, dass uns das Thema Rasen weiter bedrücken wird. Vielleicht auch den Bürgerverein...? Worringer Wutbürger zusammen mit dem Bürgerverein gegen das Rasen wären nicht verkehrt. Ob dafür zuerst etwas passieren muss? Hoffentlich trifft es kein Kind!

Hans-Bernd Nolden




Eingang 276 vom 03.07.2011
Zum Thema „Schließung der Schule Holzheimer Weg“

Hallo, auch ich bin eine Mutter deren Kinder dort zur Schule gehen, und bin NICHT damit einverstanden, dass die Schulen zusammengelegt werden. Ich habe auch den Zettel der Schule nicht unterschrieben, in dem ich meine Zustimmung gebe. Von Seiten der Schule wird alles schöngeredet, aber in Wirklichkeit herrscht seit Jahren Gewalt an der Hauptschule in Chorweiler. Man sollte sich nicht die Frage stellen, ob sie gesund das Haus verlassen und womöglich krank wieder kommen, sondern ob sie überhaupt wiederkommen.
Etliche Eltern haben sich bereit erklärt, dass wenn die Stadt Köln Material zu Verfügung stellt, die Eltern die Schule selber Instand setzen. Man könnte eventuell auch Spendenaufrufe starten, um die Schule wieder in einen brauchbaren Zustand zu versetzen.

Daniela Schwarz, Worringen




Eingang 275 vom 26.06.2011
Schließung der Schule Holzheimer Weg?!

Wollen wir Drogen, Gewalt in Worringen??? Wo sind die Eltern der Schüler, die Vereine, die Brauchtumspflege und so weiter, denen die Schließung einiges nimmt? Ist es mittlerweile egal, dass Worringen einen wichtigen Teil verliert? Oder sind wir Worringer noch bereit für diese Schule, den Erhalt der Brauchtumspflege und unsere Kinder zu kämpfen? Nach mehreren Telefonaten mit verschiedenen Behörden, darunter auch der Schulverwaltung, ist es von Seiten der Schulverwaltung schon beschlossen, dass die Schule zum Schuljahresende geschlossen wird. Dabei muss man ja anmerken, dass dies komisch ist, weil der Rat der Stadt Köln erst am 14. Juli 2011 den endgültigen Beschluss fassen will. Fragt man sich doch, woher dann die Schulverwaltung weiß, dass die Schule geschlossen wird, obwohl noch gar kein rechtskräftiger Beschluss vorliegt. Warum werden andere Schulen saniert, nur Worringen nicht? Wofür zahlen Worringer Steuern, wenn hier nichts passiert?

Überall wird saniert, nur Worringen wurde immer wieder nach hinten geschoben. War das bezweckt, um die Schule schließen zu können, wenn die Kosten für die Sanierung zu hoch werden? Und was passiert mit unseren Kindern? Der Vorfall in Chorweiler wird von der Schulleitung schön gesprochen. Eist seit Jahren bekannt, dass an dieser Schule Gewalt und Drogen herrschen. Sollen unsere Kinder das nach Worringen bringen? Gehen sie morgens noch gesund zur Schule und wir als Eltern müssen uns fragen, ob sie auch gesund wieder zurückkommen?

A. Hagemann und I. Büttgen




Eingang 274 vom 15.06.2011
Zum Thema „Tempo 30“

Sehr geehrte Redaktion,

man kann dieses, immer wieder aufkeimende, Thema nicht hoch genug aufhängen. Die Rücksichtslosigkeit, in Verbindung mit absichtlicher Gefährdung von Leib und Wohl Erwachsener und vor allen Dingen Kindern, ist in Worringen mittlerweile an der Tagesordnung und leider nicht nur auf zwei *** zu beschränken. Es gibt verschiedene Modelle, mit denen man den Rasern entgegen treten könnte, doch erst einmal müssen die Worringer zusammen halten und nicht denjenigen, der sich mutig gegen die Raser auflehnt, alleine lassen. Eine stärkere Polizeipräsenz, mit Tempomessungen an den richtigen Stellen und auch zur richtigen Uhrzeit, sind da auf jeden Fall ebenfalls ein Anfang. Des Weiteren gibt es Stadtteile, die mit Kinderfiguren aus Holz am Seitenrand und Banner über den Straßen, immer wieder für eine gewisse Aufmerksamkeit bei den PKW Fahrern sorgen. Es würde mich sehr freuen, wenn zum Beispiel "WorringenPur" einen Aufruf starten würde, in dem man, jeden Straßenzug für sich, die Anregung gibt, Figuren oder Banner anzubringen. In Abstimmung mit den Behörden sollte dies möglich sein.

Mit freundlichen Grüßen
Michael Kolf




Eingang 273 vom 04.06.2011

Schlacht bei Worringen

Ich möchte mal ein großes Lob an Herrn Tuchen und die fleißigen Leute vom Heimatmuseum abgeben, da ich mich sehr für die Worringer Ortsgeschichte interessiere, bin ich immer wieder erstaunt, welche Geschichten und Fotos immer wieder auftauchen.

Mit sehr freundlichem Gruß

Monika Erven

P.S. zum Thema 30 Km... Fahrt doch einfach mal Fahrrad. Nicht nur am Vatertag.




Eingang 272 vom 19.05.2011
Zum Thema „Tempo 30“

Wunderbar... man stelle Tempo-30-Schilder auf und der Verkehr ist beruhigt und sicher und die Anwohner haben weniger Lärmbelästigung, Schulwege benötigen keinen Polizeischutz, RadfahrerInnen können gefahrlos die Straßen befahren - weil alle AutofahrerInnen sich nach den Verkehrsregeln richten.
Mein Vorschlag an die VerkehrsplanerInnen: Kommen Sie nach Worringen, untersuchen Sie hier die "Erfolge" Ihrer sogenannten Verkehrsberuhigungsbemühungen. Am besten, bevor Sie weiteres Geld ausgeben für Schilder, an die sich niemand hält und Flyer, die niemand beachtet. Nach dieser Untersuchung sollten Sie dafür sorgen, dass zunächst in anderen Kölner Ortsteilen die vorgeschriebenen Regeln eingehalten werden.
Natürlich ist die wirklich gut gemeinte Initiative "Tempo-30" auch für Roggendorf-Thenhoven besser, als den Rowdies keine Grenzen zu setzen. Es wäre aber fatal, danach auch unsere Nachbarn in Roggendorf-Thenhoven alleine zu lassen, wenn es um die Kontrolle der Einhaltung der aufgestellten Regeln geht!
Aber: Es wäre ein Wunder, wenn es in Roggendorf-Thenhoven anders käme....

Hans-Bernd Nolden




Eingang 271 vom 09.05.2011
Zum Thema „Raserei“

Die Raser in Worringen scheinen auch "Worringen Pur" nicht zu lesen. Dennoch mache ich einen Versuch, mit ein paar Schlagworten auf Verbreitung durch die Vernünftigen zu setzen. Vielleicht findet sich jemand (... oder eine Interessengemeinschaft...), der ein paar Schilder sponsert mit einem kleinen, lustigen Text? Das könnte die langweiligen Schilder mit der 30 etwas augenfälliger machen.
Ein (erster) Vorschlag:

Nie mehr als
30!
Hier gib acht
morgens, mittags
und bei Nacht!

Das geht sicher auch kürzer, damit es die Ignorantinnen auch bei ihrem überhöhten Tempo nicht übersehen können...
Ein paar weitere Verse zum Thema liegen bereit. Vielleicht hat jemand einen eigenen Beitrag? Ein kleiner Wettbewerb könnte die Sache ins Rollen bringen...

Hans-Bernd Nolden




Eingang 270 vom 18.03.2011
Danke für eine tolle Session

Was für eine tolle Session 2010/2011 liegt hinter uns.  Mit Prinz Wuschel I., seinem Hofstaat, seiner Gesellschaft der Großen KG Köln-Worringen blicken wir auf eine gelungene Karnevalszeit zurück. Doch was ist der Karneval ohne diejenigen, die mit unendlich vielen Stunden freiwilliger und ehrenamtlicher Arbeit eben diesen unterstützen? Ganz gewiss nicht das, was der Worringer Karneval heute ist.

Auf diesem Wege möchten wir einmal „Danke“ sagen. Danke für ein Jubiläumsjahr der Superlative.

Danke den ortsansässigen Geldinstituten der Raiffeisenbank Frechen-Hürth, der Sparkasse KölnBonn, der Kreissparkasse Köln, welche uns weiterhin Gelegenheit gab unsere Ausstellung "Das Festkomitee Worringer Karneval im Wandel der Zeit" der Öffentlichkeit in ihren Geschäftsräumen präsentieren zu können.
Danke der CURRENTA/Chempark Dormagen, der INEOS Köln GmbH und den zahlreichen Freunden und Förderern des Brauchtums Karneval, die sich im Förderkreis Worringer Karneval zusammengeschlossen haben.

Doch was wäre die gesamte Karnevalssession ohne das Highlight schlechthin, dem Karnevalsumzug am Rosenmontag? Vermutlich gar nichts! Einem Lindwurm gleich, bewegen sich jedes Jahr Motivwagen, 7 Zuggruppen, 13 Kinder- und Jugendtanzgruppen, 4 Traditionstanzkorps, die MGV – Dänzer, eine Majoretten – Garde, ein Funkenkorps sowie vielfältige Originalgruppen passend zum Zugmotto und 16 Musikkapellen/Spielmannszüge durch den Ort. Tausende Zuschauer säumen hierbei die Straßen, um diesen einmaligen Umzug zu bestaunen und Kamelle vom Prinzen zu erhaschen. Ohne die vielen Wagenbauer wäre dieser Umzug nicht das, was er heute ist. Hierfür ein „Dankeschön“!

Aber auch den Anwohnern der Straßen, die sich zum Teil in Schmückgemeinschaften zusammengefunden haben, der freiwilligen Feuerwehr, dem Malteser Hilfsdienst - Ortsverein Dormagen und und und…..

Zum Ende einer tollen Session sagen wir allen noch mal Danke und ein dreifach donnerndes „Wurringe Alaaf“ und freuen uns auf den 11.11.2011! Denn dann heißt es wieder „Karneval in Worringen!“

Festkomitee Worringer Karneval von 1886 e. V.




Eingang 269 vom 16.03.2011
KIKA dankt

Wir, die KIKA (Veranstalter des Worringer Kinderzuges) möchten uns auf diesem Wege einmal bei allen bedanken, die den Worringer Kinderzug unterstützen.
Egal in welcher Form auch immer. Sei es durch Geldspenden; durch Sachspenden oder nette Menschen die uns Sonntagmorgen bei den letzten Handgriffen tatkräftig unterstützten.
 Und  nicht zu zuletzt bei den Menschen (also SIE) die am Karnevalssonntag am Straßenrand stehen und den Kindern zuschauen wie sie in Ihren wunderschönen und selbst gemachten Kostümen durch „et Dorf“ laufen. Denn ohne diese Menschen würde es keinen Spaß machen.

Dafür ein ganz großes  DANKESCHÖN.

Bis zum nächsten Kinderzug
Eure KIKA
Wolfgang Reiter 1.KIKA-Sprecher




Eingang 268 vom 10.03.2011
Danke

Ich möchte mich recht herzlich bei der Gruppe Worringer bedanken die meine zwei Freundinnen und mich an Weiberfastnacht um ca. 0:30 Uhr an der Stadtsparkasse gerettet haben. Wir sind dort in Not geraten weil ein angetrunkener Kerl meinte uns beschimpfen und anspucken zu müssen. Leider wurde dieser Mann handgreiflich und war nicht dazu zu bringen uns in Ruhe zulassen.

Schade dass viele Menschen sich unter Alkohol nicht mehr unter Kontrolle haben.
Durch das laute Wortgefecht und Gerangel wurde eine Gruppe Worringer auf uns aufmerksam und haben uns sofort geholfen und uns Geleitschutz zum Auto gegeben. Nochmals vielen lieben Dank im Namen meiner Freundinnen und Mir.

Es ist schön wenn Zivilcourage gezeigt wird. Danke.

Stefanie, Bianca und Anja




Eingang 267 vom 09.03.2011
Zum Thema „Raserei“

Ich verfolge die Diskussion über die "Raserei" in Worringen schon länger und möchte mich als Zweiradfahrerin nun auch einmal zu diesem Thema äußern.

Auch mir fällt die ständige, teilweise extreme Geschwindigkeitsüberschreitung auf. Wenn ich mit meinen 30 km/h über die Worringer Straßen fahre, so überrascht es mich doch ständig, dass es immer wieder Leute gibt, insbesondere Autofahrer, die mich auf einer Tempo 30 Straße mit fast der doppelten Geschwindigkeit überholen! Diese 30ger Schilder haben einen Grund, warum sie da stehen. Normalerweise finde ich, dass man das gerade auf der Straße "An den Kaulen" nachvollziehen kann, da hier jeden Tag kleine Kinder unterwegs sind. Jeder weiß, dass die Kinder nicht immer nach rechts und links gucken und dass selbst wenn sie es machen, die Autos meist nicht wirklich wahrnehmen. Wie kann man da, nur um mal ein Beispiel zu nennen, in der Vormittagszeit, wenn die meisten Kinder Schulschluss haben, mit fast 60 km/h über jene Straße rasen? Und dann auch noch so unverschämt sein, den Zweiradfahrer, der sich an das Tempolimit hält und mal davon ab auch gar nicht schneller fahren KANN zu schneiden, nur um dann an der nächsten Ecke fast ein 8-jähriges Mädchen über den Haufen zu fahren! So jemand sollte sich wirklich mal fragen, ob es ihn nicht irgendwo an gesunden Menschenverstand fehlt. Mich persönlich ärgern diese rücksichtlosen Überholmanöver sehr. Vielleicht versuchen die Leute die sich jetzt angesprochen fühlen sich mal in die Lage eines Zweiradfahrers, der von einem dicken Van fast von der Straße gedrängt wird, oder eines kleinen Kindes, dass sich zu Tode erschreckt, weil es fast überfahren wird, hinein zu versetzen.

Gruß
Sarah Matschkowski




Eingang 266 vom 16.02.2011
Danke-Schreiben

Durch einen Brand in einem Wohnhaus, bei dem 4 liebe Nachbarn ums Leben kamen, wurden wir plötzlich und unverschuldet Betroffene eines schlimmen Schicksals.
Unsere Wohnung war nicht mehr bewohnbar und wir standen plötzlich vor der Entscheidung, vorübergehend in eine Notunterkunft der Stadt Köln, in unser Wohnmobil oder in ein Hotel zu ziehen. Wir entschieden uns ins Hotel Matheisen zu ziehen. Fam. Meurer nahm uns herzlich auf und machte es möglich, dass wir 6 Wochen Unterkunft hatten.
Wir wurden nett und freundlich sowie verständnisvoll umsorgt. Gesten, die für uns nicht selbstverständlich waren, machten den unfreiwilligen Hotelaufenthalt für uns um einiges erträglicher.
Wir haben insgesamt sehr viel Zuspruch, Herzlichkeit und aufmunternde Worte erfahren dürfen und möchten der Familie Meurer und dem gesamten Team ein RIESEN DANKESCHÖN aussprechen.

Schön, dass es euch gibt.

Gleichzeitig möchten wir uns bei all denen bedanken, die uns in dieser schweren Zeit zur Seite standen.

Stephan und Ulrike Keuchen




Eingang 265 vom 13.02.2011
Geschwindigkeitsregelungen in Worringen

Es scheint tatsächlich so zu sein: Verkehrsschilder haben in Worringen so gut wie keine Bedeutung. Was schert mich ein Stopp-Schild...? Was schert mich die Rechts-vor-Links-Regelung...? Und: Was sollen eigentlich die Tempo-30-Schilder in Worringen...? Es denken nur sehr wenige Autofahrer an mögliche Auswirkungen... Bis es zu spät ist.

Wir sind bereits dahin gekommen, dass ein Auto zum echten Hingucker wird, wenn es unter Einhaltung von Tempo 30 über Worringens Straßen fährt. Dabei gibt es hier nur ganz wenige Straßen - alle in den Außenbereichen von Worringen - auf denen dieses Tempo nicht vorgegeben ist. Die sogenannten Tempo-30-Zonen, die vor einiger Zeit mit viel Aufwand von der Stadt Köln in Worringen eingerichtet wurden, haben inzwischen nur noch Richtliniencharakter. So gut wie niemand richtet sich aber danach. Raser sind auch in der Bitterstrasse und in der Dornstraße usw. an der Tagesordnung. Die wenigen, zugeteilten Radarstunden hinterlassen in Worringen so gut wie keinen nachhaltigen Eindruck.

Das einzig Hilfreiche dürfte auch nach meiner Überzeugung darin bestehen, die Autofahrerinnen und Autofahrer zu einem bewussten Autofahren zu bringen. Warum geht das in Dormagen und in manchen Kölner Stadtteilen? Hier setzt man ganz einfache Hilfsmittel ein wie Rand-nahe Fahrbahnschwellen, echte Fahrbahn-Verengungen, feste Blitzer, konsequente Rechts-vor-Links Regelungen etc. In Worringen muss man die Schulwege der Kinder mit einem Polizisten sichern, der seine weithin sichtbare Mütze trägt. Dann geht´s. Wehe aber, wenn der Polizist mal nicht da ist...

Fazit: Ohne die Initiative der Vernünftigen wird sich nichts ändern. Toll wären natürlich auch Vorbilder, die sich nicht durch dreiste Drängler von Tempo 30 abbringen lassen... Vielleicht hilft auch die von Herrn Fuchs geplante Initiative bei der Bezirksvertretung?

Hans-Bernd Nolden




Eingang 264 vom 11.02.2011
Betreff Ampel

Hallo Pur Team!

Mich würde mal interessieren was mit der Ampel an der Hauptschule passiert. Seit fast einem Jahr steht sie still da kann doch die Stadt-Köln
sie entfernen und nicht alle paar Meter Verkehrsschilder aufstellen.

MfG Christian Fuchs




Eingang 263 vom 11.02.2011
Zu Leserbriefen 261 und 262

Ich bringe meine kleine Tochter seit einiger Zeit des Öfteren morgens (zu Fuß) in den Kindergarten. Ich kann mich den Herren Fuchs und Tuchen nur anschließen: In den Morgenstunden gleicht Worringen teilweise einer Rennstrecke. Ich möchte hier noch die Hackenbroicher- und Bitterstrasse als Rennpiste mit aufnehmen. Auf beiden Straßen ist das Tempolimit auf 30 km/h beschränkt, gerade auch auf der Bitterstrasse wg. des Kindergartens.  Was ich trotzdem leider erlebe grenzt schon an Straftatbestände. Es wird gerast, vor oder auf Zebrastreifen geparkt (im Bäcker dauert es ja nur eine Minute) und die Gehwege sind oftmals mit Kinderwagen auch nicht mehr zu passieren.

Per Mail hatte ich diesen Sachverhalt vor einiger Zeit an unseren Kontaktbeamten der PI Nord weitergeleitet; geändert hat sich nichts! Momentan merke ich mir die Kennzeichen der besonders (gefühlten) schnellen Fahrzeuge. Ob es etwas hilft? Wir werden sehen ... trotzdem unterstütze ich die Aktion von Hrn. Fuchs. Irgendwo muss ja angefangen werden.

Stefan Bark




Eingang 262 vom 07.02.2011
Geschwindigkeitsregelung St. Tönnisstraße

Ich gebe Herrn Fuchs recht: In Worringen wird viel zu schnell gefahren. Und das nicht nur auf der St. Tönnisstraße.

Ich finde es gut, dass sich Herr Fuchs als Anwohner der stark befahrenen St. Tönnisstraße mit diesem Thema beschäftigt. Vielleicht kann er seine Aktivitäten ausweiten und einen weiteren Antrag an die BV 6 stellen. Darin könnte er auf die zahlreichen Fahrzeuge aufmerksam machen, die Gehwege zuparken und somit für Fußgänger unpassierbar machen. Herr Fuchs muss nur aus dem Fenster schauen. Denn vor dem Haus, in dem er wohnt, kann man das jeden Tag beobachten.


Bernd Tuchen




Eingang 261 vom 03.02.2011

Geschwindigkeitsregelung St. Tönnisstraße

liebe worringer!

ich bin anwohner in der st. tönnis str. hier in worringen. obwohl ich sicher nicht der einzige bin, der ein problem hiermit hat, ist die st. tönnisstraße doch die hauptverkehrsstraße in worringen. und obwohl diese als tempo 30 zone ausgewiesen ist, hält sich auf gut deutsch gesagt "kein arsch" an diese regelung. geschwindigkeitsüberschreitungen von mehr als 100 % sind hier an der tagesordnung!

ich würde gerne einen antrag an die bezirksvertretung in chorweiler richten, die diese verpflichtet, entsprechend an den rat der stadt köln einen Antrag aufzunehmen, der eine regelung trifft, dass hier durch entsprechende bauliche maßnahmen das einhalten der geschwindigkeitsregelung für die verkehrsteilnehmer unumgänglich macht.

es sind unsere steuergelder, die durch die bezirks- und ratsvertreter geplant- bzw. verplant werden.
auch wenn sich die st. tönnis - str. nicht mit der venloer str. vergleichen lässt, muss es m. E. möglich sein, dass für vernünftige verkehrsverhältnisse gesorgt wird.

wenn auch ihr dieser meinung seid, und ihr euch meiner auffassung anschließt, bitte ich euch, mir schriftlich unter der nachstehenden adresse einen entsprechenden aufruf zukommen zu lassen. ich werde dann einen antrag an die bezirksvertretung chorweiler verfassen und diese in die pflicht nehmen, endlich was zu tun !!

es kann nicht angehen, dass wir "volksvertreter" wählen, und wir anschließend über die vergabe unserer steuergelder nicht mehr zu bestimmen haben.

danke!

wolfgang fuchs
st.-tönnis-str. 129
50769 köln
tel.: 7406331
e-mail: wlfgngfchs@aol.com




Eingang 260 vom 23.12.2010

Hauptschule Worringen

Sehr geehrte Damen und Herren,

bezugnehmend auf den Infoabend und die Stellungnahme der Rektorin Frau Vianden über den Erhalt der Hauptschule Worringen empfinde ich es als Frechheit so zu tun, dass die Schule kein bleibendes Recht über das Jahr 2013 besitzt. Der Ratsbeschluss der Stadt Köln aus Mitte 2010 besagt nur, dass 2013 neu beschlossen werden muss. Aus der Stellungnahme von Frau Vianden ist nicht zu erkennen, dass sie die Möglichkeit besitzt, durch die Schließung der Worringer Hauptschule und eine Zusammenlegung der beiden Schulen, Rektorin der Gustav Heinemann Schule zu werden, da der jetzige Rektor der GHS zum neuen Schuljahr 2011/2012 in Ruhestand gehen wird.

Der Informationsfluss seitens Lehrerschaft an die betroffenen Eltern ist für mich als Betroffener unmöglich und nicht nachvollziehbar, neben dem wurde uns im Frühjahr 2010 mitgeteilt, dass die Schule mindestens bis zum Schuljahr 2011/2012 erhalten bleibt. Nur aus diesem Grund haben wir uns für diese Schule entschieden gehabt. Den von Frau Vianden groß beschriebenen Möglichkeiten des Unterrichts an der GHS kann ich nicht zustimmen, da unser Kind bis zum Ende des Schuljahres 2009/2010 an dieser Schule war und der genannte Unterrichtsstoff nicht durchgenommen wurde. Desweiteren wurde an dem Infoabend von dem jetzigen Rektor der GHS auch nur mitgeteilt, dass in den Sommerferien 2011 die entsprechenden Räume (Chemie, Physik etc.) renoviert werden sollen. die bevorstehenden Renovierungen der Räume der GHS wird ca. 100.000 € pro Raum kosten. Warum verwendet man dieses Geld nicht für eine neue Heizung der HS Worringen? Damit würde man den bevorstehenden Schulwechsel der Kinder vermeiden. Ein Schulwechsel bedeutet für die Kinder immer ein neues Umfeld, an das sie sich gewöhnen müssen. Es bedeutet neue Freunde suchen/finden, eine neue Umgebung und evtl.  eine Veränderung der schulischen Leistung durch Lehrerwechsel sowie Anschluss finden an den Schulstoff. Werden die Kinder hier wirklich in Betracht gezogen oder geht es hier nur um die Zukunftssicherung der Lehrerschaft sowie der Rektorin???

Da ich als Elternvorsitzender der Meinung bin, ein Recht auf eine Antwort zu haben, erwarte ich diese mit voller Spannung.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Fuchs




Eingang 259 vom 17.12.2010
Dankeschön

Sehr geehrtes WorringenPur-Team,

wir (Fam. Wiertz aus einer der Brandwohnungen) sind überwältigt von der Hilfe die uns zugute kommt. Inzwischen haben wir auch schon eine neue Wohnung gefunden, die wir auch schon dieses Wochenende beziehen dürfen. Wir sind wahnsinnig gerührt von all der Hilfe. Ein riesengroßes DANKESCHÖN an alle, die an uns gedacht und geholfen haben.

Für uns geht es wieder bergauf, aber wir möchten auch unsere tiefe Trauer über unsere 4 verstorbenen Mitbewohner zum Ausdruck bringen.

Es ist wunderschön, dass man in so einer Situation einen solchen Zusammenhalt erfahren darf.

DANKESCHÖN
Peter, Stefanie, Leon und Lara Wiertz




Eingang 258 vom 11.11.2010

Unser Hund DUKE ist wieder da!


Wir bedanken uns herzlich bei Familie, Freunden, Bekannten und allen Worringern, die uns am 08.11.2010 (und auch noch später...) geholfen haben unseren DUKE zu suchen. Unser großer und besonderer Dank gilt natürlich dem netten Herren, der unseren DUKE gefunden und zur Tierarztpraxis Holger Miebach brachte! Dank dem schnellen Handeln des netten Herren, ist unserem DUKE (und auch sonst keinem) etwas passiert. Vielen Dank auch an Holger Miebach.

Vielen lieben herzlichen Dank!

René, Kerstin, Anna-Maria und DUKE




Eingang 257 vom 08.11.2010
Raubüberfälle Vereinshaus / Krebelspfad

Liebe Redaktion von WorringenPur,

als langjähriger Anwohner ( St. Tönnisstr. 87 ) hatte ich immer den Spielplatz und einen Teil des Krebelspfades täglich vor Augen. Was sich da abspielte bis im April diesen Jahres ist bestimmt nicht nur mir aufgefallen (gibt ja direkte Anwohner, die sich aber anscheinend nie darum kümmern) – im April bin ich dort weggezogen, daher kann ich nur aus der Vergangenheit berichten. Ich habe alleine im letzten Jahr zweimal die Polizei angerufen, um ihnen aufzuzeigen, was besonders auf dem Spielplatz und vor dem Vereinshaus an den Bänken so abgeht. Jeweils 40 Minuten später erschienen dann die Polizisten, haben Personalien aufgenommen und sind dann wieder gefahren .Getan hat sich nie was.

Da ich dort jeden Tag mit dem Hund vorbei ging , sah ich immer was da abging ...die “armen Jugendlichen” deckten sich am Kiosk auf der St. Tönnisstr. mit dem notwendigen Alkohol ein , gingen zum Vereinshaus , belagerten die Bänke und fingen, wenn es dunkel wurde an, sich lauthals über Spaziergänger lustig zu machen.

Jetzt wird gefragt, wer das sein könnte, der auf alte Menschen dort los geht ... das ist doch wohl ein Witz .... die im Dorf ansässigen Polizisten halten Dienstags Sprechstunden im Vereinshaus ab , sie sollten lieber sich mal Abends dort in der Umgebung umschauen , dann könnten sie auch die Grabschänder vom Friedhof und die Randalierer festnehmen.

Mich kotzt es an, dass seit längerer Zeit berichtet wird, dass für die “armen Jugendlichen “ es in Worringen nichts an Angebote gibt .... ich bin selber hier aufgewachsen , früher gab es hier auch nicht viel mehr Angebote , aber wir sind noch mit Anstand erzogen worden und wenn wir Mist gebaut haben , drohte uns mehr Ärger mit den Eltern als heute. Die Jugendlichen von heute haben überhaupt keinen Respekt mehr vor dem Alter.

Die Jugendlichen werden von der Straße erzogen,  nicht mehr von ihren Eltern. Es wird mal soweit kommen,  dass sich ein Erwachsener mal richtig wehrt  ....


Der Verfasser ist der Red. bekannt




Eingang 256 vom 31.10.2010
Unsicheres Worringen

Er (60) fährt nach einem gemütlichen Abend mit netten Gesprächen mit seinem Fahrrad nach Hause. Er freut sich schon auf sein Bett. Aber es kam alles anders, als er dachte. Am Spielplatz hinter dem Vereinshaus geschah es. 4 junge Menschen rissen ihn vom Rad, schlugen ihn mit einem Knüppel, stahlen ihm seine Geldbörse und ließen ihn blutend und verletzt liegen. Das ist kein neuer Krimi! Das alles passierte wirklich. Was passiert mit unserer Jugend? Was passiert mit uns? Wer schützt uns? Wer kümmert sich um die jungen Menschen, die keine Werte mehr vermittelt bekommen? Respekt, was ist das? Achtung, was ist das? Diese Menschen wissen es nicht, weil sie es nicht vorgelebt bekommen haben. Arbeitslosigkeit, Alkohol, Drogen, ratlose Eltern, das alles macht unsere Gesellschaft kaputt. Arme Welt. Aus diesem Grund ist unsere Polizei mehr gefragt als sonst. Ich wünsche mir, dass nachts mehr Streife in Worringen gefahren wird! Schützt uns Arglose, die sicher von A nach B wollen! Ihm geht es den Umständen entsprechend gut. Er liegt in der Uniklinik. Aber wie sieht es in seinem Inneren aus? Wird er jemals wieder ohne Angst nach Hause fahren können? Ich glaube nicht!

Manuela Slickers




Eingang 255 vom 28.10.2010
Verkehrssituation Heinrich-Gellissen-Str. 50769 Köln

Sehr geehrter Herr Boenisch,

sicherlich ist Ihnen die problematische Verkehrssituation in der Heinrich-Gellissen-Str. in Worringen bekannt. Nachdem hier bereits ein Kind ums Leben gekommen ist und es seit Jahren täglich zu haarsträubenden Gefährdungssituationen kommt, hat das Verwaltungsgericht Köln nun die Klage von Anwohnern gegen Pläne eines Investors, den Parkverkehr des neu errichteten "Auenhofs" über die Verkehrsberuhigte Zone "Heinrich-Gellissen-Str." zu führen, abgewiesen. So wie das Gericht sahen alle beteiligten Ämter, der ehemalige Bezirksbürgermeister Kircher, das OB-Büro Köln, der Baudezernent der Stadt Köln so wie die Polizeiinspektion West keine Möglichkeit, die Sicherheit der hier lebenden Menschen gegen die Millioneninteressen des Baulöwen zu verteidigen. Beschwichtigend wurde, gegen jede tägliche Anschauung und Praxis, auf die geltenden Bestimmungen ("Schrittgeschwindigkeit") verwiesen. An die Schrittgeschwindigkeit in der für den Mehrverkehr viel zu schmalen Straße halten sich aber nicht einmal das Ordnungsamt oder die AWB. Am 27.10. rollte ein Streifenwagen der Polizei mit ca. 40km/h über den Asphalt! Kein Autofahrer der Welt kann da noch Garantien abgeben.

Seit nun der Parkplatz des "Auenhofes" fertig ist, werden die schlimmsten Befürchtungen wahr: Handwerker, Lieferanten und Neubewohner rasen mehrmals täglich durch den verkehrsberuhigten Bereich mit Geschwindigkeitsübertretungen von häufig 500% und mehr und bremsen selbst auf dem Bürgersteig Hackenbroicher Str., der zur Ausfahrt zu überqueren ist, viel zu wenig ab, so dass eine weitere Katastrophe eigentlich nur eine Frage der Zeit ist, denn nach wie vor sind hier viele kleine Kinder unterwegs (und auch Erwachsene geraten natürlich in Gefahr).

Sie persönlich engagieren sich, wie ich als Vater eines Kindes an der GGS An den Kaulen sicher weiß, sehr stark für die Verkehrssicherheit der Kinder in Worringen. Vielleicht sehen Sie eine Möglichkeit, Abhilfe zu schaffen und nachhaltig für Sicherheit auch an unserer Straße zu sorgen. Der Verwaltungsrichter meinte beim Ortstermin im Mai 2010: "Wenn hier nochmal was passiert, möchte ich nicht OB der Stadt Köln sein", denn wir haben über Jahre auf die Gefahren hingewiesen; laut und deutlich. Passiert ist aber auch nach dem Ortstermin rein gar nichts. Die Stadt lässt die hier lebenden Menschen im Stich. Bitte helfen Sie!

Vielen Dank
Axel Frieling




Eingang 254 vom 11.09.2010
Betreff: B Jugend

Sehr geehrte Frau Karl, sehr geehrter Herr Anglano,

es freut mich sehr so positive Zustimmung zu bekommen. Wir legen Wert darauf, dass unsere Kinder und Jugendlichen in der Fußballabteilung gewisse Regeln einhalten, z.B. den Respekt gegen andere.
Unsere Trainer stellen ihre Freizeit zur Verfügung und sind mit großem Eifer dabei. Über einen Bußgeldkatalog kann man natürlich diskutieren. Ich bitte persönlich darum, sich an unserer Arbeit zu beteiligen und so einen besseren Einblick zu bekommen.
Wir heißen alle Eltern recht herzlich willkommen und sind für jede Anregung dankbar.
Mit sportlichem Gruß

Rolf Schmidt
Obmann und Vorstandsmitglied der Fußballabteilung




Eingang 253 vom 09.09.2010
Erwiderung auf den Leserbrief vom 06.09.2010 Nr. 250 von Frau Monika Erven

Sehr geehrte Frau Erven,

der Vorstand der Fußballabteilung der SG Worringen e.V. hat Ihren Brief im Internet zur Kenntnis genommen. Die von Ihnen geäußerten Vorwürfe sind ihm bisher nicht bekannt gewesen. Selbstverständlich wird der Fußballjugendvorstand dem Sachverhalt nachgehen. Bis zu einer endgültigen Klärung möchten wir uns jedoch dagegen verwahren, Trainer, die ehrenamtlich Ihre Freizeit für unsere Kinder opfern, öffentlich unter den Verdacht einer nicht gerechtfertigten Vorteilsnahme zu stellen.

Zur Klärung des Sachverhalts laden wir Sie zu einem persönlichen Gespräch mit den Verantwortlichen der Fußballjugendabteilung ein, wenn Sie uns Ihre Kontaktdaten zu­kommen lassen. Dies ist unserer Ansicht nach der bessere Weg im Interesse aller Beteiligten.

Mit freundlichen Grüßen

Horst Schoepe                                        Ferdinand Kern
Abteilungsleiter Fußball                         Jugendleiter Abteilung Fußball




Eingang 252 vom 09.09.2010
Zum Leserbrief 250 vom 06.09.2010

Hallo Fr. Erven!

Mit Verwunderung habe ich Ihren Brief gelesen.
Auch mein Sohn spielt seit mehren Jahren Fußball bei der SG und mich wundert (ärgert) Ihr Vorgehen.  Wenn Sie, oder ihr Sohn, ein Problem mit den mannschaftsinternen Strafen haben, warum wenden Sie sich nicht an den Trainer? Sollte es da zu keiner Einigung kommen, gibt es einen Jugend Vorstand an den man sich wenden kann. Wenn das nichts bringen sollte, kann man mit dem Abteilungsleiter des Fußballs reden. Diese Leute sind von den Mitgliedern der SG gewählt worden um die Interessen der Selbigen zu unterstützen und bestimmt gerne bereit Ihnen bei ihrem Problem zu helfen. Warum muss denn dieses eher private Problem bei WorringenPur „verwurstet“ werden? Ich finde dieses Thema hat hier überhaupt nichts zu suchen. Vielleicht hätten Sie erst mal den internen Weg wählen sollen, bevor Sie ihrem Ärger Luft machen.
Ihr Brief liest sich, als ob sie der SG eine „verpassen“ wollten, die aber mit diesem Thema herzlich wenig zu tun hat. Wenn die Kommunikation zwischen Spieler (Eltern) und Trainer nicht möglich ist, sollte man sich mal fragen, was da in der Mannschaft falsch läuft und die Sache nicht auf den kompletten Verein abwälzen!  Vielleicht sollten Sie da mal drüber nachdenken.

Gruß
Inge Karl




Eingang 251 vom 08.09.2010
Fußball (bezugnehmend auf Leserbrief 250)

Mein Sohn spielt nun seit mehr als zwei Jahren in Worringen Fußball, auch in der B-Jugend.
Und ich bin über diesen ersten Brief sehr überrascht, was dort über die Trainer gesagt wird. Vor allem kommen diese Beschwerden immer von den selben Leuten/Eltern, die sich eh nie auf dem Fußballplatz sehen lassen oder an Elternabenden teilnehmen, geschweige denn, dann behaupten, da gewesen zu sein, um mal zu sehen mit welcher Begeisterung ihr Kind an diesem Sport teilnimmt.
Ich war an dem besagten Elternabend dort und muss sagen, dass sehr wohl über diesen Strafgeldkatalog gesprochen wurde und mit großer Zustimmung aller ( Anwesenden ) Erziehungsberechtigten dieser abgesprochen wurde. Außerdem sollen diese Geldstrafen dazu dienen, dass die Jugendlichen sich und anderen mehr Respekt entgegen bringen, denn wer hat schon Lust von den Elternteilen, die zumindest immer dabei sind, von Jugendlichen umgeben zu sein, die lautstark sich mit den aggressivsten Schimpfwörtern beschimpfen. Dafür ist dieser Strafgeldkatalog erstellt worden und ich muss sagen, ich finde es gut.
Ich finde es eine Frechheit zu behaupten, dass diese zwei Sportsfreunde (Trainer), die so viel private Zeit ca. 15 Std. in der Woche für die Jugendlichen aufbringen, wer weis was mit dem angesammelten Geld anfangen würden!!! Mein Sohn spielte unter besagten Trainer auch schon in der C-Jugend, und da wurde mit diesem Geld ein Kinoabend, ein Grillabend, T-Shirt mit Namen usw. versehen und gekauft. Also bei allem Verständnis für den einen oder anderen der vielleicht nicht so ein gutes Einkommen hat, dies kann und möchte ich so nicht stehen lassen. Ich würde meinen Sohn immer wieder unter diesen Trainer spielen lassen, egal wo! Ich hoffe dass auch andere Elternteile hier Stellung nehmen, um mit diesem Rufmord aufzuhören, eher noch dazu anregt diese Verleumdungen gegenüber den Trainern, mit zu unterbinden.

Es sieht wirklich so aus, als wenn manche lieber den leichten Weg über die Öffentlichkeit suchen, um Kontakt mit den Trainern auf zu nehmen. Ich würde sagen, man kann mit diesen beiden Trainern sehr guten verbalen Kontakt aufnehmen, denn die beiden haben nicht nur ein offenes Ohr für die Jugendlichen, sondern auch für den einen oder anderen Erwachsenen der mal Redebedarf hat.

Massimo Anglano




Eingang 250 vom 06.09.2010
Fußball

Mein Sohn spielt schon seit Jahren mit Begeisterung Fußball. Momentan in der B Jugend. Oder sagen wir spielte.
Dieses Jahr wechselten die Trainer und die Strafen. Geldstrafen! Die Jungs spielen wirklich gerne, aber der Bußgeldkatalog wird von uns und unserem Sohn so nicht akzeptiert.
Für zu spät kommen, bis nicht duschen, werden unterschiedliche Euros (nicht Cents) einkassiert. Wie und wo das Geld landet, wer entschieden hat, dass die Kinder Strafen zahlen müssen, keiner weiss das. Machen die Trainer sich davon ein schönes Wochenende? Auf einer Elternversammlung wurde jedenfalls nichts davon angekündigt. Gesetzlich ist dies jedenfalls nicht zulässig. Dazu habe ich mich rechtlich kundig gemacht. Zu meiner Zeit mussten wir für zu spät kommen um den Platz laufen oder Liegestütze machen. (Ich habe kräftige Oberarme!)
Uns kosten, wie viele Eltern nachvollziehen können, unsere Kinder viel Geld. Und wir zahlen unsere Beiträge, Trikots (die ich auch noch wasche), wir spenden hier und da für Kinder und jetzt ist mal Schluss.
Würde mich freuen zu hören wie andere Eltern darüber denken, deren Kinder auch schon lange in der Mannschaft, oder der SG sind.

Monika Erven




Eingang 249 vom 04.09.2010

WorringenPur berichtete vor geraumer Zeit über eine Initiative der Kolpingfamilie.  Hierbei ging es über den Tag der offenen Gärten. Neben einem ausführlichen Bericht  waren noch zahlreiche Fotos der wunderschön hergerichteten Gärten zu sehen.  Dieser Bericht hat wohl einige Zeitgenossen dazu inspiriert ebenfalls ihren Garten  oder Balkon in eine grüne Oase zu verwandeln. Da die Umsetzung dieser Pläne, gerade in Zeiten harter finanzieller Einschnitte, vermutlich ein tiefes Loch in die Haushalskasse reißt, werden die dazu benötigten Utensilien auf andere Art und Weise besorgt. Wie sonst kann man sich erklären, dass immer wieder Pflanzen aus Vorgärten verschwinden? Besonders oft wurde in der Außenanlage der Taverne Worringer Hof von diesen dubiosen Freizeitbotanikern „eingekauft“.
Da bleibt nur zu hoffen, dass sich diese Leute irgendwann dazu überwinden ihre Pflanzen in den ortsansässigen Gärtnereien zu beschaffen.

Christos Sachinidis




Eingang 248 vom 13.07.2010

Dem Inhalt der Worri-Kolumne "Mit-Jefühl" muss widersprochen werden. Nicht nur, weil es in Wirklichkeit "Mit-Jeföhl" heißen muss, sondern auch, weil das Wort "Immi" inzwischen weder in Worringen noch in Köln eine Berechtigung hat.

Es mag ja sein, dass Ihr Worri schlechte Erfahrungen gemacht hat, als er mit hier schon länger lebenden Menschen ins Gespräch kommen wollte und abgeblitzt ist. Ich behaupte, das ist eine Ausnahme, jedoch keinesfalls die Regel. Denn es gibt auch unter den "Alteingesessenen" welche, die nicht mit Ihresgleichen sprechen; ebenso unter den "Immis". Das ist keine Frage der Herkunft, sondern der persönlichen Beziehung und Sympathie. Die "Alteingesessenen" waren übrigens vor drei, vier Generationen ebenfalls "Immis". Sie kamen u.a. aus Russland, Polen, Bayern oder Ostfriesland.

Wenn sich der Schreiber der Worri-Kolumne einmal die gegenwärtige Situation vor Augen hält, dann wird er schnell feststellen, dass die sogenannten "Immis" keine unwesentliche Rolle im Dorfleben spielen. Ginge er mit offenen Augen und ebensolcher Einstellung durch das Dorf und dessen Vereinsleben, würde er feststellen, dass es dort von "Immis" nur so wimmelt. Die Vorsitzenden des Schnupf-, Sport-  und Bürgervereins, des Krebelshofs und der politischen Parteien mögen als Beispiel dienen. *** Einige "Immis" haben es sogar zum Karnevalsprinz gebracht. Vielleicht hat also der Worri-Schreiber aber auch nur einen schlechten Tag gehabt und die vermeintliche Ablehung hat an ihm selbst gelegen.

Ich (Achtung: "Immi") habe vor nicht allzu langer Zeit einer in Worringen ansässigen Kommunalpolitikerin (Achtung: "Immi") gegenüber den Standpunkt vertreten, dass Worringen ohne "Immis" arm dran wäre. Sie hat nicht widersprochen.

Bernd Tuchen




Eingang 247 vom 15.06.2010


Hallo!

Gestern war ich (zum Glück ohne Kinder) mit dem Rad unterwegs, auf dem Weg von Chorbusch über den Further Weg (zwischen Straberger Weg und Parallelweg) zurück zu meinem Haus in Worringen.  Dabei bin ich auf dem Further Weg 3 mal von einem Bussard attackiert worden. Der erste Anflug ein paar Zentimeter über meinem Kopf, so dass man noch den Luftzug spürte. Bei der zweiten Attacke wenige Sekunden später, hatte er mir einen heftigen Schlag auf meinem Helm versetzt. Der dritte Angriff vollzog sich wiederum unmittelbar über meinem Kopf ohne Berührung. Alle Angriffe kamen von hinten, also völlig überraschend.

Ich habe im Internet folgenden Artikel einer Joggerin gefunden, die vor 2 Jahren genau an der gleichen Stelle das gleiche Erlebnis hatte. http://www.ksta.de/html/artikel/1214566282561.shtml. Vielleicht sollte man die Freizeitsportler vor dem Further Weg noch mal warnen. Fahrradhelm tragen!

MfG
Martin Büdenbender




Eingang 246 vom 26.05.2010

Sehr geehrte Redaktion WorringenPur,

frustriert und verärgert schreibe ich diesen Brief in der Hoffnung, dass Sie uns weiter helfen können.
Vor einer Woche haben wir in unserer Benderstraße (die Einbahnstraße ist) Anhalte und Parkverbot erteilt bekommen. Und nur in dem Bereich, wo private Einfamilienhäuser stehen. Diese Entscheidung hat unser Bezirksamt getroffen, um die Kosten für die Reparatur von Bürgersteigen zu vermeiden. Die Bodensteinplatten mit der unsere Bürgersteige verlegt sind, gehen aber nicht durch unsere privaten Autos kaputt, sondern wegen täglicher Anlieferung von Waren mit großen LKWs fürs Edeka Geschäft, das sich am Ende unsere Straße befindet. Wenn unsere Autos am Rand der Straße geparkt stehen, dann muss der LKW, um vorbeizufahren mit einem Rad auf dem Gehweg fahren.

Unsere Häuser sind hundert Jahre alt und haben keine richtigen Beton-Fundamente, sondern sind noch mit Ziegelstein gemauert. Und wenn die LKW vorbei fahren, dann vibriert alles im Haus.
Ich habe immer gedacht, dass die Bezirksregierung dafür da ist, um die Bürger unseres Kreises zu schützen, und deren Leben zu erleichtern. Aber anstatt LKW Verbot auf unserer Straße zu machen und der Geschäftsleitung von Edeka andere Wege für Lieferungen zu ermöglichen, machen die uns einfachen Bürgern das Leben schwer mit Parkverbot!! Und das auch trotz des gemeinsamen Briefes an den Bezirksbürgermeister von allen Bewohnern der Benderstraße, die davon betroffen und nicht mit der Maßnahme einverstanden sind.
Wo bitte schön bleibt da die Gerechtigkeit?!!!
Oder hat nur wer Geld hat das Recht auf seiner Seite? Wir möchten, dass wir auch in der Zukunft in unserer Strasse vor unseren Häusern parken dürfen.

Mit freundlichen Grüßen
Petro Chartschenko




Eingang 245 vom 11.04.2010

Liebe Frau Matschkowski,

da in den vergangenen Tagen vermehrt Anfragen an uns herangetragen wurden, warum in diesem Jahr die Adressen der Kommunionkinder weder in der Presse noch im Umbruch bekannt gegeben worden sind, und hier leider das ein oder andere Missverständnis aufgekommen ist, möchten wir Sie bitten, in WorringenPur die nachfolgende Erklärung (evtl. als Leserbrief) abzudrucken.

In diesem Jahr wurden im Umbruch und in der Presse die Adressen der Kommunionkinder nicht veröffentlicht. Entgegen anderer Äußerungen haben wir uns in diesem Jahr, wie auch in den vergangenen Jahren, bei der Anmeldung der Kommunionkinder die Unterschriften der Eltern geben lassen, dass deren Namen und Adressen in der Presse veröffentlicht werden dürfen. Auf unsere Nachfrage hin, warum die Adressen dann doch nicht preisgegeben wurden, bekamen wir die folgende Erklärung:
„Die Kirche wurde und wird in den letzten Wochen durch die öffentlichen Medien einem starken Druck ausgesetzt, darum wollte sich die Redaktion des Umbruchs und das Pastoralteam auf der sicheren Seite wissen und hat sich für dieses Jahr dazu entschlossen, keine Daten, außer den Namen der Kommunionkinder, zu veröffentlichen. Wir bitten hierfür um Verständnis!“
Es wurde also unsererseits nicht vergessen die Unterschriften einzuholen und auch die Eltern hatten nichts gegen eine Veröffentlichung.
 
Viele Grüße
das Leitungsteam der Kommunionvorbereitung in St. Pankratius, Worringen.
Heike Kohr und Annelie Jansen




Eingang 244 vom 25.03.2010
Zum Leserbrief 243

Sehr geehrter Herr Müller,

schön, dass Sie die Zeit gefunden haben mir hier als Vorsitzender des Notvorstandes zu antworten. Da ich ja Kritik ausgesprochen habe, kann ich auch selbstverständlich Gegenkritik annehmen und dazu Stellung nehmen.

Ich empfinde Ihr Schreiben als sehr gut durchdacht und als Betriebsratsmitglied der Firma Ineos natürlich auch perfekt formuliert. Meine Gedanken und Anregungen sind diesbezüglich einfach von der Seele geschrieben und deshalb bedarf es für das ein oder andere Thema vielleicht noch mal eine Nachbesserung.

Zum Thema Bistro muss ich Ihnen sagen, dass sowohl ich selbst, zu früheren Zeiten, als auch meine Tochter im Gastronomiebereich tätig waren. Bei einem Andrang von zwei Tischen mit insgesamt 4 Personen und einem leeren Innenbereich dürfte es für eine(n) engagierte(n) Kellner(in) kein Problem sein dies zu bewältigen, da diese(r) mit Sicherheit nicht zu den von Ihnen genannten Ehrenamtlichen Mitarbeitern gehört, sondern dafür bezahlt wird, oder? Dies hat nichts mit Insolvenz zu tun, sondern mit Arbeitseinstellung.

Das Thema, den Verein mit meiner Mitgliedschaft und dem daraus resultierendem Beitrag zu unterstützen und Ehrenamt zu erbringen, kann ich Ihnen auch erläutern. Ich zahle den Beitrag meines Enkels von Sage und Schreibe 11,-€ im Monat (gibt es das eigentlich noch in irgendeinem anderen Sportverein?) und fahre ihn auch des öfteren zu Spielen. Ich backe Kuchen für Veranstaltungen und kaufe Fußballschuhe. Da bei einer Insolvenz die Mitgliedsbeiträge ja auch zur Gänze in die Innsolvenzmasse fließen (ich bitte mich hier zu verbessern, falls dies nicht den Tatsachen entspricht und ggf. zu erörtern welcher Betrag den Kindern zu Gute kommt) empfinde ich eine eigene Mitgliedschaft zum jetzigen Zeitpunkt als nicht sinnvoll.

Die von Ihnen sogenannten "öffentlichen Phrasen" sind eine individuelle Empfindung vieler Menschen oder Eltern die mit der SG zu tun haben und deren Kinder in der SG Mitglied sind. Vielleicht sollte man überdenken, Eltern bei öffentlichen Mitgliederversammlungen auch zu-zulassen, um so den Informationsfluss zu fördern. Sie schreiben hier von 936 Kindern, diese sollten auch die Möglichkeit haben, bei einer Versammlung durch ihre Eltern vertreten zu werden. (Dies soll als Denkanstoß gelten!).

Im Übrigen habe ich nicht nur Kritik geübt, sondern mich auch positiv über die Jugendarbeit im Fußball ausgesprochen. (Über andere Sparten kann ich mir kein Urteil erlauben). Trotz allem ist die SG auch ein Verein, den man sich mit mehreren Kindern, die evtl. auch mehrere Sportarten ausüben möchten, leisten können muss, denn immerhin fallen ja pro Kind und Sportart 11€ im Monat an. Das heißt, möchte ein Kind Fußball spielen und sich evtl. auch im Judo probieren sind das im Monat 22 €!!!! Das gibt es meines Wissens nirgendwo anders! (auch hier bitte ich um Aufklärung, falls es sich anders verhält)

Sehr geehrter Herr Müller, vielleicht verstehen Sie diesen und den letzten Brief nicht als "Phrasengelaber", sondern als das was er sein soll, ein Ansatz über manches nachzudenken und die Chance einen Einblick in die Gedanken vieler SG-NICHT-Mitglieder zu bekommen, die trotzdem über ihre Kinder, Enkel, Neffen ... mit der SG verbunden sind. Ich habe nur das zu Papier gebracht, was in vielen Köpfen gedacht wird.

Margret Osten




Eingang 243 vom 23.03.2010
Zum Leserbrief 240 „Jugend in Worringen“

Sehr geehrte Frau Osten,

bevor ich auf Ihre Kritikpunkte antworte, möchte ich Sie auf die Situation der SG aufmerksam machen.
Die SG befindet sich in einer Insolvenz, die mittlerweile fünfmal länger dauert, als von der Insolvenzverwaltung vorher gesagt. Es ist sehr vielen engagierten Menschen in diesem Verein zu verdanken, dass trotz schwierigster Bedingungen die SG überhaupt noch existiert und auch nach dem Insolvenzverfahren eine Zukunft hat. Ohne den unermüdlichen Einsatz dieser Mitglieder und Mitarbeiter könnte heute Ihr Enkel weder in einer SG Fußball spielen, noch gäbe es den Stuhl auf dem Sie auf Ihr Getränk gewartet haben.
In unserer SG gibt es noch viel zu tun und zu verbessern. Deshalb sind wir immer an sachlicher, konstruktiver Kritik interessiert. Hierfür können z.B. die wöchentlichen Vorstandssprechstunden genutzt werden. Mit allgemeinen Phrasen in der Öffentlichkeit den vielen engagierten SGlern Unrecht zu tun, halte ich für wenig konstruktiv.

Zu Ihrer Kritik:
Es tut mit leid, wenn Sie im Biergarten mehrfach auf eine Bedienung warten mussten. Im Rahmen der Insolvenz waren wir gezwungen Bistro-Personal abzubauen. Die Mitarbeiter haben einen Innen- und Außenbereich oft alleine abzudecken. Das kann leider manchmal zu Verzögerungen führen. Ich bitte hier um Verständnis. Es gibt Konzepte, die Gastronomie der SG mittelfristig anders aufzustellen. Innerhalb eines Insolvenzverfahrens ist so eine Umsetzung genauso unmöglich wie unmittelbar danach.
Im Jahr 2008 ist der gesamte alte Vorstand im Rahmen der Insolvenzeröffnung zurück getreten. Danach wurde ein völlig neuer Vorstand gewählt. Auch der damalige Geschäftsführer ist nicht mehr für die SG tätig. Wie Sie also zu der Aussage kommen, dass „immer noch die gleichen Leute das Sagen haben“, kann ich nicht nachvollziehen.
In Bezug auf die Jugendarbeit in der SG kann ich Ihre Kritik überhaupt nicht verstehen. Die SG ist eine der größten Einrichtungen in Punkto Jugendarbeit im Kölner Norden. 936 Kinder und Jugendliche in 11 Abteilungen finden bei der SG eine sportliche Heimat. Sehr viele ehrenamtliche Helfer engagieren sich in diesem Bereich. Das alles wurde trotz beschriebener Insolvenzbedingungen aufrechterhalten und erweitert.

Gerne lade ich Sie ein, Mitglied in unserer Sportgemeinschaft zu werden. Sie könnten uns nicht nur mit Ihrem Beitrag sondern auch mit ehrenamtlichem Engagement unterstützen.

Mit freundlichen Grüßen

Rainer Müller




Eingang 242 vom 20.03.2010
Jugend in Worringen

Hallo liebes WorringenPur.de Team,

ich lese seit geraumer Zeit unregelmäßig, aber doch mit großem Interesse die Leserbriefe zum Thema „Jugend in Worringen“. Allerdings verstehe ich immer noch nicht so ganz, wieso immer wieder gesagt wird, dass in Worringen zu wenig für die Jugend getan wird. Ich selber habe 16 Jahre in der Fußballabteilung der SG Sport betrieben, war Mitglied in der KJG und habe bei der evangelischen Kirchengemeinde mitgewirkt.

Ich bin heute 20 Jahre alt, lebe seit kurzem in Wuppertal und hatte nie das Gefühl, dass es in Worringen nichts für die Jugend gibt. Eher glaube ich, dass manche Eltern ihre Kinder nicht mehr motivieren  können die zahlreichen Angebote zu nutzen. Es scheint einfacher zu bemängeln, als sich richtig zu informieren und damit auch die Worringer Vereine zu unterstützen.

Ich denke, das größte Problem ist nicht das fehlende Angebot, sondern das fehlende Wissen der Eltern und Jugendlichen über die Aktivitäten, die die Worringer Vereine und Gruppierungen bieten. Außerdem finde ich nicht, dass es die Aufgabe der Sportgemeinschaft ist, neben Sportangeboten die Freizeit der Worringer Jugend zu gestalten. Vorrangig  ist es die Aufgabe der Eltern und meinetwegen auch der Großeltern sich und ihre Kinder zu informieren was angeboten wird. In Worringen gibt es nämlich neben der Sportgemeinschaft viele andere Vereine. Eine kleine und wahrscheinlich nicht vollständige Liste von Vereinen und Gruppierungen, die Jugendarbeit betreiben:

Krebelshof (z.B. Jugendtreff Di.-Fr. 14-20Uhr) www.krebelshof.de
Pfadfinder (Gruppenstunden für Kinder von 7-21 Jahren)
Evangelische Jugend
KJG
Eine große Auswahl an Karnevalsvereinen
Freiwillige Feuerwehr Worringen
Messdiener
Und wenn man sich an den Bürgerverein wendet, helfen die bestimmt auch gerne weiter.

Des Weiteren möchte ich noch gerne sagen: die Sportgemeinschaft besteht wie der Name schon sagt nicht nur aus der Fußballabteilung, sondern auch aus anderen Abteilungen, die ebenfalls Freizeitgestaltungsmaßnahmen (Sport) für Kinder und Teenager jeden Alters anbieten.

Mit freundlichen Grüßen

Tobias Ney




Eingang 241 vom 19.03.2010
Zu Worri „Schild-Bürger“

Interessant ist auch das Schild für Radfahrer Ecke Kurzer Damm / Alte Neusser Landstr. Dieses Schild, das eigentlich den Radler über Rheindamm nach Langel delegieren soll, ist verkehrt herum. Es zeigt in Richtung Kurzer Damm/ Mühlenweiher. Hab ich der Stadt Köln auch schon vor zwei Jahren mitgeteilt. Aber wo kein Oberstadtdirektor... Außerdem soll man es dem Radtourismus auch nicht zu einfach machen. Manche merken auch von ganz allein, dass der Rhein nicht durch Worringen fließt. (3O Schilder zählen macht auch viel Spaß)

Gruß

Monika Erven




Eingang 240 vom 18.03.2010

Jugend in Worringen

Hallo liebes Worringen Pur Team,

mit großem Interesse verfolge ich seit geraumer Zeit Ihre Leserbriefe zum Thema "Jugend in Worringen". Dabei fällt mir auf, dass hierbei nie der örtliche Sportverein zur Sprache kommt!
Seit Insolvenz und Schwimmbadverkauf und viel Gerede über "Klüngel" und Geldmangel, erscheint mir dieses Thema hier irgendwie todgeschwiegen. Ein Verein wie die SG sollte es sich doch eigentlich zur Aufgabe machen, in Sachen Kinder und Jugend immer Vorreiter zu sein und ein breit gefächertes Angebot für die Kinder Worringens auch über den Sport hinaus zu bieten. Die Möglichkeiten sind doch zu genüge gegeben.
Vielleicht liegt es aber auch daran, dass einfach kein frischer Wind in die SG kommt. Es macht den Anschein, dass immer noch die gleichen Leute das Sagen haben, die auch zur Zeit des "tiefen Falls" der SG am Ruder waren. Wenn man das dazugehörige Bistro besucht, sollte eigentlich gerade im Sommer ein großes Schild mit "Selbstbedienung" draußen zu sehen sein, da man ansonsten vergeblich auf eine Bedienung wartet. Die Anlagen wären da, es müsste nur jemand gefunden werden, der sie zu bewirtschaften weiß!

Mein Enkel spielt bei der SG-Fußball und hat damit, so glaube ich, noch einen Glücksgriff getan. Es hat sich im letzten Jahr hier viel zum positiven bewegt und man hatte den Eindruck, dass die Verantwortlichen sich hier um alle Probleme nach bestem Wissen und Gewissen kümmern. Da aber gerade diesen Menschen, die eine SG mit ihren Ideen und Taten auf Vordermann bringen könnten, immer wieder Knüppel zwischen die Beine geschmissen werden, würde es mich nicht wundern, wenn da irgendwann die Kraft ausgeht.

Ich hoffe doch, dass sich einige Ihrer Leser auch einmal "trauen" zu diesem Thema Stellung zu nehmen! Worringen ist ein Dorf und ich habe den Eindruck, dass niemand etwas öffentlich sagen möchte, aus Angst sein Gesicht zu verlieren. Wenn wir für unsere Jugend etwas tun möchten, müssen wir auf das bauen, was wir zur Verfügung haben und das ist nun mal eine große SG, die vielleicht nur aus ihrem "Dornröschenschlaf" geweckt werden müsste.

Mit freundlichen Grüßen

Margret Osten




Eingang 239 vom 01.02.2010
Zu dem Problem " Worringen und die Jugend " möchte ich gerne was sagen.

Hallo WorringenPur, hallo Worringer!!

Ich selber lebte über 25 Jahre in Worringen und es stimmt absolut, dass nichts mehr für die Jugend bzw. Kinder getan wird. Ich bin 2003 in das schöne Städtchen Ratingen bei Mettmann gezogen, habe selber 2 Kinder und möchte euch hier erzählen, was man in Ratingen für die Kinder tut.

Ratingen hat über 200 Spielplätze, einige mit Sommerwasserrutschen. Das Freizeitangebot ist sehr groß, wie zum Beispiel der Blaue See ( http://www.blauersee-ratingen.de/ oder der Grüne See. Klickt euch mal durch. Ein besonderes Highlight sind dabei zum Beispiel unsere Autoskooter für die Kids mit zwei verschiedenen Fahrbahnen und unsere Trampoline. Weiter haben wir noch verschiedene Spielautomaten (Fußball, Autorennen, Monopoly, Flipper, etc.), zwei Air-Hockey Tische, einen Billardtisch und vieles mehr.

Unser Grüner See: Die Flächen sind als Park-, Spiel- und Wiesenlandschaft gestaltet. Der Bereich des Grünen Sees ist dem aktiven Freizeitgeschehen vorbehalten. Zu den Angeboten zählen: Bootsverleih, Surfen, Trimmpfad, Grillhütte, diverse Spielplätze, Beach Volleyball sowie Spiel- und Liegewiesen. Der Silbersee dagegen mit seiner naturnahen Ausgestaltung und einer Vogelschutzinsel der ruhigen Erholung und der Naturbeobachtung.

Und das Schöne daran: alles ist zu Fuß oder mit dem Rad erreichbar!! OK Worringen ist nicht so groß wie Ratingen, aber einen schönen See habt ihr auch, wo man was erstehen lassen kann, außer einem Kiffer Festival! Klar meckern unsere Rentner auch, aber nicht weil Kinder spiele,n sondern wenn der entstandene Müll nicht entsorgt wird. Die Politiker sollten sich mehr einsetzen für die Jugend. Ich finde Ratingen ist eine Vorzeige Stadt was Kinder und Jugend Angebote angeht.

Möchte nicht schlecht über Worringen reden ( bin ja im Herzen einer ) aber Worringen mutiert zum Altersheim, deswegen ziehen viele junge Familien weg. Mann sollte mal darüber nachdenken warum.

Liebe Grüße aus Ratingen

Michael Rang




Eingang 238 vom 28.11.2009

Liebe Worringer,
ich kann mich den Vorrednern nur anschließen.
Für die Jugend wird zu wenig angeboten!

Da der Trend zur Ganztagsschule anhält, wäre es toll die Kinder am Nachmittag, Abend oder Wochenende vor Ort zu haben, damit sie hier auch ihre Kontakte pflegen können. Privat tun dies sicherlich auch viele - aber man möchte auch mal raus und ein Angebot annehmen (wenn es welche gäbe!).

Mein Sohn ist kein Fußballer und ich finde es Schade, dass es immer nur um die Freizeitbeschäftigung Fußball geht. Wie wäre es mit einer Halfpipe, für die Skateboarder? Ein oder zwei Basketballkörbe die öffentlich zugängig sind ?

Über die Einführung der ehemaligen Disco im ev. Jugendheim würden sich bestimmt auch viele freuen. Zu meiner Zeit tummelten sich dort auch alle 10-15-jährigen. Damit die Nachbarn nicht gestört werden kann das ja auch zwischen 17.00h und 22.00h stattfinden. Für die Kids wäre das ein Schritt in die richtige Richtung. " Wir werden wieder wahrgenommen!"

Es gibt wirklich viele die kein Verständnis für Kinder/Jugend haben und sich an deren Anblick auch nicht mehr erfreuen können. Aber Worringen ist doch nicht nur die "alte" Generation. Hier entstehen ganze Neubaugebiete, in denen viele Familien leben!!!

Viele Grüße
Sabine Ferchland




Eingang 237 vom 14.11.2009
Keine Angebote für Jugendliche

Liebe Worringer, Liebes WorringenPur-Team und lieber Bürgerverein,

ich habe dieses Jahr mein  21. Lebensjahr erreicht und war -bis ich 20 Jahre war- auch noch ein Jugendlicher. Ich schreibe Ihnen diesen Lesebrief aus vollkommener Verzweiflung, weil ich seit 21 Jahren hier wohne und Worringen „total den Bach herunter gegangen ist“!

Ich bedauere es sehr, das so sagen zu müssen, aber es ist nun mal meine Meinung, jeder vertritt eine andere und das ist auch gut so, deswegen bin ich für Kritik auf diesen Brief vollkommen offen. Es gibt ja z.B. mal eine Zeit, in der auch junge Arbeitnehmer auch Azubi´s Urlaub haben und morgens mal gerne in die Bäckerei gehen und für ihre Familie Brötchen etc. holen. Wenn ich das mal grob zusammen fassen darf, habe ich das Gefühl, dass wir jungen Leute in der heutigen Gesellschaft überhaupt nicht mehr willkommen sind. Ich habe mir vorweg Leserbriefe durchgelesen, und finde es ehrlich gesagt eine „Sauerei“, wie man über uns junge Leute redet und wie man uns darstellt, z.B. als Unkraut oder Schädlinge.

Die Leute meinen das heutige Leben sei einfach und man würde vielleicht noch wie früher immer arbeiten gehen können, jedoch sind wir inmitten einer Wirtschaftskrise,  in der es nicht mehr allzu leicht ist einen Job zu finden. Wenn ich z.B. Urlaub habe und morgens in die Bäckerei gehe wird man total schief angesehen, warum auch immer.

Meine Frage lautet nun, was tun wir jungen Leute den Leuten, die immer über uns meckern?
Warum werden wir so verachtet?
Wieso behandelt man uns wie „Dreck“?
Wir sind keine Engel, aber alle Menschen machen Fehler nicht nur wir. 

Zum Beispiel die Bayer Siedlungen, wo man gegen Kleinkinder vorgeht, insbesondere ältere Menschen, die was gegen Fußball haben aber früher selber mal Kinder waren? Was tut Worringen denn schon für die Menschen, die sehr jung sind? Wir Jugendliche bzw. junge Menschen passen anscheinend  nicht mit der älteren Generation zusammen, das ist auch statistisch bewiesen. Die jungen Leute haben in unserem schönen Worringen überhaupt keine Chance ihre Freizeit richtig zu gestalten, weil es hier nichts, aber auch absolut nichts gibt. Es ist egal, wo ich mich in Worringen aufhalte, ob mit Fahrrad oder mit dem Auto, man wird immer nur schief angeguckt. Das ist sehr traurig, dass man uns so ausgrenzt.

Ich möchte den Bürgerverein bitten etwas für die jungen Leute zu tun, ihnen irgendwelche Perspektiven zu bieten, etwas einzurichten für die jungen Leute oder wie auch immer.

Nun komme ich mal zu den Politkern mit ihren besonderen Wahlversprechen auf allen Plakaten, die ja immer meinen sich für uns besonders einzusetzen was totale Lüge ist. Seit ich wählen darf, habe ich noch nie gesehen, dass die Parteien, die besonders für Worringen zuständig sind, etwas für junge Menschen getan haben. Ich würde mich echt freuen, wenn Worringen wieder sicherer werden würde und insbesondere was für junge Leute tut.

Vielen Dank und freundliche Grüße
Marcel Geißdörfer




Eingang 236 vom 12.10.2009
KIDsmiling

Liebe Leser und Leserinnen,

auch ich verfolge mit Interesse die Leserbriefe und bin auch der Meinung dass ein (kostenloses) Freizeitangebot für Kinder und Jugendliche in Worringen selbst mit der Lupe schwer zu finden ist. Aber was könnte das für ein Angebot sein? Was interessiert Kinder und Jugendliche wirklich, womit und mit wem möchten sie ihre Zeit verbringen? Und wo finden sie Gehör für ihre Wünsche?

Ich habe zum Beispiel von einem Projekt mit dem Namen KIDsmiling gehört das bereits in Lindweiler, Mülheim, Rondorf, Ehrenfeld, Vingst, Chorweiler, Ostheim, Finkenberg, Kalk und Meschenich umgesetzt ist und bald auch in Niehl umgesetzt wird. Das Angebot umfasst ein "offenes Fußballtraining auf öffentlichen Bolzplätzen" und wird vom 1. FC Köln als Kooperationspartner begleitet.

Das Projekt beinhaltet ein mehrstündiges wöchentliches offenes Treffen für Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 18 Jahren mit zwei Trainern und neben dem Fußballspiel werden auch andere Gesundheitsfördernde Themen aufgegriffen. Einmal im Jahr soll auch ein Turnier aller Stadtteile stattfinden.

Ich habe das Konzept vom KIDsmiling- Projekt von der zuständigen Mitarbeiterin des Amtes für Kinder, Jugend  und Familie bekommen und ich kann mir, neben allen sozialpädagogischen Vorteilen die es für die Teilnehmer bringen soll, vorstellen dass es viele Kinder und Jugendliche gibt, die daran Spaß hätten. Und so kam mir natürlich der Gedanke: Warum nicht auch in Worringen??

Die Antwort bekam ich direkt von der Mitarbeiterin des Amtes für Kinderinteressen: Das Konzept kostet in der Durchführung circa 5000 Euro im Jahr. Nun habe ich keine Kinder in dem Alter, aber ich denke, dass es doch eine Bereicherung für Worringen wäre sich für diese Altersgruppe stark zu machen und es müsste doch irgendwie möglich sein dieses Geld zu "organisieren".

Sind Sie daran interessiert dabei zu helfen oder haben Sie eine Meinung oder weitere Fragen zu diesem Projekt dann wenden Sie sich gerne direkt an meine eMail-Adresse:
 Kidsmiling-worringen@onlinehome.de

Eine Mutter
(der Red. bekannt)




Eingang 235 vom 02.10.2009
Beschwerden über Kinder und Jugendliche in Worringen

Liebe Leser und Leserinnen,

ich selber bin Mutter von 3 Kindern im Alter von 6 - 15 Jahren. Ich habe mir nun mal die Zeit genommen einige dieser Leserbriefe genauer zu lesen. Ich bin wirklich entsetzt. Ich selber bin in Worringen groß geworden, früher gab es hier eine Jugend Disko, verschiedene Treffmöglichkeiten und ein Freizeitangebot, leider ist davon heute nicht viel geblieben :0(

Ich wohne auf der Pankratiusstrasse, hier sind es nicht die Jugendlichen, die in der Nacht randalieren, sondern viel mehr angetrunkene Erwachsene, die es scheinbar lustig finden an Autos die Scheibenwischer oder Spiegel abzubrechen. Aber weil es ja so bequem ist und wir Erwachsenen alle "fehlerfrei" funktionieren, schieben wir es einfach mal auf die Jugendlichen. So ist schnell ein Sündenbock gefunden!

Oft habe ich beobachtet, dass "Erwachsene" bereits bei Kleinigkeiten recht aggressiv auf die Jugend zugehen, es wird gleich gedroht oder geschrien ... Sollte man nicht den Jugendlichen besser den richtigen Weg aufzeigen?? "Klein" oder jung ist nicht gleichzusetzen mit dumm und ungebildet, auch mit Jugendlichen kann man ruhig reden und sehr viele sehen dann sogar eigene Fehler ein. Ich kannte Worringen bisher als eine sehr tolerante und umgängliche Gemeinschaft, zu der nun mal jung und alt gleichermaßen gehören. Ich finde statt immer nur zu schimpfen, sollte man sich lieber Gedanken darüber machen, wie man einen sinnvollen Platz für Kinder/Jugendliche schaffen kann, selbst soziale Brennpunkte wie Chorweiler verfügen über Jugendcafes und dergleichen.
Ich persönlich würde als Mutter und Erwachsene einen solchen Weg begrüßen, denn er dient auf lange Sicht auch dem Wohl und Frieden innerhalb der Gemeinde.

Noch ein Wort an all die Erwachsenen, die nur kritisieren können, nehmen Sie sich 5 Minuten Zeit und denken Sie einmal darüber nach, wie Sie selber als Kinder waren, manchmal hilft das gewisse Dinge etwas weniger eng zu sehen und im Umgang mit der Jugend etwas toleranter zu denken. Wenn Sie selber Respekt erwarten, sollten Sie auch der Jugend mit entsprechendem Respekt begegnen.

In diesem Sinne auf ein freundschaftliches Miteinander

Tanja Wesemann




Eingang 234 vom 30.09.2009
Pädophiler Exhibitionist in Worringen

Liebe Worringer,

am gestrigen Dienstag, den 29.09.2009, um 20.40 abends wurde meine Schwester, sie möchte anonym bleiben, von einem Exhibitionist an der Hauptschule am Holzheimer Weg
belästigt. Der Mann hat ihr das Geschlechtsteil gezeigt, sie jedoch NICHT angefasst, aber sie kam halt Tränen übergossen nach hause vor lauter Angst.
Es geschah an dem schmalen Gang, überhaupt nicht beleuchtet, so gesehen also ein perfekter Platz dafür... Die fremde Person machte den Anschein einer Selbstbefriedigung.

Aus welchen Gründen auch immer so was gemacht wird, ist mir selber auch ein  Rätsel, die Polizei habe ich am Dienstag Abend noch angerufen und meine Schwester erstattete
Anzeige gegen unbekannt.

Ich möchte alle Worringer, besonders jedoch junge Frauen zur Vorsicht aufrufen, und das besonders an unbeleuchteten Orten.

Vielen Dank

M. G. (Absender der Red. bekannt; aus verständlichen Gründen der Anonymität nicht veröffentlicht)




Eingang 233 vom 25.09.2009
Herbstkirmes 2009

Es war mal wieder soweit. Die Sonne lachte und es war Kirmeszeit.

Auch in diesem Jahr hatte der Schnupfverein im Schweiße seines Angesichts wieder eine wunderschöne Kirmes auf die Beine gestellt. Dafür erst mal ein ganz dickes Lob und ein noch größeres
DANKESCHÖN. (Das muss Euch erst mal einer nachmachen).

Wie schon in den letzten Jahren, haben auch in diesem Jahr wieder die Worringer Karnevalsvereine, der MGV und natürlich auch der KIKA es sich nicht nehmen lassen sich zu repräsentieren.  Diesmal hatte sich der AK Kirmes etwas Neues einfallen lassen. Eine Tombola für die Erwachsenen. Gut bestückt mit lauter Gutscheinen hat die Worringer Geschäftswelt stark dazu beigetragen. Von den vielen Kirmesbesuchern wurde die Tombola sehr gut angenommen. Durch den Verkauf von Losen kam ein Erlös von ganz tollen 1213 Euro zusammen Dieser kam dem Förderkreis Worringer Karneval zu Gute. Davon werden die Musikkapellen in unseren Kinderzug am Karnevalssonntag mitfinanziert (also für uns Pänz).

Auch hatten wir für die Kinder kostenlose Spiele aufgebaut. Dort konnte mit viel Spaß viele Kleinpreise gewonnen werden, denn am Sonntagnachmittag kam ja noch die große Tombola für die Kinder, die an den Spielen an den vielen Ständen der Karnevalsvereine, teilgenommen hatten. Da kamen dann die richtigen Preise die jedes Kind erfreuten. Ein großer Radiorecorder (auf Neudeutsch: Gettoblaster), ein Handy, Lego, Spiele, Bücher, Stofftiere und vieles mehr. Kein Kind kam am Ende mit leeren Händen von der Tombola nach Hause.

Wir vom KIKA möchten uns auf diesem Wege bei allen Helfern und Sponsoren, die dies alles für uns Pänz ermöglicht haben, recht herzlich bedanken.


DANKESCHÖN

Wolfgang Reiter (KiKa)




Eingang 232 vom 15.09.2009
Hochwasserschutz in Köln

Hallo,
der Kölner Stadt Anzeiger berichtete* über die Hochwasserschutzmaßnahmen in der Kölner Innenstadt (http://www.ksta.de/html/artikel/1246883888945.shtml). Haben Sie Informationen, wie sich dieser Hochwasserschutz auf die nachfolgenden Rheinanlieger auswirkt? Sind die getroffen Vorkehrungen der letzten Jahre auch für uns im gleichen Maße ausreichend?

Vielen Dank für Ihre Mühe.

Mit freundlichen Grüßen
Ralf Klein

* Zeitangabe von der Red. temporär geändert

Anmerkung der Red. WorringenPur:
Diese Anfrage wurde von uns am 15.09. an die neu gewählte Stadträtin Frau Nesseler-Komp (CDU) und Herrn Bezirksbürgermeister Kircher (SPD) weitergeleitet. Zum Redaktionsschluss am gestrigen Sonntag (20.09.) lag uns weder eine Bestätigung unserer eingegangenen Anfrage noch eine Auskunft von Frau Nesseler-Komp vor.
Bezirksbürgermeister Kircher konnte von Frau Schlepütz von der SteB (Stadtentwässerungsbetriebe Köln) jedoch folgende Info erhalten, die wir hiermit veröffentlichen:
“Durch die Maßnahmen hat natürlich auch der Kölner Norden einen deutlich verbesserten Hochwasserschutz erhalten. Hier besteht mit Fertigstellung der Maßnahmen im vergangenen Jahr ein Schutz gegen ein 200-jährliches Hochwasserereignis (11,90 m Kölner Pegel). Die einzige noch fehlende Maßnahme ist die Umsetzung des Retentionsraums Worringer Bruch. Mit dessen Fertigstellung wird weitere Sicherheit für die nördlichen Stadtteile erreicht. Die Planung ist derzeit in vollem Gange. Die Einsatzplanung für ganz Köln steht. Dennoch bleibt immer wieder zu betonen, dass die Hochwasservorsorge sehr wichtig ist. Hierzu bietet die hochwasserschutzzentrale der StEB (
www.hochwasserinfo.de oder www.steb-koeln.de) umfassende Informationen für jeden Einzelnen sowie über unser Hochwassermanagement im Ernstfall. Am kommenden Montag zur Ausstellungseröffnung wird unser Vorstand aber gerne persönlich zu diesen Fragen Auskunft geben.”




Eingang 231 vom 26.08.2009
Ihre Fragen an die Stadtratfkandidaten

Hallo Frau Matschkowski,

Ihren Beitrag mit Fragen an die Stadtrat-Kandidaten fand ich sehr interessant. Mich interessiert nun auch, wie die anderen Kandidaten geantwortet haben. Vor allem auch als Vater eines Jungwählers und einer Erstwählerin. Da die Wahlen nun schon am kommenden Sonntag stattfinden, wäre es doch nunmehr an der Zeit auch die anderen Antworten zu veröffentlichen.

Mit freundlichen Grüßen

Uwe Gatzen


Anmerk. der Red.:
Hallo Herr Gatzen, ich bin ganz Ihrer Meinung. Leider lagen uns aber zum letzten Redaktionsschluss noch nicht die Antworten aller Kandidaten vor. Zum heutigen Mittwoch können wir die Antworten von Frau Paffen (SPD) veröffentlichen.

Freundliche Grüße

Heike Matschkowski




Eingang 230 vom 23.07.2009
Bezirksbürgermeister Kircher zu den „Auenhöfen“

Sehr geehrte Frau Matschkowski,

der Bezirksbürgermeister lässt sich von Herrn Mildenberg (ehrenamtl. Mitarbeiter WorringenPur) unter Bezug auf den Widerstand der Sonnenhof- Bewohner gegen die Verkehrsplanungen der Stadt für die Heinrich-Gellissen-Str. so zitieren: "Wenn ich über Jahre hinweg neben einem Brachgrundstück wohne, kümmere ich mich doch darum, wem das gehört und was damit passiert. Hier ist viel Zeit verloren gegangen“, kommentierte Kircher. Auch dass nie das satzungsgemäße Rederecht bei Sitzungen der Bezirksvertretungen, verankert in § 41 der Geschäftsordnung der Stadt Köln, wahrgenommen wurde, kann Kircher nicht verstehen. „Jeder Bürger hat das Recht hier zu Wort zu kommen, wenn er es vorher angemeldet hat, aber da haben wir noch nie jemand zu diesem Thema gesehen oder gehört." 

Die Stadtverwaltung hat auf entsprechende Anfragen meinerseits seit dem Jahr 2005 schlicht und ergreifend nicht reagiert! So blieb für mich bis Oktober 2008 unklar, warum die Heinrich-Gellissen-Str. an der rückwärtigen Grenze zu den "Auenhöfen" nicht sauber abgeschlossen wurde. 

Die Stadt lässt die Sonnenhof-Anwohner auch sonst gerne auflaufen, wenn diese versuchen, den geplanten Verkehrswahnsinn zu verhindern: Wie legitimiert sich planungsrechtlich die Umwidmung der Wiese, per VEP 2001 noch dem Sonnenhof zugerechnet, zur Parkfläche für die neuen Anwohner? Keine Antwort! Vor welchem argumentativen Hintergrund kommt das Bauaufsichtsamt zu der Einschätzung, es bestehe durch den zusätzlich entstehenden Verkehr durch die H.-G.-Str. keine relevante Gefährdung für Leib und Leben von 45 täglich auf der Spielstraße tobenden Kindern, OBWOHL das städtische Straßen- und Verkehrsamt sowie die Polizeiinspektion Nord exakt gegensätzliche Stellungnahmen abgeben, die Verkehrspläne also für inakzeptabel halten? Keine Antwort! Wie stellt sich das federführende städtische Amt zu der Tatsache, dass die Baupläne, auf die alleine man sich bei der Genehmigung bezieht und dabei ausdrücklich auf Ortsbesichtigungen verzichtet, in ganz wesentlichen Details- etwa der Straßenbreite, die die eingezeichneten Maße deutlich unterschreitet- nicht mit den tatsächlichen Gegebenheiten übereinstimmen? Natürlich, auch hierzu keinerlei Antwort! Genauso lästig fallen wohl auch Anfragen der Politik, insofern sollte Herr Kircher nachvollziehen können, warum so viel Zeit vergeht, wie er meint. Ein Beispiel: Die am 27.11.2008 (!) von SPD-Ratsfrau Paffen von der Stadtverwaltung geforderten Auskünfte zur Sache liegen ausweislich der einschlägigen Sitzungsprotokolle bis zum heutigen Tag nicht vor. 

Ich hätte auf einer der letzten Bezirksversammlungen gerne den Herrn Bezirksbürgermeister bzw. die anwesenden Volksvertreter gefragt, warum man sich eine derart demütigende Ignoranz überhaupt gefallen lasse. Der Tagesordnungspunkt "Anwohnerfragestunde", zu dem alleine ich als Besucher der Versammlung hätte sprechen können, entfiel aber jedes Mal! Davon abgesehen: Die Anwohner der Heinrich-Gellissen-Str. haben sich seit Monaten lautstark zu Wort gemeldet und immer und immer wieder gerade auch den Kontakt zur Politik gesucht. Von ein oder zwei rühmlichen Ausnahmen abgesehen sind wir aber leider doch auf taube Ohren gestoßen. Wenn ich Herrn Kircher recht verstehe, hat das mit Hilflosigkeit zu tun und mit Resignation der Bürgervertreter vor der Gutsherren- Mentalität der Behördenchefs, die jeden Einwand gegen ihre Renommee bringenden Pläne arrogant zur Seite schieben. Dies wiederum ist sicherlich eine ganz traurige Entwicklung in Köln. Um so wichtiger wäre es, dass sich der Bezirksbürgermeister ihr stellt, anstatt öffentlich die sich wehrenden Anwohner angeblicher Unzulänglichkeiten in ihrem Engagement für ein sicheres Worringen zu bezichtigen.

Mit freundlichem Gruß

Axel Frieling




Eingang 229 vom 18.06.2009
Verkehr in Worringen

Ich selber besitze ein Fahrrad und glaube nicht , dass man jeden Meter mit dem Auto fahren muss, so gross ist Worringen nicht . Zum Glück habe ich auch noch niemanden überfahren. Nun ist es doch so, dass fast in jeder geschlossenen Ortschaft nur 30 Km/h gefahren werden darf. Ausserdem herrscht überall in Ortschaften Überholverbot. Jedoch klebt an jeder Laterne ein Schild, dass man das nicht machen darf. Sozusagen verboten. Achten sie mal drauf. (Der gemeine Autofahrer sagt aber: " Mache ich aber trotzdem, hab schliesslich ein schnelles Auto." Neue Schilder bringen also gar nichts, sondern nur die Einsicht und aufgerissene Strassen, die es hier ja zu genüge gibt. Ich bin jedenfalls mit meinem Fahrrad überall viel schneller (falls ich nicht in ein Schlagloch falle, denn unsere Radwege sind eine Katasrophe, falls vorhanden. ) und habe keine Parkplatzprobleme, verpeste nicht die Umwelt und verursache keinen Lärm und meine Kinder wissen wozu Beine da sind.

M. Erven




Eingang 228 vom 11.06.2009
Zirkus Roncalli

Liebe Heike,

gestern waren Melina und ich im Zirkus Roncalli und wir waren restlos begeistert!!! Es war wunderschön und wir hatten sehr viel Spass!!! Melina und ich wollten uns jetzt nochmal für den tollen Abend bedanken, der durch Euch und dem Krebelshof, natürlich auch durch meine richtige Lösung, zustande gekommen ist!

Liebe Grüße

Manuela und Melina Kaminski

Anmerk. d. Red.
Das freut uns natürlich sehr, dass es euch genauso gut gefallen hat wie uns. Die Show ist wirklich klasse und empfehlenswert.
Schöne Grüße
Heike Matschkowski




Eingang 227 vom 15.05.2009
Leserbrief zu T. Richter

Hallo Herr Richter, hallo Leser von WP,

auch wir wohnen in der Herberzstraße, nur am anderen Ende. Ich kann Ihre Darstellungen nachvollziehen, besonders das von mir schon mehrfach angesprochene „Rasen“ in unserer Straße, welches Sie ja auch geschildert haben.

Vielleicht sollten die Seitenstraßen von Lievergesberg und Zimmermann zu Verkehrsberuhigten Bereichen bzw. Spielstraßen gemacht werden (mit Schild). Dann hätte man die ersten Verstöße schnell zur Hand: Schrittgeschwindigkeit (>3km/h) kann man schnell und leicht nachvollziehen, einschätzen und bezeugen. Schätzungen in anderen Geschwindigkeitsbereichen halten vor Gericht sowieso nicht stand. Dieses ist (ungeübten sowieso) viel zu schwierig!
Also Aussagen wie: Der ist mindestens fünfzig gefahren … haben keine Aussicht auf Erfolg.

Vielleicht ein Schrittchen in oder für „unsere“ Herberzstraße und Anlieger.

Noch eine Bitte:
In einem meiner vorherigen Leserbriefe regte ich an, unseren Kontaktbeamten der Polizei, Hrn. Bönisch, mit CC in den Verteiler zu nehmen, wenn es um Verstöße gehen könnte die auch Ihn betreffen. Herr PHK Bönisch hätte es lieber, wenn Sie seine Bürgersprechstunde besuchen und eventuelle Probleme dort mit ihm vor Ort besprechen. Macht auch Sinn. Die Leserbriefe auf WP liest er sowieso!

Besten Dank und Gruß,

S. Bark




Eingang 225 vom 14.05.2009
Jugendliche in Worringen (zu Leserbrief 208)

Hallo liebe Worringer!

Liebe/r N. Nowottka, Sie sind herzlich eingeladen mal ein Wochenende in der Herberzstrasse mit einem Teil der Jugend zu erleben. Ja, am Lindenbaum mag vielleicht Ruhe eingekehrt sein, angesagt ist jetzt die Herberzstrasse Ecke Zimmermannstrasse, mittlerweile ganz zur Freude sämtlicher Anwohner. Aber vergessen Sie bitte nicht Besen, Kehrschaufel und ein paar Eimer Wasser mitzubringen. Besen und Kehrschaufel werden benötigt um die zahlreichen Kippen, desweiteren sonstigen Müll bis hin zu geleerten hochprozentigen Flaschen von Grundstücken und Anliegerstrasse zu beseitigen. Das Wasser brauchen Sie um den Urin aus den Ecken unseres Grundstückes einigermaßen auszuwaschen.

Dem Verkehrsproblem schließe ich mich an, da auch in der Herberzstrasse viel zu schnell gefahren wird, Autos wie Motorroller. Eine Bitte an alle Worringer die es interessiert: Für konstruktive Vorschläge Ihrerseits wie man den o. g. Vorgang begegnen sollte wäre ich Ihnen sehr dankbar. Dann können auch unsere Kinder wieder auf dieser Strasse spielen.

Noch ein Wort zu der ins Leben gerufenen Initiative für die Worringer Jugend: Nach einem verbalen Schlagabtausch zwischen den Jugendlichen und einer Anwohnerin wurde dieser klar gemacht, dass wir hier in Zukunft dann nichts mehr zu melden hätten. Nach dem Motto, endlich werden wir erhört und können machen was wir wollen.

In diesem Sinne: Hoch die Tassen !

T. Richter




Eingang 223 vom
07.05.2009
Raserei in Worringen

Hallo zusammen,
habe die vielen Leserbriefe zu den „Rennstrecken“ in Worringen gelesen (siehe Nr. 222, 220, 219, 218, 217 usw. usw.). Wir wohnen seit Anfang 2009 an der Neusser Landstraße in der Nähe der JET-Tankstelle und haben seitdem 3 oder 4 tote Katzen am Straßenrand liegen sehen.

Nehme an, dass die Katzen genauso von Tempo 50 km/h ausgegangen sind, wie ich es eigentlich auch tag täglich mache.

Da es mittlerweile des Öfteren vorkommt, dass Pkws in Richtung Fußgängerampel, Alte Neusser-/Neusser Landstraße, Tempolimit 30 km/h, mit einem Affenzahn von der Kreuzung Dornstraße/Neusser Landstraße in Richtung Fußgängerampel noch mehrere Autos überholen müssen, aber das ganze wie auf der Rennstrecke, zwei auf einen Streich, wieder einscheren, auffahren auf den dritten, kurz hinter dem wieder ausscheren und  vor diesem wieder auf seine Spur zu biegen, muss er ja, weil man will ja in die Alte Neusser „einfliegen“, oder aber in anderer Richtung von der Fußgängerampel in Richtung Kreuzung ein Sprintrennen zu dritt auszufahren, ist es eigentlich für mich nur eine Frage der Zeit, dass z. B. ein Kind an- oder überfahren wird.

Ein oder zwei Starenkästen würden hier für Abhilfe sorgen, ein mobiler Blitzer, oder aber, wie die Polizei es in Bergisch Gladbach, genauer Refrath, geschafft hat, eine Rennstrecke zu entschärfen, die haben an der gefährdeten Stelle, Höhe Marktplatz, einfach zu verschiedenen Wochentagen einen Streifenwagen abgestellt, und schon fuhren alle ein wenig zivilisierter!

Oder aber ganz einfach mehr Polizeipräsenz an den Wochenenden oder zum Feierabend hin! Man muss nicht erst abwarten, dass etwas passiert, sondern man kann im Vorfeld schon Gefahrenpunkte entschärfen!!

Mit freundlichen Grüßen

T. Bahr und J. Waege




Eingang 222 vom
28.04.2009
Raserei in Worringen

Auch ich möchte der Raserei in Worringen eine weitere Straße hinzufügen. Ich rede von der Hackenbroicher Str. auch hier gilt Tempo 30!?. Besonders in den Abendstunden scheint hier keiner die Schilder mehr lesen zu können. Hier habe ich schon mehrfach empfohlen doch bitte sogenannte "Bremsschikanen" einzubauen. Da doch jetzt um fast jede Mülltonne ein Kreisverkehr gebaut wird, müßte es doch auch möglich sein hier ein paar Euros für eine Verkehrsberuhigung auszugeben. Da es in unseren Ort ja keinen festen Polizeiposten mehr gibt, helfen hier nur bauliche Massnahmen!!!

MfG
R.Hundhausen




Eingang 221 vom
27.04.2009
Feuerteufel

Liebe Worringen-Pur Gemeinde,

neben den Themen Verkehr und Vandalismus macht sich Zunehmens ein anderer "negativer" Trend in Worringen breit. Brandstiftung!!! Erst kürzlich fackelten unsere Papier- und Grüner Punkttonne ab.
Wenn man sich die Einsatzstatistik der Worringer Feuerwehr anschaut schein dies ein neuer Trend zu sein. Bisher scheinen die Brände glimpflich abgelaufen zu sein, allerdings kann ein "Scherzhaftes" Anzünden der Mülltonnen schnell in einen Vollbrand ausarten.

Wenn der/die Feuerteufel so vernarrt in Feuer seid, dann macht was vernünftiges und werdet Mitglied der freiwilligen Feuerwehr!!

Mit freundlichen Grüssen
Michael Doering




Eingang 220 vom
25.04.2009
Raserei in Worringen
Hallo zusammen,

nun sind in den letzten Wochen einige Leserbriefe entstanden, die u. a. den Verkehr (wenn man ihn denn dann so nennen mag) in Worringen betreffen. Ich sehe das absolut genauso, weiß aber auch wie schwierig es für die Polizei ist solche Owis und teils auch VerkStrTaten zu kontrollieren. Ich habe diesen Leserbrief auch an PHK Bönisch weitergeleitet. Vielleicht macht es Sinn, wenn auch er öfter mal hier in diese Seiten schaut (wenn er es nicht schon tut??). Den Bedürfnissen „seiner“ Bürgerschaft wird er sicherlich nachgehen.

Nehmen Sie ihn bei solchen Leserbriefen einfach in „CC“. So ist sichergestellt, dass er die geschilderte Situation auch auf dem schnellsten Weg erfährt und unter Umständen direkt handeln kann ...
Vielleicht eine kleine Möglichkeit, die Probleme in den Griff zu bekommen.

Gruß S. Bark




Eingang 219 vom
24.04.2009
Raserei in Worringen

Liebes Worringen-Pur Team, liebe Leser

Ich wohne mit meiner Familie seit zwei Jahren in der Alte Strasse und auch genau seit dieser Zeit ärgere ich mich über den Verkehr. Auf unserer Strasse ist Tempo 50km/h erlaubt, doch die meisten Autofahrer sind ungefähr doppelt so schnell, also zwischen 80-100 km/h. Desweiteren wird hier des öfteren gehupt, allerdings immer nur am späten Abend, wenn meine kleinen Kinder schlafen möchten (1 und 3 Jahre). Ich habe in der Fahrschule gelernt, dass eine Hupe in einer Ortschaft nicht zum Vergnügen benutzt werden darf. Ich frage mich warum in unserer Strasse nicht auch das Tempo 30km/h gilt???
Auch hier wohnen kleine Kinder die gerne das Haus verlassen möchten, ohne Angst vor Rasern haben zu müssen.

Ich kann verstehen, dass die Strasse zum Schnellfahren verleitet, da sie sehr gerade ist, doch bitte denkt an die Kinder.

Gruß

Alexandra Hartung




Eingang 218 vom
24.04.2009
zum Leserbrief 217

Heute möchte auch ich mal meinem Unmut freien Lauf lassen und etwas über den Worringen Straßenverkehr schreiben. Ich wohne am Dörchensweg und trotz Tempo 30 wird der Ineos Parkplatz bis hoch zur B9 für viele zur Teststrecke für Rennwagen und Motorrad  insbesondere am Nachmittag und am Wochenende. Ich selbst habe zwei Kinder die auch schon mal die Strasse überqueren möchten aber das ist so was von gefährlich. Ich bin sicher nicht die einzige mit Kindern in dieser Strasse und denke dass es genug andere gibt die es genauso stört wie mich.

Ich bin der Mseinung hier sollte öfter mal eine Polizeitreife vorbei kommen und sich das mal anschauen. Die RASER fahren oftmals mit einem TEMPO von bis zu 100 km/h die Straße hoch und runter, bis hin zum Ineos Parkplatz wo sie sich dann auch aufhalten. Ich hoffe und wünsche mir dass man zusammen mal was daran geändert bekommt? Ich denke hier in unserer Strasse fehlen auf jeden Fall diese HUBEL, sodass die RASER keine Chance mehr haben mit einem so hohen TEMPO  hier durch zu brettern.

Claudia Urban




Eingang 217 vom 17.04.2009
Worringer Verkehr

Heute möchte auch ich mal meinem Unmut freien Lauf lassen und etwas über den Worringen Straßenverkehr schreiben. Ich wohne auf der Alte-Neusser-Landstraße und kann mich meinen Vorschreibern nur anschließen. Jedoch ist es meiner Meinung nach hier noch viel schlimmer als auf den übrigen Straßen Worringens. Trotz Tempo 30 wird das kurze Stück Einbahnstraße zwischen der B9 und der St.-Tönnisstraße für viele zur Teststrecke für Rennwagen, gerade am Freitagabend ist es oftmals mehr als gefährlich die Straße zu überqueren. Dazu kommt, dass es kaum jemanden zu interessieren scheint, dass es sich immer noch um eine Einbahnstraße handelt, absolut gefährlich ist die Kombination von beidem – Falschfahrer UND Raser – keine Seltenheit auf dem kurzen Stück, auf dem fünf Gaststätten Alkohol an Jugendliche auch unter 18 Jahren ausschenken. Zu beobachten ist dies besonders gut am Samstagmorgen um 5:00 Uhr, wenn ich das Haus verlassen möchte um zur Arbeit zu fahren. Erstaunlich, dass ich noch nie ausgerutscht bin auf dem Erbrochenen der immer noch herum grölenden pubertierenden Kids, welche mich pünktlich mit ihren Schlachtgesängen aus der Nachtruhe gerissen haben. Noch erstaunlicher, dass ich bis jetzt noch nie einen Platten hatte, obwohl ich mein Fahrrad mehr als nur einmal durch mehrere Stellen von Bierglasscherben schieben musste, um auf die Straße zu gelangen. Aber einfach nur unglaublich ist die Tatsache, dass mein Auto noch nie einen Kratzer abbekommen hat, obwohl ich schon sehr oft an Fahrzeugen der Nachbarn abgebrochene Außenspiegel, ramponierte Stoßstangen und Schlägereien auf den Motorhauben beobachten konnte. Lediglich vollgespuckte Scheiben veranlassten mich die Autowaschstraße meines Vertrauens aufsuchen – dieses jedoch mindestens alle zwei Wochen. Nun ja, für irgendetwas ist ja alles gut.

Der absolute Hammer kommt aber erst noch. Wieso gibt es überhaupt Fahrschulen? Lernt dort keiner mehr was? Ich kann ja verstehen, dass man Einbahnstraßenschilder und Tempo-30-Schilder bei einer Geschwindigkeit ab 70km/h nicht mehr wahrnimmt, aber hat denn keiner mehr soviel Zeit sich die Halteverbotsschilder anzusehen? Hier wird einfach geparkt wo Platz ist, egal ob der Gehweg blockiert wird, egal ob es für den Linienbus kein Durchkommen gibt, egal ob sich die Fußgänger einen anderen Weg als den über den Zebrastreifen suchen müssen, egal ob man sogar aus seiner eigenen Haustür nur noch mit Mühe auf die Straße kommt, weil irgendein Idiot genau dort parkt wo andere ihre Türklingel haben. Ist vielleicht auch besser so, wenn ich nicht immer gleich auf die Straße gehen kann – wer weiß welcher Volltrottel gerade entgegen der erlaubten Fahrtrichtung mit Tempo 80 über dem Gehweg donnert. Nun ja, irgendwann gewöhnt man sich an alles, sogar an den täglichen Ärger über irgendwelche schlecht gelaunten Ehefrauen, die mit laufendem Motor unter meinem Fenster stehen und hupend ihren volltrunkenen Ehemann aus einer der Gaststätten bitten. Nur meine beiden Töchter werden sich wohl nie daran gewöhnen, denn sie schlafen hinter dem besagtem Fenster, oder besser gesagt sie versuchen es. Vielleicht sollte ich meinen Beruf ja wechseln und mich bei der Stadt Köln im Ordnungsamt bewerben, dann wäre mein Beruf trotz Wirtschaftskrise wenigstens krisenfest, denn Ordnung herrscht hier in der Alte-Neusser-Landstraße schon lange nicht mehr…

Mathias Karnberger




Eingang 216 vom 29.03.2009
Spielplatz

Hallo zusammen,

also zum Thema Spielplatz, ich habe den Bürgerverein bereits angeschrieben und gesagt, dass ich es ganz toll finden würde, wenn dieser etwas für die Kinder im Dorf machen würde. Es gibt ja auch immer weniger Geräte dort. Inzwischen wurden von den 3 Schaukeln 2 Stück entfernt.

Habe auch den Vorschlag gemacht, dass man ja eine Spendenaktion starten könnte und dass da evtl. genug Geld zusammen kommt, dass der Spielplatz neu gemacht werden könnte. Ich glaube eine Architektin (auch eine Mama) hat mal gesagt, sie würde einen Spielplatz entwerfen. Vielleicht könnte man im Frühling/Sommer auch mal ein Spielplatzfest organisieren. Dort könnte man Spielzeug oder ähnliches und auch Kaffee/Kuchen aus Spenden verkaufen und von dem Erlös könnte man ja auch neue Spielgeräte anschaffen. Leider habe ich von dort nie eine Antwort erhalten ...

Claudia Diop




Eingang 215 vom 23.03.2009
“ohne Betreff”

Liebe Mitmenschen,

zuerst muss ich mal was zu “Kamelle im Zug” sagen. Meine 2 kleinen Kinder (3 1/2Jahre) und ich standen dieses Jahr mal wieder Üdesheimer Weg/Krebelspfad. Dort wird eigentlich sehr, sehr wenig geworfen, trotzdem hatten meine Kinder fast 1 1/2 Tüten voll. Daher kann ich die Nörgelei, die jedes Jahr aufs neue kommt nicht nachvollziehen.

Zum Thema Raserei:
Ich glaube, dass ist ein allgemeines Problem, nicht nur auf der St.Tönnis Straße. Wir wohnen am Üdesheimer Weg, dies ist auch eine Rennstrecke. Hier fährt fast jedes zweite Auto schneller als 50 km/h. Dies mussten wir leider vergangenen Freitag, 20.03. mal wieder erleben. Mann sagt, die Polizei sei ein Vorbild!!! Für was??? Vorbild zum Rasen??? Am Freitag Mittag ist ein Streifenwagen (ohne Blaulicht, ohne Martinshorn) mit ca. 70-80 km/h durch unsere Straße gerast. Haben dann vorbildlich an der roten Ampel gehalten. Muss das sein? Wir haben in der Straße eine SCHULE!!!

Zum Thema Friedhof:
Es gibt viele Menschen die die Bedeutung eines Friedhofs nicht mehr kennen. Er wird als Hundeklo benutzt, im Frühjahr/Sommer halten sich nachts Leute auf dem Friedhof auf. Er wird ganzjährig (nachts) als Durchgang benutzt. Was ist mit der Totenruhe!!???!!!

Ich bin so erzogen worden, dass man ab einer bestimmten Uhrzeit nicht mehr über den Friedhof geht .Ach ja, wie oft musste die Polizei ausgeschlachtete Roller vom Friedhof holen. Er ist doch kein Schrottplatz.

Spielplatz:
Ich gehe kaum noch mit meinen Kindern auf den Spielplatz, es ist mir zu gefährlich. Einige Mütter haben letztes Jahr die ganzen Spielplätze gesäubert. Nach ein paar Tagen sahen die Plätze so aus, als ob wir nichts gemacht hätten, TRAURIG! Hier kann ich nur den Krebelshof empfehlen. Der ist immer sauber und die Kinder haben SPASS!

Mit freundlichen Grüßen
Sandra Rieger




Eingang 214 vom 23.03.2009
“ohne Betreff”

An die Redaktion von WorringenPur,
lieber Herr Bochem,

auch wenn Sie es versuchen: Sie kriegen mit mir keinen Streit. Man kann in meine Briefe ganz viel hinein interpretieren, wenn man  das nur möchte. Sie unterstellen mir Dinge, die ich in keinster Weise gesagt  habe. Noch mal für alle zum Mitschreiben:
Ich habe lediglich geäußert, dass in Worringen wenig geschmissen wurde, bzw. dass von den Kamellen, die keiner mehr aufhebt, viel geschmissen wurde. Das halte ich für Verschwendung. Alles andere haben Sie, lieber Herr Bochem und auch Sie liebe Frau Joist,  hineininterpretiert. Kontrollieren Sie doch mal bitte, ob das, was Sie mir unterstellen,  meine Briefe auch wirklich hergeben.

Ansonsten beteilige ich mich nicht an verbalen Rundumschlägen jedweder Art.

Mit freundlichem Gruß,
Petra Schuricke

Anmerk. d. Red.:
Ich denke, die verschiedenen Meinungen sind ausreichend dargelegt worden. Wir sollten das Thema hier nun vorerst abschließen und den nächsten Karnevalszug abwarten. An dieser Stelle vielen Dank für die vielen Diskussionsbeiträge!

Heike Matschkowski/Redaktionsleitung WorringenPur




Eingang 213 vom 19.03.2009
Spielplätze

Hallo liebe Worringer!

Die Diskussionen über Kamelle im Zug oder die Jugendlichen sind eigentlich nicht so wichtig, wichtiger finde ich die Spielplätze und Kindergärten hier bei uns im Dorf.

Es wird ja endlich wieder Frühling und was machen Eltern, sie gehen mit ihren Kleinen auf den Spielplatz, nur auf welchen. Eigentlich kann man ja auf keinen gehen, ohne dass Kinder Verletzungen wegen Glasscherben oder andere Dinge mit nach Hause nehmen. Warum macht dagegen keiner etwas, das ist ein Thema für den Runden Tisch.

Gestern waren wir auf dem Spielplatz, war ja schönes Wetter endlich, und mehrere Kids haben sich verletzt, an den kaputten Geräten die Lippe aufgeschlagen - SUPER. Vorschlag: jeder Worringer spendet etwas Geld 2 - 5 Euro (Da die Stadt Köln ja kein Geld hat, aber das Neubaugebiet erschließt). Und wir Eltern sanieren die Spielplätze, vielleicht machen ja die Gewerbebetriebe mit, haben ja genug Tischler, Dachdecker usw. Und für das leibliche Wohl könnten die verschieden Bäcker einspringen. Und dann werden die Spielplätze privatisiert und man nimmt ein paar Cent Eintritt, um den Spielplatz sauber zu halten oder so etwas Ähnliches.

Ich weiß natürlich, dass sich nichts ändern wird, da mit Sicherheit viele sagen „was hab ich damit zu tun?“. Meine Kinder sind schon groß oder irgendetwas anderes.

Und noch etwas. Die Stadt baut hier in  Worringen, bald gibt es gar kein freies Feld mehr und dort planen sie einen Kindergarten. Wie wäre es denn, wenn die Vertreter der Stadt (Bürgermeister) mal die Kindergärten anschauen, die es hier gibt natürlich die Städtischen, dort gibt es Handlungsbedarf vom Allerfeinsten. OK, liebe Worringer, dann überlegt mal, ob nicht wir endlich mal was dagegen unternehmen sollten.

Gruß
Göddertz




Eingang 212 vom 19.03.2009
Bzgl. Leserbriefe Frau Schuricke

Hallo liebe Leser von WorringenPur, und insbesondere Frau Schuricke!

Ich bin selbst nun seit 10 Jahren aktiv in einem Worringer Karnevalsverein und bin schon vor dieser Zeit genau wie Frau Jost im Rosenmontagszug mitgegangen und kann Frau Jost zum Thema Kamelle im Rosenmontagszug nur unterstützen und Frau Schuricke auf Ihre widersprüchlichen Aussagen aufmerksam machen. Wenn Sie doch eine "alteingesessene" Worringerin sind und selbst 8 Jahre im Zug mitgegangen sind, dann sollten Sie doch wissen, was es kostet am Rosenmontagszug teilzunehmen.

Diese Art der Brauchtumspflege hat nun mal ihren Preis, und in der heutigen Zeit in der jeder den Euro dreimal rumdreht, bevor er ihn ausgibt, sollte man schon damit zufrieden sein, dass überhaupt noch Kamelle geschmissen werden.

Sie beklagen sich, dass zu wenig geschmissen wird, Ihr O-Ton „Ein sehr schöner, wenn auch kurzer Zug erfreute uns. Jedoch fiel es auf, dass die Kamelle nur sehr spärlich geworfen wurden. ….. Die Beutel meiner Kinder waren trotz eifrigen Sammelns nur gut 1/3 voll.“, und im Anschluss wird sich beklagt, dass zu viel geschmissen wird, Ihr O-Ton “Später stellten wir uns noch an den Zillikensplatz und mussten mit  Erstaunen feststellen, dass Prinz Markus und sein Gefolge u. a. Bonbons der Marke "Billig" auf sein Volk niederregnen ließ. Und das in rauen Mengen!!! Bonbons, nach denen sich (leider) niemand mehr bückt und durch die wir dann zu unserem Auto wateten, mit Kopfschütteln angesichts dieser Verschwendung.“

Was wollen Sie denn nun? Feinste Pralinen wollen Sie ja Ihrem zweiten Brief zufolge auch nicht und noch mal Ihr O-Ton „Ich finde es selber schade und traurig, dass sich nach bestimmten Bonbons nicht mehr gebückt wird.“. Warum fangen Sie mit Ihrer Kritik nicht mal bei sich selbst und Ihren Kindern an, denn für mich widerspricht sich Ihre Argumentation, und ich frage mich, warum die Beutel Ihrer Kinder „nur“ 1/3 voll sind, wenn sie im Anschluss durch Kamelle waten. Warum bücken sich Ihre Kinder denn nicht mehr nach den Kamellen? Sie hatten doch noch einen zu 2/3 leeren Beutel! Haben sie trotz Wirtschaftskrise noch alles im Überfluss und die einfachen Kamelle sind nicht mehr gut genug? Kinder kommen selten auf andere Leute und wenn die Kindererziehung nicht nur dem Fernseher und Spielkonsolen dieser Welt überlassen wird, dann nehmen sie sich ein „Vorbild an ihren Eltern“.

Angesichts dieser Einstellung und Verschwendung kann ich nur alle Worringer Karnevalisten aufrufen noch viel weniger zu schmeißen und ihr Geld lieber in die Kostüme und Wagen zu stecken, damit das Geld nicht in Form der Kamelle von den Kehrmaschinen aufgesammelt wird. Und etwas mehr Toleranz in Bezug auf Kritik, die jeder wohl äußern darf (auch Frau Jost) und Verständnis Ihrerseits für die aktiven Worringer Karnevalisten stünde Ihnen auch besser zu Gesicht.

Mit freundlichem Gruß auch nach Zülpich

Thomas Bochem




Eingang 211 vom 15.03.2009
Kamelle im Zug

Liebe Leser von WorringenPur, liebe Frau Jost,

ich habe doch mit meinem Leserbrief überhaupt nicht in Abrede gestellt, dass die Teilnahme am Rosenmontagszug teuer ist (bin selber 8 Jahre mitgegangen) und auch in keinster Weise verlangt, dass dort nur feinste Pralinen geschmissen werden sollen. Auch Ihre Mühe, liebe Frau Jost, sollte durch meine Kritik nicht geschmälert werden.
Ich finde es selber schade und traurig, dass sich nach bestimmten Bonbons nicht mehr gebückt wird. Aber das ist nun mal eben so und für die Worringer Verantwortlichen des Zuges auch bestimmt nichts Neues, schließlich ist es nach Beendigung des Zuges ersichtlich, was da noch so alles von den Kehrmaschinen weggekehrt wird.
Warum denn direkt so böse, Frau Jost? Etwas mehr Toleranz in Bezug auf Kritik (die man ja wohl äußern darf) stünde Ihnen besser zu Gesicht.

Mit vielen Grüßen nach Worringen,

Petra Schuricke




Eingang 210 vom 07.03.2009
Vandalismus auf dem Friedhof

Ich habe den Artikel über den Friedhof gelesen, mir fehlen die Worte. Also unser Dorf ist wirklich nicht mehr vorzeigewürdig, da hilft auch nicht unser schöne Karneval, der müsste dann mindestens 5 mal im Jahr statt finden. Was zum Teufel kann ein fremder Mensch der unser Worringen besucht ( nicht in der Karnevalszeit) positives erzählen. Dass wir ein schönes Schwimmbad haben? Unsere schönen Spielplätze? der Friedhof, ach der Bahnhof? hätte ich fast vergessen oder einer der vielen Bäckereien in unserem Dorf?

Anstatt noch eine Bäckerei bei Ratz und Rübe reinzumachen, hätten Sie besser eine Polizeiwache mit Webcam Überwachung zum Friedhof gemacht. Es ist echt traurig, dass man so schon denken muss. Aber ich werde die Hoffnung nicht verlieren und immer denken  alles wird gut.

Frank Neumann




Eingang 209 vom 06.03.2009
an N. Nowottka

Hallo liebe/-r Fr./Hr. Nowottka,

ich glaube wir reden hier von zwei paar unterschiedlichen Sachen. Natürlich gibt es Schlimmeres als über die Kids in Worringen zu reden. Die „Rennstrecke“ St.-Tönnis-Str. hat aber (wie Sie ja richtig anmerken) nichts mit dem in den letzten Wochen diskutiertem Problem zu tun. Ich stimme Ihnen zu, dass die St.-T.-Str. in der Regel von zu vielen Verkehrsteilnehmern zu schnell befahren wird. Das kann aber nur durch eine rigorosere Polizeipräsenz und mehr Aufklärung (z. B. bei unseren Dorffesten) unterbunden werden.

Es fängt beim Parken an, Samstags in Worringen eine wahre Zumutung, und hört bei der vorher beschriebenen Geschwindigkeitsübertretung auf. Aber auch hier gehen die Verstöße durch alle Schichten und Altersgruppen, „Männlein/Fräulein“ und Fahrzeugtypen. Ich glaube auch hier sind wir auf ein gegenseitiges Miteinander und mehr Verständnis angewiesen. So bleibt das, ich beschreibe es mal als Problemchen, mit den Kids und Jugendlichen in unserem Dorf aber doch bestehen.

Und wie Sie u. a. die Rennstrecke St.-T.-Str. aufregt, finden es einige Eltern halt genauso wenig gut, was auf den Worringer Spielplätzen, oder halt abends auf den Strassen mit den Kids so „abgeht“! 2 paar Schuhe, aber zwei wichtige Themen für unser Zusammenleben.

Ich hoffe der runde Tisch wird Ergebnisse bringen. In diesem Sinne,

Gruß

Stefan Bark




Eingang 208 vom 05.03.2009
Leserbrief

Guten Tag an alle Worringer,

ich möchte gerne auch etwas zu dem Thema Jugendliche in Worringen sagen.
Mich regt es einfach nur auf, dass auf den Jugendlichen rumgehackt wird von allen Seiten.
Desweiteren finde ich, dass wenn schon angeblich 2 Streifenwagen durch Worringen fahren (die ich aber selbst seltenst sehe), sie sich lieber um den Verkehr kümmern sollten, statt den Jugendlichen nachzustellen  und sie zu beobachten. Die St.Tönnis Str. ist doch mittlerweile zur Rennstrecke geworden. Hier fährt kein Mensch 30. Wenn irgendwann die neuen Wohnungen (Auenhöfe) an der St.Tönnis Str. fertig sind, kommen noch mehr Autos und somit noch mehr Raser. Ich möchte ja nicht behaupten, dass alle Autofahrer die zugelassene Geschwindigkeit überschreiten, aber doch die meisten. Ich rede auch nicht von ""etwas"" zu schnell. Teilweise rasen die Autos mit 70 durchs Dorf.
Kann man nix dagegen tun? Also nicht über die Kids aufregen .Es gibt viel schlimmere Dinge in der Welt und in Worringen.

Danke

N. Nowottka




Eingang 207 vom 02.03.2009
Kinderkarnevalszug

Liebes WorringenPur-Team,

mit Freude habe ich den Bericht über den Kinder-Karnevalszug gelesen und freue mich über die schönen veröffentlichten Bilder. Wie ich dem Bericht entnommen habe, lag Frau Matschkowski kein Zugprogramm vor, somit wusste sie wohl leider nicht, dass dieses Jahr erstmalig auch die Kindergärten den Zug unter dem Gruppenmotto "Jetz simmer dobei" begleiten durften.

Auf den Bildern 09_04 bis 09_07 ist die Truppe der 13 kleinen Jecken aus der katholischen Kindertagesstätte zu sehen, die sehr stolz waren, an diesem, für sie großen Ereignis, teilnehmen zu dürfen. Ich persönlich fände es schön, wenn sich im nächsten Jahr auch die anderen Worringer Kindergärten anschließen würden, denn meine Tochter und die anderen Kinder aus der KiTa hatten sehr viel Spaß!

Viele Grüße,

Bettina Nettersheim




Eingang 206 vom 01.03.2009
Mehrverkehr durch die Auenhöfe

Liebe Worringer,

endlich verschönert sich das Worringer Dorfbild: Die schäbige Hofanlage im Ortskern wird saniert und sicherlich danach zur Zierde der St.Tönnis-Str. Ganz unbefriedigend aber sind die Pläne des Investors, den entstehenden Parkverkehr über die jetzt schon stark belastete Hackenbroicher Str. sowie die schmale, verkehrsberuhigte Zone Heinrich-Gellissen-Str. zu führen. Die ist stellenweise nur 4,00 m breit. Fußgänger und spielende Kinder werden auf diese Art und Weise zurückgedrängt und weiter gefährdet. Das ist der Grund dafür, dass sich die im Bezirksparlament Chorweiler vertretenen Fraktionen einstimmig gegen die entsprechende Verkehrsplanung ausgesprochen haben. Die Bauaufsichtsbehörde der Stadt Köln hat sich noch nicht geäußert. Das Straßen- und Verkehrsamt hat aber bereits erhebliche Bedenken angemeldet. Ebenso die Polizei. Die Anwohner fordern, dass der Investor alternative Verkehrswegekonzepte vorlegt. Ich denke, das geht alle Worringer etwas an und deshalb schildere ich hier in aller Kürze den Stand der Dinge.

Herzliche Grüße

Axel Frieling




Eingang 205 vom 01.03.2009
Spärliche Kamelle im Rosenmontagszug

Hallo liebe Leser,

bereits in den letzten Jahren habe ich ähnliche Leserbriefe wie von Frau Petra Schuricke nach Karneval in Worringen Pur verfolgt. Bisher habe ich immer gedacht sei ruhig , es sind doch nur einzelne, ahnungslose angebliche Karnevalisten, die laut rufen…………so lange es sie selbst nichts kostet.
Seit einigen Jahren gehen mein Mann und ich im Rosenmontagszug mit . Unter anderem auch Freunde von uns aus Hannover. Diese nehmen extra für diesen Tag drei Tage Urlaub, um hier in Worringen als echte „Immis“ mitzugehen. Wir überlegen das ganze Jahr, was wir werfen oder geben können. Wann immer ich etwas interessantes finde, greife ich zu. Wie z.B. im letzten Jahr, als ein in Worringen bekannter Diskounter kleine Spielzeugautos im Angebot hatte. Wir haben sie gekauft, weil wir dachten, damit machen wir zumindest ein paar kleine Jungs am Zugweg glücklich. Natürlich haben wir auch vor Karneval geschaut, was wir kaufen und wie viel. An dieser Stelle möchte ich bemerken, dass wir das komplette Wurfmaterial aus eigener Tasche zahlen. Mein Mann und ich haben für immerhin fast 200 Euro Kamelle und sonstige Kleinigkeiten für die Pänz gekauft. Ich habe außerdem an alle Hundebesitzer am Zug gedacht und extra, falls erlaubt, kleine Würstchen für die Vierbeiner mitgehabt. Dazu kommen die Kosten für die Kostüme und Startgeld inkl. Versicherungen für den Zug. Und viele Familien gehen auch mit ihren Kindern mit, wer kann sich das denn in der heutigen Zeit noch leisten?
Ich sage nur, Hut ab, vor all den Menschen, die jedes Jahr aufs Neue, Geld, Zeit und viel Herzblut in den Karneval investieren. Alle reden von der Wirtschaftskrise, aber wenn Menschen zur Belustigung anderer und viel wichtiger zur Wahrung einer kölschen Tradition mal ein paar Euro weniger ausgeben , wird in Worringen von Geiz gesprochen. Es ärgert mich jedesmal kolossal. Bekannte von uns fahren für dieses Geld eine Woche all inklusive in Urlaub! Alle die , die jetzt meckern, ob Worringer oder nicht, geht nächstes Jahr mit und dann möchte ich sehen, wie viel IHR für Wurfmaterial ausgebt. Und ich höre es jetzt schon……was????? Soviel für ein paar Kamelle? Ja, soviel. Wenn ihr möchtet, dass Eure Sachen auch alle aufgehoben werden……tja das wird teuer! Wobei ich es auch schade finde, dass sich die Pänz heute nicht mehr nach einem normalen Bonbon bücken. Nur weil da kein bekannter Name draufsteht, heißt es nicht, dass sie nicht schmecken. Auch ein Prinz kann es sich nicht leisten ununterbrochen nur das Feinste vom Feinsten zu werfen, auch er muss teilweise auf preiswertere Kamelle zurückgreifen. Er kann natürlich auch nur Pralinenschachteln werfen, so ca. alle 100 Meter eine. Das wäre aber auch nicht besser, oder?

Vielleicht sollten wir nächstes Jahr auch in Urlaub fahren, dann müsste ich mich über Leserbriefe von solch scheinbar sehr verwöhnten Menschen nicht ärgern.

Doch wir lieben dieses Dorf, in dem wir groß geworden sind und wir lieben es die Tradition zu wahren und darum werden wir uns wohl auch im nächsten Jahr die Meckerei von einigen anhören. Aber vielleicht gibt es ja auch jemanden , der mit den Worringer aktiven Karnevalisten mal zufrieden war, denn ein Lob kostet nichts.………….

Monika Jost




Eingang 204 vom 27.02.2009
Liebes Worringen-Pur-Team!
Erst einmal ein großes Lob an Sie und Ihre Arbeit! Habe immer großen Spaß an Ihrer Seite und bin fast täglich darauf, um mich auf dem Laufenden zu halten. Anbei ein Leserbrief mit Bitte zur Veröffentlichung ;-)

Etwas zu den Karnevalstagen...:
Hallo Frau Schuricke, ich finde es sehr schön das ehemalige Worringer immer wieder "nach hause" zurück finden. In ihrem Leserbrief schrieben sie das wenig Kamelle geworfen wurden, selber kann ich das nicht bestätigen da ich selber im Zug mitgegangen bin aber habe das auch schon von einigen gehört.
Allerdings ist es für mich auch ganz klar. Wenn man mal bedenkt in welcher wirtschaftlichen Lage wir alle uns derzeit befinden und das die "Werfer" ihre Kamelle alle aus der eigenen Tasche bezahlen...

Meine Freundin ist seit Jahren in einer KG in Dormagen (gut das buuh-Rufe nicht über Email zu hören sind^^) und dort wird wesentlich mehr geworfen. Das liegt aber auch daran das die meißten Vereine dort ihre Kamelle komplett gestiftet kriegen. Wir hatten zb eine ganze Palette Schokolade in der Garage gespendet von einem großem Supermarkt. Die Spendenbereitschaft der einzelnen Geschäfte sowie Institutionen in Dormagen ist einfach höher als bei uns aber ich hoffe wir kriegen das bei uns auch mal hin...!

Dann noch etwas zu der Jugend in Worringen über Karneval...:
Als echter Worringer zog es mich an den Karnevalstagen abends immer ins Vereinshaus. Dort waren sehr viele Jugendliche die friedlich feierten,allerdings kam es mir so vor als wäre die Gewaltbereitschaft deutlich höher... Beweise hierfür sind alleine 3 Schlägereien am Donnerstag im Vereinshaus. Wer ist schuld??? Nein nicht die Jugendlichen,jedenfalls nicht pauschal alle... Schuld sind meines erachtens die Türsteher sowie das Worringer Festkomitee!

Wieso? Es sind viele Kaoten ohne Kostüm dort gewesen. Diese verzehren nicht viel (bringen also dem Geschäft nichts)rennen die ganze Zeit rein und raus und machen draußen vor der Tür ärger,schlagen sich untereinander usw usw... Wieso werden die rein gelassen? a: Die Türsteher kennen die Kaoten und drücken immer ein Auge zu.Viele hatten auch nichtmal einen Stempel und kamen so rein. (Habe mehrere Zeugen dafür falls jetzt jemand sagt das stimmt ja garnicht)b: Das Festkomitee sollte dafür sorgen das KOSTÜMPFLICHT besteht. Wird woanders schließlich auch so gemacht und hat sich bewehrt... Viele Sagen zwar das der Saal dann noch leerer werde aber das stimmt nicht da sich viele Worringer entschlossen haben wegen dieser Kaoten garnicht erst ins VHS zu kommen und lieber andere Lokalitäten aufgesucht haben. Diese würden dann wieder alle kommen,ein friedliches und randvolles Vereinshaus wäre die Folge...

Also Liebes Festkomitee,bitte für nächstes Jahr eine andere Sicherheitsfirma organisieren (am besten mit deutschen Mitarbeitern,nein das ist nicht rassistisch gemeint würde aber seinen Zweck erfüllen)

Anbei noch ein kurzes Schlusswort an Herrn Heuchert.:
Ja er war dabei, erkenne doch meinen alten Klassenlehrer ;-)

Allen ein ruhiges und erholsames Wochenende!

MFG, Marco Hucklenbroich, Dormagen




Eingang 203 vom 25.02.2009
Kinderkarnevalszug 2009

Liebe Redaktionsmitglieder,

Sie haben einen ansprechenden Bericht über den Kinderkarnevalszug veröffentlicht. In dem heißt es, dass ich leider als Teilnehmer nicht zu entdecken war. Dem kann ich abhelfen, denn auf Ihrem Bild 09-42 bin ich zu erkennen.

Ich war also dabei!

Viele Grüße

Detlev Heuchert
Rektor der KGS




Eingang 202 vom 25.02.2009
Jugendliche am Karneval in Worringen mal etwas Positives

Hallo liebes WorringenPur-Team!

Ich verfolge in den Leserbriefen jetzt den Verlauf der Diskussion über das Verhalten vieler Jugendlicher in Worringen. In vielen Dingen kann ich mich den Vorrednern anschließen und kann sagen, dass viele Jugendliche wirklich oft negativ auffallen (Trinkerei auf dem Spielplatz und die damit verbundene Verunreinigung, Raserei mit Mofas in Spielstrassen, "Anpöbeln" von älteren Menschen), Eierwerfen auf Gebäude und Autos...). Alles Dinge, die wir leider persönlich erfahren haben.  

Auch über Karneval ging es in Worringen wieder hoch her und der Spielplatz war wieder ein beliebter Treffpunkt. Dem Übermut einiger "Feiernder" fiel dann auch in der Nacht von Rosenmontag die blaue Papiertonne unserer Nachbarn zum Opfer. Diese wurde nämlich angezündet und zwei Häuser weiter vor unserer Haustüre in brennender Weise platziert. Da es mitten in der Nacht war, schliefen im Haus alle und niemand bemerkte zunächst diesen Vorfall.

Nun waren es zwei Jugendliche, die uns in der Nacht aus dem Bett klingelten und uns auf das Feuer vor unserer Tür hinwiesen und sogar bereits die Feuerwehr benachrichtigt hatten. So konnten wir mit Wassereimern das Feuer löschen. Die zwei Jungs haben gewartet bis die Anwohner da waren und löschen konnten und sind nicht einfach weitergegangen. Sie konnten auch glaubhaft versicherten, dass sie mit dem Vorfall nichts zu tun hatten.  

Ich möchte mal diese positive Erfahrung schildern, da ich persönlich finde, dass die beiden Jungs unheimlichen Mumm hatten. Bei der schlechten Meinung, die die Worringer zurzeit von vielen Jugendlichen haben, gehört sicherlich viel Mut dazu zu Helfen und nicht einfach weiterzugehen. Schließlich fallen die beiden Jungs ja "in der Kreis der üblichen Verdächtigen". Durch diese mutige Hilfsmaßnahme wurde Schlimmeres verhindert und das Feuer konnte nicht auf die daneben direkt parkenden Autos übergreifen.

Da uns die beiden Jungs nicht bekannt sind, konnten wir uns nicht bedanken. Sofern die Beiden dies hier lesen möchte ich noch mal vielen Dank für die Hilfsbereitschaft sagen!

Traurig ist natürlich wieder der Vorfall an sich. Polizei und Feuerwehr waren da und es wird wieder eine Anzeige gegen Unbekannt erstattet, die erfolglos im Sande verlaufen wird. Aber vielleicht ändert sich demnächst wirklich etwas in Worringen, wenn sich Verantwortliche an einen "Runden Tisch" setzen. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Mit freundlichem Gruß

Michaela Dinjes




Eingang 201 vom 25.02.2009
Rosenmontagszug

Hallo liebe Redaktion von WorringenPur!

Ich bin eine "alteingesessene" Worringerin, wohne jedoch seit vielen  Jahren nicht mehr hier. Trotzdem zog es mich gestern mit Mann und Kindern zum Rosenmontagszug nach Worringen. Ein sehr schöner, wenn auch kurzer Zug erfreute uns. Jedoch fiel es  auf, dass die Kamelle nur sehr spärlich geworfen wurden.

Wir standen sowohl am Anfang des Zuges an der Hackenbroicher Strasse/An den Kaulen als auch später an der St. Tönnis Strasse. Die Beutel meiner Kinder waren trotz eifrigen Sammelns nur gut 1/3 voll. Später stellten wir uns noch an den Zillikensplatz und mussten mit  Erstaunen feststellen, dass Prinz Markus und sein Gefolge u. a. Bonbons der Marke "Billig" auf sein Volk 
niederregnen ließ. Und das in rauen Mengen!!! Bonbons, nach denen sich (leider) niemand mehr bückt und durch die wir  dann zu unserem Auto wateten, mit Kopfschütteln angesichts dieser Verschwendung.

Mit vielen Grüssen nach Worringen!!

Petra Schuricke (Steinbach) aus Zülpich




Eingang 200 vom 21.02.2009
Schließung des Primamarktes wegen Stromstopp

Sehr geehrtes WorringenPur Team,

ich persönlich finde es eine Katastrophe, dass gerade jetzt in der momentanen Lage ein Stromunternehmen wegen nicht bezahlten Rechnungen Menschen arbeitslos werden lässt, und zudem nicht mal Stellungnahme zu dem Angebot des Geschäftsführers des Prima Markt nimmt. Zahlreiche Angestellte verlieren ihren Job, das anzusehen tut sehr weh, auch wenn man nicht direkt davon betroffen ist. Die Rhein Energie AG klemmt den Strom ohne weiteres ab, aber was ist wenn diese Menschen, die beim Prima arbeiten zufälliger Weise einen Stromvertrag mit der Rhein Energie haben, und die fälligen Beiträge nicht mehr bezahlen können?

Lieber Bürgerverein, ich bitte Sie, dass Sie alles mögliche versuchen, um evtl. zwischen den Parteien verhandeln, da ich hunderte Bekannte habe, wo die Rheinenergie kulant war, weil diese ihre Rechnungen nicht bezahlen konnten. Aus reiner Kostensicht ist z.B. das Versenden von Mahnungen ebenfalls ein Kostenaufwand für die Rheinenergie, zudem auch noch kompliziert. Jeder hat mal das Problem, dass er mal einen Monat hat, wo auch sein Einkommen knapp ist, dies kann auch bei einem Geschäft passieren, wenn es weniger Erträge bucht.

Ich hoffe sehr, dass Sie helfen können und hoffe auch, dass es zugunsten der Worringer gut ausgeht, da der Prima Markt ebenfalls ein Geschäft in unmittelbarer Nähe für viele Bürger ist.

Freundliche Grüße

Marcel Geißdörfer




Eingang 199 vom 17.02.2009
Insolvenz Prima Markt

Hallo liebe Worringer,

auch wenn der Prima Markt nicht gerade der aufgeräumteste Laden in Worringen war, hat Herr Fath alles getan, um uns mit seinen Lebensmitteln zu versorgen. Selbst an Tagen und zu Zeiten an denen andere schon zu hatten, war er stets fleißig und räumte seine Regale ein, kassierte, kümmerte sich um den Einkauf. Er fuhr mit seinem Fahrrad zur Bank und brachte die Geldkassetten weg. Ich habe selten einen Geschäftsmann gesehen der so ehrgeizig an seinem Plan hielt wie Herr Fath. Er war früh der erste und spät abends der letzte im Geschäft und hat sich immer freundlich um alles gekümmert. Ich selbst habe Ihn als fairen Kollegen kennengelernt als ich mit meinem "Rollenden Suppentopf" samstags auf seinem Parkplatz stand.

Ich finde es sehr schade, dass jetzt Herr Fath seine Existenz wegen einer nicht bezahlten Stromrechnung verliert. Wir sollten Herr Fath dankbar sein und ihn unterstützen, wenn er Hilfe braucht. Vielleicht kann Worringen Pur eine Spendenaktion organisieren um Herr Fath aus den Schulden zu helfen. Wenn der Prima Markt zu bleibt verliert Worringen zwar nicht das schönste Geschäft aber eines was immer für uns da war.

Ich würde mich freuen, wenn wir Herr Fath helfen könnten. 

Mit freundlichen Grüßen

Ralf Kühne




Eingang 198 vom 17.02.2009
Zum bisherigen Thema

Es ist doch so: Der ganze Bierdeckelradius von Köln ist vermüllt und voll mit Jugendlichen und Erwachsenen die nur Gewalt und Verbrechen im Kopf haben. Fahrt mal 20 Min. aus Köln heraus, egal in welche Richtung und ihr werdet sehen, dass die Menschen andere Werte haben und sorgfältig mit ihrer Umgebung umgehen.  Ich habe schon oft mit den Jugendlichen am Rhein gesprochen, die Flaschen einfach liegen zu lassen, denn es gibt Menschen die vom Flaschenpfand leben. Aber es sind nicht nur die Kinder. Die Angler sind auch Schweine. Und nach dem Hochwasser sieht man was die Schiffer alles ins Wasser schmeißen. Auch unsere ausländischen Mitbürger entledigen sich ihres Unrates gern in der Landschaft. Es hapert an allen Ecken und Enden.

Nach Karneval haben wir vor, uns mit einigen Jugendlichen, Herrn Telke vom Krebelshof, Herrn Kircher (Bezirksbürgermeister), B. Jansen (Bürgerverein) und hoffentlich mit allen die dabei sein wollen (z.B. Herr Doll, Herr Neumann, CDU und SPD) an einen Tisch zu setzten und das Problem zu besprechen. Gemeinsam. Doch denke ich, dass die Jugendlichen die hier Nacht für Nacht Randale machen, nicht kommen werden. Vielleicht lesen sie ja diesen Schrieb und trauen sich. Der Termin wird noch bekanntgegeben.

Ich würde gerne wieder eine Umweltgruppe gründen. Vielleicht kennen manche noch die Umweltkids. Kinder zwischen 6 und 10 Jahren können sich gerne bei mir melden. Tel 784716

Auf ein friedliches Miteinander

Monika Erven




Eingang 197 vom 16.02.2009
Kritik von S. Gödderz

Sehr geehrter Herr/Frau Göddertz,

Ihre Kritik habe ich gelesen und zur Kenntnis genommen, kann aber auch das, wie ja so oft, nicht unkommentiert hinnehmen.

Ich habe niemals behauptet das ich zu allem eine Lösung habe, wollte lediglich verhindern das hier in unserem Dörflein ein Generationenkonflikt entsteht der auszuarten drohte. Deshalb bin ich verbal aufgestanden und habe meine Meinung kund getan, wenn diese Sie persönlich nicht interessiert, dann lesen Sie sie einfach nicht. (auch das ist wieder eine Lösung - ich weiß)

Das Herr Neumann ein schläger ist hat auch niemand behauptet, wenn sie weiter unten nochmal lesen mögen, dann  werden sie feststellen das ich ihm in allen Punkten recht gegeben habe außer in dem das er draufhauen wollte (was er ja auch schon öffentlich wiederrufen hat...). Das war keine Lösung, sondern einfach nur ein Appell an die Vernunft der erwachsenen.

Ich bin auch garantiert kein "Schönschwetzer" und finde es auch nicht toll wenn Ihr Auto aufgebrochen wird. Was ich aber auch nicht bin ist einer der einfach nur zusieht wie alles läuft und dann unzufrieden nach hause geht. Hobbys habe ich viele Herr/Frau Göddertz aber darüber vergesse ich die Leute um mich herum nicht. Sie auch?

Lieben Gruß,

P. Doll (garantiert Lösemittel-frei!) 

Anmerk. der Red.:
Ich bitte alle Beteiligten ihre Energie auf die Lösung des eigentlichen Problems zu konzentrieren, um gemeinsam eine für alle zufriedenstellende Lösung zu finden. Nach Karneval wird ein gemeinsamer Termin gesucht, an dem hoffentlich alle teilnehmen, die sich in den Leserbriefen geäußert haben. (hm)




Eingang 196 vom 14.02.2009
Leserbrief

Hallo noch mal!

Na ja auch ich nehme Lehre an, Sie haben ja alle recht mit dem Draufhauen. Aber wie kann ich einen Jugendlichen denn noch für voll nehmen, wenn genau das passiert, was hier manche schreiben, die können gerne am Spielplatz sitzen und sonst wo, aber genau der Punkt ist, wie sieht es danach aus, kaputte Flaschen, Kippen und und und und, aber ich glaube dass sind die Flaschen von unseren Müttern, die mit ihren Kindern am Saufen sind, oder ?

Wenn ihr ja alles aufräumen würdet, das wäre ja klasse, aber da fehlt schon was im Kopf . Ihr redet von Langeweile, warum kommt ihr nicht mal auf die Idee anstatt Wände zu besprühen, genau das Gegenteil zu machen und z. B eine Schippe, eine Harke, Kehrblech, blauen Sack und mit paar Mann mal den Spielplatz aufräumen, ich glaube dann würde auch mal was Positives über euch in WorringenPur drin stehen.

Und noch was, wie blöd haltet ihr eigentlich die Worringer Bürger und sagt, das waren keine Worringer Jugendliche.

Jungs, ihr wisst genau, wen von euch ich jetzt anspreche, denn nicht, dass ich alle Jugendliche meine, aber die Kandidaten wissen schon Bescheid .

Frank Neumann




Eingang 195 vom 13.02.2009
Ein Abschied in Ehren

Hallo liebe Worringer,

mit diesem Schreiben möchte ich mich für die wundervolle Zeit bei euch bedanken, die ich euch bewirten durfte. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht für euch in der Brandkamps Bürgerstube hinter der Theke zu stehen und euch immer ein frisches wohl gezapftes Kölsch zu kredenzen.

Es kommt nur leider immer wieder der Zeitpunkt an dem man sagen muss " AUF WIEDERSEHEN ". Das warum und wieso ist schwer zu beantworten und gehört nicht hier her. Ich und meine Frau möchten uns einfach nur für die kurze aber schöne Zeit bedanken, die wir mit euch als Gästen verbringen durften. Ich habe mich beruflich etwas anders orientiert und aus diesem Grund wurde der Entschluss gefasst mein geliebtes Worringen zu verlassen und etwas neues auszuprobieren.

Ich wünsche allen WORRINGERN (außer Mammut Mani :-) ) eine wunderbare und JECKE Session und Helmut lass dich nicht ärgern !!!!

Ganz besonders möchte ich mich auch NUR bei meinen Kollegen und Kolleginnen bedanken, die mich mehr als unterstützt haben. IHR SEID DIE BESTEN.

EUER FREUND und Hase

UDO und ANDJELINA BRANDKAMP




Eingang 194 vom 13.02.2009
Zu Herrn Doll

Langsam geht mir der liebe Herr Doll tierisch auf die Nerven, zu alles und jedem muss er einen kommentar abgeben...schlimm!!! Er weiß alles besser und hat für alles eine ,,Lösung"... Haben Sie keine anderen Hobbies denen Sie nachgehen können? Ich will nicht jedes mal lesen Herr Doll meint dies und Herr Doll weiß das...das NERVT.

Ich war auch mal Jugendlicher in Worringen und um uns wurde sich auch nicht gekümmert, wir haben die Jugendzeit auch prima rumgekriegt, ohne uns zu beschweren was hier alles nicht ist. Weiter finde ich es schlimm, dass jeder seinen Kommentar zu Herr Neumann abgibt, er wird dargestellt, als wäre er hier der Schläger vom Dienst...das ist natürlich nicht so.

Ich wohne in der Straße ,wo die Einbrüche waren und unser Auto wurde aufgebrochen und das Navi geklaut. Das ist nicht witzig und es macht keinen Spaß morgens zum Auto zu gehen und solch einen Schaden vorzufinden, zumal es schon dass 2te mal ist dass unser Auto auf unserer Straße beschädigt wurde, bei unserem "alten" Auto (ein VW Tiguan, gerade 2 Monate alt) wurde die Fahrerseite komplett zerkratzt und der Seitenspiegel abgeschlagen.

Langsam reicht es und die Anwohner dieser Straße haben die Schnauze voll, dass man Angst um sein Auto haben muss....da darf man ja wohl mal seinem Ärger Luft machen !!!!!!!!!

Viele Grüße

S. Göddertz




Eingang 193 vom 12.02.2009
Zum Leserbrief 192

Hallo Katharina,

deinen Brief finde ich gut und richtig. Es ist falsch alle über einen Kamm zu scheren, sollten meine Beiträge so verstanden worden sein, bitte ich dich um Entschuldigung, das war nicht mein Ziel. In erster Linie wollte ich auch Herrn Neumann davon abraten Gewalt anzuwenden.

Ich bin wie gesagt 24 und dadurch nicht so weit von euch entfernt. Ich habe mich am Sonntag mit jemandem vom Krebelshof getroffen um einige Themen anzusprechen. Wahrscheinlich noch in dieser Woche werde ich mich wieder mit jemandem vom Krebelshof treffen, gemeinsam wollen wir Ideen entwickeln was wir für dieses Dorf und vor allem für die Jugend tun können. Vielleicht hast du Lust an einem dieser Gespräche teilzunehmen. Denn so kann man Lösungen finden die genau auf eure Interessen zugeschnitten sind.

Lass uns etwas bewegen, nur so kann man etwas erreichen. Sowas geht sicher nicht von heute auf morgen, aber mit Gesprächen werden wir nach und nach dem Ziel näher kommen. Ein Zusammenleben ist natürlich möglich, daran habe ich keinen Zweifel!

Beste Grüße,

P. Doll

PS: Wenn du den Kontakt aufnehmen möchtest, so lass dir von der Redaktion gerne meine E-Mail Adresse geben.

Anmerk. der Red.:
Bezirksbürgermeister Kircher hat diesbezüglich am gestrigen Mittwoch selbstständig Kontakt zu unserer Redaktion aufgenommen, mit dem Angebot sich mit den betroffenen Jugendlichen und verschiedenen Vertretern gewisser Institutionen am runden Tisch im AWO-Haus zu treffen. Derzeit laufen die Vorbereitungen für einen gemeinsamen Termin, über den die Red. WorringenPur berichten wird. Außerdem wurde der Krebelshof am Dienstag über die derzeitigen Leserbriefe informiert.
(hm)




Eingang 192 vom 10.02.2009

Liebe Leserinnen und Leser!

Ich kann verstehen, dass sich viele über die Jugendlichen hier in Worringen aufregen. Aber ich finde, dass -draufhauen- wie der liebe Herr Neumann hier preis gibt, finde ich UNTER ALLEM NIVEAU.

Ich bin selber 17, und ich weiß was hier auf der Straße abgeht... Ich kenne viele Jugendliche und ich denke, dass es ungerecht ist uns alle der selben Tat zu verurteilen. Klar würde ich mich auch aufregen, wenn aus meinem Auto ein Navi geklaut werden würde, aber das ist kein Grund, alle Jugendlichen die hier rumlaufen dafür verantwortlich zu machen. Egal wo man hin geht, von allen Seiten kommen böse Blicke, und das nur weil hier ein paar Halbstarke rumlaufen die denken das sie cool sind wenn sie aus Autos Navigationssysteme klauen, werden alle im Alter zwischen 15 und 20 Jahren zu gewalttätigen, unerzogenen Blagen verurteilt.

Aber sagt mir mal ganz im Ernst, wo sollen wir hin? Zum Krebelshof...?! Der hat 4 Tage in der Woche offen, von 16 bis 20 Uhr. Und ich denke, dass wir aus dem Alter raus sind, um 20 Uhr ins Bett zu gehen. Wisst ihr, alle regen sich immer nur auf, dass wir immer auf der Straße rumhängen und nichts tun. Ich kenne es im Moment nur so, das wir uns treffen, und nach einer Stunde wieder nach Hause gehen, weil keiner Lust hat, im Regen rum zu stehen denn die meisten Eltern wollen keine 5- 7 Jugendliche in ihrer Wohnung haben, außerdem ist es ziemlich kalt!!!
Ich weiß nicht was in den Köpfen von den Jungs und Mädels vorgeht, die hier in den Straßen rumlaufen, und Autos knacken und Wände mit Graffiti voll sprühn... Ich finde das auch nicht grade toll. Wir halten die Augen offen um herauszufinden wer unseren Ruf auf dem Gewissen hat!
Aber das ist kein Grund, alle Jugendlichen dafür verantwortlich zu machen. Man kann sich nicht mehr auf der Haupstraße aufhalten, ohne von der Polizei kontrolliert zu werden.

Daraufhin komme ich wieder zurück zu Herr Neumann, der behauptet in Worringen würde es keine Streifenwagen mehr geben. Entschuldigung aber ich sehe am Tag mindestens 2 Streifenwagen, und mindestens einer hält immer an, um zu gucken was WIR treiben und uns einer Leibesvisitation zu unterziehen.  Das finden wir nicht lustig. An dieser Stelle einen schönen Gruß an Herrn Böhnisch, sie waren dagegen harmlos.

Sie wollten gerne Vorschläge:
Warum werden in Ballungsgebieten so oft Angebote für Jugendliche gegeben ( Chorweiler, Blumenberg ), doch Worringen vergisst man.

Was macht eigentlich der Bürgerverein für Jugendliche?

Warum wird hier für Jugendliche nicht mal eine Disco oder ein Jugendcaffee eröffnet, wo man sich im Winter auch  mal mit vielen Leuten treffen kann? Hier gibt es so viele Kneipen... aber nichts für uns...! Wenn wir in die Stadt wollen, müssen wir einen Elternteil haben der uns abholt und alle müssen über 18 sein, und das ist ein Problem!!! Sind Leute zwischen 15 und 20 keine Menschen mehr in Worringen?... In den Leserbriefen werden wir als eine Art grausame Rasse dargestellt, die man wie Insekten bekämpfen muss!

Mit freundlichen Grüßen

Katharina Erven




Eingang 191 vom 05.02.2009
Zum Leserbrief 188

Hallo K. Faltin,

es freut mich sehr das du dir diese Gedanken machst, jedoch sehe ich das ein bißchen anders. Auch ich bin hier in Worringen aufgewachsen und mit 24 noch nicht weit entfernt vom "Jugendlich sein". Für junge Leute gibt es in Worringen wesentlich mehr angebote als anderswo in Köln.

Nehmen wir doch mal den Krebelshof als Beispiel. Hier gibt es verschiedenste möglichkeiten seine Freizeit kostenlos zu gestalten. Es ist doch normal - und das war auch bei uns damals so, dass wenn ihr auf Spielplätzen oder sonstigen "öffentlichen Plätzen" (wie dem Lindenbaum) abhängt, die Leute sich beschweren.

Es greift ja keiner genau dich und deine Freunde an, aber denk doch einmal drüber nach was du als Kleinkind gedacht hättest wenn auf dem Spielplatz nur Zigarettenkippen und Glasschreben herumgelegen hätten....

Ich denke nicht das sich jemand über die Jugendlichen aufregt, solange sich alle fair verhalten - und damit meine ich auch die Erwachsenen. Manchmal sollte man einfach den Dialog finden.

Was stellt man sich denn vor? Was soll denn angeboten werden in Worringen? Hast du da Ideen?

Lieben Gruß,

Peter Doll




Eingang 190 vom 05.02.2009
Stellungnahme zu Brief 188

Hallo Herr/ Frau (?) K. Faltin,

in einem Punkt stimme ich Ihnen voll und ganz zu. Was sollen die Jugendlichen in Worringen machen ausser Sport und Karneval.

Der andere Punkt ist, wo sollen sich die Jugendlichen aufhalten? Dazu kann ich Ihnen nur sagen. " Meinentwegen überall, auf jedem Platz und in jeder Strasse. Aber - und jetzt kommt nämlich der Knackpunkt! Warum müssen dann andere den Dreck wegmachen den diese Jugendlichen liegen lassen und warum müssen die Anwohner die halbe Nacht damit leben, dass die Mofas gestartet werden - möglichst mit viel Krach und Geheul - warum muß lautes Gebrülle die halbe Nacht erschallen und alle anderen um den Schlaf gebracht werden?

Das und nichts anderes sind nämlich die Punkte, warum die Anwohner das nicht mitmachen und irgendwann auch die Polizei anrufen und Platzverbot erteilen lassen. Hier muß ich auch sagen - mit vollem Recht. Gegenseitige Akzeptanz und Verständnis ist nur dann möglich wenn sich alle Parteien daran halten, auch die Jugendlichen.

Ich habe bestimmt viel Verständnis, gerade für Jugendliche da ich viel mit der Jugend ( im Karneval ) arbeite, aber es geht nur mit einem Miteinander nicht mit einem Gegeneinander. Vielleicht können Sie das in ihrem Freundeskreis vermitteln! Und noch ein Punkt! " Gewalt von der einen oder anderen Seite ist auch keine Lösung" Die Probleme werden damit nicht gelöst.

Aber vielleicht haben ja unsere " Kommunalpolitiker " mal einen Vorschlag!!!


In diesem Sinne

Hans-Willi Doll 




Eingang 189 vom 04.02.2009
Leserbrief vom 04.02.2009

Da bin ich nicht Ihrer Meinung, Herr Doll.

An die „Allgemeinheit“ appellieren reicht in der heutigen Zeit leider schon lange nicht mehr. Das „wir“ Gefühl existiert, glaube ich, auch nur noch bei einem Bruchteil der Bevölkerun … Und mit unseren Leserbriefen erreichen wir die „potenziellen Kunden“, die Jugendlichen hier im Dorf wohl auch nicht. Es fängt im Elternhaus an, geht in der Schule und später im Beruf  weiter. Hier sind wir als Erziehungsberechtigte, Lehrer und Vorgesetzte gefordert. Verschiedene „Systeme“ müssen harmonieren und ineinander-über-greifen, damit wir so miteinander leben können, wie wir uns das vorstellen und für alle Bewohner Worringens akzeptabel ist.

Das ist nicht immer einfach, aber ab und zu schnappe ich mir auch schon mal einen kleinen „Sünder“, wenn ich ihn z. B. eine Bierflasche auf einem unserer Spielplätze zertrümmern sehe , oder gegen ein abgestelltes Fahrrad treten sehe. Die Überraschung ist meist groß und alle geloben Besserung! Ich meine: Weder draufhauen, noch wegsehen bringt in diesen Fällen nichts. Sprecht Sie an und sucht den Dialog. Wenn das nicht fruchtet, geht den nächsten Schritt … Manchen ist eben wirklich nicht zu helfen.

S. Bark




Eingang 188 vom 04.02.2009
Stellungnahme zu Eingang 186/187

Hallo liebe Leser,

ich werfe häufiger einen Blick auf die Leserbriefe in denen sich über die Jugendlichen in Worringen beschwert wird. Dabei frage ich mich, mit welchen Angeboten Worringen den Jungendlichen noch entgegen kommt. Es gibt kaum einen Platz an dem wir Jugendlichen uns noch ungestört aufhalten können, ohne dass Beschwerden kommen. Für jeden gibt es einen Platz ( siehe 36 Gaststätten in Worringen), Karnevalsvereinen, Bürgerverein, Pfadfinder und wo bleiben wir?

Wer sagt im Übrigen, dass die Diebstähle und Zerstörungen im Dorf von Worringer Jugendlichen begangen wurden? Sind denn alle hier die sich über die Jugendlichen beschweren, schon als Erwachsene und mit Job auf die Welt gekommen? Anscheinend ist es vielen wichtiger, den Karneval zu organisieren, das Gras am Lindebaum zu beobachten und jeden Rollerfahrer genau zu beobachten, als sich darüber Gedanken zu machen wo wir Jugendlichen bleiben. Was dürfen wir überhaupt noch? Zuhause sitzen?

Mit freundlichen Grüßen

K. Faltin




Eingang 187 vom 02.02.2009
Stellungnahme zum Brief von Herrn Neumann v. 26.01.09

Sehr geehrter Herr Neumann,

ich stimme Ihnen zu, dass es unschön zu werden scheint in unserem beschaulichen Dörflein in Punkto Kriminalität. Einem Diebstahl bin ich Gott sei dank noch nicht zum Opfer gefallen, jedoch habe ich in letzter Zeit häufiger Jugendliche Abends/Nachts auf dem Spielplatz am Vereinshaus entdeckt und auch hier frage ich mich, wie das die liebe Nachbarschaft denn so findet, dass irgendwelche Typen, denen so langweilig ist, dass sie bei minus 8 Grad auf einem Spielplatz rumhängen, Krach auf dem Spielplatz ihrer Kinder machen? Auch hier appelliere ich an die Zivilcourage!

Jedoch, und da appelliere ich an Ihre Vernunft Herr Neumann, macht Gewalt nie Sinn, "einfach drauf hauen" wird nur Ihnen Schaden zufügen, nicht nur weil sich heute einige mit Messern etc. meinen wehren zu müssen, sondern dann bekommen Sie eine Anzeige, denn genau dann wird die Polizei wieder wach, zwar nur für 5 Minuten, aber wenn der "Lausbub" mit Mutti nach Chorweiler fährt und Mami ihren wohlerzogenen Wonneproppen in Schutz nimmt, sind Sie es, der belangt wird! Also, tun Sie sich selbst den Gefallen und verwerfen den Gedanken mit den Prügelattaken auf Diebe, Sprayer und Kleinkriminelle.

Im Kopf der Bürger muss lediglich wieder das "wir" Gefühl aufkommen. Anderen helfen und selbst etwas zurück bekommen und sei es "nur" eine saubere Rheinmauer oder ein geschnittener Rasen am Lindenbaum.

Gemeinsam kann man alles schaffen, ohne Gewallt und auch ohne die liebe Polizei.

Beste Grüße,

P. Doll




Eingang 186 vom 26.01.2009

Hallo liebe Worringer!

Leider muss ich noch mal schreiben, es ist wirklich schlimm geworden. In einer Woche 3 Tage hintereinander Autos in ein und der selben Straße aufgebrochen und Navis geklaut .

Liebe Diebe, wer kauft euch denn den Scheiß überhaupt ab? Wer will ein gebrauchtes Navi mit alter Software, wenn es neue für unter 100,00 € mit Garantie gibt.

Na ja, leider kann ich auch unsere Polizei nicht verstehen. Ich glaube, seit es die Wache in unserem Dorf nicht mehr gibt, hat die Polizei vergessen, dass es Worringen überhaupt noch gibt.

Noch ein Punkt: Wie kann es sein, dass auf der B9 die Hochwassermauer mit Graffiti verschmutzt ist, wo Tag und Nacht Autos fahren? Haben alle die Augen zu? Dazu fällt mir nur ein, ich rufe keine Polizei mehr, ich haue nur noch drauf, wenn ich einen erwische. Leider muss ich es mal so deutlich sagen, weil sonst passiert sowieso nix, es wird nur noch schlimmer. Heute sind es die Autos und morgen sind es unsere Wohnungen.

Haltet alle eure Augen auf und zeigt Zivilcourage, dann klappt es auch in unserem schönen Worringen.

Frank Neumann




Eingang 185 vom 12.01.2009
Danke

Sehr geehrte Frau Matschkowski!

Ich bin ein begeisterter Anhänger von Worringenpur. Sie haben eine sehr schöne Seite ins Leben gerufen. Ich bin zwar in Worringen geboren, wohne aber schon viele Jahre in Monheim und freue mich immer wieder, über alte Fotos und über Ihre Karnevalsbilder, möchte Ihnen nur mal sagen, machen Sie weiter so.

Mit freundlichem Gruß

Ernst Goebel




Eingang 184 vom 07.01.2009
Liebe Grüße

Hallo liebes WorringenPur Team!

Bin eine gebürtige Worringerin. Bin in der Hungsjass geboren! Lebe schon lange Jahre in der Eifel. Habe durch Zufall Eure Seite gefunden, die ich sehr informativ finde. Und werde auch weiterhin "Worringen Pur" nutzen, um auf dem Laufenden zu bleiben. Habe Eure Seite "Suche / Biete" schon genutzt und danke herzlich.

Ganz liebe Grüße aus der Eifel

Elisabeth Grandrath